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Amazon Ratgeber Notebooks

Notebook-Kauf leicht gemacht: Finden Sie das passende Notebook speziell für Ihre Bedürfnisse. Wie gefällt Ihnen unser Ratgeber? Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

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Es gibt viele gute Gründe für den Kauf eines Notebooks: Die mobilen Rechner sind leistungsfähiger als Tablets und gleichzeitig strom- und platzsparender als Desktop PCs.

Von zuverlässigen Büronotebooks über Multimediakünstler bis hin zu Gaming- und High End Geräten für komplexeste Anwendungen – für jeden Einsatzbereich finden Sie immer das passende Notebook.

Allerdings ist das Angebot sehr groß, und bei der Suche nach dem Stichwort Notebook finden Sie tausende Geräte. Dazu kommt die große Auswahl an Prozessoren, Speicher und sonstiger Ausstattung für die verschiedenen Modellreihen der Hersteller. Mit der Einführung von Windows 8 ist mit der neuen Klasse der 2in1-Geräte aus Notebook und Tablet zusätzlich eine attraktive Gerätekategorie entstanden.

Unser Ratgeber Notebooks hilft Ihnen, genau das zu Ihren Wünschen passende Modell unter der Vielzahl der angebotenen Geräte zu finden. Sie erfahren, worauf Sie beim Notebookkauf achten müssen und welche Vor- und Nachteile bestimmte Geräteklassen für Ihre Zwecke bieten. So finden Sie schrittweise und gezielt das Notebook oder 2in1-Modell, das perfekt zu Ihnen passt.


Für Schnell-Leser: In 5 Schritten zum Wunschnotebook

Mit nur 5 Fragen können sie die Auswahl an Angeboten bereits stark eingrenzen und sich anschließend rein auf in Frage kommende Modelle konzentrieren. Wenn Sie schon wissen, welche Notebook-Klasse für Sie relevant ist, dann können Sie auch gleich zu den verlinkten Kategorien wechseln, um dort ausführlichere Informationen zu erhalten.


1. Wofür wollen Sie das Notebook nutzen?

Typische Einsatzgebiete für Notebooks sind: Office und Internetanwendungen, Onlineshopping, die Archivierung von Multimedia-Daten sowie Kommunikation und Social Media. Das können alle aktuellen Modelle gut – Einstiegsnotebooks sind dafür bestens geeignet, teuerste Prozessortechnologie oder eine eigene Grafikkarte sind für solche Zwecke verschenktes Geld. Auch leichte und mobile Notebooks erledigen diese Arbeiten zuverlässig, schnell und besonders ausdauernd, sind allerdings teurer. Ihre Stärken spielen leichte und mobile Notebooks daher insbesondere im mobilen Einsatz aus.

Wollen Sie aktuelle Spiele spielen oder Fotos und Videos bearbeiten, stoßen sehr günstige Einstiegsmodelle an ihre Grenzen. Hier sind Multimedia Notebooks die bessere Wahl. Passendere Modelle finden Sie im Abschnitt Multimedia Notebooks.

Während für Gelegenheitsspieler Multimedia Notebooks ausreichen, fordern Gamer stets Höchstleistungen an Rechenpower, Speicher und Grafik. Unter den Gaming Notebooks gibt es inzwischen immer leistungsfähigere Modelle, die auch für Vielspieler interessant sind.


2. Wie lange nutzen Sie das Gerät täglich?

Nutzungsdauer

Nutzen Sie Ihren neuen Laptop nicht länger als zwei Stunden täglich für leichtere Anwendungen, dann sind Einsteigergeräte ausreichend. Wollen Sie auch HD-Filme anschauen und gelegentlich Zocken, lohnt sich ein Multimedia Notebook. Blu-ray Laufwerk und HD-Auflösung von 1.920x1080 Pixel sind dazu Pflicht. HDMI- und schnelle USB 3.0-Anschlüsse gehören ebenfalls zur Grundausstattung für Cineasten.


Achtung

Bei den sehr leichten und mobilen Notebooks ist aufgrund der flachen Bauweise kein optisches Laufwerk enthalten. Diese können allerdings als externe Laufwerke angeschlossen werden.


Verbringen Sie täglich mehr als zwei Stunden am Laptop und nutzen Sie es auch beruflich, dann sind höherwertigere Multimedia Notebooks und 2in1-Modelle einen Blick wert. Eine gute Verarbeitungsqualität und hochwertige Materialen erhöhen die Lebensdauer der Geräte und machen Sie unempfindlicher im mobilen Einsatz.


3. Wo wollen Sie das Notebook einsetzen?

In Innenräumen machen alle Notebooks eine gute Figur. Ganz anders sieht es aus, wenn Sie auch draußen bei Tageslicht am Laptop arbeiten wollen. Hier kommt es ganz besonders auf die Eigenschaften des Displays an. Non-Glare, also entspiegelte Bildschirme sind für das Arbeiten im Freien grundsätzlich besser geeignet als verspiegelte Displays.

Beleuchtete Tastatur

Haben Sie eine Terrasse oder Balkon, und möchten auch in den lauen Abendstunden im Freien arbeiten, werden Sie eine beleuchtete Tastatur zu schätzen wissen. Sie können dann ohne weitere Beleuchtung arbeiten, Mails bearbeiten oder im Internet surfen.


4. Wie mobil möchten Sie sein?

Reisebegleiter Notebook

Für den Einsatz zu Hause unter Dauerstrom spielen Größe, Gewicht und Leistungsaufnahme eine untergeordnete Rolle.

Ganz anders sieht es aus, wenn der Laptop ein idealer und häufiger Begleiter unterwegs sein soll. Nicht alle Notebooks sind für den Außendienst gleich gut geeignet. Besonders die Klasse der leichten und mobilen Notebooks bietet hier viele Vorteile: Längere Laufzeiten, schnelles Hochfahren, geringeres Gewicht bei guter Performance.

Standardnotebooks haben hier meist den schwächeren Atem. Eine gute Alternative bieten 2in1-Geräte aus Tablet und Notebook. Diese Geräteklasse ist angetreten, um das Beste aus den beiden Welten Notebook und Tablet zu vereinen – und häufig gelingt das auch sehr gut.

Auch Standardnotebooks eignen sich grundsätzlich für das mobile Arbeiten. Allerdings sollten Sie auf einige Kriterien besonders achten, wenn Sie häufiger mit dem Laptop unterwegs sind.


Gewicht und Größe:

Größe und Gewicht

An einem 17 Zoller (43,9 cm) schleppt man schon ordentlich, sie können mit Tasche, Akku und Ladegerät auf bis zu 6 kg Gewicht kommen. Mobiler sind Geräte zwischen 11 Zoll (29,5 cm) und 15 Zoll (39,6 cm). Inklusive Zubehör können auch 15 Zoller noch mehr als 4 kg auf die Waage bringen.

Gern genutzte Größen und ein guter Kompromiss zwischen Arbeit und Multimedianutzung sind Modelle mit 13 Zoll Display (33,8 cm) oder kleiner. Reicht der Bildschirm für unterwegs, ist aber Zuhause zu klein, dann können Sie alternativ einen stationären Monitor in der gewünschten Größe an das Notebook anschließen.


Helligkeit und Display:

Helligkeit und Display

Je heller das Display und je besser die Kontrastwerte, desto besser kann man auch bei Tageslicht im Freien arbeiten. Glänzende Displays, sogenannte Glare-Panels, lassen Farben brillanter und heller erscheinen, weshalb sie von Herstellern gerne verbaut werden.

Draußen tun Sie sich allerdings keinen Gefallen damit und sollten lieber auf matte Displays setzen. In einem spiegelnden Display sieht man bei sonnigem Wetter entweder sich selbst oder die Umgebung auf dem Bildschirm. Nur sehr gute und helle Panels kann man auch bei Sonnenschein im Freien nutzen, Spiegelungen treten bei einem Glare-Panel immer auf und beeinträchtigen damit die Mobilität.


