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A boy named Sue - Johnny Cash Revisited
 
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A boy named Sue - Johnny Cash Revisited

von Various (Künstler)
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (18. Februar 2002)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Trikont (Indigo)
  • ASIN: B0000636GJ
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 239.731 in Musik (Die Bestseller Musik)

 
1. The Bionaut: I Wish I Was Tied To Bertha
2. Gerry Lee & The Wanted Men: Locomotive Man
3. Guz: Guess Things Happen That Way
4. Kingston Cowboys: Ring Of Fire
5. Cow: Jackson
6. Tilman Rossmy Quartett: Orange Blossom Special
7. Lily, Friends & Husband: Give My Love To Rose
8. Hazzard County Moonshine Ramblers: Big River
9. Wiglaf Droste & Das Spardosenterzett: I Won't Back Down
10. Alvaro: Senor Johnny Cash
11. Smokestack Lightnin': Ring Of Fire
12. Hack Mack Jackson: Rusty Cage
13. Whils: Thirteen
14. Fred Is Dead: Don'T Take Your Guns To Town
15. Danny Dziuk: Let The Train Blow The Whistle
16. Bernadette La Hengst: Ein Maedchen Namens Gerd
17. Mann Ohne Schmerzen: Big River
18. Queen Of Japan: Wanted Man
19. Three Shades Of Blues: Gdje Je Kod Kuce, Mama

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Am 26.Februar 2002 feierte Johnny Cash seinen 70sten Geburtstag. Auf seinem langen Weg war Cash immer mehr als nur ein Country-Star. Der komplexe und manchmal widersprüchliche Charakter Cash lebte den Outlaw und Rebell, war Schauspieler und im Gegensatz zu den meisten seiner Genrekollegen musikalisch nicht verknöchert. Bester Beweis ist das famose Alterswerk American III: Solitary Man, auf dem Cash jüngere Kollegen wie Nick Cave oder Will Oldham brillant covert.

Das rührige Plattenlabel Trikont würdigt den Geburtstag des "Man in Black" mit dem nach einem Cash-Song betitelten Tribute-Album A Boy Named Sue, mit dickem Booklet bestückt. Zusammengestellt wurde es vom Schriftsteller und Country & Western-Kenner Franz Dobler, der zeitgleich auch das Buch Johnny Cash - The Beast In Me veröffentlichte. Eine überragende Compilation ist ihm nicht gelungen, dafür aber eine mit sehr eigenen und persönlichen Versionen, die allesamt von bekennenden Cash-Fans kommen müssen. Am exotischsten ist "I Wish I Was Tied To Bertha" aus dem Jahre 1960, das The Bionaut aka Jörg Burger aka The Modernist in eine moderne, dezente Elektronikform gießt. "Locomotive Man" wird von Gerry Lee & The Wanted Men aus Köln auf Rockabilly-Gleise umgeleitet. Die Kingston Cowboys verwandeln den großen Hit "Ring Of Fire" in eine Ska-Nummer, während "Orange Blossom Special" von Tilman Rossmy (Die Regierung) wenig spektakulär klingt.

Lily, Friends & Husband, eine Bluegrass-Band aus München, geben dem 1957 erschienenen Song "Give My Love To Rose" einen Touch, der auf Fans von Papa M und Will Oldham schließen lässt. Klasse! Dem Autor und Kolumnist Wiglaf Droste gelingt mit dem von Cash selbst für Solitary Man gecoverten Tom-Petty-Stück eine Version, die dicht am Original liegt. Eine Querverbindung gibt es von Cash zu Fred Is Dead. Die Band um Hausmusik Labelbetreiber Wolfgang Petters stammt aus Landsberg, wo Cash als Funkabhör-Spezialist arbeitete. Hinter Mann Ohne Scherzen verbergen sich Teile der Hamburger Gruppe Fink, die "Big River" einen herrlichen schleppenden Beat und nölige Orgelsounds verpassen. Neben The Bionaut kommt die zweite Umarbeitung ins Elektroniklager von Queen Of Japan.

Den Abschluss bildet "Gdje Je Kod Kuce, Mama", eine kroatischen Version von "Five Feet High And Rising", das Cash auch auf Deutsch als "Wo Ist Zuhause, Mama" sang. Die Musik stammt von Three Shades Of Blues, einem Seitenprojekt von The Notwist. Einige Sekunden, nachdem dieser Song ausgeklungen ist, gibt es noch einen Bonbon in Form eine Dialoges aus Columbo. Johnny Cash, der einen Country-Sänger und einen Mörder aus Verzweiflung spielt, fragt Peter Falk: "Haben Sie keine Angst mit einem Mörder hier oben alleine zu sein?". Columbos Antwort: "Ein Mann, der so singen kann wie Sie, kann nicht ganz und gar schlecht sein!". Wie wahr. --Sven Niechziol

