Sehr schön zu lesen, der an Muskelschwund erkrankte Simon scheint keine Angst vor seiner Krankheit und der Folge, die den Tod bedeutet. Fast zynisch behandelt er seine Mitmenschen, möchte ganz normal unter ihnen leben und schafft es sogar, mehr Lebensqualität in die Klasse zu bringen. Alle sind der Ansicht, dass sie die Krankheit von Simon oft einfach vergessen, weil so viele Dinge wie Schule, Mädchen, Freizeit wichtig sind. Der kleine schafft es allerdings sogar, seinen Mitmenschen mehr Lebensqualität zu geben, da sie mehr nachdenken, aufmerksamer und dankbarer für die eigene Gesundheit sind. Dieses Buch ist sowohl für Klein als auch Groß sehr empfehlenswert, denn obwohl es um Krankheit und Tod geht, hat man den Eindruck, dass Spaß, Freude am Leben und Dankbarkeit nicht verlorengehen, wie es oft in Schicksalsromanen Erwachsener kranker Menschen ist.