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Die blinden Flecken der Ökonomie. Wirtschaftstheorien in der Krise.
 
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Die blinden Flecken der Ökonomie. Wirtschaftstheorien in der Krise. [Taschenbuch]

Bernd Senf
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Taschenbuch, 2004 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 303 Seiten
  • Verlag: Gauke Verlag (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423362405
  • ISBN-13: 978-3423362405
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 11,9 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 521.188 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Bernd Senf
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Kurzbeschreibung

Während im Zuge der Globalisierung immer mehr Lebensbereiche den wirtschaftlichen Sachzwängen unterworfen werden, ist das Bewußstsein für die „blinden Flecken“ der Ökonomie bisher wenig entwickelt. Dabei haben die Wirtschaftstheorien in der Vergangenheit bei der Lösung von Krisen schon mehrmals versagt.

Und heute? Vom blinden Glauben an den Neoliberalismus gehen erneut Gefahren aus, die es rechtzeitig zu erkennen gilt, bevor die Entwicklung zu neuen Katastrophen führt. Dazu gehören auch die bisher weitgehend verdrängten Gefahren des Zinssystems.

Bernd Senf erläutert auf anschauliche Weise die Wirtschaftstheorien u.a. des Liberalismus, des Marxismus, der Freiwirtschaftslehre, des Keynesianismus und des Neoliberalismus. Er zeigt ihre Stärken, aber auch die jeweiligen „blinden Flecken“ mit ihren verheerenden Konsequenzen auf und entwirft eine undogmatische Synthese der richtigen Erkenntnisse und ihrer Weiterentwicklung.

Der Verlag über das Buch

»Eine lehrreiche Reise durch die Theoriegebäude der Ökonomie, die zu differenziertem Verständnis der Wirtschaftswissenschaften beiträgt.«›Allianz-Report‹

»Es ist eine lehrreiche und zugleich spannende Reise durch die Theoriegebäude der Ökonomie und ihre jeweilige historische und soziale Umgebung – auch wenn wir manchmal zu eigenwilligen Aus- und Einblicken gezwungen werden.« Das Historisch-Politische Buch



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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

55 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Klasse: Ein kritischer Beitrag zur ökonomischen Theorie, 9. Januar 2008
Von 
pl (Siegen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Im Bereich der Wirtschaftstheorie, der Ökonomie als wissenschaftlicher Disziplin, gibt es eine Unmenge an Literatur, die versucht den Lernenden der Ökonomie ihre Modelle zu implementieren. Das gilt für nahezu alle großen Werke der Volkswirtschaftslehre, der Makro- und v. a. der Mikroökonomie. Dabei erscheinen diese Modelle nahezu als unhinterfragbar, mehr noch, als vom Himmel gefallene dogmatisierte Wahrheiten. Gerade für Laien und Studierende der Ökonomie ist diese aufgrund ihres sehr technisierten und mathemathisch verbrämten Gesichts nur noch schwer durchschaubar und damit einhergehend, kaum kritisch hinterfragbar. Was Senf - selbst Prof. der Ökonomie - mit seinem Buch gelingt, ist, aufzuzeigen, dass ausnahmslos alle ökonomischen Theorien/ Gedankengebäude (Klassik, Marxismus, Neoklassik, Neoliberalismus) geschichtlich vermittelt sind, d. h. sie müssen in einen historischen Kontext eingeordnet und vor diesem verstanden werden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass wenn sie sich ihrer geschichtlichen Vermittlung entledigen, sie schnell zu vermeidlichen allgemeingültigen Wahrheiten emporgehoben werden und damit nah an den Status einer Ideologie heranrücken. Was Senf in seinem Buch aufzeigt - was ihm herausragend gelingt, seht her liebe Ökonomen, was geleistet werden kann, wenn man über den eigenen "Tellerand" der eigenen Wissenschaft hinaus schaut - sind die "blinden Flecken" der jeweiligen Theoriegebäude, soll heißen, ihre Schwachstellen. Dabei ist das vorliegende Buch keineswegs ein Abrechnung mit diesen Theoriegebilden. Alle werden gut verständlich erläutert, ihre genuinen Stärken aufgezeigt und die Unterschiede und Weiterentwicklungen deutlich gemacht; im Vergleich zur Kritik macht die Darstellung der Theorien sogar den weitaus größeren Umfang des Buches aus und gibt somit zusätzlich eine gute und verständliche Einführung in die Ökonomie. Das Buch eignet sich insgesamt für alle irgendwie an der Thematik Interessierten, da es sprachlich weitestgehend auf hochtrabendes Fachchinesisch verzichtet und mit Hilfe zahlreicher Grafiken - die nicht immer (aber zumeist) vollends gelungen sind - den Inhalt anschaulich vermittelt. Anmerkungen und Literaturverzeichnis laden zur vertiefenden Lektüre ein.
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32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Aus Sicht eines Schülers:, 20. Januar 2008
Viele Rezensionen beschreiben bzw. geben den Inhalt des Buches wider. Deswegen beschränke ich mich auf das Wesentliche und lasse diesen Part der Rezension weg, da schon so gut wie alles hier auf Amazon zum Inhalt gesagt wurde.

