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Das bizarre Sexualleben der Tiere
 
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Das bizarre Sexualleben der Tiere [Gebundene Ausgabe]

Michael Miersch
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Eichborn (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821815191
  • ISBN-13: 978-3821815190
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 14,8 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 415.089 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Michael Miersch
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Es gibt auf diesem Gebiet mehr, als die menschliche Phantasie sich vorstellen kann. Verblüffend.« Die Welt -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Daß Sex die Welt bewegt, wissen wir längst. Jede erdenkliche Spielart ist uns - nicht zuletzt aus Talkshows - hinlänglich bekannt. Wie aber treiben es die anderen? Die Zoologie hat die Fortpflanzungspraktiken der Tiere gründlich erforscht, ihre oftmals erstaunlichen Ergebnisse kennen wir jedoch kaum. Dieses Buch gibt kenntnisreich und unterhaltsam Auskunft über das Sex-Leben von Aal bis Zebra. Es schildert die Liebespraktiken von Finken und Fledermäusen, Hyänen und Hühnern, Stachelschweinen und Strudelwürmern. Ausgehend vom neuesten zoologischen Forschungsstand erzählt Michael Miersch von bizarren Balzritualen, skurrilen Genitalien und den immer wieder verblüffenden Tricks, mit denen die Geschöpfe zueinander finden. Wer in diesem außergewöhnlichen Lexikon liest, wird bemerken: Tiere sind ganz anders, aber Tiere sind auch nur Menschen.

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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Abwechslungsreiche Schilderung unbekannten Tierverhaltens, 29. April 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das bizarre Sexualleben der Tiere (Gebundene Ausgabe)
Das bizarre Sexualleben der Tiere

Ende Februar dürfte ein Ruck durch die ergraute Leserschaft der Süddeutschen Zeitung gegangen sein: In ihrem Magazin vom 26. 2. 99 berichtet sie nämlich völlig unverblümt über Sex! Und zwar in allen Einzelheiten!

Aber okay, Aufklärung muß sein. In dem Magazin-Beitrag findet sich sich Quelle nur sehr versteckt - ich habe sie für alle diejenigen aufgetrieben, die sich mit diesem Thema auf seriöse Weise beschäftigen möchten ...

Es handelt sich um die Neuerscheinung von M. Miersch: Das bizarre Sexualleben der Tiere, Frankfurt a. M. 1999 (Bestellung siehe unten).

Dort heißt es: "Wußten Sie schon, daß der männliche Schweinswal mit seinem Geschlechtsteil riechen kann? Oder wußten Sie, daß Beutelmäuse es tun, bis sie tot umfallen? Daß Elefanten mit dem Rüssel onanieren?"

Nun, ich muß schon sagen, daß ist starker Tobak! Gerade Elefanten sind doch gar lustige Kerlchen (siehe rechts).

Überhaupt hat mich das Buch sehr nachdenklich gestimmt. Ich habe es ja noch hingenommen, daß die Milbengattung Adactylium Inzest treibt, sich mit ödipalem Mord beschäftigt und sich dem Kannibalismus hingibt. Auch daß das Nashornweibchen während des 1 1/2-stündigen Aktes ziemlich kalt bleibt, obwohl das Männchen alle 2 Minuten einen Höhepunkt erreicht, ist hinzunehmen (die Tiermedizinerin Sabine Hilsberg machte nämlich Wärmebilder - ganz schön gerissen!).

Aber daß mein in jungen Jahren heißgeliebter Flipper ein "übler Vergewaltiger" sein soll, hat mich doch sehr getroffen! Jene Tümmler (das ist die Delphin-Gattung) treiben nämlich Weibchen in die Enge und erzwingen den Geschlechtsverkehr! "Sind keine weiblichen Delphine verfügbar, stürzen sich die Männchen auf alles, von dem sie vermuten, daß sie ihren 45 Zentimeter langen Penis hineinstecken könnten. ... Sie tun es auch mit einem Abflußrohr" (S. 62f.). Ha! Abflußrohr geschieht ihnen recht!!! Von wegen Menschen retten und so - die Kerle sind einfach nur heiß!

