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Ratgeber Fernseher: Teil 1 - Grundlegende Entscheidungen beim Fernsehkauf Ratgeber Fernseher: Teil 2 - Basis Know-How Fernsehkauf Ratgeber Fernseher: Teil 3 - Qualitätskriterien bei Fernsehern Ratgeber Fernseher: Teil 4 - Die Top 10 Trends bei Fernsehern Ratgeber Fernseher: Teil 5 - Nutzertypologien Ratgeber Fernsehen


Amazon Ratgeber Fernseher Teil 1: Grundlegende Entscheidungen

Fernsehen ist spannender denn je – mit der sprichwörtlichen Flimmerkiste von einst haben moderne TV-Geräte kaum noch etwas gemeinsam. Denn sie können viel mehr als nur Bildpunkte wiedergeben und machen mittlerweile in immer mehr Disziplinen moderner Unterhaltung eine sehr gute Figur. Von Musik- und Fotowiedergabe über Zusatzinformationen zum Programm bis hin zum Internetsurfen und Kommunikation sind Fernseher heute echte Allrounder.



Wir haben daher gute Nachrichten für Sie, wenn Sie jetzt einen neuen Fernseher anschaffen möchten – denn noch nie war der Zeitpunkt günstiger: 3D-Bild, Ultrascharfe Auflösung, Großformatfernseher und Smart-TV – die Top Trends auf dem Markt sind nicht nur ausgereift sondern inzwischen auch erschwinglich. Noch nie gab es bei Fernsehern so viel Leistung für so wenig Geld.



In unserer TV-Beratung erfahren Sie alles, was Sie über zeitgemäße Fernsehausstattung wissen müssen. Wir führen wir Sie durch die unterschiedlichen Technologien, Formate und Funktionen aktueller TV-Modelle und geben Ihnen Kriterien an die Hand, mit denen Sie genau den Fernseher finden, der zu Ihnen passt.




Grundsatzentscheidungen für den Fernsehkauf

Unter den vielen hundert TV-Modellen können Sie mit drei zentralen Fragen die in Frage kommenden Geräte sehr stark eingrenzen:



1. Antenne, Kabel, oder SAT?
2. Welche Größe ist die richtige für mich?
3. Welche Technologie? LCD, Plasma oder LED?




TV-Signal und Empfangsgeräte: Satellit, Antenne oder Kabel?

Digital oder Analog

Ob Ihr TV-Signal per Kabel, Antenne oder SAT-Schüssel kommt ist in den meisten Fällen schon vorgegeben. Können Sie sich selbst für einen Übertragungsweg entscheiden bietet Satellitenfernsehen Vorteile, da über Satellit viele HD-Programme kostenlos auf den Schirm kommen. Zusätzlich gibt es im Vergleich zu Kabel oder Antenne jede Menge zusätzlich empfangbare Sender und Radiostationen. Mit einem Tuner bzw. Reciever wird das TV-Signal in Bilder umgewandelt. Heutige Fernseher haben den nötigen DVB-Tuner (Digital Video Broadcast) bereits eingebaut – nicht wenige Modelle können alle 3 Signalwege umwandeln:



• DVB-T zum Empfang des Digitalen Antennensignals
• DVB-C zum Empfang des digitalen gebührenpflichtigen Kabelfernsehens
• DVB-S zum Empfang des Satellitensignals, seit April 2012 nur noch auf digitalem Weg



Bei TV-Geräten sind Multi-Receiver heute Standard, das heißt der Empfänger für das Kabel- oder Satellitensignal ist schon im Gerät eingebaut. Am flexibelsten sind Sie mit Triple Tunern mit erkennbar an den Kürzeln DVB-T/C/S.



Achtung

Achten Sie bei der Neuanschaffung des TV-Geräts auf den richtigen Tuner – sonst müssen Sie diesen als externen Receiver nachkaufen.




Die ideale Bildschirmgröße

Um die Frage nach der richtigen Größe zu beantworten sind 3 Dinge zentral: Sitzabstand, Sehgewohnheiten und der Raum, in dem der Fernseher stehen oder hängen soll. Nur eine Kombination aller Kriterien ergibt die richtige Bildschirmgröße.



