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Die christliche Kunst des Orients
 
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Die christliche Kunst des Orients [Gebundene Ausgabe]

Mahmoud Zibawi
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Benziger (1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3545331466
  • ISBN-13: 978-3545331464
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.584.170 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Klappentext

Dank sensationeller Funde in entlegenen Kirchen und Klöstern des Orients kann der vorliegende Prachtband unsere Vorstellung von orientalischer Kunst um eine ganz neue Facette erweitern. Die Fresken, Ikonen und Miniaturen, die hier erstmals dokumentiert und sachkundig erläutert werden, weisen eine eigenständige künstlerische Qualität mit ganz ungewöhnlichen Bildkompositiionen auf. Abseits der Großkirche schufen die als irrgläubig verdächtigten Nestorianer und Monophysiten ihre eigene Kunst, die sich erheblich von der byzantinischen unterscheidet.

Über den Autor

Mahmoud Zibawi, geboren 1962 in Beirut, Maler, ist Experte für die Kunst und Kultur des christlichen Orients. Seine Promotion an der Pariser Sorbonne galt der ägyptischen Nekropole von Bagawat. In seinen Publikationen beschäftigt sich Zibawi insbesondere mit den Wechselbeziehungen der Kulturen, unter anderem der christlich-orientalischen und der islamischen Welt.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen morden oder lernen ? - Recht haben oder lieben?, 1. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Die christliche Kunst des Orients (Gebundene Ausgabe)
Der Autor hat sich intensiv mit den christlichen Kirchen und Sekten und monotheistischen Religionen des Orients befasst. Dabei kommt das Judentum leider zu kurz.
Abgesehen davon kann er die Entwicklung christlicher Kunst anhand geschichtlicher und religionsgeschichtlicher Fakten erklären. Das Christentum kommt dabei nicht gut weg: der Islam konnte friedliche und tolerante Reiche aufbauen (Austausch von Waren, Kunst, Ideen, Philosophie, Wissenschaft, Übersetzungen) während das Christentum weit über seine Anfangsphase hinaus in Kämpfen um den wahren Glauben verstrickt ist (Macht, nichts als Macht).
Die christliche Kunst der Syrer, Armenier, Ägypter und Äthiopier wird jeweils mit einem interessanten und gut lesbaren Text beschrieben. Die Bildtafeln aller Kapitel sind so angeordnet, dass vergleichbare Themen beieinander sind, so dass das Betrachten bestimmter Themen leicht fällt.
Mahmoud Zibawi beschreibt Kunst und Länder so, dass man Lust bekommt, sich alles vor Ort anzusehen. Er vermittelt ein tieferes Verständnis für gewachsene religiöse Spannungen und macht deutlich, dass im Orient Menschen nicht nur gekämpft, sondern viel mehr voneinander gelernt haben.
Interessant ist auch das Bilderverbot: wie Künstler trotzdem in Architektur und Kalligraphie, ja auch in Bildern ihren Glauben ausdrücken konnten. Das Bilderverbot wird schließlich als Respekt vor der Nicht-Darstellbarkeit Gottes verstanden. So fanden Künstler Mittel und Wege, die Leere, das Unerklärliche, das Große, die Liebe, das Paradies... darzustellen. Genau auf dieser Spielwiese fand religionsübergreifende Kunst statt.
Der momentane Sonderpreis für dieses Buch ist ein Witz. Ich finde nicht einmal den normalen Preis zu teuer für das, was Mahmoud Zibawi bietet.
Der Autor Mahmoud Zibawi wurde 1962 im Libanon geboren. Er lebt heute in Paris, wo er selbst als Maler tätig ist (dem Klappentext entnommen).
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