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Amazon Ratgeber Speichern & Archivieren

Alles rund um Festplatten, Solid State Drives, USB-Sticks und mehr - erfahren Sie hier alles wichtige rund um das Thema Speichern und Archivieren. Wie gefällt Ihnen unser Ratgeber? Wir freuen uns auf Ihr Feedback.


Speichermedien für jeden Bedarf

Mit der wachsenden Anzahl gespeicherter Fotos, Videos und Musik wächst der Bedarf an Speicherplatz. Waren noch vor wenigen Jahren 500GB Festplattengröße für viele Anwender kaum auszureizen, so ist im Zeitalter von HD-Filmen und aufwendigen Spielen Speicherbedarf im Terabyte-Bereich längst keine Ausnahme mehr. Für die Speicherung Ihrer Daten steht Ihnen dabei eine Vielzahl an Möglichkeiten offen. Gründe für die Anschaffung von Datenspeicher gibt es viele: Interne Festplatten älterer Geräte bieten oft nicht genug Platz für ein komplettes Medienarchiv aus Filmen, Videos, Fotos und der wachsenden Musiksammlung. Damit die eigenen Daten auch bei einem Ausfall sicher sind, sollten wichtige Daten außerdem auf einem zweiten Medium gesichert werden. Wer verschiedene Geräte nutzt oder seine Daten auch mobil verfügbar haben möchte, kommt an einem externen Datenträger nicht vorbei. Einen Überblick über die verschiedenen Speichermedien und ihre Vorteile haben wir für Sie in der Kaufberatung Speichermedien zusammen gestellt. Bei der Wahl des richtigen Datenspeichers kommt es vor allem auf 3 Dinge an: Kapazität, Geschwindigkeit und den Einsatzzweck.


Extern oder intern?

Ob eine externe oder interne Lösung die bessere Wahl ist, können Sie leicht entscheiden wenn Sie überlegen, wo Sie Ihre Daten nutzen möchten und wie wichtig Ihnen die Geschwindigkeit der Datenübertragung ist. Für den schnellen Austausch von Daten und die Verfügbarkeit auf mehreren Geräten sind externe Festplatten das Mittel der Wahl. Eine interessante Alternative zu stationären Speichermedien ist die Cloud als Sammelbegriff für kostenlosen Speicher im Web. Cloudanbieter wie Amazon bieten großes Speicherplatzvolumen für Daten, auf die Sie von überall zugreifen können. Voraussetzung ist lediglich ein Internetanschluss. Für Kunden, die ein Amazon Kindle Fire besitzen, ist der Speicherplatz in der Amazon Cloud sogar unbegrenzt für bei Amazon gekaufte Inhalte.


Interne Festplatten

Aktuelle PCs und Notebooks sind mit immer größeren Festplatten ausgestattet, 500GB bis 1TB sind mittlerweile die Regel. Wer auf einem älteren Rechner mit großen Datenmengen arbeitet, für den ist der Einbau einer zweiten Festplatte sinnvoll. Typische Anwendungsszenarien sind Bild- und Videobearbeitung. Aber auch, wer eigene Musik am Rechner produziert, ist mit einer schnellen internen Festplatte besser beraten, als mit den mobilen externen Platten und Speichermedien.


Interne 3,5 Zoll (8,9cm) PC Festplatten – Turbo Speed kommt stets von Innen

Mechanische Festplattenriesen mit 3,5 Zoll (8,9 cm) bieten massig Speicherplatz: Mit bis zu 4TB Datenvolumen bleiben in Sachen interner Speicherplatz keine Wünsche offen und bieten auch den umfangreichsten Mediensammlungen ausreichend Platz. Auch in Sachen Performance haben interne Festplatten die Nase vorn: SATA-Festplatten erreichen Datentransferraten von über 150 MB/s für Lese- und Schreibgeschwindigkeit bei Zugriffszeiten von unter 10 Millisekunden für Spitzenmodelle. Kehrseite der Performance-Vorteile sind der höhere Stromverbrauch und teilweise starke Geräuschentwicklung. Achten Sie beim Neukauf daher neben den Geschwindigkeitswerten und Größe auch auf die Geräuschentwicklung. Bei sehr günstigen Geräten kann das Betriebsgeräusch der schnellen Festplatten auf Dauer die Freude am schnellen Arbeiten trüben. Besonders leise Festplatten haben oft den Zusatz „Silent“ bzw. geben die Geräuschentwicklung unter Last in der Artikelbeschreibung an.