Als grobe Richtlinie gilt ein empfohlener Sitzabstand von dreifacher Bildschirmhöhe. Diese Regel hat Ihre Gültigkeit jedoch für die aktuelle Gerätegeneration weitgehend eingebüßt und führt dazu, tendenziell zu kleine Geräte auszuwählen.



Großbildfreunde

Großbildfreunde können entsprechend aufatmen – in Zeiten vorherrschender Full-HD-Technologie ist der richtige Abstand eher eine Frage der persönlichen Vorliebe. Während für einen Abstand von 2 Metern in älteren Ratgebern noch eine Bildschirmgröße von 37 Zoll empfohlen wurde, kann man inzwischen den Abstand bei hochauflösendem HD-Material gut halbieren – und guten Gewissens bis zu einem 55 Zoll Modell greifen.



Denn für die Bildschirmgröße gilt: Je schärfer das Bildmaterial ist, desto näher können Sie am Gerät sitzen. Cineasten schätzen den geringen Abstand zum Geschehen – insbesondere für das 3D-Mittendrinerlebnis werden ohnehin geringere Abstände empfohlen.



Dass größere Formate immer beliebter werden belegt auch die Entwicklung der Nachfrage nach 40 Zoll und größeren Modellen. Kleinere Größen sind vor allem für Zweit- und Drittgeräte beliebt zum Beispiel für Büro oder Schlafzimmer.



Zentral bei der Wahl der richtigen TV-Größe sind Ihre Sehgewohnheiten und Bildquellen. Wenn Sie Ihren TV überwiegend für hochauflösende HD-Sender (High Definition mit 1.080 x 1.920 Pixel) oder Blu-Ray-Filme nutzen möchten, können Sie unbesorgt zu größeren Fernsehern greifen. Lediglich bei SD-Sendern (Standard Definition mit 576 x 720 Pixel) gelten die alten Abstands-Empfehlungen, denn dann werden einzelne Pixel sichtbar, was den Sehgenuss deutlich verschlechtert und eintrübt. Die Ausstrahlung in der geringeren SD-Auflösung betrifft vor allem die Privatsender, HD ist bei Ihnen im Gegensatz zu den öffentlich-rechtlichen HD-Programmen kostenpflichtig. Wenn Sie TV über Satellit empfangen, können Sie gegen eine geringe Gebühr das HD+ Angebot nutzen. Damit sehen Sie die u.a. Privatsender in HD-Qualität. Sie benötigen dazu ein CI+ Modul und eine Karte. Diese erhalten Sie u.a. bei Amazon und ausgewählten Händlern. Seit kurzem sind auch einige Kabelbetreiber HD+ fähig. Informieren Sie sich dazu bei Ihrem Kabel-Anbieter oder Ihrer Hausverwaltung. LCD-Modelle haben im SD-Betrieb häufig mit Bewegungsartefakten zu kämpfen und einzelne Pixel sind zu sehen. Ohne HD brauchen Sie deshalb einen größeren Abstand zum Gerät.



Nutzen Sie das kostenpflichtige HD-Angebot der Sender per Kabel oder Satellit können Sie für scharfe Bilder fast beliebig nahe ans Gerät gehen. Für große Fernseher und häufigem Fernsehgebrauch ist HD daher ein Muss – und wer die scharfen HD Bilder einmal genossen hat, möchte sie kaum mehr missen. Der wahrgenommene Unterschied zwischen SD und HD ist vergleichbar mit dem zwischen einer Videokassette und einer Blu-Ray-Disk. (Weitere Informationen zur Auflösung weiter unten)



Achtung

Im Internet finden Sie einige Tabellen zum Verhältnis von Sitzabstand und der davon abgeleiteten idealen Größe des Fernsehers. Zwar können solche Tabellen gute Ansatzpunkte liefern, eine allgemeingültige ideale Bildschirmgröße gibt es allerdings nicht. Für HD- und Ultra-HD Auflösung ist der Mindestabstand allerdings zu groß bemessen.





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Große Fernseher ab 116cm (46 Zoll)

Bildschirm-Technologien

Bildschirm-Technologien

Noch immer werden hauptsächlich 3 Technologien einander gegenübergestellt: LCD – Plasma und LED. Dabei ist die Unterscheidung zwischen LCD und LED irreführend – denn auch LED-Panels gehören zu den LCD-Bildschirmen.



