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So baut man eine Zeitmaschine: Eine Gebrauchsanweisung [Gebundene Ausgabe]

Paul Davies , Helmut Reuter
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

2004
Sind Zeitreisen doch möglich? Läßt sich dieser alte Menschheitstraum realisieren? Grundsätzlich ja, sagt Paul Davies, Physiker, Kosmologe und weltweit bekannter Sachbuchautor. Allerdings: Einige Unvollkommenheiten im Zusammenhang mit der Raumzeit müssen dafür ausgebügelt werden. Für die Reise in die Zukunft muß die Schwerkraft helfen, und wir brauchen ein Raumschiff, das annähernd mit Lichtgeschwindigkeit fliegt. Ein Schwarzes Loch ist hilfreich für die Reise in die Vergangenheit. In vier Stufen baut Davies virtuell eine Zeitmaschine zusammen und nimmt sie in Betrieb. Wir begleiten ihn dabei, erfahren, was bei einer Zeitreise alles passieren kann und warum es bei uns noch nicht von Zeittouristen wimmelt. Zugleich lernen wir viel über Raum und Zeit, über Relativität und andere knifflige Fragen moderner Physik.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 173 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 2 (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492045278
  • ISBN-13: 978-3492045278
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 609.869 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Von Zeit zu Zeit tut es ganz gut, wenn man sich mal wieder vor Augen führt, wie beschränkt doch einerseits unsere Vorstellungskraft ist und wie kindlich anderseits unsere Fantasie. So baut man eine Zeitmaschine verspricht im Untertitel, eine Gebrauchsanweisung zu sein. Eine Gebrauchsanweisung, fragen wir uns unwillkürlich, zum Bau einer Maschine, die es uns ermöglicht, schon mal einen Blick in die Zukunft zu werfen (etwa auf die nächste Ziehung der Lottozahlen) oder zurückzureisen in eine Zeit, die lange vor dieser Existenz liegt? Kluge Menschen, zu denen wir uns natürlich zählen, würden solche Reisen gar nicht antreten wollen. Aber wissen würden wir es schon gern, wie so etwas -- rein theoretisch -- möglich sein soll.

Das haben wir zwar nach der Lektüre dieses von Paul Davies glänzend geschriebenen (und von Helmut Reuter souverän übersetzten) Buches immer noch nicht so richtig verstanden, aber das ist einzig dem Mangel unserer Vorstellungskraft geschuldet! Immerhin aber haben wir doch eine ganze Menge gelernt über die Physik der Zeit, über Relativität und Kausalität, Schwarze Löcher, kosmische Strings und was es da noch so alles gibt in den Weiten des Alls. Vor allen Dingen aber ist uns nun endgültig klar, wie naiv doch die Vorstellung ist, die Zeit habe irgendeine Richtung, die man, wenn man in die Vergangenheit oder aus der Zukunft zurück in die Gegenwart gelangen wollte, "einfach" umkehren müsse. Und das ist doch immerhin schon mal eine ganze Menge. --Alexander Dohnberg

Über den Autor

Paul Davies, geboren 1946 in London, studierte Physik an der London University und arbeitete an verschiedenen Universitäten in England und Australien. Seit 2001 ist er Professor für Naturphilosophie an der Macquarie University in Sydney. Unter anderem erforscht er die Theorie, daß das Leben eigentlich vom Mars kommt. Er hat mehr als zwanzig Sachbücher geschrieben, von denen viele auch auf deutsch erschienen sind.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Reise ins Schwarze 5. März 2004
"So baut man eine Zeitmaschine" Klingt faszinierend, aber nein, es handelt sich dabei nicht um ein Buch eines Science-Fiction Autors. Im Gegenteil der Physikwissenschaftler Paul Davis, bekannt durch andere populärwissenschaftliche Bücher, beschäftigt sich mit diesem Thema.

Zuerst sei noch gesagt, dass es sich um ein sehr kurzweiliges und eher weniger anspruchsvolles Buch handelt. Ein schneller Leser hat es locker in wenigen Stunden durch. Was hat man aber nun von diesem Buch zu erwarten, das den Anspruch erhebt den Bauplan einer Zeitmaschine zu beschreiben. Man darf sich natürlich keinen fertigen Bauplan (obwohl es einen Ansatz dazu im dritten Kapitel gibt) erwarten, sondern es wird eher die (Astro-)Physik, die eine Zeitreise ermöglichen soll, erklärt.

Das Buch gliedert sich in 4 Abschnitte. Zuerst bietet Paul Davies dem Leser eine sehr kurze, vielleicht zu kurze Einführung in die Relativitätstheorie Einsteins, in Phänomene wie Schwarze Löcher, Wurmlöcher, aber auch Quantenphysik etc. Halt, alles was man so für eine Zeitreise braucht. Dieser Abschnitt wird sehr schnell abgehandelt, weshalb es nicht schaden würde, wenn man schon Vorkenntnisse hat, muss aber nicht sein. Der nächste Abschnitt ist wirklich sehr interessant, beschreibt er doch den Bau einer möglichen Zeitmaschine mittels eines Quantenwurmlochs. Leider widmet sich Paul Davies nur kurz alternativen Entwürfen für Zeitmaschinen. Zum Schluss erfährt man einiges über interessante Paradoxa, die Zeitreisen mit sich bringen würden.

Das Buch hinterlässt auf mich einen zwiespältigen Eindruck. Für den interessierten Astrophysik Laien, der sich immer auf den neuesten Stand hält, bietet das Buch nichts wirklich Neues.... Lesen Sie weiter... ›

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesenswert 25. Mai 2011
Von basssopran TOP 500 REZENSENT
Ab einem gewissen Punkt stieg mein Hirn aus. Der Faktor "Unendlich" kommt bei mir nicht vor. Und da sitzt wahrscheinlich auch der Haken: man könnte theoretisch eine Zeitmaschine bauen, wenn da nicht ein paar rein physikalische Probleme existierten. Aber zum Buch: in verständlichen, humorvollen Worten wird dem gutwilligen Laien erklärt, wie veränderlich die scheinbaren Konstanten Raum und Zeit sind, welchen Einfluss die Schwerkraft hat, und was man sich unter einem Schwarzen Loch vorzustellen hat. Manchmal jedoch finde ich die Erklärungen zu knapp, als wollte der Autor sagen "Das zu erklären dauerte jetzt zu lang." Beispielsweise wird das Schwarze Loch einfach ohne nähere Erläuterung auf der anderen Seite ausgestülpt und gesagt, nun, was haben wir denn da? Ob das nun eine real existierende Variante ist oder nur eine theoretische Vorstellung, erschließt sich mir nicht. Erst recht beim Bau der Zeitmaschine fallen ein paar Erläuterungen zu knapp aus. Insgesamt finde ich das Buch jedoch äußerst lesenswert!
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