Akkulaufzeit und Ausdauerwerte:

Akkulaufzeit

Beeindruckende Herstellerangaben zu Akkulaufzeiten erweisen sich in der Realität oft als überzogen. Unterschiedliche Anwendungen benötigen je nach Rechenintensität auch unterschiedlichen Energieverbrauch. Auch wenn theoretisch bei einer reinen Textanwendung sechs Stunden Dauerbetrieb möglich ist, nutzt Ihnen das nichts, wenn der Akku bereits nach einem HD-Film schwächelt.


Als generelle Orientierung für eine lange Laufzeit gibt es gute Anhaltspunkte:

• High-End-Notebooks benötigen mehr Strom als leistungsschwächere Laptops
• Ist eine eigene Grafikkarte an Bord, verringert sich die Akkulaufzeit deutlich, Prozessoren mit integrierter Grafik sind wesentlich energiesparender
• Grafisch detaillierte Spiele und grafikintensive Programme verlangen dem Rechner mehr Leistung ab und verringern die Akkulaufzeit
• Größere und hellere Displays verbrauchen mehr Energie als kleinere Bauformen. Achten Sie darauf, dass der Bildschirm nicht zu klein ist für Ihre Anforderungen. Auf einem Display unter 13 Zoll (33,8 cm) sind Textarbeiten beispielsweise nicht mehr mühelos und grafische Arbeiten kaum mehr möglich, für Filme, Videos und Internetsurfen dagegen tut es unterwegs auch ein kleinerer Bildschirm.
• Größerer Akku = längere Laufzeit aber auch größeres Gewicht

Tipp

2013 hat Intel mit Haswell den Nachfolger der erfolgreichen Ivy Bridge i-Core -Prozessoren eingeführt. Diese sorgen in Notebooks und Ultrabooks teilweise für bis zu 50% längere Laufzeiten abseits der Steckdose.


Wollen Sie überwiegend mobil sein, dann lohnt definitiv ein Blick auf Geräte mit Haswell-Prozessor. In Spitzenmodellen profitiert auch die integrierte Grafik enorm, da mit der neuen Generation auch der DirectX 11.1. Standard unterstützt wird.

Unter der Bezeichnung Intel® Iris™ Grafik finden Sie die High-End-Prozessoren mit besonders starker Grafikleistung. Selbst ohne Grafikkarte sind damit auch anspruchsvolle Grafikanwendungen von Videoschnitt und Bildbearbeitung, über 4k Auflösung und Mainstreamspiele bis hin zu 3D-Design und Animation möglich.


5. Welche Geräte haben Sie oder wollen Sie an den mobilen Rechner anschließen?

HDMI Kabel

Wenn Sie Filme oder Multimedia-Inhalte vom Notebook auf dem Fernseher anzeigen wollen, brauchen Sie die richtige Verbindung. Achten Sie auf einen HDMI Anschluss, dann sparen Sie sich das Audiokabel, denn HDMI überträgt Bild und Tonsignal simultan. Vorteil: Die richtige Bildauflösung wird automatisch übertragen, mit einer analogen VGA-Verbindung ist das Bild weniger scharf und es kann Probleme geben, die richtige Auflösung zu finden. Die Grafiklösung sollte in jedem Fall Full HD unterstützen, wenn Sie öfter über den Fernseher Inhalte vom Notebook anschauen möchten.


USB 3.0 Anschlüsse

Arbeiten Sie viel über WLAN und wollen auch Streaming von Audio- und Videoinhalten ausgiebig nutzen, empfiehlt sich ein schnelles WLAN mindestens mit dem Standard n. Der ältere Standard WLAN-g ist in städtischer Umgebung störanfälliger und langsamer. Beim aktuell schnellsten Standard WLAN-ac profitieren Sie zusätzlich von der größeren Reichweite.

Schnelle und qualitativ gute Datenübertragung benötigt ebensolche Anschlüsse wie z.B. USB 3.0. Damit können hohe Datenmengen 10fach schneller als mit USB 2.0 übertragen. Das ist hilfreich wenn Sie externe Backups durchführen oder umfangreiche Bild- und Multimedia-Daten vom und zum Notebook übertragen.


Tabelle Datenübertragung


Der schnelle, allerdings auch teurere Thunderbolt-Anschluss war lange Zeit nur Apple Geräten vorbehalten, seit 2012 steht er auch auf ausgewählten Windows Modellen zur Verfügung. Interessant ist dieser Anschluss für das Übertragen sehr großer Dateien, für Gamer und im professionellen Bereich.

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Notebook Displays

Notebook Displays

Für alle Display-Modelle wird die höchstmögliche Auflösung angegeben, diese sollte auch nur im Notfall verändert werden, da es zu unscharfer Darstellung führt, wenn man eine geringere Auflösung einstellt. Full HD gibt es schon ab 13,3 Zoll (33,8 cm) Displays.

Haben zwei unterschiedlich große Displays dieselbe Auflösung, dann zeigen Sie die gleiche Anzahl an einzelnen Bildpunkten – auf beiden Displays sehen Sie exakt den gleichen Bildausschnitt. Auf dem größeren Bildschirm wird der Bildausschnitt entsprechend größer dargestellt. Auf dem kleineren Bildschirm bedeutet es umgekehrt, dass z.B. Schriften kleiner und damit schlechter lesbar dargestellt werden.


Aktuelle Displaytechnologien

Displaytechnologien

Insgesamt gibt es bei den aktuellen Modellen der Hersteller deutliche Verbesserungen bei den Notebook-Displays. Hohe Auflösung und Pixeldichte, größere Blickwinkelstabilität und gute Helligkeitswerte, die das Arbeiten auch im Freien ermöglichen, sind die Top-Features eines sehr guten Notebook-Panels. Woran die Hersteller ebenfalls arbeiten, ist ein geringerer Energieverbrauch, und damit verbesserte Mobilität ihrer Modelle.

Aktuell gibt es zwei Haupttechnologien für Notebook-Displays: Die sogenannten IPS- und TS-Panels.


Schnell und günstig: TN-Panels

Am häufigsten werden TN-Displays eingesetzt, TN steht dabei für „Twisted Nematic“. Ihre Vorteile: Sie sind günstig und punkten mit sehr schnellen Reaktionszeiten. Für Spielefans sind TN-Panels daher die erste Wahl. Standard TN-Panels haben eine geringere Blickwinkelstabilität, damit verfälschen sich Farben bei unterschiedlicher Neigung des Bildschirms. Ihre Kontrastwerte sind ebenfalls geringer, daher sind sie für professionelle Bild- und Videobearbeitung nicht geeignet.

Sehr hochwertige TN-Panels kommen dagegen recht nahe an IPS-Panels heran. Diese werden in einigen Apple MacBook Pro Modellen genutzt, die nicht über das Retina Display verfügen.


Das bringt IPS-Display Technologie

IPS steht für „In-plane switching“ und ist für Anwender interessant, die überwiegend mit Grafik- oder Videoprogrammen am Notebook arbeiten. Der Adobe RGB Farbraum kann auf diesen Bildschirmen wiedergegeben werden, für Grafiker ein unverzichtbares Kriterium für ihre Arbeit.

Ein weiterer Vorteil der IPS-Technik ist eine große Blickwinkelstabilität, mit leichten Änderungen des Neigungswinkels verfälschen sich die Farben auf diesen Bildschirmen nicht. IPS-Bildschirme sind grundsätzlich recht hell unddamit auch in heller Umgebung besser lesbar.

