Waschmaschinen Ratgeber
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- Energieeigenschaften
- Waschprogramme
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- Quick Check
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Für jeden Zweck die passende Waschmaschine. Hier finden Sie einfach und schnell die richtige Waschmaschine.
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Ich habe mir eine neue Waschmaschine gekauft und auch schon angeschlossen. Muss ich sonst noch etwas tun oder kann ich sofort loslegen und Wäsche waschen?
Drei Dinge sind auf jeden Fall noch zu beachten.
1. Nehmen Sie zunächst unbedingt die Transportsicherung heraus, da die Maschine ansonsten dazu neigt während des Wasch- und vor allem des Schleudergangs unkontrolliert zu spingen.
2. Richten Sie die Maschine gut aus. Die meisten Geräte haben dafür verstellbare Füße, mit denen man Unebenheiten im Boden ausgleichen kann. Ein schiefer Stand führt zu
einer Unwucht im Lager, die auf Dauer den Verschleiß der Bauteile erhöht.
3. Haben Sie dies erledigt, starten Sie zunächst einmal ein Programm ohne Wäsche. Erst danach sollten Sie
loslegen und Wäsche waschen.
Ist ein Toplader-Modell besser als ein Frontlader-Modell?
Beide Modelle haben eigene Vorzüge, die abhängig von den jeweiligen Gegebenheiten vor Ort wichtiger sein können. So kommt es zum Beispiel auf die Raumgröße oder auf individuelle Waschgewohnheiten an, welches Modell am besten zu Ihnen passt.
Wie reinige und pflege ich meine Waschmaschine am besten, damit
sie lange lebt?
Alle zwei Monate sollte die Waschmittelschublade gründlich gereinigt werden. Ansonsten behindern Ablagerungen und Klümpchen das Waschmittel beim Einspülen in die Wäschetrommel oder es bildet sich Schimmel. Bei allen Waschmaschinen kann die Schublade zur Reinigung bequem herausgenommen werden. Auch das Säubern der Einschuböffnung und der Gummidichtung des Bullauges darf nicht vergessen werden. Regelmäßig und in kurzen Abständen müssen auch Flusensieb bzw. Fremdkörperfalle herausgenommen und mit einer Bürste unter fließendem Wasser gereinigt werden sowie zwei Mal pro Jahr die Siebe des Wasserzulaufschlauches, den Sie dazu abschrauben. Wer in Regionen mit hartem Wasser wohnt, sollte regelmäßig Wasserenthärter beigeben, um Geräteschäden durch Kalkablagerungen vorzubeugen.
Was bedeutet eigentlich „Schontrommel“? Heißt das, dass es auch Trommeln gibt, die die Wäsche nicht schonen?
Nein, alle modernen Waschmaschinen haben Trommeln, die schonend zur Wäsche sind. Einige Hersteller statten ihre Modelle mit sogenannten Schontrommeln aus. Das heißt, die Trommeln haben besondere Strukturen oder versenkte Löcher. Oder sie bewegen die Wäsche schaufelartig sanft hin und her und lassen die Wäsche auf einem Wasserfilm über die Trommeloberfläche gleiten. Besonders gut sind Schontrommeln für empfindliche Textilien, die früher per Hand gewaschen werden mussten.
Ich habe gehört, dass
manche Waschmaschinen mit Dampf oder Silber-Ionen waschen. Stimmt das?
Ja, das stimmt. Einige Waschmaschinen reinigen Wäsche nicht mehr nur mit Wasser und Waschmittel, sondern setzen zusätzlich Dampf oder Silber-Ionen ein. Durch Dampf soll die Wäsche schonender und besser gereinigt werden und außerdem wird Wasser und Energie eingespart. Auch ohne Zusatz von Waschmittel können bei Bedarf Gerüche und Knitterfalten aus Kleidung verschwinden. Zusätzlich werden beim Waschen Silber-Ionen zum Wasser hinzugegeben. Dadurch sollen bereits bei niedrigen Temperaturen Bakterien und Gerüche entfernt werden. So werden auch empfindliche Materialien hygienisch sauber.
