Fashion Sale Hier klicken indie-bücher Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More Pimms designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip NYNY

Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen18
3,8 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:13,80 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 22. Juli 2009
De bello Gallico ist ein herausragendes Buch. Endlich habe ich mich entschlossen es von vorne bis hinten durch zu lesen. Das ist sehr empfehlenswert, auch für Nicht Lateiner. Ich muß aber zu meinem Bedauern feststellen, dass die Übersetzung recht frei ist. Als Schüler hätte ich sie als unbrauchbar eingestuft. Als Erwachsener, der nur aus Jux und Dollerei endlich den kompletten Bello Gallico liest, reicht mir die Qualität. Ich hätte mir natürlich gewünscht, en passant, auch gleich meine Lateinkenntnisse wieder zu beleben. Das gelingt mit dieser Übersetzung nur schleppend. Vielleicht nimmt ja auch noch ein ausgewachsener Lateinlehrer zu meiner Position Stellung. Trotzdem viel Vergnügen, denn der Inhalt ist natürlich unübertroffen.
33 Kommentare|17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Juli 2011
In vielem kann ich mich den anderen Rezensionen nur anschließen. Caesars "Gallischer Krieg" ist ein lesenswertes Werk für alle Freunde der Weltliteratur und Geschichtsliebhaber. Quasi aus "erster Hand" erhält man Einblicke in die Denkweise einer der schillerndsten und anziehendsten Gestalten der europäischen Geschichte.
Einen Stern Abzug gibt es von mir dennoch für die Übersetzung. Ich will ihr nicht vorwerfen, dass sie etwas freier gehalten ist, als man sie aus Lateinunterricht oder -kursen kennt. Dem Lesevergnügen ist dies eher zuträglich.
Allerdings ging der Übersetzer sehr unkonsequent bei seiner Arbeit vor. Gerade bei Eigennamen von Gewässern lässt sich dies gut zeigen:
lat. rhenus (Rhein) wird vom Übersetzer in seiner deutschen Form wiedergegeben, während garunna (Garonne) und rhodanus (Rhône) einfach stehen gelassen wurden. lacus lemanus überetzt er mit Lemanner See schlichtweg falsch - diese Bezeichnung existiert im Deutschen nicht, die richtige Übersetzung müsste Genfersee lauten.
Die genannten Beispiele stammen alle von den ersten beiden Seiten der Übersetzung (in meiner Ausgabe) und lassen die Vermutung aufkommen, dass der Übersetzer wenigstens in geographischer Hinsicht, nicht weiß, was er da übersetzt oder sich im besten Falle einfach keine Mühe gegeben hat.
Gerade für Leser, die mit den lateinischen Namen nichts anfangen können, aber dennoch gerne die Ortsangaben nachvollziehen wollen, könnten sich hier Probleme ergeben.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Oktober 2011
Eigentlich sehr praktisch: linke Seite lateinischer Text - rechts die deutsche Übersetzung.

Aber wie es so geht mit Übersetzungen: Mir gefällt grundsätzlich diejenige Übertragung aus dem Lateinischen ins Deutsche am besten, die sich möglichst getreu an den Ursprungstext hält - vielleicht mit einer etwas holperigeren Übertragung, aber dafür zurückhaltend in der Freiheit der eigenen Gestaltung durch den Übersetzer.

Die vorliegende Übersetzung gefällt mir genau aus diesen Gründen NICHT: Zu viel Freiheit in der Satzgestaltung, in der Wortwahl - die dann schon deutlich in Bewertung und Interpretation hineinragt.

Gelegentlich suche ich dann auf der lateinischen Seite: Wo steht denn das jetzt ?

Dann hätte man - meiner Ansicht nach - den lateinischen Text auch gleich ganz weglassen können.

Ist Latein erstmal übersetzt, kann ich es selbst, wenn ich das für richtig halte, in freieres Deutsch umsetzen. aber ich weiß nicht, wie ein Lateinlehrer es beurteilt, wenn ich aus einem Caesar-Satz mehrere mache und schon "est omnis divisa" gar nicht mehr vorkommt.

Und genau aus diesen Gründen habe ich mir später die Übersetzung aus der Reihe "Königs Übersetzungen" gekauft, die im Titel auch den Begriff "wortgetreu" führt.
Der Nachteil: Ich muss nun zwei Bücher benutzen; aber das Vergnügen, die richtige Wort- und Satzwahl getroffen zu haben, ist nicht zu toppen.