Für Spieler sind IPS-Displays weniger geeignet, da sie langsamere Reaktionszeiten haben. Auch ist der Energieverbrauch bei IPS-Bildschirmen höher, das kostet wertvolle Akkuzeit. Im Vergleich zu TN-Panels sind sie teurer


Wichtige Qualitätskriterien für Notebook Displays

Qualitätskriterien für Notebook Displays

Helligkeit: Diese wird in Candela pro Quadratmeter gemessen (cd/m²). Je größer der Wert, desto besser ist die Leuchtkraft des Bildschirms. Für Innenräume sind Werte bis 220 cd/m² ausreichend, gut lesbar in helleren Umgebungen und bei Tageslicht im Freien sind Displays ab 280 cd/m². Die Helligkeitswerte werden oft nicht in der Artikelbeschreibung angegeben, hier lohnt ein Blick auf die Kundenerfahrungen in den Amazon-Rezensionen.

Kontrast: Dieser Wert gibt an wie viel heller ein weißer Bildpunkt im Vergleich zu einem schwarzen Bildpunkt dargestellt werden kann. Auch hier gilt: Höhere Werte sind besser als niedrigere.

Pixeldichte: Diese wird in dpi (dots per inch) oder ppi (pixel per inch) gemessen und gibt die Anzahl der Pixel wieder. Eine höhere Pixeldichte gibt Auskunft darüber, wie grob oder fein die Darstellung ist.

Touchpanel: Den Notebook-Bildschirm wie ein Tablet nutzen, das geht seit Windows 8. Das bringt Vorteile vor allem beim Mobilen Arbeiten, insbesondere 2in1-Geräte lassen sich damit eigenständig als Tablets nutzen.

Hohe Displayqualität hat ihren Preis, der Bildschirm ist einer der teuersten Bestandteile bei Notebooks. Die teuersten Notebooks sind mit qualitativ sehr hochwertigen Panels ausgestattet. Das ist für professionelle Bildbearbeitung ein entscheidendes Kaufkriterium. Für reine Büroarbeiten und Internetanwendungen ist eine sehr genaue Farbtreue jedoch nicht notwendig.

Tipp

Nicht alle Werte sind für alle Anwendungen gleich wichtig. Für Einsteiger Notebooks beispielsweise tut es auch ein ausreichend helles und günstiges Standard-Panel. Multimedia Notebooks sollten eine hohe Auflösung und gute Helligkeits- und Kontrastwerte haben, wenn Sie auch unterwegs Filme anschauen möchten.

Einsteiger Notebooks

EInsteiger Notebooks

Mit einem Einsteiger Notebook liegen Sie richtig, wenn Sie eine Ergänzung zu PC oder Tablet suchen. Für einfache Büroanwendungen, Surfen im Internet das Bearbeiten von Texten und Speichern von größeren Datenmengen jeglicher Art tut es in vielen Fällen ein günstiges Einstiegsmodell. Auch wenn Sie nach einem passenden Ersatz für Ihren älteren Desktop PC oder Laptop Ausschau halten, dann können Sie von den günstigen Einstiegspreisen und geringem Stromverbrauch der aktuellen Geräte profitieren.

Achtung

Wenn Sie noch auf einem 32Bit Betriebssystem arbeiten wie z.B. Windows XP oder noch früheren Versionen, dann bringt ein Laptop der neuen Generation erhebliche Leistungsschübe.


Stichwort XP: Das Betriebssystem und auch Office 2003 werden ab Frühjahr 2014 nicht mehr von Microsoft unterstützt. Das bedeutet, dass Microsoft den Support und Sicherheitsupdates für diese Produkte danach nicht mehr anbietet. Nutzen Sie das Notebook für sensible Daten, Online Banking oder gar für berufliche Zwecke dann sollten Sie eine neuere Generation des Betriebssystems nutzen. Dass ein Wechsel nicht nur aus Herstellersicht empfohlen wird zeigt eine Information des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie im April 2013: „Die weitere Nutzung des heute noch weitverbreiteten Windows XP stellt nach diesem Zeitpunkt ein grundsätzliches Risiko dar. Daher empfiehlt das BSI, spätestens bis zum Zeitpunkt des Endes der Herstellerunterstützung auf ein alternatives aktuelles Betriebssystem dieses oder eines anderen Herstellers zu wechseln“

Doch nicht nur aus Sicherheitsaspekten lohnt ein Upgrade auf aktuellere Betriebssysteme: Sie können aktuelle Software und Gerätetreiber nutzen, die sich auf alten Systemen nicht installieren lassen. Mit dem Wechsel auf ein 64Bit-System können Sie erstmals 4GB und mehr Speicher nutzen. Unter 64Bit-Systemen laufen Anwendungsprogramme allgemein stabiler und schneller.


Typische Anwendungen für Einstiegsmodelle sind:

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• Tabellenkalkulation
• Textbearbeitung
• Buchhaltung
• Surfen und einfache Internetanwendungen
• Mails und Social Media
• Online-Shopping
• Onlinebanking
• Standard Multimediaanwendungen wie das Brennen von CDs und das Archivieren von Fotos
• Passive Wiedergabe von Multimedia Inhalten und einfache Bearbeitungsprogramme

Mindestausstattung von Einsteiger Notebooks:

Prozessor: Zwei-Kern Prozessoren erlauben im Vergleich zu Single-Core Prozessortypen schnelleres Arbeiten mit mehreren offenen Fenstern oder Programmen. Auch wer beim Surfen zeitgleich mehrere Internetseiten offen hat, sollte mindestens auf 2 Kern-Technologie setzen.
Grafik: Notebookgrafik ist im Einsteiger- bis Mittelklassebereich immer eine Onboard-Lösung. Das hat mehrere Vorteile, spart viel Energie und bringt damit längere Laufzeiten im Akkubetrieb. Wenn Sie keine aktuellen 3D-Spiele auf dem mobilen Rechner spielen wollen und anspruchsvollere Grafikanwendungen nicht zu Ihren Anforderungen zählen, reicht die Grafikpower von integrierten Lösungen völlig aus.
Speicher: 2GB RAM Speicher genügen für viele Standard-Anwendungen und Office Programme. Erst im Multimedia-Bereich machen sich 4GB und mehr bezahlt.
Anschlüsse: Es sollten mehrere USB Anschlüsse vorhanden sein. Auch wenn USB 2.0 oft ausreichend ist, sind Sie mit USB 3.0 flexibler und schneller. Reichen Ihnen die integrierten USB-Anschlüsse nicht aus, können Sie mit einem USB-Hub oder drahtlos weitere Geräte anschließen.
Festplatte: In günstigen Notebooks verrichten herkömmliche mechanische Festplatten ihren Datendienst. Nur wenn Sie viele Fotos, Filme und Musikdateien auf dem Rechner archivieren lohnt eine Festplatte mit mehr als 500GB. Mit reinen Office-Daten bekommen Sie kleinere Festplatten mit 350GB auch beim besten Willen kaum voll. HDDs gibt es mit 5.400 und 7.000 Umdrehungen, in Einsteiger-Modellen werden jedoch am häufigsten günstigere Festplatten mit 5.400 Umdrehungen eingesetzt.

Die Vorteile von Einsteiger Notebooks

• Günstiger Preis
• Geringer Energieverbrauch
• Ausreichend Office-Anwendungen
• Medien- und Internetnutzung
• Ausreichend für Wenignutzer und als Zweitgerät

Die häufigsten Anwendungen laufen auch auf Einstiegsmodellen stabil und schnell. Dadurch sind leicht Einsparungen von mehreren hundert Euro möglich im Vergleich zu den teureren Mittel- und Oberklasse-Laptops. Für Standardaufgaben müssen es keine High-End Komponenten sein, bei geringen Datenmengen tun es auch langsamere Anschlüsse wie USB 2.0 - insbesondere wenn Sie nur selten größere Datenmengen vom und zum Notebook übertragen.


Die Nachteile von Einsteiger Notebooks

Die wenigsten Spiele mit aufwendiger Grafik laufen ruckelfrei auf sehr günstigen Notebooks. Gespart wird bei den Herstellern von sehr günstigen Geräten oft an der Verarbeitungsqualität. Das betrifft vor allem Bildschirm, Tastatur und Gehäuse mit weniger hochwertigen Materialien.