Manche Kleidungsstücke wasche ich immer noch mit der Hand, da ich denke, dass dies schonender ist als in der Waschmaschine zu waschen.
Nun habe ich gehört, dass das gar nicht stimmt. Wie mache ich es richtig?
Nur wenige wissen, dass Wäsche in der Waschmaschine nicht nur gewaschen, sondern auch gepflegt wird. Die Wäsche wird sanft gereinigt und gespült. So sanft und so gründlich, wie Sie es mit einer Handwäsche nicht hinbekommen. Waschpulver wird vollständig ausgespült, die Wäsche duftet frisch und die Farben leuchten. Bei manuellem Waschen wird der Stoff durch die Einwirkung mechanischer Kraft stark beschädigt, auch wenn Sie dies noch nicht gleich sehen. Wäsche sieht so schneller alt und ungepflegt aus.
Meine Waschmaschine riecht unangenehm.
Woran kann das liegen und wie bekomme ich den schlechten Geruch weg?
Dies kann verschiedene Gründe haben. Oft sind Ablagerungen in der Waschmaschine die Ursache. Gerade wenn Sie häufig bei niedrigen Temperaturen waschen, werden nicht alle Schmutz- und Fettreste aus der Maschine entfernt. Deshalb sollten Sie ab und zu einen Waschgang ohne Wäsche bei 95 Grad laufen lassen oder auch spezielle Waschmaschinen-Reiniger oder -Tabs verwenden. Achten Sie zudem darauf, dass die Waschmittelschublade, die Gummidichtung, der Wasserzulaufschlauch, das Flusensieb bzw. die Fremdkörperfalle sauber gereinigt sind. Lassen Sie auch gelegentlich das Restwasser ab, wie in der Betriebsanleitung der Maschine beschrieben. Im Übrigen müssen Sie die Türe Ihrer Waschmaschine immer offen lassen, wenn Sie nicht waschen!
Meine frisch gewaschene Wäsche riecht muffig. Was habe ich falsch gemacht?
Möglicherweise war die Wäsche beim Einräumen in den Schrank noch nicht richtig trocken oder aus einem anderen Grund länger feucht. Dann setzen sich in der Wäsche hartnäckige Bakterien fest, die oft auch beim Waschen nicht mehr raus gehen. Sie sollten Ihre Wäsche bei möglichst hoher Temperatur nochmals gründlich waschen und schnell – am besten in der Sonne – trocknen. In hartnäckigen Fällen können Sie Wäschedesinfektionsmittel in das Weichspülfach geben. Um muffig riechende Wäsche künftig zu vermeiden, sollten Sie die Waschmaschine sofort nach dem Ende des Waschprogrammes ausräumen. Trocknen Sie die Wäsche gut und waschen Sie Kochwäsche gelegentlich auch bei 95 Grad. Übrigens kann auch eine überladene Trommel der Grund für schlecht riechende Wäsche sein – sie wird dann einfach nicht richtig sauber.
Ich habe das Problem, dass meine frisch gewaschene und getrocknete Wäsche
sehr hart ist. Weichspüler hilft nicht – was kann ich tun?
Dies kann durch hartes Wasser verursacht werden – da hilft Weichspüler nur bedingt. Verwenden Sie besser einen Wasserenthärter. Auch das Trocknen der Wäsche ohne Bewegung kann harte Wäsche zur Folge haben. Trocknen Sie Ihre Wäsche am besten draußen auf der Leine oder mit einem Wäschetrockner.
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Ratgeber für Waschmaschinen
Worauf sollten Sie beim Kauf Ihrer neuen Waschmaschine achten? Das verrät Ihnen der neue Waschmaschinen-Ratgeber bei Amazon.de. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

