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Amazon Ratgeber Matratzen

Größe, Härtegrad, Flächen- & Punktelastizität, Liegezonen, Federkernmatratze, Kaltschaummatratze , Viskoelatische Matratzen , Latexmatratze & mehr. Wie gefällt Ihnen unser Ratgeber? Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

Matratzen-Ratgeber


Matratzen – Traumhaft durch die Nacht

So finden Sie die richtige Matratze für sich


Ein Drittel Ihres Lebens verbringen Sie im Bett. Grund genug genau hinzusehen, worauf Sie sich betten und schlafen. Eine gute Matratze ist wie ein Maßanzug, sie wird also individuell an die Erfordernisse des eigenen Körpers angepasst, um ergonomisch jederzeit eine optimale Liegeposition zu erzielen. Persönliche Merkmale, wie Körpergröße, Alter und Gewicht oder Allergien spielen bei der Auswahl einer Matratze eine große Rolle. Es gibt daher nicht eine bestimmte Matratze, die für alle Menschen die richtige ist. Es gibt jedoch allgemeine Kriterien und Begriffe, die eine Entscheidungshilfe bieten:


Welche Größe ist Ideal?

Die Matratze sollte mindestens 20 cm länger als Ihre Körpergröße sein, die ideale Breite beträgt pro Person 90/100 x 200 cm. Höhere Matratzen können helfen, Stauchungen zu vermeiden, da sie den Druck des Körpers besser abfedern können.

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Was bedeutet Härtegrad?

Die Festigkeit einer Matratze, auch als Härte bezeichnet, wird durch die Verwendung verschiedene Feder-, Kaltschaum oder Latex-Kerne erzeugt. Die Vielfalt der Kerne ist aufgrund der verschiedenen Körpergewichte und der individuellen Komfortansprüche entwickelt wurden. Je nach Körpergewicht, Körpergröße sollte man die dazu passende Matratzen-Härte auswählen.

Grundsätzlich werden Matratzen in Härtegrade unterteilt: Härtegrad 1 (Weich), Härtegrad 2 (mittel), Härtegrad 3 (hart) und Härtegrad 4 (sehr hart). In der Regel wird das Körpergewicht des Schlafenden als Auswahlkriterium für den richtigen Härtegrad herangezogen. Natürlich spielen auch individuelle Bedürfnisse eine Rolle zum Beispiel ob man sich um Schlaf wenig oder viel bewegt.

Leichtgewichts-Formel Härtegrad 1:
Körpergröße abzüglich 100 = Gewicht abzüglich 15-20% oder weniger.

Mittelgewichts-Formel Härtegrad 2:
Körpergröße abzüglich 100 = Gewicht abzüglich/zuzüglich 15-20%.

Schwergewichts-Formel Härtegrad 3:
Körpergröße abzüglich 100 = Gewicht zuzüglich 15-20% oder mehr.

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Was ist Flächen- & Punktelastizität?

Punktelastische Matratzen geben exakt an den Stellen nach, an denen der Körper auf der Oberfläche aufliegt. Diese Matratzen passen sich somit genau der Körperform an. Wenn eine Matratze auch im weiteren Bereich um den Druckpunkt nachgibt, sich ansonsten ebenfalls sehr elastisch zeigt, bezeichnen wir dies als flächenelastisch.

Flächen- & Punktelastizität


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Was sind Liegezonen?

Die ruhebedürftigen Körperbereiche sinken unterschiedlich in die Schlafunterlage ein. Durch die Aufteilung der Matratze in verschiedene Härtezonen wird eine präzise Anpassung an diese Körperbereiche erreicht und damit eine optimale Unterstützung gewährleistet. In der Regel sind Matratzen in 5 oder 7 Liegezonen aufgeteilt.

Liegezonen


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Welche Arten von Matratzen gibt es?

Federkernmatratzen - Klassiker unter den Matratzen

Federkernmatratzen bestehen aus Stahlfedern, die sich einzeln und unabhängig voneinander bewegen. Bei den Federkernmatratzen gibt es große Unterschiede, denn die Stahlfedern können unterschiedliche Formen und Stärken aufweisen. Legt sich ein Mensch auf die Matratze, verteilen die Federn gleichmäßig den Druck, der entsteht, indem sie sich zusammenziehen. Sie sind deswegen besonders formbeständig, seitenstabil und federn auch nach jahrelangem Gebrauch immer wieder in ihre ursprüngliche Form zurück.

