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Eine berührbare Frau. Das atemlose Leben der Künstlerin Eva Hesse
 
 
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Eine berührbare Frau. Das atemlose Leben der Künstlerin Eva Hesse [Gebundene Ausgabe]

Michael Jürgs
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: C. Bertelsmann; Auflage: 1. (21. Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570009297
  • ISBN-13: 978-3570009291
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 156.981 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Michael Jürgs
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

“Haben Sie Taschentücher dabei? Es ist keine Kleinigkeit, mit dreiunddreißig Jahren an einem Gehirntumor zu leiden. Na ja. Mein ganzes Leben war so“ – Eva Hesse in ihrem letzten Interview, einer lakonischen Bestandsaufnahme, wenige Wochen vor ihrem Tod. Keine Spur mehr von der Angst, die sie ein Leben lang einschnürte. Michael Jürgs, hochgradig infiziert von dieser tragischen Figur, die, in Kunstkreisen zwar hochangesehen, einer breiten Öffentlichkeit weitgehend verborgen blieb, hat keine Ruhe gegeben und noch einmal mit dem feinsten Pinsel ein ruheloses Leben nachgezeichnet, das man so leicht nicht wieder vergessen wird.

Abschied von den Eltern auf dem Bahnsteig Altona: An jenem Dezembertag 1938, mutmaßt Jürgs, begann für die Zweijährige der Horror lebenslanger Verlustängste. Einen Monat nach der Pogromnacht entkamen Eva und ihre drei Jahre ältere Schwester Helen per „Kindertransport“ der einsetzenden Judenverfolgung. Den Haag. London, dann mit den Eltern nach New York. „Evas Leben und ihre Kunst seien nicht zu begreifen ohne das frühkindliche Trauma des Naziterrors“, behaupten Zeitzeugen. Ex-Ehemann und Bildhauer Tom Doyle vesteigt sich gar zu der These, nicht Andy Warhol oder Jasper Johns seien Evas künstlerische Wegbereiter gewesen, sondern – Adolf Hitler! Es entsteht das Bild einer schönen und charismatischen Manisch-Depressiven – die nur in ihrer Kunst zur Normalität fand.

Der Freitod der hochdepressiven Mutter. Die verhasste Stiefmutter, verewigt in einer bedrohlichen Gestalt auf dem späteren Gemälde „Untitled“. Der eitle Künstlerehemann, der dem Whiskey und den Frauen zusprach und Eva mehr als Musenanhängsel denn eigenständige Malerin an seiner Seite betrachtete. Begleitet von Panikattacken, Drinks und Psychopharmaka, begann in der (durchaus machohaft auftretenden) Männerkünstlerwelt SoHos der künstlerische Kampf Eva Hesses. Fast entsprach es ihrem stets wachen Sinn für das Absurde dieser Welt, dass sie just in dem Moment abtreten musste, als diese sie zu entdecken begann. Was blieb, ist ein heute hochdotiertes Skulpturenwerk mit Botschaften wie aus einer fremden Welt. Einer Welt, die Michael Jürgs mit seinem akribisch recherchierten Lebensbild erfahrbar gemacht hat. Man darf dankbar sein! --Ravi Unger

Pressestimmen

"Über Eva Hesse jedoch schreibt Jürgs mit einer Wärme, die das Buch zu einer 382-seitigen Liebeserklärung werden ließ. Michael Jürgs hat sich in Eva Hesse nicht nur hineinversetzt, er hat nachempfunden, was diese Frau quälte und fühlte, denn vieles davon ist ihm vertraut, kennt er von sich selbst." (Die Welt/ Literarische Welt )

"Jürgs erzählt mit einer fast schmerzlichen Intensität und Nähe". (Frankfurter Allgemeine Zeitung )

Michael Jürgs beschreibt in seinem Buch eine Frau, die von der Kunst völlig besessen war. Eine Atemlose, die in ihrer Wunschheimat New York nur knapp zehn Jahre hatte, um ein ungewöhnlich reiches Oevre zu schaffen. [...] Michael Jürgs hat bis in die kleinsten Details das Leben der Emigrantenfamilie Hesse rekonstruiert. [...] "Eva Hesse ist eine Wiederentdeckung." (3Sat, Kulturzeit )

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Die Person der Eva Hesse und ihre Geschichte sind sehr interessant und auf jeden Fall lesenswert. Da der Stil von Herrn Jürgs aber gewöhnungsbedürftig und sein Umgang mit der deutschen Sprache eher umgangs- als schriftsprachlich ist, fällt es manchmal schwer, weiter zu lesen. Auch ist der Aufbau des Buches ist an vielen Stellen wirr, es gibt häufige Wiederholungen. Weniger wäre hier mehr gewesen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Blabla Belletristik 13. März 2009
Format:Taschenbuch
Gut, man erkennt den Menschen E. Hesse ganz gut, wenn man in der Lage ist, auch vollkommen wirr angeordnete Gedanken zu verfolgen. Ansich wollte ich das Buch als Unterfutter für ein Referat verwenden und habe den Gedanken ganz schnell wieder verworfen. Keine Zitate, vage Quellenangaben und generell vom hören sagen... und ja, ganz wichtig E. H. war ur hübsch und hatte einen großen Busen... ganze 3 mal kam der Hinweis darauf. Also bitte, was soll ich davon halten. Danke und fertig.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mit den Augen fühlen 18. Mai 2009
Von Kaivai
Format:Gebundene Ausgabe
"Mit den Augen fühlen,das war Eva Hesse." Manchmal gibt es Sätze,die haben Widerhaken.Die liegen in einem Buch und das Buch ist ein Fluß und ich bin ein Fisch und schwimm den Fluß hinunter.An einer Angel hängt dieser Widerhaken und fängt mich."Mit den Augen fühlen" hab ich noch nie gehört.Als ich dies las,dacht ich aber im selben Moment: das bin ich.Am schönsten sind Biografien,in denen ich Parallelen zu mir selbst entdecke.Hier war ich fündig.Manchmal sehr konkret.Eva Hesse wurde im selben Jahr wie mein Vater geboren.Beide in Hamburg.Als sie ein Jahr alt war zog sie in die Rothenbaumchaussee.In dieser Straße wohnte damals auch mein Vater.Das Titelbild dieses Buches entstand in meinem Geburtsjahr. Als ich dies gelesen hab,hab ich mich gefreut.Ein kleines bißchen Versöhnung mit meinem Vater und Eva Hesse als Mittlerin.Nicht der berührbare Vater,doch die berührbare Frau.Die genauso eine berührende Frau war und ist.Beides kommt daher,daß sie zeitlebens eine offene Seele hatte und ihre Lieblingstugend "Leidenschaft" hieß(ich weiß aber nicht wirklich,ob sie ihre Leidenschaft geliebt hat,aber sie hat sie gelebt und wenn sie noch länger gelebt hätte,wär aus der Qual der Leiden schaffenden Leidenschaft bestimmt auch immer mehr eine Leidenschaft geworden,die leiden abschafft).Michael Jürgs,der dies Buch auch deshalb schrieb,weil er heut in der Isestraße wohnt,in der Eva nach ihrer Geburt zuhause war,bis sie in die Rothenbaumchaussee umzog,wird ihr in jeder Hinsicht gerecht,denn seine Leidenschaft für sie macht diese tolle Frau wieder lebendig.
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