Heutzutage führen die Abenteuer im Namen von Staat und Wissenschaft höchstens noch in mikroskopische Tiefen, in Zellen, Atome und anderen Krimskrams. Höchste Zeit für eine unterhaltsame Lesereise an die spektakulärsten Ziele österreichischer Expeditionen - als wagemutige Männer (und Frauen) noch aufbrachen, um überhaupt erst die Weiten des Erdballs zu erkunden. Mit einem Blick für besondere Geschichten, für interessante Protagonisten und historische Hintergründe liefert dieses Buch eine Gesamtschau der großen Fahrten und Vagabondagen bis zum Jahr 1918, als das rot-weiß-rote Rumpfland zu Österreich wurde. Auch visionäre Einzelgänger kommen dabei nicht zu kurz. In der Retrospektive zeigt sich, dass die Monarchie zwar keinen "ordentlichen" Kolonialismus zustande brachte, aber durchaus ihren Beitrag zur Entdeckung der Welt geleistet hat.