Für Schnell-Leser sagen wir es direkt vorweg: Die alten Unterschiede sind nicht mehr zutreffend, eine generelle Bewertung in besser oder schlechter passt nicht mehr zum hohen aktuellen Leistungsstandard beider Techniken. Plasma- und LCD-Fernseher sind beides hervorragende und ausgereifte Technologien, mit keiner von beiden machen Sie einen Fehler beim Kauf.



Wenn Sie wissen möchten, warum das so ist und was sich bei beiden Alternativen getan hat, finden Sie die Antworten in diesem Kapitel. Ebenso wann und für wen Plasma- oder LCD-Geräte ein kleines bisschen besser passen.



Plasma-TV – viel besser als ihr Ruf

Die gleichmäßigste Ausleuchtung bei TV-Geräten haben bislang Plasma-Geräte. Einzelne Bildpunkte bestehen aus gasgefüllten Zellen, welche durch elektrische Impulse zum Leuchten gebracht werden. Jeder Bildpunkt kann einzeln angesteuert werden und auch ganz abgeschaltet sein. Das ermöglicht sehr gute Schwarzwerte und natürliche Farben, da es praktisch keine Überstrahlungen gibt. Die hohe Kontrastleistung und schnelle Reaktion sorgen für eine sehr gute Bewegungsdarstellung ohne Artefakte.



Plasma-Bildschirme konnten lange einen sichtbaren Qualitätsvorsprung vor den damals trägeren und blasseren LCD-Bildschirmen halten: Bewegungen der Plasmabilder waren schneller, Farben satter und das Bild kontrastreicher mit einem deutlich besseren Schwarzwert. Im LCD-Segment konnte man damals maximal von einem Dunkelgrauwert sprechen, wenn überhaupt.



Diese Zeiten sind allerdings vorbei. Durch die LED-Technologie haben LCD-Fernseher mächtig aufgeholt. Mittlerweile sind LED-Modelle im Top Segment sogar teurer als Spitzenmodelle mit Plasma-Panel.

Tipp

Neue Plasma-Geräte finden Sie ab einer Größe von 42 Zoll, kleinere Größen gibt es neu nur noch mit LCD/ LED-Bildschirm.



Vorteile Plasma-Technologie

Die Vorteile der Plasma-Technologie sind jedoch noch immer interessant und zwar sowohl für Filmfans als auch für budgetbewusste Käufer: Besonders in abgedunkelten Räumen können Plasma-TVs ihre Vorteile ausspielen, bei denen sie den meisten LED-Modellen überlegen sind: Plasma-Fernseher punkten mit sehr guten Schwarzwerten, kräftigen Farben, sehr guten Kontrastwerten und natürlichen Hauttönen für ein besonders natürliches Bild. Bessere Werte haben Plasmas vor allem auch was die Blickwinkelstabilität betrifft. Das bringt Vorteile wenn regelmäßig mehrere Personen gemeinsam fernsehen. Bei LED-Fernsehern verschlechtern sich Kontrast und Farben teilweise deutlich je schräger die Sitzpositition vor dem Fernseher ist.



Spiegelnde Bildschirme sehen edel aus und geben Farben lebhafter wieder. Sie können aber vor allem bei Tageslicht den Fernsehgenuss stören. Plasma-Modelle spiegeln etwas mehr als LED/ LCD, sehr teure Modelle verbauen ein Spezialglas, das weniger stark reflektiert.



Tipp

Steht Ihr Fernseher so, dass sich ein gegenüberliegendes Fenster auf dem Bildschirm spiegelt wenn Sie fernsehen, sollten Sie auf matte Bildschirme achten. Sonst schaffen nur die Verdunkelung oder ein Umstellen des Fernsehers Abhilfe.



Spiegelnde Displays sind auch bei LED-Displays sehr verbreitet – die Chance auf einen matten Bildschirm ist bei dieser Technik allerdings größer, da es insgesamt mehr LED-Modelle gibt als Plasmas.



Dass die Nachfrage nach Plasma-Modellen trotz durchweg überzeugenden Bildwerten stark zurückgegangen ist, liegt nicht zuletzt an ihrem Ruf als besonders hungrige Stromfresser. Zwar liegt der durchschnittliche Energieverbrauch von Plasma-Geräten noch immer über den Werten der energiesparenden LED-Technologie – aber auch bei Plasma-Geräten hat sich in Sachen Energieeffizienz einiges getan. Neuere Plasma-Panels sind im Stromverbrauch inzwischen weit besser als ihr Ruf.



