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Und das Wissen ist der Tod. Ein Thomas-Bellroth-Krimi
 
 
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Und das Wissen ist der Tod. Ein Thomas-Bellroth-Krimi [Taschenbuch]

Sabine Prilop
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 236 Seiten
  • Verlag: Leda Verlag; Auflage: 1., Aufl. (Mai 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3934927505
  • ISBN-13: 978-3934927506
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13,8 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.329.216 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Sabine Prilop lebt in Göttingen. Das Spektrum der vielseitigen Autorin reicht von Lyrik- und Essaybänden über satirische Texte bis zum literarischen Krimi.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Kenntnisreich und liebevolö, 17. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Und das Wissen ist der Tod. Ein Thomas-Bellroth-Krimi (Taschenbuch)
Der literarische Kommissar von heute hat mindestens ein Magengeschwür, leidet an Schlafmangel und Übergewicht oder säuft sich beharrlich die Leber weg. Statt sich um nachvollziehbare Plots und gut recherchierte Bullenopern zu bemühen, wälzt mancher Schreiber lieber den Pschyrembel, um seinen Antihelden mit möglichst ausgefallenen Neurosen oder körperlichen Gebrechen auszustatten. Statt unverwechselbar zu werden, sind diese bedauernswerten Gesetzeshüter bisweilen arme Tröpfe, die man in Frühpension oder in Therapie schicken möchte, und in ihrer zwanghaft erfundenen Individualität uniform - auch in Zivil.
Da ist es geradezu erholsam, dass Thomas Bellroth kerngesund ist, in einer Jazzband spielt und sogar noch gut aussieht.
Die Story ist spannend, die Arbeit der Polizei kenntnisreich und mit spürbarem Insiderwissen beschrieben, ohne dass staubtrocken protokolliert wird. Sabine Prilop zeichnet ihre Figuren mit viel Liebe, aber ohne unnützen Pathos, bringt Gefühl ins mörderische Spiel. „... und das Wissen ist der Tod" ist alles andere als hardboiled, dafür sprachlich schön, bisweilen poetisch. Nicht nur im Urlaub und nicht nur in Rostock wirklich gut zu lesen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Schiller wird gequält ..., 9. Juni 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Und das Wissen ist der Tod. Ein Thomas-Bellroth-Krimi (Taschenbuch)
Kriminalhauptkommissar Thomas Bellroth fühlt sich schuldig. Er hat Jan Drukker, der den Traum hatte, ein eigenes Restaurant zu führen, nach Rostock geholt und ihm den Start erleichtert. Jetzt ist der junge Holländer tot. Erschlagen. Hintergrund: vermutlich Schutzgelderpressungen. Bellroth schwört, den Mörder zu finden, so der Verlag.

„Nur der Irrthum ist das Leben, Und das Wissen ist der Tod". Der Titel, geborgt von Friedrich Schillers Kassandra machte mich auf dieses Krimidebüt neugierig. Warum die Autorin ausgerechnet diesen Aphorismus als Titel gewählt hat blieb mir bis zuletzt verborgen. Die Erklärung auf Seite 205 habe ich nicht verstanden, was solls, wahrscheinlich bin ich nicht schlau genug. Die Autorin geht ohnehin davon aus, dass ihre Leser nicht besonders schlau sind. Auf Seite 15 z.B. schreibt sie: "Koselowsky rückte seinen Stuhl vertraulich ein stück näher an den Schreibtisch. Jetzt will er mir ein Geheimnis verraten, dachte Thomas, etwas ganz Besonderes". Thomas Bellroth ist so nebenbei bemerkt die Hauptfigur und nein, er ist kein Anfänger, der bei der Zeugenvernehmung noch alles bewusst zur Kenntnis nimmt, sondern ein Kriminalhauptkommissar, der Leiter der Abteilung. Auf Seite 16 wird es dann noch schlimmer: "In Thomas Bellroths Kopf begann eine Rückblenbde abzulaufen." Na sowas, das hätte ich jetzt gar nicht bemerkt, das mit der Rückblende meine ich.

Das Krimidebüt Sabine Prilops ist andererseits jedoch hervorragend recherchiert, egal, ob es sich um Polizeiabläufe, Jazzmusiker, oder Kochrezepte handelt. Die Geschichte verliert sich allerdings in unwichtigen Details und bedient zu viele Klischees. Die Charaktere sind meist eindimensional. Der Protagonist zum Beispiel "Knapp einsachtzig groß, besaß er leuchtend blaue Augen, die von der Damenwelt mit denen von Terence Hill verglichen wurde" ist ein Frauenheld, fährt James Bonds Wagen, spielt Schlagzeug in einer Jazz Band und ist begeisterter Hobbykoch. Die Protagonistin, na erraten? Genau, schlank, blond, groß gewachsen und hat strahlend grüne Augen.

Trotzdem, das Buch ist nicht so schlecht, wie es scheint. Man darf nicht vergessen, dass es sich hierbei um einen Debütkrimi handelt. An dem Buch sieht man jedoch eines ganz deutlich: Verlage sparen am Lektorat! Ein guter Lektor hätte zusammen mit der Autorin daraus ein passables Buch gemacht. Das Potential war dafür vorhanden. Leider ist nur ein durchschnittlicher Krimi daraus geworden, der sich von der Masse der sonstigen deutschen Krimiproduktion nur unwesentlich abhebt.

Sabine Prilpo hat jedoch Potential und ich bin gespannt auf ihren nächsten Krimi!

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