aber ich habe nichts Neues erfahren. Wer dieses Buch vielleicht kaufen will, sollte folgendes wissen:
Erstens: In diesem Buch gibt es keine 6.0-spezifischen Ausführungen (Verflüssigen, Stile, Extrahieren, Gradientenoverlays, Maskierungspfade, Texteditoren usw.) Das Buch könnte auch BBPS 5.0 heißen.
Zweitens: Es werden keine Composingtechniken angesprochen (Kanalarbeiten, Farbreferenzen, Maskierungstechniken etc.) Kein Wort zur fotografischen Vorbereitung.
Drittens: Ein gutes Drittel des Buches besteht aus der Erwähnung angrenzender Programme (Bryce 3D, Poser, Illustrator,EyeCandy, Premiere)
Viertens: Es werden nur begrenzt sinnvolle und sogar gefährliche Bemerkungen gemacht (S.37: Digital- bzw. Analogproof seien sicher, heist es da; S.52/53: Eine Maskierung mit "Farbbereich auswählen", die mit Kanalauswahl einfacher und präziser gewesen wäre und wozu dann multiplizieren? S.81: Eine mehr als saloppe Tonwertkorrekturmethode und Insgesamt wird bevorzugt in CMYK gearbeitet! S.159 ff der Flammenteufel ist wirklich ein Bonbon - sieht aus wie ein 80er-Jahre-Airbrush auf einer Puch-Maxi u.s.w.u.s.f.)
Fünftens: Es sind einfach Fehler im Buch (S.26 "Moiree", S.27 "Rasterwinkel", S.31 "...der Unbuntaufbau kann gesättigte Farben besser darstellen...", dann hab' ich aufgehört zu suchen - ich bin da nicht sehr geduldig)
Sechstens: Auf viel Platz werden wenige Informationen gegeben. Nur 6 von 15 Projekten beziehen sich ausschließlich auf Photoshop
Siebtens: Das Buch positioniert sich im Leserprofil Fortgeschrittene bis knapp vor Experten. Ein schlechter Witz. Ich bin kein Experte (auch kein Magier oder Skribent, wie die Autoren sich bezeichnen) aber wer ein Blackbook schreiben will, sollte die Hausaufgaben machen. Oder sich mal mit wirklich frischen Leuten unterhalten.
Letztens: Schade, dass meine nicht die erste Rezension war, vielleicht hätte ich dann mit einem Einkaufsgutschein wenigstens den wirtschaftlichen Schaden, den dieses Buch bei mir angerichtet hat, auffangen können.