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Ratgeber Bügeln

Sie suchen ein neues Bügeleisen, eine Dampfstation oder möchten wissen, welches Gerät für Sie das Richtige ist? Finden Sie passende Produkte aus dem Bereich Bügeln & Wäschepflege speziell für Ihre Bedürfnisse ganz leicht mit unserem Ratgeber. Wie gefällt Ihnen unser Ratgeber? Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

Wissenswertes und Informatives



Wissenswertes und Informatives
Rund ums Bügeln

Wie bügelte man eigentlich vor 100 Jahren? Kennen Sie schon die allerneueste Technik? Was müssen Sie bei den verschiedenen Materialien beachten und wie können Sie beim Hemden bügeln richtig Zeit sparen? Wie reinigen Sie Ihr Bügelgerät? Die Antworten auf diese Fragen und noch vieles mehr an Interessantem und Wissenswertem lesen Sie in unserem Amazon Online-Ratgeber. Wer sich auskennt, empfindet Bügeln ganz schnell nicht mehr als lästige Arbeit.



1. Kleine Zeitreise
Bügeltechnik gestern und heute

Rund ums Bügeln


15. Jahrhundert
Die ersten Bügeleisen tauchten in den Häusern der Adligen auf. Das bis zu 15 Pfund schwere Metallstück in Schiffchenform wurde Satzeisen genannt und musste auf oder in einem Herd erwärmt werden. Eine enorm anstrengende und heiße Arbeit!


Spätes 17. und 18. Jahrhundert
Die kompakten Satzeisen wurden nach und nach von Bügeleisen abgelöst, die einen Hohlraum hatten und damit auch leichter waren. Im Herdfeuer wurde nun nur noch ein Eisenteil erhitzt, das in das Bügeleisen eingeschoben wurde. Manchmal hatte man gleich „mehrere Eisen im Feuer“ (wie auch das bekannte Sprichwort sagt), um lange Zeit am Stück bügeln zu können.


Spätes 19. Jahrhundert und frühes 20. Jahrhundert
Das Kohlebügeleisen, in dessen Hohlraum glühende Kohlen oder Briketts gefüllt wurden, wurde erfunden. Etwas später auch ein Bügeleisen, das mit Spiritus erhitzt wurde und auch ein Gasbügeleisen.


1882
Doch erst die Elektrizität machte der jahrhundertelangen schweren Bügelarbeit ein Ende: Der New Yorker Henry Seely ließ ein elektrisches Bügeleisen patentieren. Eine revolutionäre Idee – endlich wurde Bügeln bequemer!


1940
Die meisten Bügeleisen dieser Zeit hatten nur eine Temperaturstufe. Nach und nach kamen nun Geräte zur Pflege verschiedener Textilien auf den Markt.


1950
Das Automatikbügeleisen entwickelte sich weiter, um auch neuen Synthetikstoffen gerecht zu werden.


1957
Das erste Dampfbügeleisen eroberte die Haushalte. Bügeln war nun einfacher als jemals zuvor.


2006
Das weltweit erste Bügeleisen mit elektronischer „Auto“-Temperaturstufe machte Bügeln noch wesentlich bequemer.


Heute
So leicht, so schnell, so sicher und so schonend war Bügeln noch nie. Revolutionäre Funktionen und neue Techniken rücken den Spaß bei der Hausarbeit deutlich in den Vordergrund!


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2. Schon da: Technik von morgen
Intelligente Innovationen

Technik von morgen


Kennen Sie schon die allerneueste Bügelgeräte-Technik? Diese Innovationen überzeugen auf der ganzen Linie:


Die neueste Bügelgeräte-Generation bietet absolute Sicherheit durch einen Abschaltsensor. Im Griff eingearbeitet „merkt“ der Sensor, wenn Sie das Bügeleisen loslassen und schaltet das Gerät automatisch ab. Das bedeutet höchstmögliche Sicherheit. Sobald Sie den Griff wieder in die Hand nehmen, ist das Bügeleisen sofort wieder heiß und einsatzfähig. Sicherer und bequemer geht es nicht.


