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crossing california.
 
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crossing california. (Broschiert)

von Adam Langer (Autor), Christa Krüger (Autor), Grete Osterwald (Autor)
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Produktinformation

  • Broschiert: 586 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb. (2. Oktober 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499237695
  • ISBN-13: 978-3499237690
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 452.269 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das Foto auf dem Schutzumschlag ist irreführend, wenn nicht gar abschreckend. Das sieht nach Frauenroman aus, trivialer Lesekost. Hier aber gilt die englische Weisheit: „Don't judge a book by its cover“. Denn Crossing California offenbart beträchtliche innere Werte. Adam Langers Debüt erinnert mit seinem satirischen Blick auf die amerikanische Familie sogar an die großartigen Korrekturen eines Jonathan Franzen, wenn es auch nicht mit dessen sprachlicher Brillanz konkurrieren kann. Bestechend an diesem im Chicago der frühen 80er Jahre angesiedelten Roman ist allerdings der ausgefeilte Aufbau und die Fähigkeit seines Autors, nicht weniger als zehn Hauptfiguren und mehr als ein Dutzend Nebenfiguren in eine überzeugende Geschichte zu verweben, ohne dass der Roman mit seinen annähernd 600 Seiten je unübersichtlich oder überladen wirkte.

Ganz im Gegenteil: Die drei Familien im Mittelpunkt -- Rovner, Wasserstrom und Wills, insgesamt fünf Teenager und fünf Erwachsene -- sind einem schon nach wenigen Kapiteln ans Herz gewachsen. Man verfolgt allzu gern ihren Lebensalltag in West Rogers Park, einem jüdisch geprägten Viertel, durchschnitten von der California Avenue, die auch als Gradmesser des sozialen Aufstiegs dient. Denn Überschreiten -- wie im Titel angedeutet -- sollte man sie von Osten nach Westen, wo die wohlhabenderen Familien wohnen. Die aber deshalb nicht glücklicher sind, wie die Rovners beweisen. Das Arzt-Ehepaar hat sich auseinander gelebt und versucht -- entschlossen, aber erfolglos --, sich gegenseitig zu betrügen. Das sind köstliche Szenen voller Tragikomik, die man gerne von Woody Allen verfilmt sähe. Und was Sohn Larry umtreibt, ist ebenso filmreif: mit jüdischer Rockmusik ein Star werden zu wollen -- dabei würde er für ein Date mit einem Mädchen wie Michelle Wasserstrom sofort sein Schlagzeug verpfänden.

Die süße Verzweiflung der Pubertät -- selten ist sie so schillernd und vielgestaltig in Szene gesetzt worden wie in diesem Roman. Und die Romanze zwischen zwei 13-Jährigen -- Jill Wasserstrom und Muley Wills -- ist in ihrer zarten Vergeblichkeit so etwas wie das insgeheime Zentrum des Buches und eine der rührendsten Liebesgeschichten, die jenseits des Kitsch denkbar sind. Nicht nur deshalb ist Crossing California ein weiterer Anlass, auf die US-amerikanische Literaturszene und ihre zahlreichen Talente aus hiesiger Sicht etwas neidisch zu sein. --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

literature.de, 5. September 2005

Fazit: Adam Langers Familienroman "Crossing California" ist ein Stück Zeitgeschichte und Kritik an selbiger. Der Autor enttarnt den Traum des schönen amerikanischen Westen als skrupellosen Alptraum des sozialen Aufstiegs. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Judäa-Rocker ohne Knutschflecke, 21. Juli 2005
Von F. Martin "Foerster_M" (Pegnitz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Crossing California (Gebundene Ausgabe)
„Crossing California": 10 Stadtneurotiker auf der Suche nach sich selbst. 444 Tage lang in den Jahren zwischen 1979 und 1980. In der Zeit von Bands wie Nazareth, Foreigner, Foghat, Lynyrd Skynyrd, Journey, Styx. Zwischen Carter und Reagon. Und klar: schon damals war die Welt nicht (mehr) in Ordnung.

Im Grunde aber passiert gar nicht viel in Adam Langers' Chicago jener Jahre. Von den großen und winzigen Nichtigkeiten und Dramen, Triumphen und Tragödien des illustren Romanpersonals einmal abgesehen. Es geht um das Leben an sich. Um was auch sonst? Davon aber weiß Adam Langer viel zu erzählen. Manchmal fast zu viel. Der Stoff seines Debütromans hätte gereicht für mehrere Bücher. Das merkt man „Crossing California" mitunter auch an. Der Roman wirkt stellenweise - des Autors pingelige Beschreibungen des US-amerikanischen jüdischen Mittelstandes tun ihr übriges - recht überladen. Das Buch ist trotzdem lesenswert. Und zur Lektüre zu empfehlen.

Die Geschichte der Chicagoer Familien Rovner, Wasserstrom und Wills ist in einem leicht schnoddrigen Ton geschrieben. Die Lektüre schreitet zügig voran. Man liest und liest und liest. Und bedauert jede Unterbrechung. Allein an der Handlung kann das nicht liegen. Der Roman entfaltet eine merkwürdige Sogwirkung, der man sich nicht entziehen kann. Ein Phänomen, das spätestens seit den Lektüren der Werke von Jonathan Franzen und Jeffrey Euginedes bestens bekannt ist. In dieser Tradition steht auch Adam Langer. Und das auch gleich mit seinem ersten Roman. Dafür gebührt im aller Respekt.