Darauf sollten Sie achten

Ein gutes Display macht das Arbeiten am Notebook leichter. Je höher die Auflösung, desto mehr Details sind auf dem Bildschirm zu sehen. Notebooks unter 15 Zoll (39,6 cm) sollten eine hohe Auflösung haben, damit Sie beim Internetsurfen nicht dauernd scrollen müssen und Schriften scharf und gut lesbar dargestellt werden.

Worauf Sie für einfache Zwecke verzichten können sind teure Features wie zum Beispiel, SSD-Festplatten, Thunderbolt-Anschlüsse, eine eigene Grafikkarte und auch mehr als 2GB Speicher. Sie können oftmals nachgerüstet werden.

Schreiben Sie viel am Notebook, sollten Sie auf einen angenehmen Druckpunkt der Tastatur achten. Ein genügend großes Touchpad mit Multitouch-Technologie macht das Surfen und Navigieren leichter.

Recovery

Vielfach sparen Hersteller sehr günstiger Einsteiger Notebooks auch an einem separaten Datenträger für das Betriebssystem oder einer System-Recovery. Diese dienen nach gravierenden Systemfehlern oder Virenbefall zur Wiederherstellung des Rechners inklusive Betriebssystem. Verfügt das Notebook über ein Recovery-Verzeichnis oder liegt eine DVD für das Wiederherstellen des Rechners bei, dann können Sie im Notfall Ihr System schnell wieder aufsetzen.


Achtung

Gerade wer viel im Internet surft, kann sich jederzeit Schadsoftware auf den Rechner holen, einen 100% Schutz gibt es im Internet nicht. Führen Sie daher in jedem Fall regelmäßige Backups durch und nutzen Sie aktuelle Virenschutz-Programme.


Tipp

Unter den Amazon Warehouse Deals finden Sie preisreduzierte Artikel mit allen Amazon Service-Leistungen. Hier können Sie also unbedenklich zugreifen und zusätzlich sparen.

Multimedia Notebooks

Multimedia Notebooks

Multimedia Notebooks sind die Generalisten unter den Notebooks. Sie können mehr als Einsteiger-Notebooks, und sind für umfangreiche Mediennutzung und auch deren Bearbeitung bestens ausgestattet. Video-, HD und auch 3D-Spiele bewältigen die Mittelklassenotebooks leicht, anspruchsvolle Gamer werden dagegen bei spezialisierten Gaming Notebooks fündig.

Für Spezialaufgaben sind Multimedia Notebooks nicht gemacht – dafür können sie gängige bis anspruchsvollere Anforderungen sehr gut erfüllen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist gerade in dieser Kategorie sehr gut.

Allerdings gilt nach wie vor: Mehr Leistung – weniger Ausdauer im mobilen Betrieb. Das ideale Notebook ist also immer ein Kompromiss aus beidem. Wenn Sie Ihr Notebook nur selten unterwegs nutzen wollen, ist ein gut ausgestattetes und leistungsstarkes 17 Zoll Notebook (43,9 cm) gut als Desktop-Ersatz geeignet.

Kleinere Größen mit geringerem Gewicht, stromsparender Onboard-Ausrüstung und stärkerem Akku sind dagegen Pflicht, wenn Sie überwiegend mobil arbeiten möchten.


Die Soundleistung von Multimedia Notebooks

Soundleistung

Besonders im Stimmen- und Baßbereich ist die Soundqualität bei Notebooks und Desktops recht mäßig. Ohne Kopfhörer oder externem Soundsystem klingt das, was aus den flachen Lautsprechern kommt meist dünn und blechern, bei höherer Lautstärke kommt es zu unschönen Verzerrungen.

Um den Sound zu verbessern arbeiten einige Hersteller mit bekannten Audiofirmen zusammen wie Bang&Olufsen, Beats Audio, Bose und anderen. Das lässt auf Hifi- Sound hoffen, aber hiervon sind rein aus physikalischen Gründen sowohl mobile als auch stationäre Systeme weit entfernt. Mit teureren Audiolösungen verbessert sich zwar die Klangqualität der Sprache, einen natürlichen Klang kann keines der eingebauten Lautsprechersysteme erzeugen.

HiFi-Qualität dürfen Sie daher von einem Notebook nicht erwarten. Der Klang aus guten Kopfhörern oder externen Lautsprechern ist allen internen Lösungen überlegen, egal was klangvolle Namen versprechen.

Tipp

Es muss nicht immer ein PC-Lautsprecher-System sein. Viel flexibler sind Sie mit Geräten für drahtloses Audiostreaming über Bluetooth oder WLAN. Diese können Sie auch ohne Notebook und über Smartphone und Tablet nutzen. Tragbare Lautsprecher haben eine Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden im Dauerbetrieb bevor sie wieder an die Steckdose müssen.


Anwendungen für Multimedia Notebooks

Office und Internetanwendungen – das können Einsteiger wie auch Multimedia Notebooks. Letztere sind dabei allerdings schneller, mehrere Programme laufen mühelos nebeneinander. In Multimedia Notebooks kommen häufig Vier-Kern-Prozessoren zum Einsatz. Damit lassen sich komplexe Anwendungen besser und schneller durchführen. Wenn Sie Fotos bearbeiten wollen, Grafikprogramme nutzen oder auch Videos am Notebook bearbeiten wollen, sind Sie bei den Multimedia Notebooks richtig. Weitere Einsatzgebiete für Multimedia Notebooks sind Spiele und HD- / Blu-ray Filme.


Typische Ausstattungsmerkmale von Multimedia Notebooks

Ausstattungsmerkmale

• Zwei- oder Vier-Kern Mittelklasse-Prozessoren
• Ab 4GB RAM
• Blu-ray Laufwerk
• Schnelle und vielseitige Schnittstellen
• HDMI
• Schnelles WLAN nach n- oder ac-Standard
• Mindestens Bluetooth 3.0
• Festplattenkapazität ab 500GB bis 1TB
• Full HD Display
• Schnelle integrierte Grafik oder eigene Grafikkarte
• Qualitativ hochwertige integrierte Soundlösungen

Tipp

Bluetooth ist eine praktische Verbindungstechnologie für den Anschluss von Zusatzgeräten. Die drahtlose Übertragung ist wesentlich energiesparender als beispielsweise die Datenübertragung per WLAN. So kann man zum Beispiel per drahtlosem Kopfhörer oder Bluetooth-Headset Musikhören und Telefonieren. Aber auch Tastatur und Maus lassen sich über Bluetooth einbinden, das spart USB-Anschlüsse bzw. ersetzt diese wie bei den USB-losen Tablets.


Fast alle Geräte sind aktuell mit mindestens Bluetooth 3.0 ausgestattet und übertragen damit im Highspeed Modus. Bluetooth 4.0 bringt keine Steigerung in der Datenübertragung – allerdings ist der Nachfolger von Bluetooth 3.0 stromsparender und kann größere Reichweiten überbrücken, je nach Endgerät bis zu 50 Meter.


Das macht Multimedia Notebooks schnell

Solid State Drive

Lange Zeit waren Prozessortyp und Größe des RAM Speichers die Hauptkriterien für die Geschwindigkeit des Rechners. Auch heute stehen höhere Nummern hinter dem Prozessor für mehr Leistung.

Allerdings spielen auch weitere Komponenten eine wichtige Rolle für schnelles Arbeiten - das gilt vor allem für Systeme mit Solid State Discs (SSD). Sie sind herkömmlichen mechanischen Festplatten um ein Vielfaches überlegen und dienen als Datenturbo in jedem System: Betriebssystem und Programme starten blitzschnell, und auch beim gleichzeitigen Arbeiten mit mehreren Programmen merken Sie sofort den Unterschied.

SSDs haben besonders für Notebooks noch weitere Vorteile: Sie benötigen weniger Strom, dadurch läuft der Akku länger und auch die Wärmeentwicklung ist geringer. Außerdem sind sie stoßunempfindlich, da sie keine beweglichen Teile enthalten. SSDs arbeiten so gut wie lautlos und tragen so zu einem flüsterleisen System bei.

