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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Der bessere Berliner - Großstadtgeschisse,
Von Laien Matsch (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der bessere Berliner: Großstadtgeschichten (Taschenbuch)
Ich kann mich leider nur anschließen und lege das Buch kopfschüttelnd zu Seite. Auch wenn Michael Nast versucht, sich von der erzählenden Figur zu distanzieren, so geht die Rechnung nicht wirklich auf. Das Buch wirkt trotzdem wie eine Abrechnung mit so manch einem, der seinen Weg kreuzte und nicht in sein Wertesystem oder sein Verhaltensmuster passte. Auch wenn ein Fünkchen Wahrheit in den Dingen stecken mag (Wayne Carpendale ist wohl tatsächlich ein unerträglicher Schürzenjäger), so wirkt es doch etwas lächerlich, wenn ein unbekannter Autor bekannte Namen auf unschöne Weise nutzt, um die Aufmerksamkeit auf seine Texte zu lenken - Wohl in der Hoffnung, ihnen damit wenigstens ein bisschen Glamour zu verleihen.Oder um es mit einer von Michael Nasts Standardformulierungen zu sagen, an die man sich bei der Lektüre dieses Buches besser gewöhnen sollte: "Ein, sagen wir mal, nicht unerheblich schlechtes Buch. Oder, um es mit Elke Heidenreich zu sagen: Nicht lesen!" Der bessere Berliner: Großstadtgeschichten (sachbuch) PS: Ganz treffend ergibt ein Anagramm des Namens "Michael Nast" die Worte "Laien Matsch". Besser kann man es nicht formulieren. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Der arrogantere Berliner,
Rezension bezieht sich auf: Der bessere Berliner: Großstadtgeschichten (Taschenbuch)
Statt "Der bessere Berliner", hätte Michael Nast dieses Buch, das im Grunde eine lektorierte Zusammenfassung von Blog-Posts darstellt, lieber "Der arrogantere Berliner" nennen sollen. Manchmal ist es witzig, wie Nast die kleinen Macken aus seinem Bekanntenpreis beschreibt oder sich auch mal selbstironisch auf die Schippe nimmt. Öfter allerdings schüttelt man den Kopf, denn wie Michael Nast hier arrogant und selbstverliebt über Menschen ablästert, die ihm begegnet sind, ist oftmals sehr abgehoben.Es gibt zwar nichtsdestotrotz amüsante Passagen in "Der bessere Berliner", doch meistens bekommt man beim Schmunzeln ein schlechtes Gewissen, denn es ist als wenn man darüber lacht, wie der Schulhof-Rowdy einem kleineren Schüler das T-Shirt über den Kopf zieht: harmlos aber doch gemein und oftmals auch einfach niveaulos. Substanz sollte man in diesem Buch nicht suchen, dass der Verlag diesen Titel als "kleine Gesellschaftsstudien" anpreist, wirkt schon sehr befremdlich: Gespräche von Studenten am Küchentisch über das Wetter müssten demnach auch als exorbitante Gesellschatsstudien durchgehen. Würde Michael Nast seine Überheblichkeit nicht in jedem zweiten Satz zum Verhängnis, würde er nicht so viel über andere spotten sondern mehr über seine eigenen Macken lachen (dass er das kann beweist er zumindest an vereinzelten Stellen), hätte man es hier mit einer unterhaltsamen Lektüre für eine langweilige Zugfahrt zu tun. Schreiben kann der Mann durchaus, allerdings fehlt der Inhalt in seinen zusammengewürftelten Blog-Einträgen doch mehr als einmal. Wie ein anderer Rezensent bereits schrieb, handelt es sich hier weniger um ein richtiges Buch, als um erste Gehversuche im Schreiben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Schwach,
Rezension bezieht sich auf: Der bessere Berliner: Großstadtgeschichten (Taschenbuch)
Sicher erwartet man kein literarisches Highlight, wenn man sich auf sogenannte "Blog" -Texte einläßt. Doch diese kurzen Texte spotten jedem Begriff literarischer Kultur. Schlechtes Handwerk, teilweise sinnlos verschachtelte Sätze und ein Stil, den man in jedem Schulaufsatz der Mittelstufe finden kann, simpel und doch lächerlich aufgeplustert. Humor findet sehr selten gut pointiert statt, ansonsten beherrschen laue Klischees und miese Sprüche den Plott.Der Inhalt ist schnell zusammengefasst: pubertäres Balzgehabe, infantiles Geschwätz unter Bekannten (männlich und weiblich), Arroganz und Ignoranz gegenüber den so genannten Freunden und Lesern, Prahlerei mit selbstverliebtem Machogehabe, Spott und Hohn im primitiven Stile eines Stefan Raab und dröge Langeweile aus dem Leben eines Versagers und Ziellosen. Man kann nur auf die angebliche Distanz des Autors zum fiktiven Erzähler hoffen, da man sich sonst um den geistigen Zustand des Verfassers sorgen müßte. Um den der zahlreichen Anhänger sowieso. Was heute so alles vorschnell zum Kult erhoben wird, ist erschreckend. Noch viel erschreckender ist das Bild, das in solch belanglosen Texten von der heutigen Menschheit abgeliefert wird. Wenn das wirklich den Umgang und das Zusammenleben in Berlin heute darstellt, so oberflächlich, kalt und emotionslos, dann darf man froh sein, die Hauptstadt nur während der Tagesschau aus sicherer Entfernung vor dem Fernseher ertragen zu müssen. Dieser Autor hat das Recht auf Beachtung verwirkt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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