Deshalb zu dieser zweisprachigen Ausgabe : Klares NEIN - auch für Schüler GAR NICHT EMPFEHLENSWERT.
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. April 2007
Caesar ist ein Klassiker, den man als Lateinschüler gelesen haben wird. Er fordert den Leser jedoch auf mehreren Ebenen. Da sind zum einen Satzbau und Vokabeln. Diese muss man sich in der Übersetzung handwerklich erschließen, insbesondere das teilweise kriegerische Vokabular. Hier mag eine wortgetreue Übersetzung dem Schüler gefallen. Dabei würde aber ein schreckliches Deutsch entstehen. Nicht jede Konstruktion lässt sich in jeder Sprache nachbilden. Eine gute Übersetzung muss daneben den Sinn in der eigenen Sprache vermitteln. Diese Ausgabe erreicht beide Ziele. Sie führt den Leser ein in eine fremde Welt und hilft bei den Hausaufgaben.
0Kommentar|11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. April 2010
Der Gallische Krieg (de bello gallico) gibt uns Einblick in eine laengst vergangene Zeit und gewaehrt uns Aufschluesse ueber eine ehemals grosse Kultur, die sich selbst ueberlebt und dem Untergang geweiht hat. Das besondere an diesem Werk ist seine Authenzitaet, die verbuergt ist. Julius Caesar hat seinen "Kriegsbericht" als Propagandaschrift verstehen wollen und sich sehr gemaessig ausgedrueckt, obwohl er einer der machthungrigsten und skrupellosesten Machthaber der Menschheitsgeschichte gilt. Sein Werk spiegelt sein Denken wieder und den Anspruch, den die Roemer zu der damaligen Zeit an sich und die restliche Welt stellten. Sie sahen sich als die von den Goettern Beguenstigten und von diesen Entsandten, sich die Welt zu Untertan zu machen. Den anderen Voelkern, die sie fuer Barbaren hielten, fuehlten sie sich ueberlegen und zogen daraus die Legitimation, diese zu unterjochen. Besonders schoen an diesem Werk ist die Zweisprachigkeit, die die Schoenheit des lateinischen, trotz aller Negativerfahrungen als Schueler, erneut lebendig werden laesst. Eine an manchen Stellen sehr freie Uebersetzung, die esauch heute unumgaenglich fuer Schueler macht, eine eigene Uebersetzung anzufertigen.
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Juni 2016
hatte ich lange vorgehabt das zu lesen nun hab ich es endlich geschafft. ein interessanter einblick in die römische armee und die gallischen und germanischen bräuche und sitten.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Juli 1999
Der römische Herrscher Gaius Iulius Caesar zog nach Gallien. Das war lustigerweise in drei Teile geteilt, die sich alle in ihren Sprachen, Gesetzen und Institutionen unterschieden. Caesar hat das alles herzlich wenig ausgemacht. Ob Spionage, Infiltration oder Massenmord - dem Römer war jedes noch so unfeine Mittel recht, um die Einflusssphäre des Weltreichs noch größer zu gestalten. Von Glück können wir Nachgeborenen sprechen, dass die Alten noch nicht über biologische Waffen oder Atombomben verfügten. Als Staatsmann hat Caesar selbstverständlich ein Kriegstagebuch geschrieben, das ähnlich dem Logbuch der USS Enterprise jede Unwägbarkeit beschreibt. Caesars Kriegsbericht hat in neuerer Zeit Einzug in den Lateinunterricht gehalten. Wer auch nur ein kleines Latinum haben will, kommt am Gallischen Krieg nicht vorbei und damit auch nicht an den länglichen Ausführungen Caesars. Und die klassische Aufgabe im Lateinunterricht heißt nach wie vor: "Meier, übersetzen Sie!" Und da kommt die Reclam-Übersetzung ins Spiel: Am Original orientiert ohne viele sprachlichen Schnörkel klingt die Reclam-Übersetzung nicht gleich wie abgeschrieben. Die reichen sprachwissenschaftlichen und übersetzerischen Annotationen am Ende des Buches ermöglichen auch die korrekte Beantwortung kritischer Fragen kritischer LateinlehrerInnen. Deswegen kommt der Latein-Schüler an der Reclam-Ausgabe nicht vorbei. (Übrigens nur die deutsche Ausgabe ist wenig empfehlenswert: Nur im ständigen Abgleich mit dem Originaltext kann das nötige Verständnis aufgebracht werden!) (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
0Kommentar|50 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Mai 2013
Mir gefällt diese Übersetzung sehr! Sie ist stilistisch gut zu lesen und die Gegenüberstellung - links lateinisch, rechts deutsch - ist (für meine Zwecke jedenfalls) sehr gut zu gebrauchen.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Mai 2016
Ich benötigte dieses Buch für eine 20- bis 30-seitige Schularbeit. Ich bin mit der zweisprachigen Variante sehr zufrieden, auch wenn die Übersetzung nicht immer ganz getreu, also eher etwas freier ist. Wenn es aber nur um den Inhalt und nicht den genauen Wortlaut einzelner Sätze geht, ist dieses Werk super.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Die acht Bücher zum Gallischen Krieg von Gaius Julius Caesar sind in dieser Ausgabe gut übersetzt und vor allem im Nachwort kommentiert.
Cäsar hat, nachdem er die wichtigsten Ämter an sich brachte- teilweise mittels großer Geldzuwendungen-, mit etwa 4 Legionen das damalige Gallien befriedet.
Das dauerte etwa 10 Jahre und in den acht Büchern zu diesem Vorhaben in Gallien beschreibt Cäsar ganz genau sein Vorgehen.
Wir können beim Lesen der Bücher zum Gallischen Krieg nicht nur seine militärischen Fähigkeiten, sondern auch seinen Stil und seine politischen Gedanken erkennen.
Als Vertreter der popularen Partei (der Plebejer) stand er als ehemaliger Anhänger Marius`s immer auf der Seite des Volkes.
Dabei hat er mitunter skrupellos das Gesetz gebrochen, z.B. den zweiten Konsul schon mal übergangen und die Macht der Triumvirn (er war einer von ihnen) gegenüber dem Senat durchgesetzt.
Das hat ihm schließlich auch das Leben gekostet als er nach Beendigung des Gallischen Krieges den Rubicon überschritt und gegen Rom marschiert ist.
Seine Gegner dachten, er wolle sich zum König aufschwingen. Da erdolchten sie ihn im Senat.
Diese Ausgabe des Gallischen Krieges zeigt uns Cäsar, wie er als Soldat, Mensch und Politiker dachte und lebte.
Der Kommentar am Schluß erarbeitet die Hintergründe des politischen Wirkens der damaligen Zeit.
Daraus entstehen Vergleichsmöglichkeiten zu der Stärke der noch einzigen Weltmacht heutzutage, die ebenfalls Kriege als politische Möglichkeit sieht.
Das alles gilt es zu bedenken, wenn wir den Bericht Cäsars heute lesen.
0Kommentar|17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden