Ich fand dieses Buch gar nicht so schlecht.
Meg, eine junge Engländerin kommt durch einen Zufall an einen Traumjob. Sie soll als PA (personal assistant) für einen berühmten Rockstar, Johnny Jefferson, in L.A arbeiten.
Wie Page Toon diese Welt dort beschreibt, hat was:
Selbstzerstörerisches Verhalten von Stars, Medien, hochnäsige, verwöhnte Celebritities, Agenten, Scheinwelten, reihenweise Egozentriker, Profitgier und zwischen drin eine junge Frau, die sich in ihren alkohol- und kokainsüchtigen Chef verliebt und sehr schnell merkt, dass sie ihre Gefühle unterdrücken muss, wenn sie nicht untergehen will. Er kann nicht mit Liebe umgehen und flüchtet sich in Parties, Sex und selbstzerstörerische Exzesse. Enttäuschung vorprogrammiert. Meg flüchtet zurück nach England und geht eine Beziehung mit Chris ein, dem Jugendfreund von Johnny.
Mir hat der Stil gefallen:
Flapsig UND ernst, aber nicht bierernst, sondern spannend und flüssig. Ein gelungener Mix, der auch hätte schiefgehen können.
Weder melodramatisch, noch allen Ansprüchen hoher Literatur genügend , und wohl eher für sehr junge Erwachsene geschrieben, zu denen ich schon lange nicht mehr gehöre. Trotzdem fand ich das Buch unterhaltsam und hab es in einem Rutsch durchgelesen.