Der Altmeister des emotionalen Melodrams bringt das Gefühl der 50er Jahre in dichter Atmosphäre rüber. Er vertraut dabei auf vier Größen des klassischen Hollywood. Machart und Thematik sind etwas angestaubt, aber den echten Nostalgiker der Filmkunst kann das nicht vom Schauen abhalten. Zu tief und aufwühlend ist die Gefühlslage, zu unüberbrückbar die Möglichkeit einer einvernehmlichen Lösung. Und die Gesellschaft ist klar unterscheidbar in Gute und Böse eingeteilt. Wobei der Gute der Arme ist und der Taugenichts der Reiche. Und natürlich geht es zentral um die Liebe. Die legendäre Eingangsszene nimmt das Ende vorweg und der Wind blättert symbolträchtig die Kalenderblätter zurück. Das Thema bezieht sich aber wohl eher auf einen Tatbestand, der unsichtbar bleibt: unausgesprochene Gefühle, unausgelebte Beziehungen, unerfüllte Liebe' Zeitlos schön wegen der menschlichen Tragik und die spiegelt sich in den Gesichtern der Akteure.