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Produktinformation

  • Audio CD (27. Juni 2005)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Grand Hotel Van Cleef (Indigo)
  • ASIN: B0009PZPEW
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 530.854 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Der Film beginnt
2. Jetzt gerade bist du gut
3. Spooky Girlfriend
4. Dann schlägt dein Herz
5. Die Ankunft der Marsianer
6. Das allerletzte Date
7. Bettmensch
8. Schon lange was defekt
9. Affenbär
10. Keine Zeit zu bluten
Alle 13 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. Dann schlägt Dein Herz
2. Lass uns bloß nicht zu oft sehen
3. Das perfekte Lied (Teil 2)

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Der Amazon-Kunde wird mit dem Monolog „Das perfekte Lied (Teil 2)“ auf der beigelegten Extra-Single wohl eine besondere Einführung in den Charakter von Olli Schulz finden, die seine Lieder auf dem Beigen Album gar nicht vermuten lassen. Die sind nämlich ganz in der Label-Tradition von Grand Hotel Van Cleef , also irgendwo zwischen nett, lustig und tief in Sachen Text, in der Musik aber deutlich zurückhaltender instrumentiert als bei Tomte und Kettcar.

Nicht wenige seiner Lieder kommen mit einer oder zwei Akustik-Gitarren aus und tragen sich durch den Text, es weht der Geist des New Acoustic Movements Marke Kings Of Convenience und Turin Brakes durch Songs wie „Der Film Beginnt“, „Schon Lange Was Defekt“ oder „Affenbär“. Aber wenn die Begleitung zur Gesamtkapelle aufgestockt wird, kommt es zwar sehr entspannt, aber auch schön bunt daher. „Jetzt Gerade Bist Du Gut“ hat den Gerade-Groove von Tomte und auch deren positive Sicht auf die Welt, bei „Spooky Girlfriend“ fühlt man sich an J.J. Cale erinnert, und der lustige Country-Rock von „Die Ankunft Der Marsianer“ lässt den Hörer ebenfalls gut gelaunt zurück. Richtig Rock gibt es eigentlich am ehesten bei der Single „Dann Schlägt Dein Herz“, die Norweger Madrugada lassen hier ab und zu grüßen.

Insgesamt ist der Titel Das beige Album sehr gut gewählt, denn das Album ist eher hell in der Stimmung wie die Farbe einer Akustik-Gitarre, Olli erzählt schöne Geschichten zu entspannter Musik, ein Album zum Eine-Weile-Interessant-Und-Intelligent-Unterhalten-Werden, eine fast im Verschwinden befindliche Kunstform. --Deborah Denzer


