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Und wo bleibe ich? Leben mit depressiven Menschen. Ein Leitfaden für Angehörige. [Broschiert]

Dorothea Blum , Matthias Dauenhauer
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,40 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

2004
Die Autoren: Dorothea Blum und Matthias Dauenhauer sind als Diplompsychologen in der Erwachsenenbildung tätig und leiten Seminare für Angehörige von depressiv erkrankten Menschen. Das Buch: Jeder vierte Bundesbürger durchleidet irgendwann im Leben eine depressive Phase. Die Angehörigen empfinden dabei oft eine große Unsicherheit im Umgang mit dem Erkrankten. Wie soll man sich verhalten? Wie lassen sich Fehler vermeiden? Wie kann man zur Genesung beitragen? Aber es geht auch um die eigene Situation: Kann ich vielleicht "angesteckt" werden? Was ist, wenn mir die Kräfte schwinden? Oder die Geduld ausgeht? Wenn einer von uns aus Verzweiflung an Selbstmord denkt? Wie kann ich einen Sinn in der Depression sehen? Dieses Buch möchte dazu Informationen, Hilfestellung und Gedankenanstöße geben. Gezeigt wird, wie man Überforderung vermeiden und seine persönliche Form des Umgangs mit Depression un den davon Betroffenen finden kann. Eine echte Hilfe für Menschen, die mit depressiv Erkrankten zusammenleben; für alle, die in der Seelsorge mit Depression konfrontiert werden; für jeden, der Depression besser verstehen möchte.

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Und wo bleibe ich? Leben mit depressiven Menschen. Ein Leitfaden für Angehörige. + Wenn der Mensch, den du liebst, depressiv ist: Wie man Angehörigen oder Freunden hilft + Mit dem schwarzen Hund leben: Wie Angehörige und Freunde depressiven Menschen helfen können, ohne sich dabei selbst zu verlieren.
Preis für alle drei: EUR 37,29

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Produktinformation

  • Broschiert: 162 Seiten
  • Verlag: Dvg (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 392997603X
  • ISBN-13: 978-3929976038
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 14 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 87.564 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

