Die Mischung aus Internet-Tagebuch und Bericht vom Indien-Aufenthalt hat mich beeindruckt. Frau Buschheuer, die „verkappte Luxus-sau" (wie sie sich einmal selbst spoettisch bezeichnet) - aus Eilenburg (Sachsen) - in New York lebend, geht nach Calcutta, um dort - in den Einrichtungen der Mutter Teresa - zu helfen. Man kann nachvollziehen, warum sie dies macht, nachmachen moechte man dies nicht unbedingt.
Als ehemalige DDR-Buergerin hat die Autorin das Wort „Weltanschauuung" sicher oft genug gehoert. Die Welt anschauen konnte sie der DDR allerdings nicht. Nun tut sie genau das, kritisch, wie ich finde, trotzdem mit Begeisterung, manchmal fuer den Leser auch irritierend -
und: zweisprachig. Wer seine Englischkenntnisse verbessern will, liest halt den anderen Teil....und erfreut sich trotzdem an den Beschreibungen und Eindruecken des N.Y-Lebens und auch daran, dass sich in Indien doch keine - zunaechst befuerchtete Verwandlung in „Mutter Else" vollzogen hat.
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