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Wer beherrscht die Medien? Die 50 größten Medienkonzerne der Welt. Jahrbuch 2003.
 
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Wer beherrscht die Medien? Die 50 größten Medienkonzerne der Welt. Jahrbuch 2003. [Taschenbuch]

Lutz Hachmeister , Günther Rager


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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Große Konzerne werden entweder Medienkonzerne oder gar keine mehr sein", prognostizierten Lutz Hachmeister und Günther Rager vor einigen Jahren in der ersten Ausgabe ihres Handbuchs Wer beherrscht die Medien?. Einen Hype und einen Crash (und zwei Auflagen) später hat sich an der Richtigkeit dieser Einschätzung grundsätzlich nichts geändert. Mögen die derzeitigen wirtschaftlichen Aussichten auch nicht gerade rosig sein, festzuhalten bleibt: Gegenüber 1996 haben die 50 größten Medienkonzerne der Welt ihren Umsatz um über 157 Prozent auf 415 Milliarden Euro gesteigert. Bei den Top Ten der Rangliste -- immer noch mit weitem Abstand angeführt von AOL Time Warner -- fällt der Zuwachs noch deutlicher aus: Satte 246 Prozent sind es hier, was einer Umsatzsteigerung von knapp 69 auf 238 Milliarden Euro entspricht.

Inzwischen ist Wer beherrscht die Medien? zu so etwas wie einem Standardwerk geworden. Wer sich von Berufs wegen mit den Medien beschäftigt, findet hier nicht nur die wichtigsten Zahlen und Akteure, sondern auch die oft komplizierten Konzern-Strukturen mit sämtlichen Tochterfirmen und Beteiligungen aufgelistet. Auch Geschichte und Corporate Identity des jeweiligen Unternehmens werden kurz beleuchtet. Für das Ranking wurden weltweit alle Firmen erfasst, die für publizistische Inhalte verantwortlich und am überregionalen Film/TV-Geschäft beteiligt sind. Unternehmen, die ihr Geld ausschließlich mit Telekommunikations- oder Print-Produkten verdienen, wurden dagegen nicht berücksichtigt.

In seiner scharfsinnigen Einleitung -- die passagenweise auf die früheren Ausgaben zurückgreift -- analysiert Lutz Hachmeister unter anderem den ökonomischen Konzentrationsprozess der letzten Jahre und die Entwicklung hin zu einer Konvergenz der elektronischen Medien. Er konstatiert, dass die "integrierte Medienindustrie" in ihrer engen Verbindung mit der Werbewirtschaft gleichsam "als eine Art Gesamtagentur des digitalen Kapitalismus" funktioniere, und bemängelt scharf das Fehlen einer wirklichen Medienpolitik: "Medienkonzerne agieren heute im Grunde ohne jede Opposition, sie können sich nur gegenseitig im Weg stehen. Eine vernünftige Medienpolitik außerhalb der Konzernsphäre, die sich konsequent um die Sicherung der publizistischen Vielfalt, die Rechte der Autoren und unabhängigen Produzenten, die Pflege des Mittelstands im publizistisch-technologischen Komplex kümmerte, ist nicht in Sicht."

Die Politiker, warnt Hachmeister, dürften vor den komplexen Zusammenhängen zwischen Politik, Journalismus und Medienwirtschaft nicht zurückweichen, denn die "Steuerung des publizistischen Systems" sei im Kern nach wie vor "eine politische, öffentliche, gesellschaftlich verantwortete Sache". --Axel Henrici

Kurzbeschreibung

Das neue Jahrbuch liefert Basiswissen und Hintergrundinformationen über die fünfzig größten Medienkonzerne der Welt. Neben Umsatz- und Strukturdaten, die Aufschluß über die multinationalen Machtkonzentrationen geben, bietet es Informationen über Geschichte und Gründer dieser Unternehmen, die Unternehmensphilosophie und ihr aktuelles Führungspersonal sowie über die Zukunftsziele und Prognosen künftiger Medienengagements. "Wer beherrscht die Medien?" ist ein unentbehrliches Kompendium der Medienkonzerne und ihrer Profile.

Über den Autor

Lutz Hachmeister, Dr. habil., ist Partner in der Beratungsgesellschaft HMR International und leitet das Internationale Fernseh- und Filmfest Köln. Er lehrt Journalistik an der Universität Dortmund. Günther Rager, Dr. rer. soc., ist Professor für Journalistik an der Universität Dortmund.
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