Also da sind mir die Gewohnheiten der Igel doch lieber. Für alle, die es noch nicht wissen: Im Bereich der Sexualorgane sind keine Stacheln vorhanden. "Das Paarungsvorspiel beginnt damit, daß das Männchen seine Partnerin laut schnaufend umkreist und sie gelegentlich mit seinem Kopf stubst." Na, ist das nicht ein romatisches Turteln? Leider geht es dann aber etwas anders weiter: "Sie wehrt sich, flieht, er folgt und versucht, sie weiter zu umkreisen. ... Sie drückt sich an den Boden, legt ihre Stacheln an, streckt die Hinterbeine aus und hebt ihr Becken. Das Männchen kann mehrmals hintereinander kopulieren."

Und Pinguine haben es ebenfalls nicht leicht: "Das Weibchen liegt auf dem Eis und das Männchen mit seinem Bauch auf ihrem Rücken. So wie Pinguine geformt sind, kommt das dem Versuch gleich, zwei Flaschen aufeinanderzulegen." (S. 213) Okay, das ist soweit ja verständlich. Wer treibt es schon gerne auf dem Eis? Aber wenn man sonst nichts hat, muß man halt Gedult mitbringen. Schlimmer ist das schon, daß Pinguin-Weibchen gerissene Prostituierte sind: "Weibliche Adéliepinguine wurden vn Forschern bei der Prostitution ertappt. Diese Pinguine bauen nester aus Steinchen, die auf der antarktischen Ross-Insel sehr schwer zu beschaffen sind. Manche Weibchen paaren sich mit Junggesellen, die ihnen dafür Steinchen geben. Danach kehren sie mit dem Nistmaterial zu ihren festen Partnern zurück." Wie gesagt - es geht hier um P i n g u i n e ! Es ist völlig nutzlos, wenn Sie jetzt anfangen, Steinchen am Wegesrand aufzusammeln, um sich einen lustigen Abend zu machen.

Genug - lesen Sie selbst! Empfehlen möchte ich Ihnen allerdings noch die Stelle über den sogenannten "Coolidge-Effekt" (S. 56f.). Hier wird der "wachsende Widerwille von Männchen erklärt, immer wieder mit derselben Sexualpartnerin zu kopulieren." ;-)

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2.0 von 5 Sternen Über 'Produkte weiblicher Gesundheitsvorsorge' und 'Bio-Kitsch', 7. Februar 2012
Von 
sabatayn76 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das bizarre Sexualleben der Tiere (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:

Nach einer Einführung, in der der Autor erklärt, warum es überhaupt Sex im Tierreich gibt, folgt ein Lexikon, in dem Michael Miersch vom Sexualleben verschiedenster Tiere und von assoziierten Begriffen berichtet.

Mein Eindruck:

Für mich war das Buch die reinste Enttäuschung: sehr saloppe, oft flapsige Sprache, vage, oberflächliche, holprige und nicht ganz korrekte Erklärungen und Definitionen (z.B. Darwin als 'Entdecker der Evolution') sowie wertende und unsachliche Begriffe (z.B. 'grottenhäßlich' oder 'pervers'). Zudem findet der Leser auch Begriffe wie 'Bachstelze' oder 'Damhirsch' - wer hier auf interessante Geschichten aus dem Tierreich hofft, hofft vergebens, denn hier handelt es sich um Begriffe, die man eher in einem Buch über (menschliche) Prostitution vermuten würde. Und so werden fragwürdigerweise auch Einhörner aufgelistet.

Von Evolution scheint der Autor meiner Meinung nach wenig Ahnung zu haben, so findet er Geweihe zum Beispiel nutzlos, und er spricht durchgehend von Richard Dawkins und einem 'genetischen Egoismus' statt vom 'egoistischen Gen'. Zudem fehlte mir die Begeisterung und der Respekt für Tiere - Tiere sind bei Miersch 'grottenhäßlich' und 'minder intelligent'.

Mein Resümee:

Spannend ist anders. Wer etwas lernen will, sollte ein anderes Buch lesen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Absolut Genial!, 7. September 2004
Von Ein Kunde
Diese Buch ist absolut genial. Unter fast jeder aufgeführten Kategorie findet man etwas zum staunen. Unglaublich was so manche Tiere drauf haben. Ich kann nur allen Tierfreunden/Tierfans raten: kaufen, kaufen, kaufen und staunen, staunen, staunen.
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