Interne Desktop-Festplatten


Datenturbo SSD – konkurrenzlose Geschwindigkeitswerte

SSD (Solid State Disk) steht für eine Massenspeicher-Technologie, die vollkommen ohne mechanische Teile auskommt und stattdessen auf Basis elektronischer Flash-Speichertechnik arbeitet. Das macht richtig Tempo: SSD-Laufwerke sind mit Geschwindigkeiten von bis zu 500 MB/s dreimal so schnell wie die schnellsten SATA-Festplatten. Lese- und Schreibzugriffszeiten liegen im Bereich von unter 0,1 Millisekunden. Das schafft keine der mechanischen Festplatten.


Vorteile von SSD

Da SSD keine beweglichen Teile zum Lesen und Schreiben von Daten nutzen, sind sie nicht nur um ein Vielfaches schneller, sondern auch robuster, stromsparender und verrichten ihre Arbeit absolut geräuschlos. Mit der Anschaffung einer SSD werden auch müde Rechner wieder richtig munter. Ein und derselbe PC kann mit einer SSD statt mechanischen Festplatte bis zu 42 Prozent schneller arbeiten.


Nachteile von SSD

Im Verhältnis zu den mechanischen Festplatten sind SSD teurer in der Anschaffung. Auch werden SSD aktuell mit noch geringeren Kapazitäten angeboten.


Tipps für SSD

Richtig eingesetzt können Sie schon mit einer kleinen zusätzlichen SSD die Performance Ihres Rechners ordentlich nach oben treiben. Für große Datenmengen wie HD-Filme und Medienarchive reicht eine herkömmliche mechanische Speicherlösung. Die Vorteile der SSD-Technologie liegen im rasend schnellen Zugriff auf Betriebssystem und Anwendungen. Dort gespeicherte Programme und Anwendungen starten wesentlich schneller. Mit einem Mischsystem aus günstigem mechanischen und blitzschnellem SSD-Festplatten können Sie so das Beste aus beiden Welten für sich nutzen: Speicherplatz und Turbospeed.


Auch bei SSD gibt es Unterschiede. Entscheiden Sie sich im Zweifel für Markenhersteller von Speichermedien. Auch ein Blick auf die Kaufbewertungen hilft Ihnen, die passende SSD zu finden.


Tipp: Für den Umzug des Betriebssystems von einer Festplatte auf einen anderen Datenträger gibt es praktische Helfer: Einige SSD bieten fertige Umzugs- oder Migrationkits an, mit denen Sie alle Daten problemlos sichern und wiederherstellen können. Beim Kauf von SSD mit Desktop/ Upgrade-Kit erstellen Sie vor dem Austausch eine 1:1 Kopie Ihres Systems. Nach dem Wechsel arbeiten Sie mit dem identischen System – nur wesentlich schneller. Betriebssystem und Programme müssen nicht neu aufgesetzt werden. Der Festplatten-Austausch mit solchen „Umzugshelfern“ ist problemlos und für jeden Anwender einfach zu bewerkstelligen – gerade auch bei Notebooks, die in der Regel nur Platz für ein internes Laufwerk bieten.

Interne SSDs


Nicht jede Festplatte passt in jedes System

Moderne Mainboards unterstützen aktuelle Standards der schnellen Datenscheiben wie SATA. Rechner mit dem älteren ATA (IDE) Standard können zwar umgerüstet werden, hier kann jedoch der Geschwindigkeitsvorteil nicht voll ausgeschöpft werden.



Geht es vorrangig um ein Mehr an Speicherplatz, können Sie diesen sehr günstig mit externen Festplatten aufrüsten oder eine zusätzliche IDE-Festplatte einbauen. Für alltägliche PC-Anwendungen wie Office-Programme, Surfen, E-Mail schreiben und Fotoverwaltung benötigen Sie keinen Highspeed-Rechner. Auch ältere PCs verrichten diese Arbeit zuverlässig und in genügend hoher Geschwindigkeit.



