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Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Vintage, London (5. April 2007)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0099501465
  • ISBN-13: 978-0099501466
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 13 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 142.300 in Englische Bücher (Die Bestseller Englische Bücher)

Produktbeschreibungen

From Publishers Weekly

Starred Review. [Signature]Reviewed by Sara NelsonWhat is it about Philip Roth? He has published 27 books, almost all of which deal with the same topics—Jewishness, Americanness, sex, aging, family—and yet each is simultaneously familiar and new. His latest novel is a slim but dense volume about a sickly boy who grows up obsessed with his and everybody else's health, and eventually dies in his 70s, just as he always said he would. (I'm not giving anything away here; the story begins with the hero's funeral.) It might remind you of the old joke about the hypochondriac who ordered his tombstone to read: "I told you I was sick."And yet, despite its coy title, the book is both universal and very, very specific, and Roth watchers will not be able to stop themselves from comparing the hero to Roth himself. (In most of his books, whether written in the third person or the first, a main character is a tortured Jewish guy from Newark—like Roth.) The unnamed hero here is a thrice-married adman, a father and a philanderer, a 70-something who spends his last days lamenting his lost prowess (physical and sexual), envying his healthy and beloved older brother, and refusing to apologize for his many years of bad behavior, although he palpably regrets them. Surely some wiseacre critic will note that he is Portnoy all grown up, an amalgamation of all the womanizing, sex- and death-obsessed characters Roth has written about (and been?) throughout his career.But to obsess about the parallels between author and character is to miss the point: like all of Roth's works, even the lesser ones, this is an artful yet surprisingly readable treatise on... well, on being human and struggling and aging at the beginning of the new century. It also borrows devices from his previous works—there's a sequence about a gravedigger that's reminiscent of the glove-making passages in American Pastoral, and many observations will remind careful readers of both Patrimony and The Dying Animal—and through it all, there's that Rothian voice: pained, angry, arrogant and deeply, wryly funny. Nothing escapes him, not even his own self-seriousness. "Amateurs look for inspiration; the rest of us just get up and go to work," he has his adman-turned-art-teacher opine about an annoying student. Obviously, Roth himself is a professional. (May 5)Sara Nelson is editor-in-chief of PW.
Copyright © Reed Business Information, a division of Reed Elsevier Inc. All rights reserved. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

From Booklist

Does Roth's new novel top or even match the stunning accomplishment of his previous one, the best-selling and award-winning The Plot against America (2004)? It is shorter in length and narrower in scope. It is the portrait of an ordinary man--he novel's title is apt--who accomplishes nothing extraordinary. Strict chronology is set aside as various episodes from the past and the present jostle for center stage. The motif of death followed this man throughout his life, beginning in boyhood, and with the advent of middle age, the frailty of the flesh, in both sexual and physical terms, is increasingly apparent to him. Despite its shortness in length and relative narrowness in scope, this novel speaks eloquently about life's un fulfillments, about making adjustments if the unfolding of one's life doesn't follow the original plan. Roth continues exercising his career-defining, clear-eyed, intelligent vision of how the psychology of families works. In The Plot against America, we saw how a family reacts to external forces; here, the reaction is to a family's internal circumstances. Perhaps, then, more readers will find this lean, poig-nant novel more relevant to themselves. Brad Hooper
Copyright © American Library Association. All rights reserved -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Der Protagonist des Romans ist ein namenloser Jedermann und wird auf der ersten Seite beerdigt. Auf den folgenden 181 Seiten lässt Philip Roth das Leben seines Protagonisten Revue passieren. Dabei steht ein Thema im Mittelpunkt der Geschichte: der Tod. Als neunjähriger entdeckt er die Leiche eines Marinesoldaten, der an einen Strand geschwemmt worden ist. Im Laufe der Jahre verfolgen ihn immer wieder tatsächliche und symbolische Begegnungen mit dem Tod, bis er schließlich selbst einem langjährigen Herzleiden erliegt.

Was ist der Mensch und was bleibt von ihm übrig? Ist er am Ende immer "nothing but a motionless cipher angrily awaiting the blessing of an eradication that was absolute?" (88) Sein Leben, seine drei Ehen und ebensoviele Kinder, der berufliche Erfolg sowie diverse Affären, doch der Wert von all diesem relativiert sich im Angesicht des unvermeidlichen Endes.