3.0 von 5 Sternen
3.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
170 von 172 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein konkretes, lebensnahes Buch für Laien 3. März 1999
Von Ein Kunde
"Und wo bleibe ich ?!" - Leben mit depressiven Menschen Ein Leitfaden für Angehörige Eine Depression ist keine Erkrankung kurzer Dauer. Und so zieht sie sich oft wie ein Leidfaden durch das Leben von Betroffenen und Angehörigen. Zum Glück gibt es hier einen Leitfaden zum Umgang mit dem Erkrankten und Hilfen für sich selbst als Angehöriger. Das Buch vermittelt in drei Teilen wichtige Grundlagen für den Laien. Im ersten Teil geht es um die Frage, was eine Depression denn sei, wie man sie erkenne und welche Therapiemöglichkeiten es gibt. Da "Depression" schon fast zum Modewort geworden ist, fällt es dem Angehörigen schwer, zu erkennen, ob der andere denn nur traurig ist oder ob er ärztliche Hilfe braucht. Hier finden sich in dem Buch wichtige Hinweise. Im zweiten Teil wird es dem Leser zunehmend verständlich, warum der Depressive sich so verhält und nicht anders. Es werden Zusammenhänge und Grenzen deutlich. Auch die Frage nach der Selbstmordgefährdung bleibt nicht unbeantwortet. Dieses Thema wird sogar sehr ausführlich behandelt. Die Autoren zeigen keine Berührungsängste mit der Thematik, verschweigen nichts, zeigen, woran man Selbstmordgefährdung erkennt und räumen mit falschen Vorstellungen auf, was mir besonders wichtig erscheint ! Es werden sogar konkrete Beispielsituationen durchgespielt und dem Laien Reaktionsmöglichkeiten vorgeschlagen. Damit vergrößern die Autoren die Kompetenz der Angehörigen ganz erheblich. Der dritte Teil schließlich gibt dem Angehörigen wertvolle Hilfestellungen, wie er sich abgrenzen kann, um z.B. nicht selber unter Schuldgefühlen zu leiden, wie er seine Kommunikation mit dem Depressiven verändern kann und schließlich, wie er bei aller Sorge für den Angehörigen sich nicht irgendwann fragt: "Und wo bleibe ich ?!" Die unterschiedlichen Gefühlslagen des Angehörigen werden eingehend besprochen, so daß er sich verstanden fühlt, zu seinen Gefühlen eher stehen kann und auch damit besser umgehen lernt. Das Buch wird abgeschlossen mit der Angabe von verschiedenen Anlaufstellen und einem Glossar, in dem alle wichtigen Begriffe erläutert werden. Das Buch ist sehr angenehm zu lesen, leicht verständlich und sehr lebensnah. Mit konkreten Beispielen wird immer wieder verdeutlicht, was die Autoren mit dem zuvor Gesagten oder anschließend Erläuterten meinen. Auch ist es für den Laien dadurch sehr konkret, kann er doch in dem einen oder anderen Beispiel den Angehörigen oder sich selber wiederfinden. Das Vorgehen des Arztes bei der Diagnosestellung wird erläutert und so auch verständlich. Die Unterschiede zwischen normalen Tiefs und einer Depression werden sehr genau dargestellt. Es wird deutlich gemacht, daß eine Depression sich im Grunde auf alle Lebensbereiche auswirkt. Auch die Sinnfrage einer solchen Erkrankung wird nicht übergangen, etwas, was sich sonst in keinem Buch findet ! So kann der Angehörige zunehmend Einblick in die Situation des Depressiven gewinnen, darüber zu mehr Verständnis finden und auch angemessener reagieren. Diese konkreten Hilfen haben mir besonders gut gefallen. Aus diesem Grund empfehle ich das Buch auch besonders gern den Angehörigen meiner Patienten, die bisher auch durchgehend positiv auf dieses Buch reagierten.
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42 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt empfehlenswert 7. Januar 2006
Die Autoren haben es geschafft, das Thema »Depression« so zu beschreiben, dass Fachleute und Laien es lesen können und beide Gewinn daraus ziehen. Die medizinische Seite wird so umfassen wie nötig beschrieben, um selbst einschätzen zu können, wo das »normale« Traurigsein aufhört und die behandlungsbedürftige Depression anfängt. Das Buch ist angenehm und leicht zu lesen. Trotzdem liefert es Informationen, die weit über das hinausgehen, was ich bisher über dieses Thema gelesen habe. An konkreten Beispielen wird deutlich, wie sich Depressionen zeigen und vor allem, wie Angehörige sinnvoll damit umgehen. Weder das Thema Suizid, noch die Frage nach dem Sinn solch einer Erkrankung werden ausgespart. Gerade hier haben die Autoren sorgfältig die Hinweise und die Reaktionsmöglichkeiten Betroffener dargelegt. Besonders gefallen haben mir die konkreten, alltagspraktischen Hilfestellungen, angemessen zu reagieren. Es wird aufgezeigt, wie wichtig es ist, dass sich Pflegende selbst nicht vernachlässigen. Im letzten Teil des Buches finden sich konkrete Formulierungen für Fragen und Reaktionen auf Äußerungen der depressiven Person. Wer sich über Depression und über den Umgang mit depressiven Menschen umfassend informieren möchte, findet hier alles kompakt und auf den Punkt gebracht. Ich kann Ihnen dieses Buch nur ans Herz legen.
Petra Schächtele, Soziologin
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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
seit über zwei Jahren lebe ich nun mit meinem an Depression erkranken Mann und einer Menge Kleinkindern. Die Information von Seiten der Ärzte war und ist sehr dürftig bis garnicht vorhanden, miteinbezogen in die Behandlung wurde und werde ich nicht. Langsam oder eigentlich nicht mehr langsam, wächst mir die Situation über den Kopf. Da kam mir der Titel und das Buch genau recht, schon lange frage ich mich: wo bleibe ich..????? die Enttäuschung nach dem Lesen war groß, Teil eins Erklärung zu was ist die Depre...weiß ich schon..Teil zwei wie gehts dem Depressiven..weiß ich auch, aber ok, andere wissens nicht, nun endlich Teil 3...der Angehörige- und dann gehts eigentlich wieder nur um die armen Patienten und wie professionell sich der Angehörige verhalten muß im Umgang und in der Kommunikation, soll aber nicht Therapeut "spielen" sich selbst aber auch nicht überfordern und oder verausgaben, abgrenzen und Freiraum für sich schaffen- aber nur wenn es keine Flucht aus der überforderten Situation ist.... HALLO...????!!! ich glaub ich spinne, ach ja und eigene Gfühle dürfen schon angesprochen werden, aber professionell bitte, weil wenn du als Angehöriger explodierst und es dir danach besser geht ist das zwar schön und gut für dich, geht aber auf Kosten des Armen Depressiven und ist somit nicht zu rechfertigen, dies bitte wortwörtlich aus dem Inhalt...danke ich fühlte mich gleich besser ;-(((((( Warum sollte ich mich rechtfertigen, dafür dass es mir auch schlecht geht ??? Also ich weiß echt nicht...Mein Resümee, als Info zum Thema ok, als Hilfe für Angehörige eher nicht
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