Die Turbo-Festplatten sind allerdings vergleichsweise teuer und es steht weniger Speicherplatz zur Verfügung. Viele Systeme arbeiten daher mit sogenannten Hybridfestplatten: Ein Teil der Festplatte ist dabei schneller Flash-Speicher, von ihm aus werden Programme schnell gestartet. Für die Archivierung von Daten nutzen solche Notebooks herkömmlichen mechanischen Festplattenspeicher.

USB 3.0

High-End Multimedia Notebooks sind zusätzlich mit schnellen Schnittstellen ausgestattet wie USB3.0, Thunderbolt, HDMI, und schnellen WLAN-n oder WLAN-ac. Auch Blu-ray sollte in höherwertigen Notebooks nicht fehlen – bei leichten und mobilen Notebooks müssen Sie allerdings auf ein eingebautes optisches Laufwerk verzichten. Hier können Sie über schnelle Anschlüsse externe Laufwerke nutzen, was beim Installieren von Programmen oftmals noch notwendig ist.

Je komplexer die Rechenschritte, desto mehr Speicher wird beansprucht. Bei Programmen die mehr als 4GB RAM Speicher adressieren können bringt das Vorteile für flüssigeres Arbeiten. Mehr als 4GB sind für anspruchsvolle Grafik- Video- und Audiobearbeitungsprogramme vorteilhaft, über 8GB muss auch ein stark beanspruchtes Multimedia Notebook nicht haben.

Leicht und Mobil

Leicht und Mobil

Wenn Sie Ihr Notebook häufig unterwegs nutzen wollen sind vor allem zwei Eigenschaften zentral: Gewicht und Akkulaufzeit. Subnotebooks, Ultra-Thin Notebooks und Ultrabooks sind die passenden Reisebegleiter, da sie genau für diesen Einsatzzweck konzipiert sind.

Lediglich die Begriffsvielfalt steht noch zwischen Ihnen und dem Kauf eines solchen ultramobilen Leichtgewichts – daher zunächst ein kurzer Wegführer durch den Begriffsdschungel.


Subnotebooks

Die ersten Geräte der kleineren und leichteren Notebooks kamen mit der Bezeichnung Subnotebooks auf den Markt. Da dieser Markt sich schnell entwickelt hat, kamen immer weitere Begriffe dazu. Heute fallen unter den Namen Subnotebook verschiedene Modelle mit einer Bildschirmdiagonale von 11,6 (29,6 cm) bis 14 (36 cm) Zoll. Ein wesentliches Kriterium für Subnotebooks ist die Leistung, in die Kategorie Subnotebook finden Sie kleine Notebooks unter 15 Zoll (39,6 cm) mit leistungsstarken Prozessoren.


Netbooks

Diese einstmals sehr beliebten Geräte sind noch kleiner und leichter als Subnotebooks, enthalten allerdings auch schwächere Prozessoren. Sie bringen genug Leistung für Standardanwendungen wie Office und Internet, darüber hinaus fehlt es Ihnen an Rechen- und Grafikpower. Als Netbooks bezeichnet man Größen von 10 Zoll und kleiner (26,9 cm) bis 12 Zoll (30,7 cm).

Die Hauptaufgaben von Netbooks haben ab 2010 Tablets übernommen und seither die Klasse der Netbooks fast verdrängt. Kleine, sehr leistungsstarke Netbooks werden in Bezug auf Ihre größere Rechenleistung als Subnotebooks bezeichnet.

Netbooks waren zunächst hauptsächlich zum Surfen und für sehr einfache Aufgaben geeignet. Sie hatten weniger RAM Speicher und eine geringere Festplattenkapazität als Subnotebooks. Eine ruckelfreie Wiedergabe von HD gelang in der Regel nicht und auch zum Spielen waren sie mangels Leistung nicht geeignet. Die neue Generation ist mit Einsteiger-Notebooks vergleichbar und für Nutzer interessant, denen ein Tablet nicht ausreicht sowie für Kunden, die besonders preisgünstige und kleine Einsteiger-Modelle suchen.


Intel Ultrabooks

Intel Ultrabooks

Ultraflach, ultraleicht, ultraschnell - das sind die Hauptmerkmale der von Intel geschaffenen Ultrabook-Klasse. Diese hebt sich außerdem auch äußerlich von den regulären Notebooks ab: Ultrabooks sehen extrem stylisch, schick und edel aus. Aufgrund des geringen Gewichts von durchschnittlich 1,4 kg, schnellen Startzeiten und langer Akkulaufzeit sind sie perfekte Reisebegleiter.

Nur wenn ein Intel-Notebook bestimmte Kriterien erfüllt, darf es die geschützte Bezeichnung Ultrabook™ tragen. In bislang drei festgelegten Stufen schreibt Intel wichtige Muss-Anforderungen vor, die die verschiedenen Hersteller erfüllen müssen, damit ein Gerät den Markennamen Ultrabook™ führen darf.


Darauf können Sie sich bei Ultrabooks verlassen


Anforderungen für Ultrabooks der 1. Stufe (Ende 2011):

• Maximal 21mm hoch in geschlossenem Zustand
• Akkulaufzeit mind. 5 Stunden
• Preise unter 1.000 Euro in der Einstiegsklasse
• Low Voltage Core i5 oder Core i7 Prozessoren mit Sandy Bridge Architektur
• Intel HD 3000 Grafik

Anforderungen für Ultrabooks der 2. Stufe (2012):

• Low Voltage Prozessoren mit Ivy Bridge Technologie
• 30% mehr Grafikleistung und 20% mehr Prozessorleistung im Vergleich zur Stufe 1
• USB 3.0 oder Thunderbolt Anschlüsse
• PCI Express 3.0

Anforderungen für Ultrabooks der 3. Stufe (2013):

• Low Voltage Haswell Prozessoren der U- und Y-Serie
• 50% Energieeinsparung im Vergleich zu Stufe 1
• Akkulaufzeit zwischen 6 Stunden (Full HD Video) und 9 Stunden unter Windows 8 (im Leerlauf)
• Touchscreen
• Mindestens 1 USB 3.0 Anschluss
• Intel Wireless Display Technologie
• Sprachsteuerung und 2-Wege-Mikrofon
• Anti Diebstahl Sicherheitslösung und aktivierte Antimalware und Virenschutz

Als Käufer eines Ultrabook™ können Sie also von der Einhaltung wichtiger Leistungskriterien ausgehen. In der aktuellen Generation etwa von wesentlich längeren Akkulaufzeiten von sechs bis neun Stunden, sehr schnellen Reaktionszeiten von drei Sekunden aus dem Standby- und Ruhemodus sowie Touchdisplays.

Mit der Intel Wireless Display Technologie können Bildschirm-Inhalte drahtlos an kompatible Monitore, Beamer oder TV gestreamt werden.

Eine Gewichtsvorgabe für Ultrabooks gibt es nicht, daher kommt es in diesem Punkt zu Unterschieden zwischen den Geräten unterschiedlicher Hersteller. Die Modelle reichen von unter 1 kg bis etwa 2,1 kg. Im Durchschnitt können Sie bei Ultrabooks von einem Gewicht von etwa 1,4 kg ausgehen.

Ultrabooks sind leistungsstark und perfekt für den mobilen Einsatz, trotz höherer Preise wächst der Marktanteil der beliebten ultramobilen Klasse weiter ständig. Mit den teureren Anschaffungskosten ist bereits der einzige wirkliche Nachteil genannt, der den Siegeszug der Ultrabooks bislang verlangsamt. Mit einem Ultrabook™ entscheiden Sie sich für starke Leistung im schicken Design - eine Kombination, die immer mehr Käufer trotz höherer Preise überzeugt.