Verbrauchswerte

Ältere Modelle können dagegen tatsächlich hohe Verbrauchswerte erreichen – achten Sie für beim Neukauf auf Energieeffizienzklassen nicht unter dem Wert C – auf den Geräten ab 2011 befindet sich zusätzlich die Angabe des Jahresverbrauchs. Mit dieser Angabe können Sie unterschiedliche Modelle am leichtesten vergleichen. Zugrunde liegt dem Jahreswert eine tägliche Fernsehnutzung von 4 Stunden für das gesamte Jahr.



Seit 2011 müssen alle Fernseher in der EU ein Energielabel ausweisen. Grüne Pfeile und die Buchstaben A und B erhalten nur sparsame Geräte. Gute Vergleichswerte zwischen unterschiedlichen Modellen sind die Höhe der Leistungsaufnahme in Watt und der Jahresverbrauch in Kilowattstunden.



Für Wenigseher mit unter 2 Stunden täglichem Fernsehkonsum liegen die durchschnittlichen Mehrkosten gegenüber einem vergleichbaren LCD-Modell bei kaum mehr als 20 Euro pro Jahr.




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Die meistgekauften Plasma Fernseher

LCD – LED – Technologie überwiegt im Markt

LCD Bildschirmtechnologie

Stark vereinfacht gesagt werden bei der LCD Technik Bilder durch Flüssigkeitskristalle zusammengesetzt, die durch elektrische Spannungsimpulse die gewünschte Farbe für einzelne Bildpunkte annehmen. Diese benötigen jedoch eine zusätzliche Lichtquelle als Hintergrundbeleuchtung, damit ein Bild auf dem Schirm erscheint. In klassischen LCD-Bildschirmen übernahmen Leuchtstoffröhren (CCFL) diese Beleuchtungsarbeit.



LED steht für den englischen Ausdruck „Light Emitting Diode“. In LED Fernsehern sorgen viele kleine LEDs für die notwendige Helligkeit. In der Bezeichnung „Backlight LED“ wird die Funktion der LEDs oft direkt im Produktnamen angegeben.



LED Bildschirmtechnologie

Vorteil der LED Technologie gegenüber den früheren Leuchtstoffröhren: Die LEDs können einzeln „abgeschaltet“ werden, hören also auf zu leuchten. Dadurch bleiben dunkle Bereiche „unbelichtet“ – und der Schwarzwert entsprechend verbessert.



Da Leuchtstoffröhren nicht punktuell abgedunkelt werden können, konnten die ersten LCDs technologiebedingt keine guten Schwarzwerte erzeugen. Ein weiterer Vorteil mit dem sich die LED Technologie durchsetzen konnte ist die längere Lebensdauer– LEDs erreichen im Durchschnitt die doppelte Stundenzahl im Vergleich zu den vorher eingesetzten Röhren.



Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von LED-Techniken: Edge- und Direct- oder Full-LED. Edge-LED sind am Gehäuserand verteilt und strahlen bis zur Bildmitte. Das ermöglicht den Bau von besonders schmalen Fernsehern von nur 2 bis 3 Zentimetern Tiefe.



Bei Direct LED Modellen sind die Leuchtdioden über den gesamten Bildschirm verteilt. Beide Bauweisen ermöglichen gute Kontrastwerte für LCDs.

Tipp

Bei besonders dunklen Bildern können Edge-LEDs wahrgenommen werden, indem das Bild zum Rand hin heller wird. Im normalen TV-Alltag fällt das bei guten Geräten so gut wie nicht auf oder wird nur ganz selten sichtbar.



Ist das Panel nicht passgenau verbaut, kann die Beleuchtung in den Randbereichen des Fernsehers auch dauerhaft zu sehen sein – achten Sie besonders bei preisgünstigen Einsteigermodellen auf Kundenrezensionen zu diesem Punkt.



Zu den Vorteilen der LED Fernseher gehören die flachere und leichtere Bauweise. Ein weiteres Plus zeigen LCD-Fernseher in Tageslichtumgebung durch ihre größere Helligkeit und guten Kontrastwerte bei Umgebungslicht.


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Die meistgekauften LCD- und LED Backlight Fernseher

Fragen & Antworten

Welcher Fernseher ist der richtige für mich? Plasma, LED oder LCD?