Ist Ihr Rechner allerdings älter als 5 Jahre, sollten Sie vor der Aufrüstung überlegen, ob eine Neuanschaffung eines Rechners oder Notebooks der aktuellen Generation angesichts attraktiver Einstiegspreise nicht die bessere Wahl ist. Neben günstigen Anschaffungspreisen sind Neusysteme nicht nur wesentlich schneller, sondern in der Regel auch stromsparender, leiser und mit aktuellen Betriebssystemen und schnellen Schnittstellen ausgestattet.


Interne 2,5 Zoll (6,4 cm) Notebook Festplatten

Wenn Sie Ihr Notebook als Desktopersatz nutzen, ist bei großen Datenmengen ein Austausch der Festplatte in folgenden Fällen sinnvoll:
• Zu wenig Speicherplatz für Ihre Anwendungen und Mediensammlung
• Störende Betriebsgeräusche durch eine zu laute Festplatte
• Langsame Datenverarbeitung (Lese- und Schreibgeschwindigkeit)
• Hoher Stromverbrauch älterer Modelle – weniger Stromverbrauch heißt längere Akkulaufzeit
2,5 Zoll (6,4 cm) SATA-Festplatten erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 100 MB/s bei Zugriffszeiten von etwa 5 bis 20 Millisekunden.


Tipp: Hybrid-Festplatten enthalten neben dem mechanischen Speicherplatz einen kleinen ultraschnellen Flashspeicher. Häufig genutzte Daten werden auf letzterem ausgelagert und stehen wesentlich schneller zur Verfügung als auf dem mechanischen Teil der Festplatte. Dadurch kann das System deutlich schneller booten und Programme lassen sich schneller starten.

Wollen Sie hauptsächlich den Geschwindigkeitsvorteil nutzen, dann achten Sie beim Kauf einer neuen Festplatte für Ihr Notebook auf die Werte bei der Lese- und Schreibgeschwindigkeit. Diese sollten jeweils über 70Mb/s liegen und kurze Zugriffszeiten unter 20 Millisekunden aufweisen.


Vorteile externer Festplatten bei Notebooks

Verfügt Ihr Notebook über einen USB 3.0 Anschluss lohnt ein Vergleich der Herstellerangaben mit externen 2,5 Zoll (6,4 cm) Festplatten, deren Spitzenmodelle ähnliche Werte aufweisen. Diese sind zwar etwas teurer in der Anschaffung, dafür sind Ihre Daten mobil und Sie haben ausreichend Platz für die regelmäßige Datensicherung. Eine Migration von alter zu neuer Festplatte entfällt und Sie müssen sich nicht mit dem Innenleben Ihres Notebooks und möglichen Gefahren oder Systemschäden durch Fehler beim Einbau beschäftigen.


Achtung: Wollen oder müssen Sie Ihre Notebook-Festplatte austauschen, gilt es Besonderheiten zu beachten. Damit Sie Ihre Daten weiter nutzen können, müssen Sie diese vor einem Austausch der internen Festplatte auf einem externen Datenträger sichern. Eine vollständige Systemspeicherung stellt sicher, dass Sie Ihre Daten, Programme und Einstellungen auch mit der neuen Platte wieder genauso nutzen können wie vor dem Austausch. Wenn Sie mit dem Wechseln von Festplatten nicht vertraut sind, lohnt sich eine Kurzrecherche im Internet für die richtige Methode zur Datensicherung und Wiederherstellung auf der neuen Platte. SSD-Festplatten mit Upgrade-Kits nehmen Ihnen diese Arbeit durch praktische on Board Tools ab.


Externe Speichermedien

CDs und DVDs waren lange Zeit die günstigsten und meistgenutzten Speichermedien. Angesichts von stetig steigendem Datenvolumen und günstiger Speicherlösungen sind die Rohlinge mittlerweile ein Auslaufmodell bei der privaten Datenspeicherung. Ultrabooks, Netbooks und Tablets spiegeln diese Entwicklung, denn die Mehrzahl der Geräte enthält keine CD-Rom oder DVD-Laufwerke.