Tipp

In Übergangsphasen der Ultrabook™ - Generationen müssen die Lager von Herstellern und Shops geräumt werden um Platz für die neuen Modelle zu schaffen. Vorgängerserien werden dann zu vergünstigten Preisen angeboten und damit für viele Käufer attraktiver.


Mittlerweile hat sich der Begriff Ultrabooks für dünne Notebooks generell etabliert. Echte Ultrabooks sind jedoch immer mit Intel i-Core Prozessoren ausgestattet und erfüllen die vorgegebenen Leistungskriterien von Intel.


AMD Ultra-Thin Notebooks

Da der Name Ultrabook™ durch Intel geschützt und an Vorgaben gebunden ist, musste AMD eine andere Bezeichnung für sehr dünne und leichte Notebooks finden. Unter dem Namen Ultra-Thin Notebooks finden Sie die AMD Variante der ultramobilen Leichtgewichte.

Sonderfall Chromebooks – Arbeiten in der Cloud

Chromebooks

Mit Chrome OS geht Google einen komplett anderen Weg als die klassischen Hersteller von Betriebssystemen wie Microsoft oder Apple. Wer viel und gerne mit Google Anwendungen wie Google Docs oder Google Drive arbeitet, wird sich schnell mit dem Chromebook anfreunden können.

Wenn Sie gewohnt sind und Wert darauf legen, Ihre Daten lokal zu bearbeiten und zu speichern, wird Ihnen die Umstellung schwerer fallen. Im Offline-Modus können Sie Chromebooks nur sehr eingeschränkt nutzen.

Arbeiten in der Cloud

Was Sie von Windows oder MacOS gewohnt sind, trifft in vielen Fällen für ChromeOS nicht mehr zu: Das browserbasierte Betriebssystem ist auf die notwendigsten Funktionen reduziert, außerdem steigen Sie mit dem Chromebook um vom klassischen Arbeiten auf Cloudcomputing.

Insbesondere wenn Sie Ihre Daten nicht in der Cloud speichern oder zum Bearbeiten auf Webserver hochladen möchten, ist das Chromebook nicht die richtige Wahl. Die Datenbearbeitung und Austausch auf der Nutzung von Online-Diensten basiert bei Chromebooks auf Webdiensten.

Vorteile von Chromebooks sind sehr günstige Einstiegspreise und schnelles, schnörkelloses browserbasierendes Arbeiten. Mit dem Chromebook verabschieden Sie sich vereinfacht gesagt vom gelernten lokalen Arbeiten zugunsten von schnellen und leistungsfähigen Cloud-Anwendungen. Chromebooks benötigen keine Updates für System und Anwendungen. Diese beziehen Chromebooks automatisch aus dem Web über verwendete Applikationen.

Achtung

Wichtig ist, dass Sie Software nicht wie gewohnt installieren können, Programme liefert der Chrome-Web-Store als Apps. Das heißt auch, dass Sie eigene Programme größtenteils nicht weiternutzen können – es sei denn es gibt eigene Cloudlösungen wie zum Beispiel Microsoft Office 365.


Für Chrombooks ist die Einrichtung eines Google-Kontos zur Anmeldung Pflicht. Offline ist das Chromebook nur sehr eingeschränkt nutzbar. Wer ohnehin hauptsächlich online arbeitet, für den ist das Chromebook eine günstige, leichtgewichtige und ausdauernde Alternative zu herkömmlichen Notebooks.

Je nach Hersteller bieten Chromebooks vergleichbare Anschlüsse wie Ultrabooks bzw. Ultra-Thin Notebooks. In diesen ultramobilen Geräteklassen gibt es kein optisches Laufwerk mehr.



Aus 2 mach 1: Convertibles - das Beste aus Notebook und Tablet

Convertibles

Ein Tablet, wenn Sie es wünschen. Ein Notebook, wenn Sie es brauchen. Volle Notebook-Leistung und die Flexibilität eines Tablets in einem flachen 2in1-Gerät – das verspricht Intel mit dieser neuen Geräteklasse und bietet damit eine Lösung für alle, die größtmögliche Flexibilität nutzen möchten.

2in1-Notebooks verfügen über ein drehbares oder abnehmbares Display, das unabhängig vom Betriebssystem des Notebooks genutzt werden kann. Mit dem Stift oder per Hand kann man auf dem Display Texte bearbeiten oder im Internet surfen, ohne das Notebook-Betriebssystem hochfahren zu müssen. Das Display läuft als eigenständiges Tablet. Zwischen Tablet- und Notebook-Modus wechseln Sie einfach per Knopfdruck, entweder-/ oder-Entscheidungen zwischen Tablet- oder Notebookkauf sind damit hinfällig. Mit den 2in1 Modellen haben Sie stets beides.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten der 2in1-Modelle: Solche, bei denen der Bildschirm durch Drehen, Schwenken, Schieben oder Wegklappen mit der Tastatur verbunden bleibt und Detachables, deren Bildschirm sich komplett abnehmen lässt. Letztere bieten die größten Freiheitsgrade zwischen Notebook und Tabletmodus, denn der Bildschirm funktioniert als komplett eigenständiges Tablet. Eine einheitliche Bezeichnung gibt es nicht, so dass beide Gerätetypen sowohl unter Convertibles als auch als 2in1-Notebooks auffindbar sind.

Mit der Einführung von Windows 8 im Oktober 2012 hat Microsoft die Voraussetzung geschaffen, das Windows Betriebssystem für den mobilen Bereich und per Touchscreen zu nutzen. Dadurch ist das 2in1-Konzept aus Notebook und Tablet auch für den Business Bereich interessant geworden.

Die meisten Convertibles basieren entsprechend auf Windows 8 – allerdings gibt es auch Modelle, bei denen der Tabletbildschirm eigenständig unter Android läuft.

Interessant sind 2in1-Notebooks vor allem für Anwender die einerseits mit dem Notebook anspruchsvolle Arbeiten erledigen und andererseits im Tablet-Modus die Vielzahl der verfügbaren Apps nutzen und jederzeit zwischen beiden Betriebsarten wechseln möchten.


Vorteile von 2in1 Notebooks:

Vorteile von 2 in 1 Notebooks


Qualitätskriterien von 2in1-Modellen

Wichtig ist eine gute Arretierung beim Schreiben auf dem Tablet – ist das Neigungsspiel des Displays zu groß oder nicht stabil genug, wackelt es beim Schreiben unangenehm oder gibt zu leicht dem Druck beim Schreiben nach und klappt nach hinten.

Tipp

Gute Hinweise, wie gut das in der Praxis funktioniert finden Sie in den Amazon Kundenrezensionen.


Hersteller verwenden unterschiedliche Techniken um Display und Tastatur zu verbinden. Manche lassen sich nur in eine Richtung drehen, manche haben einen flexibleren Mechanismus. Wichtig ist, dass das Entfernen und Wiederanbringen des Displays leicht, unkompliziert und stabil funktioniert.

Die Unterschiede bei der Tastatur sind teilweise groß. Für Vielschreiber sollten die Tasten großzügig dimensioniert sein, auf zu kleinen Tastaturen häufen sich Tippfehler vor allem beim Schnellschreiben. Die Tasten sollten beim Tippen einen angenehmen und spürbaren Druckpunkt haben und das Klickgeräusch nicht zu laut sein. Leichte Vertiefungen in den Tasten erleichtern das Blindtippen, da die Tasten auch haptisch sicher getroffen werden. Auch hier profitieren Sie von den Erfahrungen anderer Kunden in den Amazon Produktbewertungen.

Tpyische Größen für Convertibles sind 11,6 Zoll (29,5cm) bis 15,6 Zoll (39,6cm). Schreiben Sie häufig Texte oder bearbeiten Sie größere Excel-Tabellen sind 13 Zoll Modelle (33,8 cm) ein guter Kompromiss aus Größe und Gewicht.

