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Geld soll dienen, nicht herrschen. Die aufhaltsame Expansion des Finanzkapitals
 
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Geld soll dienen, nicht herrschen. Die aufhaltsame Expansion des Finanzkapitals [Gebundene Ausgabe]

Gerhard Scherhorn
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 96 Seiten
  • Verlag: Picus Verlag; Auflage: 1., Aufl. (31. Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3854525842
  • ISBN-13: 978-3854525844
  • Größe und/oder Gewicht: 20 x 11,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 546.043 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Gerhard Scherhorn
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Ökonom Gerhard Scherhorn schildert die ubersturzte und unbalancierte Deregulierung, die zu der aktuellen Finanzkrise gefuhrt hat, und legt dar, was uber das derzeitige Krisenmanagement hinaus dauerhaft an der Verfassung der Finanzmärkte geändert werden muss nicht nur, damit sich solche Krisen nicht wiederholen, sondern auch, um das Finanzkapital daran zu hindern, unsere Zukunft zu verspielen. Denn derzeit verhindern der Vorrang des Kapitals und die Privilegierung des Finanzkapitals die nachhaltige Entwicklung. Die aktuelle Krise kann uns die Augen fur diese Probleme öffnen. Eine Revision des kapitalistischen Weltsystems ist möglich, und es ist höchste Zeit, so Gerhard Scherhorn, auch das Finanzkapital der Sozialbindung des Privateigentums zu unterwerfen. Darin liegt die Chance der Krise. Doch damit sie genutzt wird, ist höchste Wachsamkeit nötig. Zwar kundigt die Politik energische Konsequenzen an; aber der Glaube an die Selbstregulierung der Märkte, der zu dem Desaster gefuhrt hat, ist tief in machtvollen Interessen verwurzelt, und so besteht die Gefahr, dass es beim Kurieren von Symptomen bleibt.

Über den Autor

Gerhard Scherhorn ist Volkswirtschaftler; er promovierte und habilitierte bei dem Finanzwissenschaftler Gunter Schmölders, Universität zu Köln. Heute lebt und arbeitet er in Mannheim als emeritierter Professor fur Konsumökonomik der Universität Hohenheim (Stuttgart) und Senior Consultant des Wuppertal Instituts. Er war Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Mitglied des Verbraucherbeirats beim Bundesminister fur Wirtschaft, Mitglied des Verwaltungsrats der Stiftung Warentest und Mitherausgeber des »Journal of Consumer Policy«.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Den Nagel auf den Kopf getroffen!, 8. Mai 2010
Von 
Joachim Klotz - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Geld soll dienen, nicht herrschen. Die aufhaltsame Expansion des Finanzkapitals (Gebundene Ausgabe)
Ein Büchlein das es in sich hat. Auf knapp 100 Seiten werden die, immer offenkundiger zu Tage tretenden Mängel eines globalen Wirtschaftssystems beschrieben, dass ausschließlich auf Renditeoptimierung und materiellen Vorteil ausgelegt ist. Unter dem Zwang immer noch mehr Wirtschaftswachstum generieren zu müssen (weil sonst das System in sich zusammenbricht), sieht die Politik sich gezwungen, immer neue Zugeständnisse an weltweit operierende Konzerne zu machen, werden natürliche Ressourcen, Sozialsysteme und Menschen gemolken und geopfert, klafft die Schere zwischen wenigen priviligierten Reichen und vielen perpektivlos Armen immer weiter auseinander (was durch ein unsinniges Zinssystem noch zusätzlich beschleunigt wird). Die erzielten Renditen haben dann nichts mehr mit realwirtschaftlichen Strömen zu tun, sondern sind fast ausschließlich auf ein sich immer mehr und immer unkontrollierter verselbständigtes Finanzkapital zurückzuführen. Abhilfe kann nur durch ein System geschaffen werden, dass die Interessen aller Produktionsfaktoren berücksichtigt bzw. für einen gerechten Ausgleich sorgt (oder es zumindest anstrebt). Dass wir davon, auch nach der Finanzkrise, noch Lichtjahre entfernt sind, ist die eigentliche Katastrophe.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Klartext, 2. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Geld soll dienen, nicht herrschen. Die aufhaltsame Expansion des Finanzkapitals (Gebundene Ausgabe)
Scherhorn hat - was für Wissenschaftler löbliche Ausnahme ist - mit wenigen klaren Worten verdeutlicht, was sich in den letzen Jahren am "Finanzmarkt" abgespielt hat. Da werden der soviel zitierte "homo oeconomicus" und die ach so "seriösen" Banker zum Zerrbild: All die "goldenen Regeln", die ich damals bei der Bank gelernt habe, gelten heute für diese Banker nicht mehr. Es werde "Werte" verkauft, die man (noch) nicht hat mit Geld, das man (noch) nicht hat zu Preisen / Kursen, die auf reiner Spekulation aufbauen. Diese spekulativen "Preise" haben wir als Verbraucher REAL gemerkt zB. bei Energie, Stahl, Getreide u.a.

Die "Finanzkrise" ist eigentlich eine Vertrauenskrise: Wie können die Banker sich vertrauen, wenn sie selbst belügen / betrügen / spekulieren etc.? Die Vertrauenskrise bezieht auch die Politiker ein, die (un-) bewusst die Rahmenbedingungen geschaffen / zugelassen haben. So wurde Macht an das Finanz-Kapital abgegeben. Das nimmt jetzt die "Real-Wirtschaft" in Geiselhaft. Das macht sich in vielerlei Form bemerkbar: Der Steuerzahler soll haften, den Unternehmen wird Kredit vorenthalten, Arbeitsplätze geraten in Gefahr, Einkommen, Umsätze und BIP sinken, Preise und Geldmenge steigen ohne Mehrproduktion (Inflation)... Die Folgen sind noch nicht abzusehen.

Die Chance besteht darin, JETZT endlich international zu einer echten öko-sozialen Marktwirtschaft zu finden jenseits der "Sonntagsreden": Reglementierung der Finanzwirtschaft, ökologische und soziale Rahmenbedinungen seitens der Staaten z.B. nach dem Vorbild eines Global Marshall Plan.
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5.0 von 5 Sternen gutes buch, 20. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Geld soll dienen, nicht herrschen. Die aufhaltsame Expansion des Finanzkapitals (Gebundene Ausgabe)
erstaunliches buch, dachte nicht, dass noch eine so klare sprache gesprochen/geschrieben wird. empfiehlt sich gerade für volkswirtschaftliche igoranten - nicht abwertend gemeint
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