USB-Sticks – Flexible Speicher für kleinere Datenmengen

USB-Sticks erhalten Sie in nahezu jeder beliebigen Speichergröße bis hin zu 256GB, die eher im Firmenumfeld genutzt werden. Beliebte Größen im Privatbereich liegen zwischen 2GB und 64GB. Klarer Vorteil des kleinen Datenriesen ist seine unbegrenzte Mobilität. Fast alle USB-Sticks führender Markenhersteller lassen sich per Plug and Play anschließen, d.h. die Geräte werden problemlos und ohne Installation erkannt. Für den schnellen Austausch von Daten sind USB-Sticks daher ideal.

USB-Sticks


1, 2 oder 3: Die Unterschiede der USB-Standards

Zum Austausch, Lesen oder Schreiben größerer Datenmengen ist eine höhere Geschwindigkeit sinnvoll, beim Abspielen von Medieninhalten wie Filmen sogar notwendig. Für Dokumente wie Textdateien oder PDFs ist die Geschwindigkeit dagegen zweitrangig, so dass für diesen Zweck kleinere und langsamere USB-Sticks ausreichen.

Ältere USB-Sticks mit dem 1.0 Standard übertragen Daten mit einer Bruttorate von 1,5 MB/s. Mit dem noch immer verbreiteten USB 2.0 Standard werden 60 MB/s brutto erreicht. Bei USB 3.0 sind es bis zu 500MB/s. Die Praxis- oder Nettowerte liegen wie bei den meisten Angaben zur Datengeschwindigkeit mit etwa 40% deutlich darunter. Dennoch ist der Leistungszuwachs enorm: Für das Überspielen von 25GB benötigt ein USB 2.0 etwa 14 Minuten, während die Übertragung mit USB 3.0 nur etwa 4 Minuten dauert. Für den Austausch größerer Daten ist daher ein höherer USB-Standard sehr sinnvoll.

Ihr USB-Stick ist immer nur so schnell wie der USB-Bus des Rechners. An einem USB 2.0 Anschluss kann immer nur die maximale USB 2.0 Geschwindigkeit genutzt werden, auch wenn der Stick selbst schneller könnte.

Tipp: Achten Sie beim Kauf der praktischen USB-Speicher auf eine schlanke Bauweise. Ist der USB-Stick zu breit, kann er einen benachbarten USB-Anschluss blockieren. Bei häufiger Nutzung sollte der Stick robust verarbeitet sein. Sehr kleine Sticks sind besonders gut für Autoradios, Notebooks und Ultrabooks geeignet.


Speichermedien für Digitalfotografie und Video

Immer höhere Megapixel bei Digitalkameras mit Serienbild- und Videofunktionen erhöhen den Speicherbedarf auch im Fotobereich. Der interne Speicher von Digitalkameras reicht nur etwa für 10 Aufnahmen, die Anschaffung eines Speichermediums ist damit Pflicht.

Eine Speicherkarte mit 4GB reicht für etwa 500 Bilder und 5 Minuten Videoaufzeichnung. Je nach Bedarf lässt sich so die ideale Speichergröße errechnen.

Tipp: Je mehr und je schnellere Bildberechnungen die Kamera übernimmt, desto schneller sollte auch die Speicherkarte sein. Sehr günstige Speicherkarten sind meist langsamer und können die Leistungsfähigkeit Ihrer Digitalkamera einschränken.

Höhere Werte bei der Angabe für MB/s kennzeichnen schnellere Speicherkarten. Damit Sie gleich loslegen können und um Fehlkäufe zu vermeiden, informieren Sie sich auf der Herstellerseite, welches Speichermedium Sie für Ihr Gerät benötigen.

Speicherkarten


Externe Festplatten

Für große Datenmengen, Film- und Mediensammlungen sind externe Festplatten die beste Lösung. Abgesehen von der Speichergröße können Sie auch zwischen verschiedenen Anschlussarten und zwei Formfaktoren wählen: 2,5 Zoll (6,35 cm) oder 3,5 Zoll (8,9 cm) Festplatten.


6,4 cm (2,5 Zoll) oder 8,9 cm (3,5 Zoll)?

3,5 Zoll Massenspeicher sind günstiger, schneller und haben meist eine größere Datenkapazität als die kleineren 2,5 Zoll Festplatten. Top-Modelle haben verschiedene Schnittstellen zur Verbindung mit PC oder anderen Geräten wie USB, eSATA, Firewire oder Thunderbold und sind damit flexibler einsetzbar.

Dafür sind die 3,5 Zoll HDDs mit höherem Gewicht und separater Stromversorgung per Netzteil weniger gut für den mobilen Einsatz geeignet. Das Datenschaufeln benötigt auf den großen Platten nicht nur mehr Strom, sondern es geht dabei auch lauter zu.

Vorteile von 2,5 Zoll Festplatten

Bei den externen 2,5 Zoll HDDs hat sich gerade in den letzten beiden Jahren sehr viel getan: Auch hier gibt es erschwingliche Modelle bis zu 2TB mit hohen Transferraten über 80 MB/s und schnellen Lese-/ Schreibraten, die nicht mehr weit hinter den 3,5 Zoll Festplatten liegen, je nach Modell sogar darüber. Da sie keine eigene Stromversorgung benötigen, spart man sich ein weiteres Netzkabel und den zugehörigen Steckdosenanschluss. Mit der Anschlussvielfalt von 3,5 Zoll können Sie allerdings nicht mithalten, dafür lassen sie sich platzschonend überall unterbringen.

Tipp: Auch wenn Sie die Geschwindigkeit von USB 3.0 an Ihrem Laptop oder PC mangels Anschluss nicht nutzen können, lohnt sich die Anschaffung einer externen Festplatte mit schneller Schnittstelle. Zumal Sie den schnelle Anschlüsse wie USB 3.0 oder eSATA auf vielen Systemen nachrüsten können. Planen Sie in absehbarer Zeit beispielsweise den Kauf eines neuen TV oder anderer Home-Entertainment-Geräte, sind Sie mit USB 3.0 und anderen schnellen Anschlüssen auf der sicheren Seite.


Festplatten mit USM Standard

USM (Universal Storage Module) ist ein auf SATA 3.0 basierender Standard, mit dem sich Speichermedien direkt an TV, Spielekonsolen, Set-Top Boxen, Mediaplayer und andere Home Entertainment Geräte anschließen lassen. Und das mit einer Geschwindigkeit von bis zu 6GBit/s. Vorteile des neuen Standards: Die HDD braucht kein eigenes Stromkabel und die Datenrate ist sehr hoch. Nachteil: Aktuell gibt es kaum Geräte mit USM Schnittstelle. USM Festplatten verfügen daher in der Regel zusätzlich über reguläre Anschlüsse wie USB 3.0, FireWire800 oder Thunderbolt.

Externe Festplatten


Speicherlösungen fürs Heimnetzwerk

Auf die Anforderungen zur Übertragung von Medieninhalten speziell im Heimnetzwerk zugeschnitten sind Mediaplayer. Auch NAS Systeme erfüllen Netzwerkaufgaben komfortabler als einfache Festplatten. Ein wesentlicher Vorteil ist die Einbindung von Mediaplayern und NAS über das Netzwerk. Ständiges Umstecken entfällt somit und auch der PC kann ausgeschaltet bleiben, während Ihre Daten im gesamten Netzwerk verfügbar sind.


Mediaplayer

Diese Geräte sind voll und ganz auf Medienwiedergabe über TV und Live-Streaming eingestellt. Oft gibt es eine Fernbedienung mit denen Sie bequem Inhalte suchen und wiedergeben können. Auf Fernsehern können Webinhalte dargestellt und Inhalte in Full-HD wiedergegeben werden, sofern der Fernseher die Auflösung beherrscht. Viele Modelle verfügen über Internetradiofunktionen. Zum Anschluss an TV und Blu-ray-Playern sollte ein HDMI-Anschluss vorhanden sein. Mit zusätzlichen USB-Anschlüssen können Sie weitere Festplatten anschließen, wenn Ihre Mediensammlung wächst.

Wenn Sie Ihre Inhalte kabellos im Netzwerk übertragen wollen, achten Sie auf integrierte WLAN-Funktionalität. Bei einigen Modellen ist diese erst per Dongle nutzbar, den Sie separat kaufen müssen.

Tipp: Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie vor dem Kauf überprüfen, ob der Medienplayer Bild-, Video- und Audio-Formate, die Sie nutzen auch wiedergeben kann. Beachten Sie dies in der Artikelbeschreibung oder falls Sie dort nicht fündig werden auf der Homepage des Herstellers.


Netzwerk Festplatten / NAS-Systeme

Wenn Sie Ihre Daten sowohl im Heimnetzwerk als auch von unterwegs abrufen möchten können Sie dies mit einer Netzwerk Festplatte oder NAS (Network Attached Storage) tun. NAS werden per LAN Kabel mit dem Router verbunden und stehen damit allen Geräten im Heimnetzwerk zur Verfügung und darüber hinaus auch per Internet von unterwegs.

Stationär aufstellen - mobil nutzen

Am Router angeschlossene NAS Server sind quasi mobile Festplatten mit denen Sie Inhalte abrufen können, unabhängig von welchem Gerät oder Ort Sie diese nutzen möchten. Einer der Vorteile ist, dass der Datenaustausch auch funktioniert, wenn PC oder Notebook ausgeschaltet sind. Damit sind NAS ideale Medienserver für das Heimnetzwerk. Haben Sie einen Router ohne USB-Anschluss bieten NAS eine komfortable Möglichkeit für die zentrale Speicherung und den Zugriff auf Ihre Daten. Mit Apps der Hersteller ist auch der Zugriff per Smartphone oder Tablet zu Hause und von unterwegs komfortabel möglich.

Viel Platz und sicherer Datenschutz

Angebotene NAS-Kapazitäten von bis zu 16TB geben Ihrer Mediensammlung ausreichend Platz. Bei zwei 2TB Platten können Sie zum Beispiel entscheiden, ob Sie den gesamten Speicherplatz von 4TB für Ihre Daten nutzen wollen, oder eine Platte zur Sicherung nutzen möchten. Da mechanische Platten nicht ausfallsicher sind, bleibt Ihre Mediensammlung dadurch stets gesichert, da ein gleichzeitiger Plattenausfall so gut wie nie eintritt. 2TB bieten ausreichend Platz für etwa 3.000 Filme im DivX Format.

Fast ein PC

In NAS stecken nicht nur eine oder mehrere Festplatten, sondern Prozessor, Arbeitsspeicher und ein Betriebssystem mit praktischem Nutzen für Ihr Heimnetzwerk. Ein integrierter Mediaplayer für Fotos, Videos und Musik bringt im Heimnetzwerk besonders dann Vorteile, wenn Empfangsgeräte diese Funktion nicht haben oder wenn Sie mobil auf Inhalte zugreifen möchten. Einige Geräte verfügen über integrierte iTunes-Server, Webserver oder BitTorrent-Funktionen, mit denen Sie Dateien aus dem Netz auch bei ausgeschaltetem Haupt-PC herunterladen können. Sie erhalten NAS-Systeme mit und ohne Festplatten, Systeme ohne Platten können Sie selbst zusammen stellen. Tipp: Besonders komfortabel für den Datenabruf von unterwegs sind NAS mit Cloud-Speicher. Damit werden Daten automatisch auf allen Geräten aktualisiert und sie können diese auch offline nutzen. Achten Sie auf möglichst hohe Datenraten für Lese- und Schreibzugriff, wenn Sie NAS auch einsetzen wollen, um HD-Inhalte im Netzwerk zu nutzen.

Netzwerk Festplatten bringen entscheidende Vorteile mit:

• Kein Starten des PC notwendig
• Datensicherung durch RAID Verbund bei 2 und mehr Platten unter einem Gehäuse
• Schnelle Verbindung und hohe Transferraten durch LAN Verbindung mit dem Router
• Integrierte FTP Server
• Mobiler Zugang auf alle Daten von unterwegs
• Größere Speicherkapazitäten
• Kühlerlose Systeme
• Zusatzfunktionen und On-Board Software
• Schutz vor Ausfall durch automatische Spiegelung
• Ruckelfreies HD-Streaming

Weitere Informationen zu aktuellen Heimnetzwerk-Lösungen finden Sie in unserem Ratgeber Vernetztes Zuhause.