Ebenso intelligent arbeitet die Sohle einiger neuer Bügelgeräte. Zum einen soll sie einzigartig leicht über die Wäsche gleiten. Außergewöhnlich glatte Oberflächen ermöglichen dies. Zum anderen arbeitet die Sohle in Phasen. Das heißt, mit dem vorderen Drittel der Sohle wird die Wäsche angefeuchtet, aus der Mitte tritt leistungsstarker Dampf und mit dem hinteren Drittel trocknet und glättet sie.


Die Technik der Zukunft kommt mehr und mehr mit kabellosen Gerätemodellen für absolute Bewegungsfreiheit beim Bügeln. Aufgeladen wird während des Bügelns auf einer Ladestation, die gleichzeitig auch als Ablage dient. Dies geht schnell – schon nach wenigen Sekunden ist das Bügeleisen wieder einsatzbereit.


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3. Wie bügele ich verschiedene Materialien?
So geht es spielend leicht

Wie bügele ich verschiedene Materialien?


Viele Kleidungsstücke sind heutzutage aus Mischgewebe. Die Zusammensetzung ist sehr unterschiedlich. Deshalb sollten Sie immer das Pflegesymbol im Inneren der Kleidung beachten. Auf dem Etikett finden Sie die Zeichnung eines Bügeleisens – ein Symbol ohne Punkt bedeutet, dass Sie nichts weiter beachten müssen, ein bis drei Punkte zeigen die jeweils richtige Einstellung des Bügeleisens an. Ist das Symbol durchgestrichen, darf das Kleidungsstück nicht gebügelt werden. Beispielsweise hat zu heiß gebügeltes Nylon sehr unschöne Folgen und Baumwolle wird einfach nicht glatt, wenn die Temperatur zu niedrig ist. Am besten lässt sich Wäsche glätten, wenn sie nicht zu trocken ist. Wer einen Wäschetrockner hat, kann die Restfeuchtigkeit dort einstellen.


Vor dem Bügeln sortieren Sie die Wäsche am besten nach Stoffarten. Widmen Sie sich zunächst den empfindlichen Textilien mit geringerer Bügeltemperatur und erst zuletzt Leinen und Baumwolle mit hoher Temperatur. Es sei denn, Sie haben ein Bügeleisen mit sehr praktischer automatischer Temperatureinstellung.


Noch einige Tipps

Misch- und Kunstfasern
Diese Materialien benötigen eine niedrige Bügeltemperatur. Außerdem empfiehlt es sich, eine Textilschutzsohle zu verwenden.


Baumwolle
Baumwolle, Leinen und Jeans-Stoffe benötigen eine hohe Temperatur. Bei diesen Stoffen spielen Dampfbügelstationen oder Kompakt-Dampfgeneratoren ihre volle Stärke aus. Die Fasern gewinnen durch Druckdampf deutlich an Volumen. Außerdem geht das Bügeln besonders schnell.


Elasthan
Bei Stretch-Stoffen und Textilien mit Membran-Technologie ist das Bügeln mit Textilschutzsohle besonders wichtig. Bügeln Sie mit reduzierter Temperatur. So bleiben die Textileigenschaften erhalten.


Seide und Viskose
Diese empfindlichen Gewebe profitieren von den neuesten Bügelgeräten. Sie stellen sich perfekt darauf ein und die Neigung zur Knitterbildung geht deutlich zurück.


Wolle
Sie werden es sofort merken: Wolle, die mit Druckdampf gebügelt wurde, ist viel weicher und flauschiger. Und die Form bleibt erhalten.


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4. Wie bügele ich ein Hemd?
Einfach „mit links“

Wie bügele ich ein Hemd?


Zum perfekten Outfit gehört ein perfekt gebügeltes Hemd. Mit einem guten Dampfbügeleisen, einem Kompakt-Dampfgenerator oder einer Dampfstation geht dies schnell und bequem – wenn man die richtige Vorgehensweise beachtet. Grundsätzlich sollten Sie das frisch gewaschene Hemd auf einen Bügel hängen. Dabei wird es bereits vorgeglättet. Gebügelt wird es, wenn es noch halb feucht ist.