Gaming Notebooks

Gaming Notebooks

Gamer gehören zu den anspruchsvollsten Nutzern überhaupt, für sie kann es nicht genug Leistung und Geschwindigkeit geben. Die starke Hitzeentwicklung von Hochleistungsprozessoren und Grafikkarte kann in mobilen Gehäusen nicht schnell genug abtransportiert werden, weshalb selbst High-End-Prozessoren in der Notebookversion gedrosselt werden. Gleiche Typenbezeichnungen von PC- und Notebookprozessoren bedeuten daher nicht gleiche Leistung, das gilt ebenso für Grafikkarten. Vor allem Taktrate und aktivierte Shadereinheiten werden in mobilen Grafikkarten gedrosselt.

RAM Speicher spielt bei Gaming Notebooks eine untergeordnete Rolle. 4GB sind in vielen Fällen ausreichend, mehr als 8GB braucht es für Gaming Notebooks nicht, da die Leistungsgewinne durch RAM Speicher gering sind.

Gaming Notebooks bieten High-End-Leistung auf kleinem Raum. Das Zusammenspiel von vier Faktoren macht dabei ein gutes Gaming Notebook aus: CPU-Leistung, 3D-Performance der Grafikkomponente, Display-Auflösung sowie Detailgrad des jeweiligen Spiels. Mit der Aktivierung von DirectX 11 Effekten und Kantenglättung (Antialiasing) steigt die Leistungsanforderung an die Rechenleistung exponential. Je höher dabei die Auflösung des Bildschirms, desto stärker muss die Grafikleistung sein. Erst High-End-Grafikkarten bewältigen daher die ruckelfreie Wiedergabe von mehr als 1.366 x 768 Pixel.

Im Top-Bereich sind Intel Prozessoren den AMD-CPUs überlegen, das Zusammenspiel aus Grafikkarte und Prozessor bringt in Core-i5 und Core-i7 Gaming Modellen aktuell die beste Leistung.


Herzstück der Gaming Notebooks: Grafikleistung

Die beiden Haupthersteller von Grafikkarten sind AMD und Nvidia. Beide Anbieter stellen im High-End-Bereich sehr leistungsstarke mobile Grafikkarten bereit, mit der anspruchsvolle Gamer auch mobil auf ihre Kosten kommen.

Einen sehr guten Kompromiss aus hoher Grafikleistung und langem Akkubetrieb bieten Hybridsysteme von Nvidia und AMD. Mit Optimus-Technologie bei Nvidia und Enduro bei AMD arbeiten Onboard-Grafik und Grafikkarte gemeinsam. Je nach Leistungsanforderung übernimmt eine Komponente die Pixelarbeit: Im Spielemodus wird die leistungsfähigere Grafikkarte aktiviert, wechseln Sie in ein anderes Programm mit weniger Grafikarbeit übernimmt die stromsparende integrierte Grafik.


AMD Grafikkarten für Gaming Notebooks

AMD Grafikkarten

Je höher die Zahl in der Grafikbezeichnung, desto höher ist die Leistung. Aktuell bietet die 8000er Serie die stärkste Grafikpower mit Grafics Core Next (GCN) Architektur. Diese beherrschen den DirectX 11.1 Standard und basieren auf der stromsparenden 22 Nanometer- Architektur.

Die 7000er Serie reicht nur in den höheren Bereichen an diese Leistung heran. Das M hinter den Modellen steht bei Grafikkarten für Notebookversionen, diese sind allerdings immer schwächer als ihre teilweise namensgleichen Modelle für Desktop-PCs. Aktuelle Gamer-Grafikkarten benötigen mindestens 128Bit Datenbusbreite und 20 Textureinheiten. 64Bit-Karten eignen sich dagegen nur für ältere Spiele oder Browsergames.

Modelle der 8500er und 8600er Serie beinhalten die sogenannte Eyefinity-Technologie, mit der Sie zwei Bildschirme parallel betreiben können. HD3D-Technik macht zahlreiche Spiele und Filme 3D-fähig, wenn Sie einen kompatiblen Bildschirm nutzen.

Noch höherwertigere Karten der Serien Radeon HD8800M und 8900M ermöglichen die flüssige Wiedergabe von DirextX 11 Spielen in HD. An diese Modelle können bis zu sechs Monitore angeschlossen werden.

Die Kombination aus Prozessor und Grafik bei AMD erkennt man am Zusatz „G“ hinter dem Namen. Sie werden auch als APU (Accelerated Processing Unit) bezeichnet. Sie haben keinen eigenen Grafikspeicher, sind aber DirectX-11 kompatibel. Vorteile hat die integrierte APU-Grafik bei der Videobearbeitung, da sie die CPU auch bei der Bild-in-Bild Funktion nicht stark belasten.


Nvidia Grafiklösungen für Gaming Notebooks

Nvidia Grafikkarten

Da die Top Notebook-Prozessoren der Intel Core-i5 und Core-i7 Serie aktuell die stärkste Leistung für Gaming Notebooks bieten, sind High-End Gaming Notebooks mit Intel CPU und Nvidia Grafik stets auf den oberen Rängen der Benchmarklisten vertreten. (Stand November 2013)

insteigermodelle wie zum Beispiel die Nvidia Geforce 710M beherrscht zwar Direct X11, bringt aber kaum mehr als die integrierte Grafik der Intel HD Graphics 4000er Serie. Für Browserspiele genügt die Leistung, bei komplexeren Spielen benötigen Sie eine leistungsstärkere Grafiklösung.

Ab der GT 730er Serie verwendet Nvidia die neuere und leistungsfähigere Kepler-Architektur.

Aktuell bietet Nvidia v mit der 700er Serie die stärksten High-End Grafikkarten für Gamer. Notebooks mit den Serien Geforce GTX 780M, GTX 680M, GTX 770M, GTX 765M und GTX 675M sind damit für Vielspieler erste Wahl. Die Top Modelle können fast alle aktuellen Spiele in Full HD wiedergeben.


Intel® Iris™ Grafik

Eine interessante Alternative für gemäßigte Spieler bietet Intel mit der vierten Generation der Core-i Prozessoren, der Haswell-Serie. Schon die HD Graphics 4000er Serie beherrscht DirextX 11.1, OpenGL 4.0 und kann mit bis zu drei Bildschirmen betrieben werden.

Das Spitzenmodell Intel® Iris™ Pro Grafik 5200 bietet erstmals integrierte Grafik (IGP) mit 128MByte Grafikspeicher, den er an den Prozessor als Cache weiterleiten kann. Intel hat damit die Leistung der IGP im Vergleich zur HD Graphics 4000 um das Doppelte erhöht. Damit wird integrierte Grafikleistung erstmals auch im Gamingbereich interessant.

Achtung

Wenn Sie auch unterwegs spielen möchten, brauchen Sie nach relativ kurzer Zeit bereits wieder eine Ladestation für Ihr Gaming Notebook. Im Betrieb halten die leistungsstarken Gaming Notebooks mit durchschnittlich zwei Stunden wesentlich kürzer als z.B. Multimedia Notebooks durch.


Typische Ausstattung von Gaming Notebooks

• CPU: High-End Prozessoren von AMD und Intel
• Grafik: Separate Grafikkarte mindestens aus dem oberen Mittelklassebereich
• Festplatte: SSD plus 1TB HDD für ausreichend schnelle und große Speicherkapazität
• Laufwerk: DVD-Brenner oder Blu-ray
• Anschlüsse: Für Gamer gilt immer, je schneller, desto besser. Achten Sie bei Grafikkarten auf die Möglichkeit mehrere Monitore anzuschließen.
• Display: Größe mindestens 15,6 Zoll (39,6cm), besser 17,3 Zoll (43,9 cm) mit Full HD Auflösung (1.920x1.080 Pixel)

Tipp

Achten Sie auf kurze Reaktionszeiten und gute Blickwinkelstabilität. Bei 3D-Displays sollten Sie vorab testen, ob Sie besser mit Aktiv- (Shutter 3D) oder Passivtechnologie (Polfilter) zurechtkommen.


