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Lauter blühender Unsinn. Erstaunliche Wortgeschichten von Aberwitz bis Wischiwaschi. Sonderausgabe
 
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Lauter blühender Unsinn. Erstaunliche Wortgeschichten von Aberwitz bis Wischiwaschi. Sonderausgabe [Broschiert]

Christoph Gutknecht
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 9,90  
Broschiert, 2008 --  

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Produktinformation

  • Broschiert
  • Verlag: Beck; Auflage: 1 (2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406571522
  • ISBN-13: 978-3406571527
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.012.373 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Christoph Gutknecht
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Jeder weiß, was gemeint ist, wenn von "eine Nummer schieben" die Rede ist. Doch woher kommt dieser Ausdruck, was besagt er eigentlich? Christoph Gutknecht weiß die Antwort: Die seit etwa 1850 geläufige Wendung leitet sich her von der "Entgeltsberechnung bei Bordellprostituierten, die nach der Zahl ihrer Kunden entlohnt werden, oder von der Nummer, die im stark besuchten Bordell jeder Besucher erhält und nach der sich die Reihenfolge der Abfertigung richtet". Wer, bitteschön, hätte das gewusst?

Diese sowie 158 andere amüsante, oftmals verblüffende etymologische Erklärungen finden sich im neuesten Buch des Hamburger Linguistik-Professors Christoph Gutknecht, der schon mit Lauter böhmische Dörfer, Lauter spitze Zungen und Lauter Worte über Worte erfolgreich den Entstehungsgeschichten und tieferen Bedeutungen denkwürdiger sprachlicher Ausdrücke auf den Grund ging.

Warum "nagt jemand am Hungertuch", warum "gibt jemand Fersengeld", warum "geht einem der Arsch auf Grundeis"? Woher kommt "hinterfotzig", woher "hanebüchen", woher "hirnverbrannt"? Wann wird eine "Milchmädchenrechnung" aufgemacht, wann hat man "Bammel", wann ist jemand eine "Augenweide", wann nur "aufgedonnert"? Warum wird "abgezockt", "geblecht", "verhohnepipelt", "verhunzt", "im Stich gelassen", "auf den Busch geklopft" und "getürkt"? Und wieso um alles in der Welt "zieht es wie Hechtsuppe"? Fragen über Fragen -- und auf jede gibt es eine Antwort: kompetent, scharfsinnig und oft augenzwinkernd.

Gutknecht hat mit diesem Buch wieder ganze Arbeit geleistet: Seine sprachhistorischen und semasiologischen Erklärungen umgangssprachlicher Begriffe und Redewendungen sind tadellos recherchiert, übersichtlich zusammengestellt und leicht verständlich, amüsant und kurzweilig aufbereitet. Also: Kein "Geizkragen" und kein "Pfennigfuchser" sein und den Kauf dieses Buches nicht "auf die lange Bank" schieben, denn wenn man es gelesen hat, kann man sprachlich jedem "Paroli bieten". Und das ist oft ja schon "die halbe Miete". --Christoph Nettersheim -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Kurzbeschreibung

Warum ist der "blaue Montag" blau, woher kommen Wörter wie "Muckefuck" und "hanebüchen" und Redensarten wie "am Hungertuch nagen" oder "es zieht wie Hechtsuppe". Was ein "Schlauberger" ist, weiß jeder, aber woher kommt das Wort? Christoph Gutknecht geht in diesem sprach-geschichtlichen Buch auf unterhaltsame Weise sogenannten "Volksetymologien" nach, räumt in witziger und scharfsinniger Form mit vielen sprachlichen Mißverständnissen auf, geht dem "blühenden Unsinn" vieler Aus- und Umdeutungen auf den Grund und klärt nicht zuletzt die entscheidende Frage, was hinter dem Ausdruck "frech wie Oskar" wirklich steckt.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
53 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
159 sachlich verblüffende sowie etymologische und volksetymologische Erklärungsversuche zu Wörtern und Redensarten unserer Umgangssprache hat der Verfasser in seinem geistreichen, witzigen und brillant formulierten Buch gnadenlos kritisch unter die Lupe genommen.

Es ist ein Genuß, dieses Werk zu lesen, das nicht nur sprachwissenschaftliche, sondern auch politische ethnologische und anthropologische Aspekte einbezieht. Alle Beispiele, die aus insgesamt 7 Bereichen stammen (u.a. Körper, Geld, Namen, Natur) sind kontextualisiert und unterschiedlichsten (literarischen und nicht-literarischen) Textsorten entnommen. In scharfsinniger Form räumt der ungewöhnlich belesene Autor mit vielen sprachlichen Mißverständnissen auf und geht dem "blühenden Unsinn" - daher der Titel! - vieler Aus- und Umdeutungen mit faszinierendem Humor auf den Grund. So erfahren wir u.a., woher die Wörter ,Armutszeugnis', ,Chuzpe' ,Geizkragen' und ,Missionarsstellung' kommen, lassen uns aber auch gern belehren über die Herkunft von Ausdrücken wie ,es zieht wie Hechtsuppe', ,eine Nummer schieben' oder ,jemandem ein X für ein U vormachen'.

Nach seinen Büchern "Lauter böhmische Dörfer" (5. Aufl., 2000) und "Lauter spitze Zungen" (3. Aufl., 2001) ist dem Autor zweifellos ein weiteres Meisterwerk gelungen.

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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Detlef Rüsch #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Broschiert
Christoph Gutknecht zeigt sich von seiner besten Seite: Er schafft es wieder - gleich einem sehr einfühlsamen Reiseführer - die Pfade und Irrwege der deutschen Sprache zu erläutern. Anhand von über 100 Beispielen stellt er klar, woher so unterschiedliche Wörter, Wortkombinationen und Redewendungen kommen: wie zum Beispiel Fallstrick, Purzelbaum, Hühnerauge, den Kopf hängen lassen, etwas auf die Goldwaage legen, jemanden etwas abknöpfen, aus dem Effeff verstehen, Drückeberger, frech wie Oskar oder auch Wischiwaschi.
Wie es bei lebendigen Sprachen aber auch zu vermuten ist, wird man hier nicht für alle Wörter "bis ins Hinterletzte" (woher kommt das wohl?) erfahren, wie genau die Herkunft eines Begriffs oder einer Redewendung zu deuten ist. Selbst die Sprachforscher sind sich hier nicht immer einig. Der überaus belesene Autor Christoph Gutknecht erhebt aber auch nicht den Anspruch dazu. Vielmehr mag er aufmerksam machen, wie "deltareich" manche Wörter in das Meer des Sprachalltags einfliessen und wie spannend die Rückverfolgung sein kann.
Einige, wenige Zeichnungen ergänzen den Sprachherkunftsreiseführer, der so unterhaltsam und spritzig ist und vor allem eins erreicht: neugierig werden und bleiben bezüglich der Geschichte und der weiteren Verwendung der deutschen Sprache! Schön, dass es diesen "lauten blühenden Unsinn" so preisgünstig gibt, so dass wirklich viele Leser/-innen bei der Lektüre "leise ernten können, was ja wohl auch Sinn macht"!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gut! 30. Dezember 2008
Format:Taschenbuch
Eine gelungene Übersicht und ein spaßiger Weg durch deutsche Wortschöpfungen samt ihrer Erklärungen. Ein erstklassiges, unterhaltsames Werk!
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