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Ich denke, also bin ich tot. Reisen in die Welt des Wahnsinns
 
 
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Ich denke, also bin ich tot. Reisen in die Welt des Wahnsinns [Gebundene Ausgabe]

Paul Broks
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 234 Seiten
  • Verlag: Beck; Auflage: 2 (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406516610
  • ISBN-13: 978-3406516610
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 483.896 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Paul Broks schildert in seinem Buch ganz gewöhnliche Menschen, die außergewöhnliche Probleme haben. Etwas stimmt nicht mit ihrem Gehirn - oder mit ihrem Bewußtsein. Oder mit beidem. Aber sein Buch ist keine Freakshow. Seine Patienten sind Menschen wie du und ich, und die meisten von ihnen sind sehr sympathisch. Es ist auch keine populäre Einführung in die modernen Neurowissenschaften, obwohl uns der renommierte Londoner Neuropsychologe mit deren Erkenntnissen ganz beiläufig vertraut macht. Ich denke, also bin ich tot ist viel mehr eine Meditation über den Zusammenhang zwischen Körper und Seele und über die unergründlichen Geheimnisse der Identität. Ein Stück Wissenschaft, ein Stück Philosophie, ein Stück Literatur - eine faszinierende Erkundung jener rätselhaften blaßgrauen Substanz, die wir Gehirn nennen und aus
der das flüchtige Gut unseres individuellen Bewußtseins hervorgeht.
Jeanie glaubt, daß sie tot ist, aber sie ist sich nicht sicher. Sie ist eigentlich ganz normal, aber wenn man sie darum bittet, Tiere mit vier Beinen aufzuzählen, dann gerät sie in Verlegenheit. Aus irgendeinem Grund fallen ihr nur dreibeinige Tiere ein.
Naomi ist 19 und möchte unbedingt nach Australien. Aber sie muß erst diesen Eingriff hinter sich bringen, der sie endlich von ihren immer heftigeren epileptischen Anfällen befreien soll. Leider sind die Neurologen nicht sicher, welchen Teil von ihrem Gehirn sie entfernen sollen. Wenn sie einen Fehler machen, wird Naomis Gedächtnis für immer 19 Jahre alt bleiben.
Michaels Kopf schlug auf einen Stein, als er vom Baum fiel. Er wollte nur einen Drachen losmachen, der sich verfangen hatte. Der Chirurg dachte, er würde den Löffel abgeben. Aber Michael hat überlebt - mit einem anderen Löffel.

Über den Autor

Paul Broks ist klinischer Neuropsychologe. Er lehrt und praktiziert in Plymouth und Birmingham. Ich denke, also bin ich tot ist sein erstes Buch.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch hat eigentlich garnicht viel mit Neuropsychologie als Wissenschaft zu tun. Es kommen zwar einige Fachbegriffe und konkrete Fälle von Patienten mit Gehirnschäden vor, aber trotzdem hat das Buch nicht einmal populärwissenschaftliches Niveau. Soll es aber auch garnicht, denn das war nicht die Absicht des Autors. Paul Broks behandelt in seinem Buch hauptsächlich das Gehirn-Bewusstsein-Problem aus einer schon fast philosophischen Perspektive. Das Buch ist eine Mischung aus Schilderungen von Krankheitsfällen, die er selber wirklich erlebt hat und fiktionalen Geschichten, die er manchmal auch aus der Ich-Perspektive erzählt, teilweise schon literarisch hochwertigen Charakter und vor allem den Sinn haben, das Bewusstsein für das Gehirn-Bewusstsein-Problem zu verbessern und zu eigener Reflexion anzuregen. An manchen Stellen ist das Buch verwirrend, weil man zuerst nicht weiß, ob die Geschichte Realität oder Erfindung ist, aber genau dadurch gewinnen die erfundenen Geschichten ihren Wert. Die eingestreuten echten Krankheitsfälle halten die Abhandlung hinsichtlich des philosophischen Gehalts am Boden der Realität und die Erfahrungen des Autors, der ja als Praktiker auf dem Gebiet der Neuropsychologie tätig ist, kommen dem Ganzen sehr zu Gute. Die Philosophie alleine würde vor dem doch sehr verzwickten Gehirn-Bewusstsein-Problem recht hilflos dastehen. Wenn der Autor Fachausdrücke verwendet, tut er das immer im Bewusstsein darüber, dass seine Leser keine Experten sind und erläutert diese auch dementsprechend. Aber wie schon gesagt: für jemanden, der ernsthaft etwas über die Funktionsweise des Gehirns erfahren will, ist das Buch ungeeignet.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Absolut lesenswert! 12. Juni 2005
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Wer als interessierter Laie mehr über das Gehirn, oder besser: über Theorien und Gedanken über unser "Ich" erfahren will, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Doch Vorsicht: Die vorgestellten Daten können einen ganz schön verunsichern und ins Grübeln bringen... Toll fand' ich die Präsentation des Stoffs, welche von jener mir sonst bekannten populärwissenschaftlichen Büchern wohltuend abweicht, ein hohes Niveau erreicht und die Gedanken dadurch umso eindrücklicher vermittelt. Nur Titel und Untertitel empfinde ich als schlecht gewählt, denn es geht m.E. nicht um das kranke, "wahnsinnige" Gehirn, sondern um das gesunde, dessen Wirkungsweise aber auch heute noch oft nur durch die Betrachtung von Kranken zu entschlüsseln ist.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
In seinem Erstlingswerk gibt P. Broks neue und ungeahnte Einblicke in die Arbeit eines Neuropsychologen. Er erzählt im Stil eines autobiographischen Romans seine Erlebnisse und Sichtweisen in Bezug auf Wahrnehmung und Sein.
Gut erklärt er die Zusammenhänge im Gehirn, und welche Auswirkungen Verletzungen, oder Erkrankungen des Gehirns nach sich ziehen. Im letzten Kapitel wird er mir zu philosophisch. Er bleibt aber spannend und interessant, wenn er am Beispiel der Teleportation die Frage "Sein und Ich" erklärt.
Es ist ein gutes Buch, dass die Funktionsweisen unseres Gehirns anschaulich erklärt. Leicht, verständlich geschrieben. Die wenigen Fachausdrücke hindern niemals den Lesefluss.
Trotzdem nur 4 Sterne, weil ich mir mehr Informationen und erklärende Zusammenhänge in seinen Ausführungen erwartet hatte. Er macht das mit dem Anhang wieder gut. Dort listet er eine ganze Reihe von weiterführender Literatur auf.
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