An einem kanadischen College haben sich die Kinder reicher Eltern zu einer Clique namens Top Ten" zusammengeschlossen. Sie treiben Schabernack mit anderen und führen tollkühne Mutproben durch. Neu in der Truppe ist Virginia ( Melissa Sue Anderson ) die sich noch am eingewöhnen ist. Als auf einmal Mitglieder der Truppe einer nach dem anderen verschwinden wird zunächst Alfred ( Jack Blum ) verdächtigt.
Virginia, die nach einem Unfall und einer Gehirnoperation öfters geistige Aussetzer hat, konsultiert ihren Arzt Dr. Faraday ( Glenn Ford ) weil sie glaubt, sie hätte etwas damit zu tun. Nachdem auch der Dr. umgebracht wird scheint der Fall klar zu sein? Oder doch nicht?
"Happy Birthday To Me", so der Originaltitel, ist ein schnörkellos heruntergekurbelter B-Film mit soliden Darstellern. Das einzige was dem Film fehlt ist konstante Spannung, denn die kommt nur auf wenn man sich fragt : wer muß als nächstes dran glauben ? Es werden zwar falsche Fährten gelegt aber die sind nur mäßig spannend. Die Erinnerungen der Virginia an den Unfall und die Gehirnoperation, welche als Rückblenden zu sehen sind, stützen den Film. Zusammen mit den inszenierten Morden, mit laufenden Motorrad, eine Hantel und Grillspieß ergibt sich noch ein ordentlicher Film, der sich etwas von den üblichen Gemetzeln unterscheidet weil weniger Blut fließt wie sonst. Die Auflösung entspricht zwar nicht meinen Vorstellungen, aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.
Was Regisseur J. Lee Thompson ( Kinjite, Das Gesetz ist der Tod, Death Wish 4, Murphy's Gesetz , Die Feuerwalze, Quatermain, Der Liquidator ) bewogen hat sich ins Horror-Genre zu wagen ist unklar, denn am Drehbuch kann's nicht gelegen haben und dennoch schafft er es, aus etwas schwachem etwas solide zu zimmern und man sollte ihn jedenfalls einmal gesehen haben.(6/10)