Häufig wird von drei unterschiedlichen Bildschirmtechnologien gesprochen: Plasma, LED und LCD. Wobei die Unterscheidung zwischen LED und LCD irreführend ist, denn auch LED-Panels gehören zur LCD-Technologie. Sowohl Plasma- als auch LCD-Fernseher bieten heute hervorragende und ausgereifte Technik – Sie entscheiden sich in jedem Fall für perfekten TV-Genuss. Dennoch kann ein Plasma- bzw. ein LCD-Fernseher für den ein oder anderen ein klein wenig besser geeignet sein: Plasma-Fernseher bieten sehr gute Schwarzwerte, kräftige Farben, sehr gute Kontrastwerte und ein besonders natürliches Bild – dies merken Sie vor allem in abgedunkelten Räumen. Bessere Werte haben Plasmas vor allem auch was die Blickwinkelstabilität betrifft. Das bringt Vorteile, wenn regelmäßig mehrere Personen gemeinsam fernsehen. LCD-Fernseher punkten in Tageslichtumgebung durch ihre größere Helligkeit und guten Kontrastwerte. Ein weiterer Vorteil ist die flachere und leichtere Bauweise.


Wie funktioniert ein LED-Fernseher?

LED steht für „Light Emitting Diode“. Viele kleine LEDs sorgen für die notwendige Helligkeit. Sie können einzeln gesteuert werden und hören beispielsweise auf zu leuchten, um den Schwarzwert in dunklen Bildbereichen entsprechend zu verbessern. In der Bezeichnung "Backlight LED" wird die Funktion der LEDs oft direkt im Produktnamen angegeben. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von LED-Techniken: Edge- oder Direct- bzw. Full-LED. Edge-LEDs sind am Gehäuserand verteilt und strahlen bis zur Bildmitte. Fernseher mit dieser Technik sind mit nur 2 bis 3 Zentimetern Tiefe besonders schmal. Bei Direct- bzw. Full-LED Geräten sind die Leuchtdioden über den gesamten Bildschirm verteilt. Beide Bauweisen ermöglichen gute Kontrastwerte für LCDs und eine längere Lebensdauer.


Welche Bildschirmauflösung sollte mein Fernseher haben?

Grundsätzlich gilt, je größer der Bildschirm, desto höher muss die Auflösung sein, damit das Bild scharf ist. Sie wird bei HDTV (High Definition TV) mit der maximalen Anzahl der horizontalen und vertikalen Bildpunkte angegeben. Folgendes sollten Sie wissen: SD steht für Standard Definition und bezeichnet die maximale Bildauflösung von 720 x 576 Pixel, die für das reguläre Fernsehprogramm und auch für Filme im DVD-Format ausreichend ist. Fernseher mit Full HD Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel rechnen das SD-Bild um, indem sie Bildpunkte dazurechnen. Ihr wahres Können zeigen Full HD Fernseher erst mit hochauflösenden Inhalten von Blu-Ray-Disks oder HDTV-Programmen. Öffentlich-rechtliche HD-Sender senden mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln im Vollbildformat (progressive) – private HD-Angebote und Pay-TV dagegen in voller HDTV-Auflösung im Halbbildformat (interlaced, also 1080i). Blu-Rays bieten die höchstmögliche HD-Auflösung in Verbindung mit Vollbildern (also 1080p).


Was bedeuten die Kennzeichnungen „HD ready“ und „1080p“?

Fernseher mit dem Label HD-ready können hochauflösendes Fernsehen mit mindestens 720p oder 1.080i wiedergeben. Außerdem müssen sie mindestens eine digitale Videoschnittstelle (HDMI oder DVI) und den Kopierschutz HDCP aufweisen. Bei TV-Geräten bis 37 Zoll ist der Unterschied zu Full-HD mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Auch für TV-Sendungen über analogen Kabelempfang reicht dieser Standard aus. Damit Sie jedoch Filme von einer Blu-Ray-Disk ruckelfrei genießen können, sollte der Fernseher zusätzlich das Signalformat 1080p – das ist die höchstmögliche HDTV Auflösung – wiedergeben können.


Was ist der Unterschied zwischen Polfilter- und Shutter-Technik beim 3D-Fernsehen?

