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Ratgeber Intelligentes Zuhause: TV & Videolösungen

Alles rund um Ihr vernetztes Zuhause und die Vernetzung von TV und Computer sowie Streaming. Wie gefällt Ihnen unser Ratgeber? Wir freuen uns über Ihr Feedback.

Grundlagen und Überblick Netzwerk und Router TV- und Videolösungen Vernetzte Audiolösungen Haustechnik und Hausautomation Appcessories Navigation


2. TV
Heimvernetzung und TV

Nicht selten ist die Anschaffung eines neuen Fernsehers die Grundlage für den Aufbau eines Heimnetzwerkes. Denn schon Fernseher im Einstiegssegment sind heutzutage Alleskönner im Vergleich zu älteren Geräten. Full-HD und digitale Anschlüsse wie USB und HDMI für Playstation, PC und Co. gehören mittlerweile zur Grundausstattung.

Mit einem Smart TV bieten sich zahlreiche komfortable Möglichkeiten wie zeitversetztes Fernsehen, der Abruf von Mediatheken der Sender, digitale Programmübersichten und Internet. Damit können Sie surfen, skypen und youtube Videos anschauen – das funktioniert so gut, dass Sie gar nicht merken, dass nicht das „normale“ Fernsehprogramm läuft. Besonders interessant ist auch der Zugang zu Online Videodiensten bei denen Sie Filme und Serien einfach auf den Fernseher streamen. Das funktioniert flüssig und ohne lästige Aussetzer – eine gute Internetverbindung vorausgesetzt. Einfach starten – und der Film startet oft sogar schneller, als wenn Sie eine DVD einlegen und den Player starten. Sie haben keinen Smart TV, wollen aber auf Internetangebote nicht verzichten? Kein Problem, mittlerweile gibt es vielfältige und einfache Möglichkeiten zum Nachrüsten.



Den Fernseher für das Internet aufrüsten

Aktuelle Smart-TV-Modelle sind schon ab Werk mit allen Funktionen für Internet und Zusatzdienste ausgestattet und bieten zusätzlich Möglichkeiten, das Programm per USB oder integrierter Festplatte aufzunehmen. Einen nicht netzwerkfähigen Fernseher können Sie schon sehr preisgünstig für das Internet und viele Unterhaltungsangebote fit machen. Apps und Streamingdienste erweitern das Unterhaltungsspektrum Ihres Fernsehers um ein Vielfaches. So können Sie Filme und Serien aus Onlinevideotheken abrufen, Youtube-Videos anschauen und weitere Mediendienste und auch Spiele auf dem Fernseher nutzen. Eine weitere nützliche Anwendung ist das Senden von Smartphone oder Tabletinhalten an den Fernseher. Die verschiedenen Möglichkeiten zum Smart-Tuning Ihres Fernsehers stellen wir Ihnen im Folgenden vor.

Mediaplayer, TV Boxen und Streaming Adapter

Praktisch, universell und günstig: Wenn Sie einen günstigen Einstieg in die Smart-TV-Welt suchen, ermöglichen das TV-Boxen oder netzwerkfähige Media-Player. Gleichzeitig haben Sie Zugriff auf Ihre Netzwerkdaten wie Musik, Foto und Videodaten. Per HDMI-Kabel werden diese kleinen kompakten Geräte an den TV angeschlossen und greifen per LAN oder WLAN auf den Router zu, um Internetinhalte und Mediadaten auf dem TV-Bildschirm darzustellen.

Damit können Sie in der Werbepause Surfen und E-Mails lesen, Facebook-News, posten oder Daten von Tablet oder Smartphone übertragen. Unter den Stichwort Mediaplayer, TV Box oder Streaming Device finden Sie zahlreiche Modelle, die das Internet und spannende Zusatzdienste auf den Fernseher bringen. Apple TV, Amazon Fire TV und Google Chromecast sind die bekanntesten darunter, ähnliche Modelle gibt es von zahlreichen Anbietern.