Was ‚geht ab' im Chicago der 1970er und 80er Jahre? Die melancholische zwölfjährige Jill, deren nicht wesentlicher ältere (aber über Sex, Suff und Drogen bestens informierte) Schwester Michelle schlagen und winden sich mehr schlecht als recht durch die mannigfaltigen Irrungen und Wirrungen der Pubertät. An ihrer Seite Larry - Möchtegern-Rock-und-Fickstar (den besten Sex hat er stets nur mit sich selbst) - und dessen jüngere Schwester Lana von der befreundeten Familie Rovner. Der taffe Muley Wills hat's auch nicht besser. Die Eltern unserer „Jungstars" (und das sind sie natürlich alle) veröden in nervigen Ehen und verqueren Liebesabenteuern. Das mit der Liebe klappt sowieso nur selten östlich und westlich der California. Und trotzdem strampeln sich die Protagonisten kräftig ab für ein kleines bisschen Glück. Hin und wieder auch mit Erfolg. Aber nach all den Anstrengungen will sich wahre Freude darüber fast nicht mehr einstellen. Das Leben kann so schwer sein. Und geht trotzdem weiter.

Adam Langer beherrscht genau das, was auch an Franzen, Euginedes, Irving (und viele anderen US-Autoren) so bestechend ist: mit dem abgeklärten und treffsicheren Witz des Amerikaners schreiben. Und stimmungsvolle Szenen des amerikanischen Alltags liefern.

Seine Protagonisten in „Crossing California" wachsen uns dabei schnell ans Herz. Und wir fühlen uns mitunter an die eigene Jugendzeit erinnert. An unsere Sturm- und Drangzeit. War schön damals. Zumindest hin und wieder. Die durch „Crossing California" bei uns ausgelösten Erinnerungen zeigen: auch wir werden langsam alt. Und sind jetzt vielleicht genau so, wie wir als wild pubertierende Jugendliche haben niemals werden wollen. Wie unsere Eltern zum Beispiel. Haben Sie Kinder? Dann ist ja gut: die Revolte lebt weiter!

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Woody Allen in Buchformat und in Chikago, 13. Januar 2006
Von M. G. Herold (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Crossing California (Gebundene Ausgabe)
Adam Langer verlegt seine Geschichte in die 80er und nach Chikago und verwebt die Schicksale der Familien Rovner, Wasserstrom und Wills in schnell wechselnden Bildern ineinanander. Langsam und nach anfänglichen "Einlese"-Schwierigkeiten finden die Charaktere zusammen. Chaotische, aber liebenswerte Gestalten alle miteinander, mit Alltagsproblemen und ironisch und humorvoll betrachteten Marotten. Die California Avenue teilt die besser gestellten Stadtteile von den Lower-Class-Bezirken dieses Endes von Chikago, ohne dass deswegen keine Verflechtungen zwischen den Vierteln bestehen würden. Langer verfügt über die Gabe sowohl diese Zeit mit vielen Details wieder aufleben zu lassen als auch sich authentisch in die Haut von Teenagern zu versetzen. Ein bißchen erinnert das Buch an Woody Allens Plots, etwas wirre am Anfang, dann gut lesbar und immer mitreissender. In die Literaturgeschichte wird es nicht eingehen, aber man bereut sicher nicht, es gelesen zu haben.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ach, wie wundervoll war das Leben doch damals, in den 80ern, 9. Juni 2005
Diese Rezension stammt von: Crossing California (Gebundene Ausgabe)
Die lange Momentaufnahme eines Mikrokosmos: ein Stadtteil im Chicago der 70er und 80er Jahre. Wir erleben eine Handvoll Familien, skurril, jiddisch, reicher, ärmer, schwarz, weiß. Bilder, die sich langsam entwickeln und vom Leser Geduld, Konzentration und die Bereitschaft verlangen, sich dem Autor an die Hand zu geben. Wer das tut, schwebt über Personen und Schauplätzen, sieht, hört und weiß alles, ohne sich zugleich wie ein Voyeur zu fühlen. Lesen und hoffen, dass Langers nächstes Buch ebenso gut werden möge.
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3.0 von 5 Sternen liest sich so weg
Richtig langweilig ist diese Geschichte über Jugendliche, die in einem Viertel Chicagos aufwachsen nicht, aber gepackt hat mich dieser Roman auch nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Tom Kadi veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen West wie Ost
Lebst du auf der Westseite, haben es deine Eltern geschafft - lebst du auf der Ostseite, wirst du deinen Weg selbst finden! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Februar 2007 von Esther

4.0 von 5 Sternen verwirrend
Wunderbar und doch verwirrend. Wer es schafft sich über die ersten 150 Seiten zu retten wird belohnt. Lesen Sie weiter...
Am 16. April 2005 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen .....ich werde sie vermissen...
...Jill, Lana, Muley ,Michelle ,Larry, aber auch ihre Eltern, die mir in der letzten Woche ans Herz gewachsen sind. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. April 2005 von schroedersiebert

4.0 von 5 Sternen Gelungen!
Der Titel hält was er verspricht!!!! Für mich eigentlich eine Überraschung. Sehr gut geschrieben und teilweise fast zu realistisch!!!
Am 2. März 2005 veröffentlicht

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