Für das 3D-Fernseherlebnis gibt es zwei Verfahren: Die aktive Shutter-Technologie und das passive Polarisationsverfahren. Wenn Sie einen Polfilter-TV besitzen, können Sie die Brillen nutzen, die Sie vom 3D-Kinofilm kennen. Da sie keine aktive Funktion übernehmen, funktionieren sie an jedem 3D-Bildschirm mit Polfilter. Meist wird diese Technik als angenehmer empfunden – die Brillen sind günstig, leicht und ermöglichen flimmerloses Sehen selbst bei weiteren Lichtquellen. Dagegen macht die Shutter-Technik ein genaues Zusammenspiel zwischen Fernseher und aktiver Shutterbrille notwendig. Per Bluetooth- oder Infrarotsignal wird im permanenten Wechsel jeweils eine Seite der Brille verdunkelt während die andere transparent bleibt. Brille und Signal müssen genau taktgleich arbeiten. Vorteil: Beide Bilder sind hochauflösend – aktive 3D-Technik ist daher räumliches Fernsehen in HD. Die Brillen sind teurer und genau auf das TV-Gerät abgestimmt.


Ist es möglich mit meinem Fernseher im Internet zu surfen?

Ja, mit einem internetfähigen Fernseher – auch Smart-TV, Connected-TV oder Hybrid-TV genannt – können Sie das. Sie sollten darauf achten, dass der Hersteller genau die Apps für den Fernseher anbietet, die Sie haben möchten: Facebook, Youtube, Spiele, Wetter- oder Börseninfos u.s.w. Wenn Sie grenzenlos surfen möchten, muss ein freier Browser vom Hersteller installiert sein. Auch die Bedienung von Smart-TVs ist unterschiedlich. Einige Hersteller bieten überzeugende und praxistaugliche Konzepte per Controller, Sprach- und Gestensteuerung oder QWERTZ-Tastatur.


Welche Anschlüsse sollte mein Fernseher haben?

Wenn Sie Ihren Fernseher möglichst lange nutzen möchten, sollte er möglichst viele Anschlüsse mitbringen – auch wenn Sie heute noch nicht alle nutzen. Unbedingt notwendig sind HDMI-Anschlüsse zur gleichzeitigen Übertragung von Bild- und Ton-Signalen. Achten Sie dabei darauf, dass erst mit HDMI 1.4 3D Filme und UHDT übertragen werden können – die Version 1.3 kann DVD- und Blu-Ray-Signale sowie Auflösungen bis HD senden. Auch mehrere USB-Anschlüsse sind nützlich, um Filme von Festplatte übertragen und Kameras etc. anzuschließen. Damit Sie bei der Wahl von externen Lautsprecherlösungen möglichst flexibel sind, sollten für Audioübertragungen mehrere Anschlusstypen vorhanden sein. Zusätzlich sollte ein Fernseher mindestens LAN und WLAN haben – Bluetooth, WiFi, Airplay etc. bringen weitere Vorteile.


Was bedeutet 4k UHDTV?

Aktuell kommen immer größere Bildschirme mit noch höherer Auflösung als HD auf den Markt. 4k UHDT ist 4 mal höher auflösend als HD. Dieser Techniktrend gibt die Richtung vor für noch größere Displays und stetig größere Datenmengen im Heimnetzwerk.


Was sind OLED-Displays?

OLED-Displays kennen Sie von Smartphones – und bald wird diese Technologie auch in vielen Fernsehern zu haben sein. Mehrere Hersteller haben bereits Serien-Modelle im 55 Zoll Format angekündigt. Das O in OLED steht dabei für organisch. OLED-Bildschirme sind keine LCDs mehr, sie benötigen keine Hintergrundbeleuchtung sondern können verschiedenfarbig leuchten und damit die Bildpunkte direkt darstellen. OLED-Bildschirme werden sehr dünn sein, äußerst sparsam, kontrastreich, leicht und schnell. Und sie werden die Vorteile von Plasma und LED-TVs vereinen.


Worauf muss ich achten, wenn ich meinen Fernseher flach an der Wand anbringen möchte?

Wenn Sie Ihren Fernseher wie ein Bild an der Wand aufhängen möchten, sollten Sie neben einer soliden und TÜV-geprüften Wandhalterung auf seitliche Anschlüsse am TV achten. Antenne oder wichtige Kabel am Fernseher sollten nicht nach hinten wegstehen.


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