Die Autorin schreibt für mehrere Frauenzeitschriften - und das merkt man. Das Buch liest sich locker-flockig rein, doch der Informationswert ist gleich null. Ich kenne eine Menge durchschnittlicher Singlefrauen, doch keine einzige würde sich in den im Buch beschriebenen Singles wiedererkennen. Petra Mikutta beschreibt lauter Karrierefrauen mit Prada-Schuhen und LaPerla-Wäsche oder so ähnlich, die mal eben nach New York jetten, um über den letzten Lover hinwegzukommen - eben die typische Besetzung eines Amica-Artikels. Anstandshalber erwähnt die Autorin immer wieder mal, dass es auch andere Singles gibt, und ein paar kommen auch mal in Zitaten zu Wort. Doch die meiste Zeit habe ich mich über das Buch geärgert, weil ich es ziemlich realitätsfern fand. Es ist weder ein Ratgeber noch eine Studie, sondern einfach nur ein überlanger Artikel aus einer Frauenzeitschrift - nichts als heiße Luft.