Hatte eigentlich eher gedacht, etwas ueber die Art und Weise zu erfahren, wie die ehemaligen Hetero-frauen zu ihren lesbischen Freundinen gekommen sind. Jede Geschichte geht ueber ca. 25 Seiten, wobei 20 Seiten lang darueber erzaehlt wird, wie schwer das Leben in den 50er, 60er oder 70er Jahren war und die Beziehung Kind zu Eltern. Auch wird viel von Politik erzaehlt (fast alle Geschichten spielen in der ehemaligen DDR) oder Alkoholproblemen (auch der Eltern), sodass ich des oefteren einfach nur so druebergelesen habe und dachte, da muss doch noch was kommen. Auch fand ich es eher unrealistisch, dass in fast jeder Geschichte, die Frauen mindestens 10-20 (oder auch mehr) Beziehungen zu Maennern oder Frauen hatten. Ein Aussenstehender, der dieses Buch liest, wird wohl denken, dass das bei allen so ist. Letztendlich finden alle Frauen in ihrer Story auf den letzten 3 Seiten doch noch zu einer Frau. Schade, hatte mir eigentlich schoenere Geschichten erhofft.