Vielmehr sollte die Rezension Schüler ansprechen, da ich selbst noch einer bin. Ich mache demnächst Abitur, interessiere mich für gesellschaftliche Zusammenhänge, Politik und eben 'Wirtschaft'. Wobei ich dieses Fach nie in der Schule gehabt habe, oder geschweige denn daheim irgendwelche VWL-Bücher schon gelesen habe. Demnach bin ich ein Laie, der sich sein Grundwissen auf Wikipedia, FTD, Spiegel und Google angeeignet hat, um zumindest etwas zu verstehen. Demnach war "Die blinden Flecken der Ökonomie" mein erstes Wirtschaftsbuch. Ich kann es jedem Schüler bzw. Laie empfehlen, denn Bernd Senf umschreibt zum Großteil spezifische Fachwörter, die man als Laie nicht verstehen kann, und benützt stattdessen 'normales' Deutsch, um die verschiedenen Theorien zu erklären. Gerade die blinden Flecken einer Theorie schreibt er in einem verständlichen und klaren Deutsch, sodass wirklich jeder Laie es versteht.

Die eigentliche Meisterleistung ist eigentlich, dass das Buch bis zuletzt spannend bleibt. Vielmehr löste es einen weiteren 'Wissendrang' in mir aus, um mehr über den 'Zins' - den eigentliches "Krebs unserer Gesellschaft" - zu erfahren. Genau das wollte das Buch ja bezwecken.

Bei mir hat es das Buch jedenfalls geschafft. Weitere Bücher zum Thema Zins und Wirtschaft stehen schon an...
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73 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Auf einen Blick, 22. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Die blinden Flecken der Ökonomie. Wirtschaftstheorien in der Krise. (Taschenbuch)
Bernd Senf ist mit dem vorliegenden Buch eine einmalige Übersicht über die bestimmenden Sichtweisen in der Wirtschaftsgeschichte gelungen. Angefangen bei den Physiokraten des 18. Jahrhunderts, die den Absolutismus ideologisch untermauerten - kurios. Dann wird die Klassik anhand Adam Smith erläutert. Stichwort: Arbeitsteiliges Wirtschaften und der Wohlstand der Nationen. Karl Marx wird vor allem in Hinblick auf seine Kapitalismuskritik, Arbeitslehre, Mehrwerttheorie und das Wertgesetz betrachtet. Die Neoklassik als Entdecker der Mikroökonmie wird anschliessend analysiert. Was für die heutige politische Diskussion zentral ist, ist die Einführung in Keynesianismus (bis ca. 1980) und Neoliberalismus (seit 1980). Senf zeigt hier deutlich, wie die Konjunkturspritzen von Keynes den Staat nach und nach abhängig gemacht haben und die Staatsverschuldung in die Höhe trieb. Ebenso zeigt er anschliessend, wie sich nach der Theorie von Milton Friedman der monetäre Drogenentzug des Westens vollzieht. Und natürlich vergisst Senf auch nicht darauf hin zu weisen, wer die Entzugserscheinungen zu erleiden hat.
All das wäre schon ein gelungenes Kompendium, mit dem auch Laien viel anfangen können, weil der Text verständlich geschrieben ist und mit zahlreichen Grafiken veranschaulicht wird. Aber obenauf enthält das Buch ein Kapitel über die Freiwirtschaftslehre des Deutsch-Argentiniers Silvio Gesell. Wer das Kapitel über Silvio Gesell gelesen hat, wird alles anschliessende mit anderen Augen betrachten.
Ich dachte dies sei ein Buch, dass ökonomische Theorien für Non-Checker aufbereitet, aber das ist es nicht(nur). Ich halte "Die blinden Flecken der Ökonomie" für ein Buch, das den Blickwinkel auf die Welt stark verändern kann.
Ein weiteres Buch von Bernd Senf - "Der Nebel um das Geld" - sollte man auf keinen Fall vor diesem Buch lesen. Und die Reihenfolge der Kapitel würde ich bei diesem Buch auch sinnvoller Weise einhalten, obwohl die Kapitel nicht zwingend aufeinander aufbauen.
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