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von MixtapeBabe am 29. November 2005
Format: Audio CD
Unglaublich was Grand Hotel van Cleef da vollbringen, wenn sie immer wieder solche illustren Kerle, wie Olli Schulz und sein Hund Marie alias Max Schröder, in ihr Boot holen. Schon beim „Brichst du mir das Herz, dann brech ich dir die Beine“ – Album wurde klar, der Olli ist was ganz Großes: Vielleicht reichts nicht ganz zum Rock ‚n’ Roll Lifestyle aber mindestens zum human of the year! Seine Sympathiepunkte bekommt er schon allein durch seinen Spagat zwischen Nachdenklichkeit und Humor, in seinen teils zum Schreien komischen, teils zum Gehirnwindungen - durcheinanderbringenden Songs; nie bleibt das Auge trocken. Wer kennt die Gedanken nicht, wenn das Mixtape stimmen muss oder wenn man einen Song hat, der einem ständig im Ohr klingt. Damit hat er uns schon 2003 in seinen Dunstkreis gezogen.
Und jetzt hat er es wieder getan. Auf dem beigen Album zwickt er uns in die Seite, während wir gedankenversunken zu Songs wie „Der Film beginnt“, „Jetzt gerade bist du gut“ oder „Schon lange was defekt“ vor uns hin starren, sodass wir plötzlich aufspringen und losbrüllen müssen. Wer singt schon von seinem Spooky Girlfriend, bei wem kreuchen & fleuchen Bett- und Affenmenschen und wer lässt den Klappskalli tanzen? Der Olli kann, darf und soll das sogar, denn sonst wären die tragischen Songs nur halb so tragisch und die komischen nur halb so komisch. Er schaut für uns in den Spiegel, schleudert uns diverse Realitäten um die Ohren und im nächsten Augenblick erscheint seine Grimasse, die uns auf den Boden der nicht ganz zu ernst nehmenden Welt zurückholen. Ganz großes Kino auch die jeweiligen Dia/Monologe, wo im amerikanischen Brabbel-Slang selbst die Beherrschung verloren oder, wie aus dem 2003er Album, vom Bierteig und auf Platt geschwafelt wird. Danke Olli, du hast die Songs, die uns gut durch die Nacht bringen!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "sebastiangloser" am 29. Juni 2005
Format: Audio CD
Die Serie reißt nicht ab. Das Grand Hotel veröffentlicht einfach keine schlechte Platte. Im Gegenteil, so mancher Bewohner steigert sich mit seinen Veröffentlichungen noch. OLLI SCHULZ zum Beispiel. Der ist zum zweiten Mal mit dem HUND MARIE (aka Max Schröder, TOMTE) Gassi gegangen und herausgekommen ist dabei ein wunderschönes Album, das den Vorgänger „Brichst du mir das Herz, dann brech ich dir die Beine" noch mal toppen kann. Im Vergleich zu Album Nummer eins fällt vor allem auf, dass das Team noch eingespielter ist und die Songs an Tiefe gewonnen haben. Während OLLI SCHULZ auf seinem ersten Album noch versucht hat, alles aufzuzeigen, was er drauf hat, konzentriert er sich diesmal auf seine Stärken. Wahrscheinlich der Grund, warum „das beige Album" deutlich runder klingt. „Der Film beginnt" ist der melancholische Auftakt dieser Platte, die immer wieder zwischen nachdenklichen Momenten und feinem Humor hin- und herwechselt. Definitiv eins der schönsten Lieder, die OLLI SCHULZ bisher geschrieben hat. Ebenfalls mehr als stark, die knackige Single „Dann schlägt dein Herz" oder das muntere „Human of the week". Songs wie „Die Ankunft der Marsianer", „Affenbär" oder „Bettmensch" können nur auf dieser Platte ihren Platz finden, niemandem sonst hätte man diese Titel gestattet. Musikalisch ist das reduziert akustisch oder mit Anleihen aus Folk und Country gespickt, Begriffe, die hier keine Schimpfwörter sind. „Doch alle deine Fehler hatten einen Sinn, du solltest sie erst machen, um sie später zu verstehen", heißt es bei „Jetzt gerade bist Du gut", neben den genannten Liedern, eines der Highlights auf dem Album.Lesen Sie weiter... ›
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Daniel Czilinski am 6. Juli 2005
Format: Audio CD
Wenn Un- und Tiefsinn sich die Hand geben, wenn Lieder über Bettmenschen und Affenbären plötzlich aus den Lautsprecher schallen, wenn die Akustikgitarre freundlich knarzt und sich eine angenehm nuschelnde Stimme in die Gehörgänge zwirbelt, dann kann es sich nur um Olli Schulz handeln. Wenn man hinter diesem begnadeten Story-Teller und Songwriter noch einen Menschen in Hundekostüm alle möglichen Instrumente spielen sieht, dürfte dies der dazugehörige Hund Marie sein, der eigentlich auf den Namen Max Schröder hört. Zusammen haben diese beiden Herren, das wohl kauzigste und schönste Akustikgitarren-Pop Album in deutscher Sprache ever veröffentlicht. Und dass sage ich jetzt, obwohl ich von "dem Beigen" zuerst eigentlich komplett enttäuscht war.
Der offensichtliche Grund dieser Enttäuschung war vor allem das Fehlen eines offensichtlichen Grundes diese Platte gut zu finden. Besser gesagt: Es fehlen dieses Mal die "Hits". Olli Schulz kann, wie er schon mit "Brichst du mir das Herz, dann brech ich dir die Beine" bewiesen hat, mit allzu großen Gesten nichts anfangen. Von ihm darf man keine Landungsbrücken oder Namen von irgendwelchen Müttern verlangen. Olli macht kleine Songs über kleine Dinge. Und auf dem "Beigen" macht Olli halt noch kleinere Songs über noch kleinere Dinge als auf dem vorherigen Album. Das spiegelt sich zum einen in der Instrumentierung wider. Bis auf wenige Ausnahmen, beschränkt man sich lediglich auf zwei Akustikgitarren. Wenn dann noch ein Schlagzeug und ein Bass einsetzt, darf man das schon "pompös" nennen. Aber auch die Texte sind direkter und zielen mehr auf das Herz als auf den Lachmuskel der Zuhörer.
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