Kurzbeschreibung
Der kleine, handliche Ratgeber für die emotionale Erziehung zwischen 3 und 7: konkret, spielerisch, sofort umsetzbar. Mit Informationen, wie Kinder auf gute Art und Weise Grenzen ziehen und sich durchsetzen - ohne andere zu ärgern oder zu hauen.
Über den Autor
Heike Baum geb. 1963, ist Spielpädagogin, Gruppendynamikerin und Supervisorin (DGSv). Sie leitet Seminare zu pädagogischen und therapeutischen Themen und ist bekannt durch ihre zahlreichen Veröffentlichungen. Heike Baum steht für Veranstaltungen zur Verfügung.
Auszug aus Da bin ich fast geplatzt! von Heike Baum. Copyright © 2002. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Die Wut tut gut
Aggressive Gefühle spüren und mit ihnen umgehen lernen
Wut tut gut. Das kennen wir sicher alle. Wenn wir in uns spüren, dass es nun reicht, und wir etwas verändern oder uns gegen etwas wehren wollen, dann spüren wir auch die Kraft, die damit verbunden ist. Wir haben dabei manchmal das Gefühl, die Welt aus den Angeln heben zu können.
Auf den vorhergehenden Seiten habe ich versucht zu erläutern, warum aggressive Gefühle zum Menschen gehören und welche Faktoren auf die Gewaltbereitschaft Einfluss nehmen. Im nun folgenden Kapitel finden Sie Spiele und Übungen, die Kindern helfen, ihre aggressiven Gefühle wahrzunehmen, darüber zu reden und Einfühlungsvermögen für andere zu entwickeln. Denn wenn ich lerne, für mich und die Situation um mich herum wachsam zu werden, gelingt es vielleicht, die Szene zu entschärfen oder aber auch eine klare Formulierung zu finden, welche dem anderen meine Grenze zeigt.
Kinder sollen im Laufe der Auseinandersetzung mit dem Thema merken, dass sie mit all ihrer Wut, ihrem Zorn und ihrer Aggression ernst genommen und angenommen werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Erwachsenen dies auch wirklich tun und die Kinder immer wieder darauf aufmerksam machen, dass jeder Mensch nur selbst bestimmen kann, was er fühlt, und ein anderer Mensch dieselbe Situation oft ganz anders wahrnimmt.
Aggressive Gefühle spüren und mit ihnen umgehen lernen
Wut tut gut. Das kennen wir sicher alle. Wenn wir in uns spüren, dass es nun reicht, und wir etwas verändern oder uns gegen etwas wehren wollen, dann spüren wir auch die Kraft, die damit verbunden ist. Wir haben dabei manchmal das Gefühl, die Welt aus den Angeln heben zu können.
Auf den vorhergehenden Seiten habe ich versucht zu erläutern, warum aggressive Gefühle zum Menschen gehören und welche Faktoren auf die Gewaltbereitschaft Einfluss nehmen. Im nun folgenden Kapitel finden Sie Spiele und Übungen, die Kindern helfen, ihre aggressiven Gefühle wahrzunehmen, darüber zu reden und Einfühlungsvermögen für andere zu entwickeln. Denn wenn ich lerne, für mich und die Situation um mich herum wachsam zu werden, gelingt es vielleicht, die Szene zu entschärfen oder aber auch eine klare Formulierung zu finden, welche dem anderen meine Grenze zeigt.
Kinder sollen im Laufe der Auseinandersetzung mit dem Thema merken, dass sie mit all ihrer Wut, ihrem Zorn und ihrer Aggression ernst genommen und angenommen werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Erwachsenen dies auch wirklich tun und die Kinder immer wieder darauf aufmerksam machen, dass jeder Mensch nur selbst bestimmen kann, was er fühlt, und ein anderer Mensch dieselbe Situation oft ganz anders wahrnimmt.