Jeder weiß, dass er mal sterben wird, doch trotzdem verweigern sich die meisten Menschen dieser Erkenntnis. Roths Erzählung zeigt den Tod als allgegenwärtiges Element, dass uns von Anfang begleitet und unser Leben determiniert. Sicherlich haben sich bereits viele Autoren mit Tod und Sterben auseinandergesetzt, doch das hohe sprachliche Niveau gibt diesem altbekannten Thema eine wunderschön-tragische Form. Und am Ende bleibt dem Everyman nur noch eines zu konstatieren: "old age isnt a battle; old age is a massacre" (156).
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Diese Rezension stammt von: Everyman (Gebundene Ausgabe)
Der 1933 geborene Amerikaner Philip Roth zählt unbestritten zu den bedeutendsten Gegenwartsautoren der Weltliteratur. Nachdem er den Pulitzerpreis, Amerikas wichtigste Auszeichnung für literarisches Schaffen, bereits vor einigen Jahren gewonnen hat, dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis man das Oeuvre des großen Meisters endlich mit dem Nobelpreis würdigt. Warum diese Lobhudelei? Ganz einfach, ich kenne kaum einen Romancier, der auf nahezu gleichem, hohen Niveau exzellente Prosa veröffentlicht. Nach dem hervorragenden "Plot against America" wendet sich Roth nun dem Leben eines (Roth'schen) Durchschnittsmenschen und dem universellen Thema schlechthin, dem Tod, zu.

Dieser Tage verdrängen wir das Sterben gerne - und das nimmt nicht weiter wunder. Der allgemeine Jugendwahn ist nichts anderes als die Verdrängung des Alterns, das unweigerlich mit dem Sterben verbunden ist. Ein "memento mori" möchte niemand hören, dabei hat jedermann schon oft genug darüber nachgedacht und die Literatur geht nicht oft derart schonungslos mit dem Sterben um wie Roth. Da ist nämlich ein namenloser Mann - Roth mag man durchaus selber dahinter zu vermuten -, der am Ende seiner Tage angelangt ist. In trauter Familienidylle die Augen zu schließen, ist ihm nicht vergönnt, denn sein Siechtum ist von quälender und zehrender Art. Die Vergangenheit beschwerte das familiäre Umfeld und sein Altersstarrsinn erlaubt nicht mehr die Klärung aller Streitigkeiten.

Erzählerisch werden immer wieder Episoden aus der Vergangenheit eingewoben, es zeigt sich, dass der Tod etwas Allgegenwärtiges ist, das erst im zunehmenden Alter an Manifestation gewinnt.

In geschliffener Sprache kommt "Everyman" daher, der auf nicht einmal 200 Seiten ein sehr universelles und tiefgründiges Bild über den Menschen, die Psychologie einer Familie, Sexualität und zu guter Letzt den Prozess des Sterbens entwirft. Roth beweist, dass er es noch immer bestens kann. Der Nobelpreis kann kommen!
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Diese Rezension stammt von: Everyman (Gebundene Ausgabe)
Der Verlag lässt keinen Zweifel daran aufkommen, wovon dieses Buch handelt: Im eleganten Trauerdesign präsentiert er das neueste Werk des Meistererzählers und weist bereits im Klappentext auf das mittelalterliche Mysterienspiel gleichen Namens hin, das schon Hugo von Hoffmansthal als Vorlage für seinen Jedermann diente.
Warum aber sollte man ein Buch lesen, das mit dem Tod des Protagonisten beginnt und das die Freud- und Hoffnungslosigkeit des ALters thematisiert? Wenn der Autor nicht Philip Roth gewesen wäre, hätte ich es vermutlich nicht gekauft. So aber bin ich einmal mehr von seiner genialen Erzählkunst begeistert und finde mich am Ende der Lektüre von der Thematik berührter, als ich mich eigentlich berühren lassen wollte.
Roth führt den Leser so anschaulich durch die Lebensphasen des Everyman, dass das Erleben des Verlustes im Alter schmerzhaft greifbar wird. Die Retrospektive des Buches lädt dazu ein, auf das eigene Leben zurückzublicken und schafft über diesen Vergleich gleichzetig Identifikation mit der Perspektivlosigkeit des alten Everyman.
Es ist einfach immer wieder beeindruckend, wie hervorragend Roth schreiben kann!
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