Waschmaschinen
Multitalente und intelligente Spezialisten
Waschmaschinen gehören zweifelsohne zu den unverzichtbaren Helfern im Haushalt. Kein Wunder – sie sparen Zeit und Mühe und schonen die Wäsche. Dabei entwickeln sie sich stetig weiter: Sie können sogar schon die Menge und die Art der Wäsche erkennen und auch das Thema Energieeffizienz wird immer wichtiger. Für Sie ist es entscheidend, die richtige und zum Haushalt passende Waschmaschine auszuwählen. Dieser Ratgeber erklärt, worauf Sie achten sollten und welche Kriterien beim Kauf eine Rolle spielen. Ist ein Frontlader oder ein Toplader besser für Sie geeignet? Wie groß sind die Wäscheberge, die Sie bewältigen müssen? Wie steht es um die Energieeffizienz? Welche Programme und welchen Komfort wünschen Sie sich? Die Vielfalt an Produkten ist groß – hier finden Sie ganz leicht Ihre Favoriten.
1. Wie viel Platz haben Sie zur Verfügung?
Der richtige Bautyp für Sie.
Frontlader
Die Flexiblen

Frontlader nennt man Waschmaschinen, die über ein Glas-Bullauge – das sogenannte Türschauglas, durch das der Waschvorgang beobachtet werden kann – an der Vorderseite beladen werden. Auch die Waschmittelschublade und die Bedienelemente befinden sich an der Gerätevorderseite. Frontlader sind damit unterbaufähig, das heißt sie können beispielsweise in die Küche oder in ein Regalsystem integriert werden. Dazu benötigen Sie ein Unterbaublech zum Schutz Ihrer Möbel vor Feuchtigkeit, welches separat erhältlich ist. Sie können auch ein weiteres Gerät wie beispielsweise einen Wäschetrockner darauf stellen – ein Verbindungsrahmen gewährleistet einen sicheren Stand. Oder Sie nutzen die Oberfläche der Maschine als Ablage. Deshalb sind die Maße eines Frontladers mit einer Höhe von etwa 85 cm, einer Breite von etwa 60 cm und einer Tiefe von 58 bis 60 cm meist standardisiert, lediglich einige übergroße Frontlader mit 9 bis 12 Kilogramm Zuladung weichen von diesen Standardmaßen ab. Je nach Bedarf können Sie zwischen verschiedenen Fassungsvermögen / Trommelgrößen wählen.
Toplader
Die
Schlanken

Während ein Frontlader an der Vorderseite beladen wird, erfolgen bei einem Toplader Befüllung und Bedienung über die Geräteoberseite. Sie sind standardmäßig im Vergleich zu Frontlader- Geräten etwas schmaler. Es gibt sie schon ab einer Breite von 40 cm, die Höhe beträgt etwa 80 bis 91 Zentimeter und die Tiefe meist 60 Zentimeter. Daher eignen sie sich gut für kleinere Räume. Weitere Vorteile sind, dass ein Toplader Rücken schonend befüllt werden kann und dass das Waschprogramm zum Beispiel bei einem vergessenen Kleidungsstück unterbrochen werden kann (viele Frontlader haben heute ebenfalls eine Nachlege-Funktion). Bei einem Toplader hat man nicht die Möglichkeit, den Raum oberhalb der Maschine zu nutzen, dafür kann man sie bei Bedarf an der Frontseite schön verkleiden. Auch hier können Sie je nach Bedarf zwischen verschiedenen Fassungsvermögen / Trommelgrößen wählen, wobei Toplader auf kleinere Trommeln spezialisiert sind.
Waschtrockner
Die Alleskönner

Wenn Sie wenig Platz und Zeit haben, Ihre Wäsche auf der Leine zu trocknen, kann ein Wäschetrockner gute Dienste leisten. Es gibt sie als Einzelgeräte oder aber auch in Kombination mit einer Waschmaschine. Diese Kombigeräte heißen Waschtrockner und sind gerade in kleinen Wohnungen gut geeignet, um Platz zu sparen. Meist sind dies Frontlader, aber es gibt auch einige Toplader-Modelle. Da die Wäsche beim Trocknen lockerer liegen muss, sollte man in der Regel die Waschladung in zwei Trockenvorgänge aufteilen. Achten Sie auf eine gute Schleuderleistung – wir empfehlen eine Schleuderdrehzahl von mindestens 1200 U/min. Je besser geschleudert wird, desto weniger Restfeuchte verbleibt in der Wäsche und desto weniger Energiekosten fallen beim Trocknen der Wäsche an.
Specials
Die Passenden