INTRO

Deutsche Bands covern Cash. Na, war ja vielleicht klar, dass auch das mal passieren musste, wo man ja heutzutage scheinbar Musikfreunde, die den Mann in Schwarz nicht anbeten, mit der Lupe suchen muss. Alle finden den gut. Im Reformhaus laufen seine Lieder über erschossene Ehefrauen genauso wie im Wartezimmer beim Zahnarzt. Zusammengestellt hat dieses Album Franz Dobler, der wohl schon seit Ewigkeiten in Sachen "Country" unterwegs ist und vor kurzem bei einem ähnlichen Projekt über Hank Williams (dem ersten Popstar der Musikgeschichte) ein bezauberndes kleines Meisterwerk auf die Beine gestellt hat. Komischerweise kommt mir das, was bei den Songs Hank Williams' noch super funktioniert hat, an dieser Stelle, in bezug auf Cash, irgendwie reichlich überflüssig vor. Der Großteil der Coverversionen bleibt merkwürdig flach und uninspiriert. Hier ist kaum was zu finden, an dem man sich festbeißen möchte. Die Sachen werden in den besten Fällen, wie bei Lily Friends & Husband oder Cow, ziemlich sauber und charmant runtergespielt, aber bei so peinlichen "Highlights" wie der Vorstellung des Songs "Thirteen" von den Whils möchte man am liebsten vor (bei der Band anscheinend ausgebliebener) Scham im Boden versinken, so beliebig und verwaschen ist das Resultat. Und dass Jörg Burger a.k.a. The Bionaut in seiner Freizeit am liebsten Johnny Cash hört, mag man ihm gern glauben, in seinem Stück ist davon echt nichts zu merken. Alles in allem bleiben unterm Strich gerade mal drei, vier richtig gute Nummern, wobei vor allem das Tilman Rossmy Quartett, Gerry Lee & The Wanted Men und Guz zu nennen sind. Den Rest kann man sich anhören, man kann es aber auch getrost sein lassen. Ach ja, Wiglaf Droste versucht hier, wie Cash selbst zu klingen, und es gelingt ihm erstaunlich gut.

Martin Riemann / Intro - Musik & so
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Originell, Interessant und Belanglos, 25. Juni 2003
Johnny Cash wurde am 26. Februar 70 Jahre. Kaum ein Künstler hat so viele Höhen und Tiefen hinter sich gebracht (als Reaktionär gescholten, von der Country-Welt geschmäht, Drogen und späten Respekt) wie der Man In Black.
Zu diesem Anlass erscheint neben der Biographie des ausgewiesenen Kenners Franz Dobler auch eine von ihm kompilierte Tribute-CD. Jedoch mit - bis auf zwei Ausnahmen - deutschen Bands. Unterschiedlich musikalisch ausgerichtete Gruppen wie The Notwist, Fink, Wiglaf Droste oder die Goldenen Zitronen (und das sind noch die bekannten Interpreten) huldigen dem alten Mann mit Sounds zwischen Minimalismus, Elektro und Avantgarde.
Die Ergebnisse sind zwischen originell (Bernadette La Hengst "Mädchen namens Gerd" aka "A Boy Named Sue", Kingston Cowboys "Ring Of Fire" als Reggae), interessant (Bionaut I Wish I Was Tied By Bertha") und belanglos (Wiglaf Droste "I Won`t Back Down"). Doch auch wenn nicht alle der Sache gewachsen zu sein scheinen - es ehrt sie, an einem solchen Tribute-Album mitzuwirken.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Cash zum 70 'ten - revisited, 27. Februar 2002
Unterhaltsames Cash Tribute, zusammengestellt von Biographie-Autor Franz Dobler, der auch die informativen liner notes beisteuert. 19 Tracks zumeist in Bavaria ansässiger Künstler von Tilman Rossmy über die auch live am Tribute beteiligten Wiglaf Droste (groß) und Cow (klein) bis zu Stoppok-Collaborateur Danny Dziuk u.v.a.
Toller Anfang mit The Bionaut. Zum Ende hin heterogener : Auffallend Bernadette (La) Hengst mit einer deutschen Version des Stückes, daß Cash zu einer Ikone der Lesbenbewegung machte (man lernt nie aus) und die Club 2 Macher mit "Wo ist zuhause, Mama" auf kroatisch... Nichtmal der von Platzgumer/Queen of Japan schnell hingetrashte Beitrag stört ernsthaft. Ein erneut lohnendes Trikont-Abenteuer.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Eine Beleidigung an Johnny Cash, 3. April 2002
Von Eric Francois (Dudelange (Luxembourg)) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Als lang-jähriger Johnny Cash Fan wollte ich mir diese CD natürlich auch nicht entgehen lassen. Doch herbe Enttäuschung: es ist eine Zusammenstellung einiger seiner Lieder, größtenteils gesungen von Menschen nicht einen einzigen Ton halten können. Es ist eine Beleidigung an den Meister des Country-Genres, und eine billige Art mit seinem guten Namen Geld zu machen. Einmal gehört, wird diese CD nie wieder den Weg in meinen CD-Player finden!!!
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4.0 von 5 Sternen Happy Birthday Johnny
Zum 70. Geburtstag von Johnny Cash hat Franz Dobler dieses Album
mit Coverversionen zusammengestellt (hat er auch schon mit Hank
Williams gemacht). Lesen Sie weiter...
Am 26. Februar 2002 veröffentlicht

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