Produktinformation
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Das haben wir zwar nach der Lektüre dieses von Paul Davies glänzend geschriebenen (und von Helmut Reuter souverän übersetzten) Buches immer noch nicht so richtig verstanden, aber das ist einzig dem Mangel unserer Vorstellungskraft geschuldet! Immerhin aber haben wir doch eine ganze Menge gelernt über die Physik der Zeit, über Relativität und Kausalität, Schwarze Löcher, kosmische Strings und was es da noch so alles gibt in den Weiten des Alls. Vor allen Dingen aber ist uns nun endgültig klar, wie naiv doch die Vorstellung ist, die Zeit habe irgendeine Richtung, die man, wenn man in die Vergangenheit oder aus der Zukunft zurück in die Gegenwart gelangen wollte, "einfach" umkehren müsse. Und das ist doch immerhin schon mal eine ganze Menge. --Alexander Dohnberg
Zuerst sei noch gesagt, dass es sich um ein sehr kurzweiliges und eher weniger anspruchsvolles Buch handelt. Ein schneller Leser hat es locker in wenigen Stunden durch. Was hat man aber nun von diesem Buch zu erwarten, das den Anspruch erhebt den Bauplan einer Zeitmaschine zu beschreiben. Man darf sich natürlich keinen fertigen Bauplan (obwohl es einen Ansatz dazu im dritten Kapitel gibt) erwarten, sondern es wird eher die (Astro-)Physik, die eine Zeitreise ermöglichen soll, erklärt.
Das Buch gliedert sich in 4 Abschnitte. Zuerst bietet Paul Davies dem Leser eine sehr kurze, vielleicht zu kurze Einführung in die Relativitätstheorie Einsteins, in Phänomene wie Schwarze Löcher, Wurmlöcher, aber auch Quantenphysik etc. Halt, alles was man so für eine Zeitreise braucht. Dieser Abschnitt wird sehr schnell abgehandelt, weshalb es nicht schaden würde, wenn man schon Vorkenntnisse hat, muss aber nicht sein. Der nächste Abschnitt ist wirklich sehr interessant, beschreibt er doch den Bau einer möglichen Zeitmaschine mittels eines Quantenwurmlochs. Leider widmet sich Paul Davies nur kurz alternativen Entwürfen für Zeitmaschinen. Zum Schluss erfährt man einiges über interessante Paradoxa, die Zeitreisen mit sich bringen würden.
Das Buch hinterlässt auf mich einen zwiespältigen Eindruck. Für den interessierten Astrophysik Laien, der sich immer auf den neuesten Stand hält, bietet das Buch nichts wirklich Neues.
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