Tipp

Wenn Sie einen Kompakt-Dampfgenerator oder eine Dampfstation haben, können Sie in nur einem Schritt beim Bügeln der Innenseite auch gleichzeitig die Außenseite glätten – Sie ersparen sich also das Umdrehen und Bügeln von beiden Seiten. Ein Dampfbügeleisen erfordert, dass Sie die einzelnen Schritte jeweils zunächst auf der Innenseite, dann auf der Außenseite anwenden.


Schritt 1

Schritt 1

Begonnen wird mit dem Hemdkragen, den Sie mit der Innenseite nach oben vor sich auf das Bügelbrett legen. Bügeln Sie von der Spitze in die Mitte, nicht umgekehrt!


Schritt 2

Schritt 2

Nun sind die Manschetten dran. Es kommt vor allem darauf an, dass der Übergang zu dem dünneren Stoff der Ärmel straff gezogen wird, um unnötige Falten zu vermeiden.


Schritt 3

Schritt 3

Falten Sie nun einen Ärmel an der Seitennaht und legen Sie ihn vor sich hin. Bügeln Sie mit einer langsamen Bewegung von der Schulter bis zur Manschette. Zum Bügeln des Schulterbereiches legen Sie diesen über die Bügeltischspitze und bügeln von außen zur Schultermitte hin. Danach Ärmel Nr. 2 nicht vergessen...


Übrigens: Wer ein so genanntes Ärmelbrett hat, das ist quasi ein Mini-Bügelbrett, über das der Ärmel einfach gezogen werden kann, ist hier klar im Vorteil. Noch klarer im Vorteil ist jedoch jeder Besitzer eines Aktiv-Bügeltisches mit Aufblasfunktion und Ansaugmodus. Damit geht das Bügeln besonders leicht und ohne unerwünschte Faltenbildung.


Schritt 4

Schritt 4

Nun legen Sie die Knopfleiste mit der Innenseite nach oben auf den Bügeltisch. Bügeln Sie sie beginnend am Saum und am Kragen endend. Danach kommt die erste Hälfte der Hemdenvorderseite inklusive der Seitennaht dran. Weiter geht es mit der Knopflochleiste und der anderen Hälfte der Hemdenvorderseite.


Tipp: Wenn Sie häufig Hemden bügeln, sollten Sie beim Kauf eines Bügelgerätes auf die Spitze achten, um auch schwer zugängliche Stellen wie die Knopfleiste spielend leicht zu bewältigen.


Schritt 5

Schritt 5

Zum Schluss geht es noch um die Rückseite des Hemdes. Ziehen Sie das Hemd hierfür über die Bügeltischspitze, so dass nur noch der Stoff des Rückenteiles gebügelt wird. Fertig!


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5. Tipps & Tricks
Rund um das Bügeln

Tipps & Tricks


Welches Wasser verwendet man für die Bedampfung?
Natürlich gilt hier die jeweilige Herstellerempfehlung. Für viele Bügelgeräte-Modelle können Sie ganz einfach Leitungswasser nehmen. Wenn Sie in einer Gegend mit sehr kalkhaltigem Wasser wohnen, sollten Sie eine Mischung aus 50% Leitungs- und 50% entmineralisiertem Wasser verwenden. Nicht in das Bügeleisen gehört: Gefiltertes Wasser, parfümiertes Wasser und Wasser mit Duftöl.


Wie funktioniert eine Textilschutzsohle?
Für alle temperaturempfindlichen Textilien und Textilien mit dunklen oder kräftigen Farben sollten Sie eine Textilschutzsohle verwenden. Sie wird ganz einfach über die kalte Bügeleisensohle gezogen und mit einer Spannfeder befestigt. Durch die Textilschutzsohle kommt Ihre Wäsche nicht in direkten Kontakt mit der Sohle. Die Temperatur wird also automatisch reduziert – und zwar ohne Einbußen in der Bedampfung. Sie müssen sich keine Sorgen mehr über unerwünschte Glanzstellen oder Farbveränderungen auf Ihrer Kleidung machen und selbst bedruckte Textilien müssen nicht mehr von links gebügelt werden.