Bei den Federkernmatratzen unterscheidet man drei Unterarten:

Bonnellfederkern:

Bonnellfederkern

Besteht aus Hunderten von Stahlfedern neben- und übereinander, die von einem Stoffmantel umhüllt sind. Die einzelnen Federn sind in der Mitte etwas dünner als oben und unten. Je höher die Belastung der Feder durch den auf der Matratze Schlafenden, desto stärker ist der Widerstand der Federn. Bei dieser Matratzen-Art zeigt sich bei geringer Belastung ein weicher, bei stärkerer Belastung ein härterer Federungseffekt. Bonnellfederkerne verfügen in der Regel über eine geringe Punktelastizität, bieten aber meist ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Leichtfederkern:

Leichtfederkern

Bei der Leichtfederkernmatratze wird mit rechteckigen oder ellipsenförmigen Feder-Endringen eine hohe Flexibilität erzielt. Man spricht vom Scharniereffekt. Wegen seiner feinen, aber hochfesten Drähte gilt die LFK als Leichtgewicht. Eine dichte Oberfläche verhindert, dass Polsterschichten in die Zwischenräume rutschen. Verglichen mit einem Standard-Bonnellfederkern verfügt ein gleich großer Leichtfederkern über doppelt so viele Einzelfedern und kommt so an die Federmengen eines einfachen Taschenfederkerns heran. Deshalb sind Leichtfederkerne elastischer als Bonnellfederkerne.

Taschenfederkern:

Taschenfederkern

Taschenfederkernmatratzen bestehen aus verschiedenen Baumwolltaschen, in denen sich die Metallfedern befinden. Die einzelnen Baumwolltaschen werden zusammen genäht und bilden somit den Kern der Matratze. Taschenfederkernmatratzen bieten ein optimales Anpassungsverhalten an den menschlichen Körper und sind besonders für Menschen geeignet die in der Nacht schwitzen. Tipp: Am besten verwenden Sie diese Matratze für Betten mit einem Bettkasten und einem Lattenrost mit enger Belattung.


Vorteile:

• geräuscharm

• pflegeleicht und handlich

• gutes Raumklima bzw. gute Klimaregulierung

• robust und behält Ihre ursprüngliche Form

• für einfache Lattenroste verwendbar

• gute Punktelastizität bei Taschfedernmatratze


Nachteile:

• Kombination mit verstellbaren Lattenrosten wenig geeignet

• einfache Federkernmatratze bieten keine Punktelastizität


Federkernmatratze: zu den Produkten


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Kaltschaummatratze

Kaltschaum

Kaltschaummatratzen bieten einen hohen und homogenen Schlafkomfort. Der Kern behält jahrelang seine Form und Geschmeidigkeit, so dass ein dauerhaft hoher Liegekomfort gewährleistet wird. Sie verfügt über eine hervorragende Punktelastizität und weist somit ein sehr gutes Rückstellungs- & Federungsverhalten auf. Kaltschaumkerne besitzen eine hohe Ventilation und schaffen somit eine angenehme Klimaregulierung. Kaltschaumkerne zeichnen sich durch Ihr geringes Gewicht aus, was beim Umgang mit der Matratze von Vorteil ist.
Tipp: Eigenen sich für verstellbare Lattenoste.


Vorteile:

• sehr gute Anpassungsfähigkeit an Körper und Lattenrost

• sehr gute Punktelastizität

• sehr gutes Federungs- und Rückstellungsverhalten

• gute Klimaregulierung

• geringe Anfälligkeit von Milben

• leicht im Gewicht

• lange Lebensdauer

• absolute Geräuschfreiheit


Nachteile:

• Lattenroste mit enger Belattung verwenden


Kaltschaummatratze: zu den Produkten


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Viskoelatische Matratzen:

Viskoelatische

Viskoelatische Matratzen besitzen die Eigenschaft auf Druck und Körperwärme zu reagieren, somit passt sich die Matratze an Ihre Körperkonturen an - besonders bei druckempfindlichen Körperbereichen.
Tipp: Viscoschaummatratzen können auf einem verstellbaren Lattenrost eingesetzt werden.


Vorteile:

• sehr gute Anpassungsfähigkeit an Körper und Lattenrost

• stärkere Entlastung von druckempfindlichen Körperstellen

• sehr gute Punktelastizität

• geringe Anfälligkeit von Milben

• absolute Geräuschfreiheit


Nachteile:

• Verzögerung in der Rückstellung zur Ursprungsform

• Wärmestau bei entstehenden Mulden

• eingeschränkte Feuchtigkeitsregulation

• ist geeignet für ungeheizte Schlafzimmer und kalt schlafende Menschen


Viskoelastische Matratzen: zu den Produkten


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Latexmatratzen:

Latex

Latexmatratzen können aus Kautschuk (Naturlatex) oder aus Erdöl (synthetischer Latex) hergestellt werden. Sehr häufig wird eine Mischung aus beiden verwendet, da Naturkautschuk häufig Qualitätschwankungen unterliegt. Die Latexmatratzen werden durch Vulkanisationsverfahren hergestellt, d.h. die Latexmischung wird in eine Stahlform gegossen und anschließend erhitzt. Die in die Form eingearbeiteten Heizstifte ergeben die charakteristischen Löcher in der Latexmatratze: der sogenannte Stiftlatex. Latex ist sehr gut geeignet für verstellbare Lattenroste.


Vorteile:

• sehr gute Anpassungsfähigkeit an Körper und Lattenrost

• sehr gutes Federungs- und Rückstellungsverhalten bei Liegeveränderung

• besonders für Allergiker geeignet

• geringe Anfälligkeit von Milben

• absolute Geräuschfreiheit


Nachteile:

• teilweise sehr schwer und unhandlich


Latexmatratzen: zu den Produkten


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