Die Modelle unterscheiden sich in der Anzahl der Apps und zum Beispiel darin, welche Online-Videotheken und Streaming-Dienste Sie nutzen können. Vergleichen Sie sehr günstige Modelle vor dem Kauf, damit Sie auch nutzen können, was Sie nutzen möchten. Über HDMI werden die kleinen Boxen an den TV angeschlossen, Audioanschlüsse und ein Netzwerkanschluss für den schnelleren Datenempfang sind ebenfalls oft zusätzlich vorhanden.

Bei Google Chromecast verbindet sich der WLAN-Streaming Stick mit Ihrem Tablet/Smartphone. Inhalte Ihres Geräts lassen sich so auf den Fernseher streamen. Gesteuert werden die Inhalte über das Tablet, eine Fernbedienung gibt es im Unterschied zu anderen TV-Streamingboxen für den Chromecast nicht. Den Google Chromecast können Sie mit Android- oder Apple-Tablets nutzen.

Wer Apple-Hardware und Dienste wie iTunes oder iCloud nutzt, profitiert mit Apple TV von der gewohnt guten Vernetzung der Geräte untereinander. Apple TV lässt sich grundsätzlich jedoch auch mit Android-Smartphones und -Tablets nutzen.

Tipp: Mit Fire TV bietet Amazon mit einem Quad Core Prozessor und 2GB RAM die bislang stärkste Ausstattung unter den Streaming-Boxen. Das sorgt für noch schnelleres Abspielen der Inhalte und ist ein preiswerter Einstieg in die Smart-TV-Welt. Zusätzlich hilft die Sprachsuche von Inhalten über die mitgelieferte Fernbedienung beim schnellen Finden von Filmen und Serien, das bietet bislang nur die TV-Box von Amazon. Besonders interessant ist der Fire TV für Amazon Prime-Mitglieder: das gesamte Prime Instant-Video-Angebot an Filmen und Serien bis hin zu Spielen kann mit dem Fire TV kostenfrei genutzt werden. Mit dem Fire TV haben Sie auch Zugang zu Ihrem Spotify-Account; so können Sie auch Ihre Playlisten abspielen und neue Musik entdecken.

Tipp: Achten Sie bei der Auswahl von Internet-TV-Boxen immer auf zusätzliche Anschlüsse am Gerät wie USB, Audio oder SD-Kartenslot, vor allem wenn Sie oft Fotos direkt von der Digitalkamera übertragen wollen oder eine Festplatte anschließen wollen. WLAN ist mittlerweile Pflicht für die drahtlose Übertragung, für schnellere Internetübertragung sorgt ein LAN-Netzwerkanschluss am Gerät.

TV-Receiver: Multitalente machen HD-Fernsehen smart

TV-Receiver

Hat Ihr TV kein Empfangsmodul für den Empfang von digitalem HDTV über Kabel oder Satellit, benötigen Sie zum Empfang des Fernsehprogramms einen Receiver. Diese sind zu günstigen Preisen und vom Mini- bis zum Hifi-Format erhältlich.

Mittlerweile sind die Empfänger zu echten Multimedia-Zentralen geworden, die nicht nur Digitalfernsehen empfangen, sondern auch Sendungen aufnehmen, als Mediaplayer dienen und Zusatzdienste auf den Schirm bringen wie HbbTV und Smart TV. Zusätzlich erlauben einigen Modelle den Zugriff auf Online-Videotheken. Per USB- oder LAN-Verbindung geben sie Mediensammlungen zuverlässig wieder.

Zum Empfang verschlüsselter Programme benötigen Sie eine Smartcard, die Sie von Kabelbetreibern oder Bezahlsendern wie Sky erhalten. Haben Sie einen Fernseher ohne CI-Einschübe, sollte der Receiver diese bereit stellen. Achtung: Für Sky benötigen Sie einen CI+ Slot.

Achtung

Wer den Schwerpunkt der Heimvernetzung auf zeitgemäßes Fernsehen mit all seinen internetbasierten Zusatzangeboten legt, ist mit einem netzwerkfähigen Receiver und mindestens HD Ready-Fernseher bereits gut ausgestattet. Aktuelle Receiver können auf Full HD und sogar 4K skalieren und 3D-Bilder errechnen. Maximale Qualität erreichen Sie mit einem Full HD/UHD-Fernseher und HD-Programmen. Doch auch SD Inhalte (zum Beispiel der privaten Sender) gewinnen stark durch gute Upscalingfähigkeiten des Recievers.

Für Satellitenempfang ist die Auswahl an Geräten größer, da die Abschaltung des Analogfernsehens Ende April 2012 einen Receiver schlicht notwendig macht. Aber auch den TV-Empfang per Kabel gibt es vom bloßen HDTV-Empfänger bis zur Multimediazentrale alle Abstufungen.

Einige Modelle laufen unter Linux-Software – das verspricht Kennern schnelleres Laden, schnellere Umschaltzeiten und die linuxtypische Vielfalt der Einstellungsmöglichkeiten für die individuelle Anpassung des Systems.

Achtung: Grelle Displays können auf Dauer anstrengen, wenn Sie diese beim Fernsehen immer im Blick haben. Daher bieten manche Receiver dimmbare Displays an.


Updates für SAT Receiver – darauf sollten Sie achten

Updates für SAT Receiver


SAT-Receiver haben einige Anforderungen zu bewältigen. Zum Beispiel häufigen Transponderwechsel oder die Einspeisung von zusätzlichen HD-Programmen. Das hat Auswirkungen auf die Senderliste und Reihenfolge der Sender.

Mit herstellerseitigen Software Updates bleibt die SAT-Vielfalt überschaubar. Und Ihre Geräte bleiben Up to Date. Grundsätzlich sind Modelle, bei denen der Hersteller Software-Updates anbietet solchen vorzuziehen, die das nicht tun. Allerdings birgt ein Update gerade bei SAT-TV auch Risiken – bis hin zum Ausfall der Geräte. Bei SAT-Receivern sollten Sie deshalb darauf achten, dass vorherige Einstellungen intern oder auf externen Speichermedien gesichert und nach einem Update auch rückgängig gemacht werden können. Auch sollten Nutzer die Möglichkeit haben, automatische Updates auch ablehnen zu können.


Tipp

Tipp: Achten Sie bei Updates darauf, dass die Verbindung nicht abgebrochen wird und stoppen Sie niemals einen laufenden Updatevorgang. Das kann zum vollständigen Defekt des Receivers führen. Bei Gewitter und starker Bewölkung sollten SAT-Receiver Updates ebenfalls nicht durchgeführt werden.



High End Lösung mit 4k Receivern

Zur Freude von TV- und Audio-Enthusiasten hat sich auf dem Receiver-Markt besonders viel getan. Bekannte Hersteller im Top-Segment wie Yamaha, Marantz, Denon und andere reagieren damit auf den Trend der Heimvernetzung und bieten All-in-One-Geräte an, die alles mitbringen, was anspruchsvolle Anwender von Stand-Alone-Komponenten gewohnt sind. Der obligatorische Netzwerkanschluss im High-End-Segment sorgt dafür, dass die Geräte ausbaufähig sind und sich nahtlos in das Heimnetzwerk einfügen.

Neben ultrascharfen TV-Bildern und hervorragenden Audiowandlern bieten aktuelle Modelle Audiostreaming, AirPlay, Wiedergabe von iTunes Streams und Internetradio.

Für Liebhaber extrem scharfer TV-Bilder gibt es in der Oberklasse 4k-Upscaling-Geräte, die das HD-Fernsehbild auf noch höhere Auflösung hochrechnen. Voraussetzung ist ein Fernseher, der eine entsprechend hohe Auflösung wiedergeben kann.



Aufnahme von TV

Aufnahme von TV

Die Anzahl der Möglichkeiten, Sendungen vom TV aufzunehmen ist überwältigend: Ob per NAS, Wohnzimmer PC, USB Sticks, SAT- oder HDTV-Receivern mit Festplatte oder USB-Anschluss, Blu-ray-Playern – sogar mit Soundbars können Sie Ihre Lieblingssendungen aufzeichnen. Abgesehen von der Praxis der Privatsender, die Aufnahme Ihrer HD-Programme zu beschränken, sind Sie bei der Wahl des passenden Aufnahmegeräts völlig frei. Grundsätzlich sollten Sie beachten: Mehr Speicherplatz ist im Zweifel besser. Zum Beispiel dann, wenn Sie die Filme oder Sendungen archivieren möchten und mehr als einmal ansehen. Die Aufnahme auf einem DNLA-zertifiziertem Gerät stellt aufgenommene Inhalte im gesamten Netzwerk zur Verfügung.

Mit einer 3TB Festplatte haben Sie einen theoretischen Speicherplatz von etwa 1.500 Stunden SD-Inhalten oder 500 Stunden HD-Material. Kann der Fernseher nur 500 GB oder bis zu 2TB lesen, verschenken Sie Speicherplatz, den Sie nicht anderweitig nutzen können.


Das müssen Sie beim Aufnehmen von TV-Inhalten beachten: Beim Kopieren von HD-Inhalten mit geräteeigenen DVD-Brennern geht die höhere Auflösung verloren.
Wollen Sie ein Programm ansehen, während Sie ein anderes aufnehmen, benötigen Sie Geräte mit Twin-Tuner. Aktuelle Fernseher mit Twin Tunern machen weitere Geräte überflüssig, auch Bild in Bild Funktionen können so genutzt werden.

Tipp

Tipp: Sehr viel Speicherplatz bieten 3,5-Zoll-Festplatten. Sind sie direkt mit dem TV verbunden, gibt es Einschränkungen, die Sie beachten sollten. So können beispielsweise einige Geräte nur einen begrenzten Speicherplatz nutzen. Außerdem benötigen 3,5-Zoll-Festplatten eine eigene Stromversorgung.


Erfreulich: Viele Geräte lassen sich über den Internetzugang auch von unterwegs programmieren. Per App sogar über Smarthone oder Tablet.

Aufnahme-Einschränkungen bei den HD-Programmen der Privatsender

Die verschlüsselt ausgestrahlten Programme der Privatsender sind nicht nur kostenpflichtig sondern können entweder eingeschränkt oder gar nicht aufgenommen werden. So wird zum Beispiel das Überspringen der Werbeblöcke verhindert. Mit der Timeshift-Funktion ist zeitversetztes Fernsehen möglich. Mit CI+ Modulen können Sie Sendungen von HD+ und Sky zwar empfangen aber nicht aufnehmen.


Streaming-Services aus dem Internet - Amazon Instant Video & Co.

Das kennen Sie: Sie haben Lust auf einen DVD-Abend mit einem interessanten Film, aber im Fernsehen läuft mal wieder – nichts. Um doch noch zum Feierabendfilmvergnügen zu kommen, müssen Sie heute nicht mehr in die Videothek Ihres Vertrauens. Diese befindet sich nämlich entweder schon auf Ihrem Smart TV – oder wird vom Receiver, einer TV-Box oder anderen netzwerkfähigen Geräten bereit gestellt.

Dann können Sie aus dem umfangreichen Angebot von Video on Demand Anbietern auswählen, wie z.B. Maxdome, Watchever, Amazon Prime Instant Video oder Netflix. Gegen eine monatliche bzw jährliche Gebühr können Spielfilme, Dokumentationen und Serien per Klick auf den Fernseher gestartet werden. Die großen Anbieter stellen dabei auch immer mehr ultrascharfe 4k Inhalte zur Verfügung.

Tipp: Amazon Prime Instant Video ist für Amazon Prime-Kunden kostenlos und bietet eine sehr große Auswahl an Blockbustern und Top-Serien in HD-Qualität. Die Anmeldung ist sehr einfach und erfolgt über Ihr Amazon-Konto. Per Watchlist können Sie Filme vormerken, die Sie später einmal anschauen möchten oder Lieblingsserien markieren. Diese stehen dann per Startscreen zur Verfügung. Wenn Sie auch unterwegs Filme anschauen möchten, können Sie auch Ihr Tablet und Smartphone für den Service anmelden. Das funktioniert mit Android- und iOS-Smartphones/Tablets sowie für den Kindle Fire HD.

Haben Sie Ihren Fernseher vor 2010 gekauft, können Sie wahrscheinlich nicht ohne zusätzliches Empfangsgerät auf die Inhalte der Online Videotheken zugreifen. Das geht allerdings mit einer Reihe von externen Geräten Ihres Heimnetzwerkes: Darunter netzwerkfähige Blu-ray-Player, HDTV-Receiver, TV-Box oder Mediaplayern und sogar mit Spielekonsolen wie der Playstation 3.

Aktuell unterstützen unterschiedliche Hersteller jedoch nicht alle verfügbaren Online-Videotheken, sondern meist maximal zwei. Allerdings wächst das Angebot stetig.

Tipp: Normalerweise reicht eine Verbindung von 6MBit/s für Download und Wiedergabe von HD-Filmen aus Online Videotheken. Nutzen mehrere Personen im Haushalt das Internet, sollten es mindestens 16MBit/s sein. Bei Bandbreiten ab 6 Mbit/s laufen SD-Formate flüssig. Um HD-Inhalte auf Ihren TV zu streamen, sollte Ihr Router mindestens WLAN-n beherrschen.

Heimkino-Fans mit Surround Sound Anlage sollten beachten, dass bei vielen Angeboten der Ton nur in Stereo übertragen wird. Und auch HD ist nicht immer Standard. Informieren Sie sich daher am besten vorher über Anbieterunterschiede, um Überraschungen vorzubeugen. Viele Online Videotheken lassen sich 30 Tage kostenlos testen.

Nicht immer sind Online-Videotheken die günstigste Bezugsquelle für Ihren Lieblingsfilm. Auch die Nutzungsdauer unterscheidet sich nach Anbieter: Diese reicht von 24 bis 48 Stunden. Bei manchen können Sie im Voraus Filme downloaden, wobei die Frist erst beginnt, wenn Sie den Film zum ersten Mal starten. Das Amazon Prime Instant Video Angebot ist für Prime Kunden uneingeschränkt nutzbar.




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Die meistgekauften TV-Receiver

2.2 Tipps für die TV-Internet Nutzung
So wird Ihr TV Internetfähig

Tipps für die TV-Internet Nutzung


Steht Ihr Router nicht im selben Raum wie der Fernseher, gerät insbesondere der drahtlose Empfang oft ins Stocken. Auch die Verbindung mit dem schnellen Gigabit LAN-Anschluss des Routers ist oft ein Problem, wenn lange Kabel durch den Wohnraum verlegt werden müssen, die unschön sind und Stolperfallen darstellen. Mit PowerLAN Adaptern und WLAN-Repeatern erweitern Sie die Reichwerte Ihres Routers und bringen das Internet bequem und günstig zum Fernseher. Achten Sie auf den Standard HomePlug-AV und Übertragunsraten von mindestens 200 Mbits/s. Damit ist die Datenrate ausreichend für Internet-TV und TV-Streaming-Angebote.
Kabellos ins Internet kommen Sie auch nachträglich per USB-WLAN Adapter. Diese finden an TV, Receiver oder BluRay Player per USB Anschluss an das Heimnetzwerk. Wichtig ist, dass USB-WLAN-Adapter der Hersteller kompatibel zu Ihrem Fernseher sind. Im Zweifel informieren Sie sich auf den Herstellerseiten über kompatible Modelle.



Antennen-Fernsehen auf mobilen Endgeräten

Antennen-Fernsehen auf mobilen Endgeräten

DVB-T Empfänger für unterwegs sind kleine und sehr leichte TV-Empfänger, mit denen Notebooks, Smartphones und Tablets per USB zu mobilen Fernsehern werden. Zahlreiche TV- und Radiosender lassen sich so über Antenne empfangen. Ein Internetzugang ist dazu nicht notwendig, man muss also seinen Datenvertrag nicht strapazieren um unterwegs fernsehen zu können.


2.3 Second Screen im Heimnetzwerk
TV to go

TV to go

Ein aktueller Top Trend der Fernsehnutzung ist das mobile Fernsehen auf einem Zweitgerät, auch Second Screen genannt. Der TV-Bildschirm ist nach wie vor das Hauptgerät – immer mehr Nutzer möchten jedoch auch im Rest der Wohnung TV-Inhalte nutzen. Zum Beispiel in der Küche oder bei späteren Sendezeiten den Rest einer Sendung im Schlafzimmer zu Ende anschauen – das Fernsehprogramm kann auf vielfältige Weise innerhalb der eigenen vier Wände oder in den Garten „mitgenommen“ werden. Möglich wird das durch die Spiegelung der Inhalte auf Smartphones oder Tablets per App oder Übertragungstechniken wie Apple AirPlay oder WiFi-Direct.

Achtung

Achtung: HD-Plus Programme lassen sich ohne zweiten Decoder (Smartcard) nicht auf verschiedenen Geräten wiedergeben. Das klappt nur, wenn Sie eine zweite Smartcard erwerben.



Mobiles HDTV – Streaming von hochauflösenden Formaten

Hochauflösendes Fernsehen (HDTV) hat sich innerhalb kurzer Zeit durchgesetzt, neue TV Geräte sind fast durchgehend mit Full-HD-Auflösung ausgerüstet. Und wer einmal die deutlich schärferen Bilder gesehen hat, möchte auf diese Qualität nicht mehr verzichten. Und auch das viermal so scharfe UHD-Fernsehen (4k TV) findet immer mehr Anhänger.
Die hohen Datenströme, die dazu übertragen werden müssen, stellt HDTV-Streaming vor große Herausforderungen. Selbst bei ausreichender Infrastruktur mit schnellem Internet, Router und DNLA-Recordern schaffen nicht alle Geräte die ruckelfreie Wiedergabe auf Mobilgeräte. Mit SD-Sendern haben moderne Geräte dagegen kaum Probleme.
Manche Geräte rechnen HDTV vor dem Streaming in eine geringere Auflösung für Mobilgeräte um und sichern dadurch eine flüssige und genügend scharfe Darstellung.



Stand Alone Festplatten-, Blu-ray- und HD-Recorder

BluRay und HD-Recorder

Möglich wird Multiscreening auch durch Festplatten- und Blu-ray-Rekorder, die sowohl laufende Programme als auch aufgezeichnete Inhalte auf dem Hauptschirm zeigen und gleichzeitig an verbundene Mobilgeräte im Heimnetzwerk senden können. Recorder mit diesen Fähigkeiten erfüllen den DNLA-Standard für Medien-Streaming und bieten eigene Apps für Smartphone und Tablets an.
Wer HD-TV Aufnahmen und deren Streaming im heimischen Netzwerk möchte, für den sind Multifunktionsrecorder eine sinnvolle Anschaffung.
Mit CI+ Steckplätzen können HD-Plus und Pay-TV empfangen werden, wenn Sie das entsprechende kostenpflichtige Entschlüsselungsmodul besitzen.
Ein interessantes Feature bietet WiFi Direct – selbst ohne Router-Verbindung verbindet sich der Recorder mit anderen WLAN-Geräten.
Mit einem einzigen netzwerkfähigen Zusatzgerät können Sie so sämtliche Smart-TV Funktionen nutzen, die das Heimnetzwerk bietet.



Praktische Verbundlösungen: HD-Recorder und NAS

Wer Netztwerk-Festplatten oder NAS (engl. Network Attached Storage) in sein Heimnetzwerk integriert, kann diese auch nutzen, um Aufnahmen mit speziellen HD-Recordern zu speichern. Dadurch sind alle gespeicherten Inhalte bequem im gesamten Netzwerk verfügbar. Einige Receiver unterstützen die Speicherung auf einem NAS. Dort gespeicherte Inhalte lassen sich auch von unterwegs abrufen und machen Ihr Heimnetzwerk mobil.



Praktische Zusatzfunktionen: Mobile Fernbedienung über Smartphone und Co.

Praktische Zusatzfunktionen

Die meisten Markenhersteller bieten Apps zur Fernsteuerung von Recordern und Mediaplayern an. Diese zeigt Senderlisten, elektronische Programmführer (EPG) und das aufgezeichnete Medien-Archiv auf mobilen Endgeräten. Auch für Android sind solche Programme verfügbar. Die Funktionen ergänzen und ersetzen die TV-Fernbedienung.


Tipp

Tipp:Manche Geräte können nur das laufende Programm wiedergeben. Eine Sendung anschauen und ein anderes aufnehmen inklusive Timeshift-Funktion können Sie auf Geräten mit einem zweiten Tuner, sog. Twin-Tuner. Auch die Wiedergabe unterschiedlicher Programme auf Haupt- und Nebenbildschirm ist damit möglich. Praktisch, wenn in unterschiedlichen Räumen verschiedene Programme laufen sollen.





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Smart TV Neuheiten

Fragen & Antworten

Was bedeutet der Begriff „vernetztes Zuhause“?

Das vernetzte Zuhause – auch Smart Home, intelligentes Wohnen oder Konvergenz genannt – bedeutet ein Zuhause nach Maß, ganz auf Ihre individuellen Bedürfnisse und Vorlieben zugeschnitten. Private Medieninhalte wie Musik, Filme und Bilder können unabhängig von ihrem Standort genutzt werden, indem sie nicht mehr nur stationär auf dem PC oder Speichermedium zur Verfügung stehen, sondern von netzwerkfähigen Endgeräten im ganzen Haus wiedergegeben werden können. Wo Sie wollen und wann Sie wollen. Für das vernetzte Zuhause gibt es von günstigen Einstiegslösungen bis hin zu High-End-Lösungen unterschiedlichste Szenarien.


Was benötigt man für den Einstieg in das vernetzte Zuhause?

Für den Start brauchen Sie im Prinzip nur drei Komponenten als Grundausstattung: Einen Internetzugang, einen Router und einen PC oder Notebook. Meist hat man schon alles davon im Haus. Schon damit können Sie in das vernetzte Zuhause einsteigen. Mit netzwerkfähigen Einzelgeräten können Sie Ihr Heimnetzwerk schrittweise erweitern.


Was ist ein Router und welche Voraussetzungen muss er im Heimnetzwerk mitbringen?

Der Router verbindet mehrere Computer und netzwerkfähige Geräte zu einem gemeinsamen Netzwerk und regelt den Datenaustausch der angeschlossenen Geräte. Er ist das Herzstück und die Kommunikationszentrale im vernetzten Zuhause. Die Leistungsgrenzen des Routers sind für das gesamte Netzwerk entscheidend. Mit einem veralteten Router können Sie selbst aktuellste und schnellste Endgeräte nur in gedrosselter Geschwindigkeit nutzen. Haben Sie einen Router der schon einige Jahre in Betrieb ist, lohnt sich ein Blick auf die aktuelle Gerätegeneration. Unter Umständen ist ein Heimnetzwerk mit mehreren Geräten erst durch einen Routerwechsel überhaupt nutzbar.


Kann ich einen Fernseher in mein Heimnetzwerk einbinden?

Ja, wenn das TV-Gerät netzwerkfähig ist, ist dies kein Problem. Damit haben Sie zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch und zur Nutzung von Daten auf dem TV-Bildschirm. Hat Ihr TV kein Empfangsmodul für den Empfang von HDTV, benötigen Sie einen Receiver. Ihr Heimnetzwerk im Wohnzimmer ist mit einem HD-ready-Fernseher und einem leistungsfähigen Receiver bereits gut ausgestattet. Die Wiedergabe der Inhalte von PC und Co. übernimmt der Receiver und bringt Ihre Medieninhalte auf den TV-Schirm.


Was ist ein 4k Receiver?

Gerade im Bereich der High End Lösungen hat sich auf dem Receiver Markt besonders viel getan. Für Liebhaber extrem scharfer TV-Bilder gibt es in der Oberklasse 4k-Upscaling Geräte, die das HD-Fernsehbild auf noch höhere Auflösung hochrechnen. Voraussetzung ist ein Fernseher, der eine entsprechend hohe Auflösung wiedergeben kann. Der obligatorische Netzwerkanschluss im High End Segment sorgt dafür, dass die Geräte ausbaufähig sind und sich nahtlos in das Heimnetzwerk einfügen.


Auf welche Merkmale sollte ich beim Kauf von netzwerkfähigen Geräten generell achten?

Bei der Neuanschaffung von netzwerkfähigen Geräten sind schnellere Verbindungen langsameren immer vorzuziehen. Bei Herstellern, die Updates anbieten, sind Sie prinzipiell auf der sicheren Seite gegen allzu schnelles Veralten der Systeme. Außerdem sollten Sie die Geräte nach verwendbaren Anschlüssen überprüfen, insbesondere zu Komponenten, die Sie schon haben und weiternutzen möchten. Mehr, vielfältige und schnelle Anschlüsse sind immer besser. HDMI, WLAN, Gigabit LAN und USB Anschlüsse (ab USB 2.0, besser 3.0) verschaffen Ihnen größtmögliche Flexibilität. Mit schnellen Anschlüssen können Sie die immer höheren Datenaufkommen der Angebote voll nutzen und bleiben gleichzeitig abwärtskompatibel mit älteren vorhandenen Geräten, die Sie dadurch weiternutzen können. Aktuellste Geräte unterstützen USB 3.0, dadurch werden Kopier- und Speichervorgänge deutlich beschleunigt. Bei Mediaservern und Geräten für TV und Audio Empfang wie Receivern, Blu-ray-Playern etc. sollten Sie zusätzlich darauf achten, dass Ihr Wunschmodell mit möglichst vielen Formaten zurechtkommt.


Kann auch meine Hifi-Anlage bzw. mein Surround-System mit ins Netzwerk?

Wer Wert auf eine gute Akustik legt, Musik in mehreren Räumen hören möchte oder sich Raumklang ins Heimkino holen möchte, kommt an einer separaten Audiolösung nicht vorbei. Hier gibt es eine Vielzahl von Lösungen, so dass vom Einsteiger bis zum Audiophilen wirklich jeder seine perfekte Heimnetzlösung finden kann. Die Einbindung ins Heimnetzwerk selbst ist einfach: An Ihre Hifi-Anlage können Sie alle TV-Geräte anschließen, an spezielle AV-Receiver für Surround-Sound ebenfalls.


Kann ich mein Heimnetzwerk später nachrüsten und ausbauen?

Ja, mit schnellem Internet und einem schnellen Router können Sie der weiteren Entwicklung auf dem Gebiet der Heimvernetzung entspannt entgegensehen. Nicht alle Geräte müssen ausgetauscht oder ersetzt werden, sondern lassen sich weiter nutzen und auf einfache Weise ins Heimnetz einbinden. Sobald Sie Ihren Fokus kennen, können Sie gezielt loslegen und sich Ihr Wunschmodell ohne Reue zulegen – sofern es über einen Netzwerkanschluss verfügt. Wenn Sie auf Streaming-Standards achten und überprüfen ob Anschlüsse für vorhandenes Equipment vorhanden sind, können Sie Ihre eigene Heimvernetzung schrittweise und budgetschonend ausbauen.


Wie kann ich Streaming Services aus dem Internet nutzen?

Online Videotheken befinden sich entweder schon auf Ihrem Smart-TV oder werden vom Receiver, einer TV-Box oder anderen netzwerkfähigen Geräten bereit gestellt. Haben Sie Ihren Fernseher vor 2010 gekauft, können Sie wahrscheinlich nicht ohne zusätzliches Empfangsgerät auf die Inhalte der Online Videotheken zugreifen. Das geht allerdings mit einer Reihe von externen Geräten Ihres Heimnetzwerkes: Per Blu-ray-Player, bei denen sich auch ältere Geräte nachrüsten lassen, per HDTV-Receiver, Apple- oder Videoweb TV und sogar mit Spielekonsolen wie der Playstation 3. Derzeit unterstützen unterschiedliche Hersteller jedoch nicht alle verfügbaren Online-Videotheken, sondern meist maximal zwei.


Welche Geschwindigkeit sollte mein Internetzugang haben, wenn ich ein Heimnetzwerk aufbaue?

Für ein Einsteiger-Heimnetzwerk sind Datenraten ab 6.000 Kbits/s zu empfehlen. Grundsätzlich gilt: Höhere Datenraten sorgen für schnelleren Datendurchsatz. Wer hochauflösende Daten wie HD-Filme streamen und auf mehreren Endgeräten ruckelfrei ansehen möchte, sollte Übertragungsraten ab mindestens 16Mbs/s wählen, besser sind 50Mbs/s und 100MBs/s Datenübertragungsraten.


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