Hiermit schließt Peter Dörfler die Geschichte der schwäbischen Mühlenbäuerin Apollonia aus dem vorletzten Jahrhundert ab. Wer die beschauliche, mit vielen fast ausgestorbenen Wörtern bilderreiche Sprache Dörflers mag, sich zudem gern in eine alte Familiengeschichte vertieft, ist auch heute noch mit den drei Bänden gut bedient: Eine Roman-Trilogie, so rund und ruhig vor sich hinlaufend ... wie ein Mühlrad eben.
Ein Stern in meiner Bewertung fehlt, weil die Romanreihe durch die altmodische Sprache ein wenig mühsam zu lesen ist - diese sorgt jedoch auch für die behäbige Zeichnung der Charaktere und macht Dörflers Bücher auf ihre Art einmalig.