Achtung

Bei Prozessor und Grafikkarte legen Sie sich auf Dauer fest, denn beide Komponenten können nicht nachträglich aufgerüstet werden. Wollen Sie aktuellste 3D-Spiele auf dem Notebook spielen, dann entscheiden Sie sich besonders bei der Grafikkarte im Zweifel für eine Nummer größer. Mit schnellen Schnittstellen können Sie Festplattenspeicher und optische Laufwerke auch extern nachrüsten. Wichtig ist eine schnelle Festplatte, denn langsame HDDs bremsen schnelle Systeme aus.

10 Dinge, die Sie über Notebooks wissen müssen

10 DInge, die Sie über Notebooks wissen müssen

1. Kann ich mein Notebook nachträglich aufrüsten?

Nicht immer! Und nicht alles. Daher ist es bei Notebooks besonders wichtig, dass sie sich über Anwendungen und benötigte Rechenpower vor dem Kauf Gedanken machen. Wollen Sie Speicher nachrüsten, dann informieren Sie sich über die verfügbaren RAM-Speicherplätze. Bei manchen Modellen ist sogar der Speicher fest verlötet, dann können Sie ihn weder austauschen noch aufrüsten.

Die meisten Notebooks verfügen über zwei Speicherslots – dann ist mit 16GB RAM Schluss. Ein Aufrüsten der Grafikleistung ist bei Notebooks mit integrierter Grafik nicht möglich.


2. Kann ich einen PC mit dem Notebook ersetzen?

Ja, das ist ohne weiteres möglich. Gleiche oder ähnliche Modellnamen für Prozessor und Grafik suggerieren gleiche Leistung auch in den mobilen Rechnern. Das ist jedoch nicht der Fall! In Notebooks sind gedrosselte Komponenten am Werk, sie arbeiten stromsparender und werden nicht so heiß. Als Desktop-Ersatz sind 17 Zoll (43,9 cm) Notebooks am besten geeignet.

Für längeres Arbeiten zu Hause oder bei kleineren Displays empfiehlt sich ein externer Monitor und der Anschluss von Tastatur und Maus. Damit können Sie auch mit geschlossenem Notebook komfortabel arbeiten.


3. Notebooks ohne Betriebssystem – Ist das sinnvoll für mich?

Notebooks ohne Betriebssystem sind günstiger in der Anschaffung. Es ist ohne weiteres möglich, Betriebssysteme nachträglich aufzuspielen. Sie brauchen dafür allerdings eine eigene Lizenz, denn das Aufspielen des Betriebssystems von PC oder einem anderen Notebook ist nicht möglich.


4. Was ist der Unterschied zwischen einem klassischen Notebook und einem Chromebook?

Chromebooks sind ein Spezialfall und nicht mit regulären Notebooks vergleichbar. Das Betriebssystem besteht im Wesentlichen aus einem Browser, Daten bearbeiten Sie mit Apps aus dem Chrome Web-Store. Eigene Programme können Sie meist nicht installieren. Ohne Google Benutzerkonto läuft nichts und auch offline sind die Einsatzmöglichkeiten stark begrenzt. Statt lokal auf dem Gerät speichern Sie Daten in der Cloud und bearbeiten diese mit Web-Anwendungen.


5. Kann ich mit jedem Notebook draußen arbeiten?

Theoretisch ja, allerdings sind spiegelnde Displays bei hellem Tageslicht und Sonneneinstrahlung schwer bis gar nicht zu lesen. Wenn Sie oft bei Tageslicht im Freien arbeiten wollen, achten Sie auf ein mattes Display und sehr gute Helligkeitswerte. Eine beleuchtete Tastatur ist für den Außeneinsatz ebenfalls hilfreich.


6. Wieso verbrauchen Notebooks weniger Strom als PCs?

Mobile Prozessoren sind in Ihrer Leistung gedrosselt und auf Energieeffizienz und längere Akkulaufzeiten ausgelegt. Das gilt für alle Komponenten im Notebook. Insbesondere Grafikkarten benötigen viel Energie – integrierte Grafiklösungen sind zwar weniger leistungsfähig aber dafür benötigen Sie sehr wenig Strom. Einsteiger- und Mittelklassenotebooks arbeiten daher fast ausschließlich mit integrierter Grafik.

7. Wie zuverlässig sind Angaben zur Akkulaufzeit bei Notebooks?

Ähnlich wie bei Angaben zum Spritverbrauch sind auch die Angaben zu Akkulaufzeiten meistens auf Idealbedingungen getrimmt um möglichst gute Werte zu erreichen. In der Realität bleibt die Ausdauer oft hinter den Werten auf dem Datenblatt zurück. Zum Beispiel wird gerne die Laufzeit unter Windows im Ruhezustand angegeben. Sobald Sie dann unter dem Betriebssystem arbeiten verlassen Sie automatisch den Ruhezustand und benötigen mehr Energie. Leistungsfähige Akkus sind schwerer und haben mehr Zellen.

Tipp

Die Haswell-Generation der Intel i-Core-Prozessoren hat in dieser Hinsicht einen erheblichen Leistungsschub von bis zu 50% gebracht. Damit ist die vierte Generation der Intel i-Core-Prozessoren für alle Nutzer interessant, die Wert auf Ausdauer im mobilen Betrieb legen.


8. Welche Anschlüsse brauche ich?

Standardmäßig enthalten alle Notebooks Audio, Video- und Netzwerk und USB-Anschlüsse. Häufig gibt es einen SD-Card Einschub, womit Bilder von der Digitalkamera schnell ans Notebook übertragen werden. Zeitgemäße Notebooks sind mit USB 3.0 und HDMI ausgestattet. Damit ist schneller und qualitativ hochwertiger digitaler Datenaustausch gewährleistet. Mehr Anschlüsse sind dabei grundsätzlich immer besser, insbesondere USB 3.0 Anschlüsse kann es eigentlich nicht genug geben. Achten Sie darauf, dass die Anschlüsse nicht zu nah nebeneinander liegen, wenn Sie mehrere USB- Geräte nutzen wollen. Ultradünne Notebooks haben platzbedingt weniger Anschlüsse. WLAN und Bluetooth ermöglichen den drahtlosen Anschluss von Peripheriegeräten und können dadurch physische I/O Schnittstellen ersetzen.

Auch eine Webcam sollte nicht fehlen, einige Notebooks lassen sich damit per Bewegungsgesten steuern und Sie können Videotelefonie mit Diensten wie z.B. Skype nutzen.


9. Welche Displaygröße ist die richtige für mich?

Grundsätzlich sollte die Größe des Displays zu den häufigsten Programmen passen, die Sie nutzen möchten. Surfen und Textbearbeitung ist auch auf Notebooks mit 13,3 Zoll (33,8 cm) sehr gut möglich. Grafiken bearbeiten und anspruchsvollere Office Programme sind besser auf größeren Displays möglich. Wie viel Sie auf dem Bildschirm sehen, wie groß also der Bildausschnitt ist, hängt von der maximalen Auflösung ab. Wenn Sie unterwegs Filme und Videos anschauen möchten, sollten Sie bei kleinen Größen auf HD Auflösung und ab 15,6 Zoll (39.6 cm) auf Full HD Displays achten.

10. Sind leichte und mobile Notebooks genauso leistungsfähig wie Standard-Notebooks?

Ultrabooks, 2in1-Geräte und Ultra-Thin Notebooks sind für den mobilen Einsatz optimiert und dennoch äußerst leistungsfähig. Dank SSD oder Flashspeicher sind leichte und mobile Notebooks in Sekundenschnelle einsatzbereit. Wenn Sie auf ein integriertes optisches Laufwerk verzichten können und einen besonders mobilen Allrounder suchen, sind leichte und mobile Notebooks die erste Wahl. DVD- oder Blu-ray Laufwerke sowie Festplatten können Sie dort auch extern anschließen. Die geringere Festplattengröße in dieser Geräteklasse können Sie damit preiswert ausgleichen.