Wie bügelt man Jeans?
Bügeln Sie zuerst Taschen, Beinnähte und Gesäß. Danach erst die Hosenbeine. Wie schon erwähnt, haben Sie mit einer Dampfstation oder einem Kompakt-Dampfgenerator hier ein besonderes Bügelvergnügen. Sie können nämlich die Hosenbeine aufeinander legen und nur einmal darüber bügeln. Die Dampfkraft bügelt alle Lagen in einem Zug!


Wie schont man Knopfleisten, Applikationen und Stickereien?
Am besten hilft Ihnen auch hier ein Bügelgerät mit Dampfdruck. Denn mit ihm lassen sich Knopfleisten, Applikationen und Stickereien von links bügeln. Alles wird so durch und durch glatt und geschont. Applikationen und Stickereien wirken wieder plastisch.


Wohin mit der Wäsche nach dem Bügeln?
Gebügelte Kleidungsstücke sollten vor dem Verstauen im Kleiderschrank abkühlen, sonst verknittert sie schnell wieder. Neue Aktiv-Bügeltische ersparen Ihnen dies allerdings, denn sie kühlen und trocknen die Wäsche bereits beim Bügeln.


Wie finden Sie die richtige Arbeitshöhe am Bügeltisch?
Ihr Bügeltisch sollte auf Hüfthöhe eingestellt sein. Sorgen Sie für eine entspannte Arbeitshaltung und schonen Sie Ihren Rücken.


Was muss beim Bügeltischbezug beachtet werden?
Der Bügeltischbezug polstert das Metallgitter des Bügeltisches. Wichtig ist eine gute Elastizität und für die Bedampfung eine hohe Atmungsaktivität, damit der Dampf das Gewebe optimal durchdringen kann. Viele Bügeltischbezüge können Sie waschen – Sie genießen dann beim Bügeln stets einen frischen Duft. Spätestens nach zwei Jahren sollten Sie den Bezug jedoch erneuern.


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6. Bügelgeräte: Reinigung und Pflege
Für eine lange Lebensdauer

Bügelgeräte: Reinigung und Pflege


Spülen des Wassertanks
Je nach Härtegrad des Wassers sammeln sich im Wassertank oder im Dampfboiler nicht nur Kalk-Splitter sondern auch Salze. Kalkablagerungen können Sie sehen, Salze hingegen nicht. Sie schäumen jedoch das Wasser auf und verunreinigen Ihr Bügeleisen. Deshalb müssen Sie den Tank bzw. den Dampfboiler regelmäßig reinigen. Das geht ganz einfach mit etwas Wasser, das Sie einfüllen. Nehmen Sie den Tank in die Hand und machen Sie leicht kreisende Bewegungen. Damit spülen Sie ihn durch. Anschließend das Wasser ausleeren.


Entkalken
Von Zeit zu Zeit muss man ein Bügelgerät entkalken, auch wenn viele moderne Dampfbügeleisen über eine Anti-Kalk-Funktion verfügen und damit automatisch aktiv vor Verschmutzung und Kalk schützen. Dafür sind spezielle Entkalkungsmittel erhältlich, meist eine Lösung oder Tabs zum Auflösen. Sie werden in den Wasserbehälter gegeben und anschließend verdampft, so dass der Kalk verschwindet.


Reinigen der Bügelsohle
Einige wenige Geräte gibt es bereits mit selbstreinigender Bügelsohle. Diese lösen Mikrofasern auf, die während des Bügelns an der Bügelsohle kleben bleiben und halten so die Bügelsohle sauber. Hat man nicht solch ein Modell, lassen sich hochwertige Bügeleisensohlen mit Backofenspray reinigen, das auf die warme – aber nicht heiße – Sohle gesprüht wird. Anschließend wird die Sohle mit einem weichen Tuch abgewischt. Sehr effektiv ist auch Kerzenwachs. Wickeln Sie eine Kerze in ein Tuch und wischen Sie über die lauwarme Bügeleisensohle. Möchte man ein Bügeleisen mit Aluminiumsohle reinigen, braucht man viel Geduld, Wasser und einen Glaskeramikschaber.


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buegelratgeber Wissenswertes & Informatives Bügelgeräte und Zubehör

Quellennachweise: B/S/H Bosch und Siemens Haushaltsgeräte GmbH, foltolia.com, shutterstock.de, istockphoto.com