Wenn Sie wissen, dass Sie Ihre Waschmaschine in Ihre Küche oder in ein Schrank-/Regalsystem
integrieren möchten, können Sie von vorneherein eine Einbauwaschmaschine wählen, die dann mit passenden Sockelleisten oder sogar mit einer passenden Möbeltüre verkleidet wird.
So verschwindet die Maschine hinter einer schicken Front, die nur bei Bedarf geöffnet wird.
Manchmal gibt es in einer Wohnung keinen 60 cm breiten Platz, auf dem die
Waschmaschine aufgestellt werden kann. Wenn Sie beispielsweise nur 40 oder 45 cm zur Verfügung haben, können Sie einen schmalen Toplader wählen.
Für große Waschladungen bis
zu 12 kg eignen sich Frontlader, die speziell auf diese Mengen ausgelegt sind. Dabei müssen Sie darauf achten, dass Sie dementsprechend Platz in Ihrem Raum haben, denn die
Maschinen sind häufig größer als Frontlader bis 8 kg Fassungsvolumen.
Amazon-Services
Die Lieferung
Waschmaschinen (Verkauf und Versand durch Amazon.de), liefert unsere Spedition an nahezu alle Adressen innerhalb Deutschlands und Österreichs, bis zum Aufstellort der Maschine. In Deutschland sogar versandkostenfrei! Das ist für Sie bequem und einfach: Ihren Wunsch-Liefertermin können Sie im Checkout angeben oder mit der Spedition telefonisch vereinbaren. Für Lieferadressen in Deutschland kann auch eine Samstagszustellung (14,90 EUR) oder eine Abendlieferung (19,90 EUR) ausgewählt werden. Amazon.de bietet Ihnen darüber hinaus die Möglichkeit, Ihre alte Waschmaschine fach- und umweltgerecht zu entsorgen.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Inbetriebnahme
Die erste Wäsche
Ist Ihre neue Waschmaschine aufgebaut und installiert, müssen Sie vor der ersten Wäsche unbedingt Folgendes beachten:
- Nehmen Sie die Transportsicherung heraus! Diese sorgt während des Transportes dafür, dass die Trommel an ihrem Platz gehalten wird und nicht frei schwingen kann. Bleibt die Transportsicherung beim Waschgang eingebaut, wird die Unwucht der Wäsche ungemindert auf das Gehäuse übertragen und Ihre Maschine hüpft und ruckelt stark.
- Danach sollten Sie die Maschine gut ausrichten. Die meisten Geräte haben dafür verstellbare Füße, mit denen man Unebenheiten im Boden ausgleichen kann. Ein schiefer Stand führt zu einer Unwucht im Lager, die auf Dauer den Verschleiß der Bauteile erhöht.
- Haben Sie dies erledigt, starten Sie zunächst einmal ein Programm ohne Wäsche. Jedes Neugerät wird beim Hersteller geprüft und durch den ersten Waschgang ohne Wäsche entfernen Sie mögliche Prüfwasserreste.
Danach können Sie mit dem Waschen Ihrer Wäsche beginnen.
2. Wie viel Wäsche waschen Sie?
Auf die Füllmenge und den Bedienkomfort kommt es an.
Fassungsvermögen
Von Single-Haushalt bis Großfamilie
Die Auswahl bei Waschmaschinen reicht von einem Fassungsvermögen von
bis 5 Kilogramm Kilogramm bis hin zu Toplader wählen.
Für große Waschladungen bis
zu 12 Kilogramm . Dabei ist immer das Trockengewicht der Wäsche gemeint. Grundsätzlich bestimmt die Menge der regelmäßig anfallenden Wäsche, welche Maschine
am besten zu Ihnen passt. Die Waschmenge ist natürlich zum einen davon abhängig, wie viele Personen in einem Haushalt leben, aber zum anderen auch von Ihren
Waschgewohnheiten.
Wenn man die Haushaltsgröße als Anhaltspunkt nehmen möchte, gelten folgende Richtwerte:

Jedoch sollten Sie bei der Auswahl zusätzlich auf Ihre Gewohnheiten und Ihren ganz individuellen Bedarf achten:
- Familien mit kleinen Kindern benötigen tendenziell eher eine große Trommel
- Auch wenn Sie häufig Bettwäsche waschen, ist ein größeres Fassungsvermögen besser
- Haben Sie einen Single Haushalt, möchten aber nur sehr selten waschen, werden Sie dennoch eine große Maschine auswählen
Übrigens: Eine Waschmaschine kann nur bei voller Auslastung energieeffizient waschen. Es sei denn sie besitzt eine Mengenautomatik, die den Wasserverbrauch an das Gewicht und an die Saugfähigkeit der Wäsche anpassen kann.
Bedienkomfort
Bequem muss es sein

So individuell wie Ihre Waschgewohnheiten sind, so individuell sind auch die Ansprüche an den
Bedienkomfort. Auch hieran denken die Hersteller und bieten die unterschiedlichsten Varianten an. Einige Hersteller integrieren in ihren Waschmaschinen intelligente Systeme, die
beispielsweise den Verschmutzungsgrad, die Wäschemenge oder auch die Wäscheart erkennen, passende Waschprogramme vorschlagen und automatisch Waschmittel- und Wasserzufuhr
dosieren.
Achten Sie auf eine übersichtliche Darstellung der einzelnen Programme im Bedienelement. Wenn Sie möchten, können Sie sich zum Beispiel für ein Bedienelement mit
Touch-Display entscheiden.
Ihren Rücken können Sie schonen, indem Sie einen Toplader wählen. Allerdings haben hier inzwischen auch Frontlader für Komfort beim Be- und
Entladen gesorgt und bieten Modelle mit einer extra großen Einfüllöffnung oder schräg gestellten Wäschetrommeln. Und wenn die Waschmaschine in einem eher dunklen Raum steht,
hilft eine Trommel-Innenbeleuchtung. Machen Sie es sich bequem und erfüllen Sie sich Ihren speziellen Bedienkomfort.
3. Welche Energieeigenschaften sind für Sie wichtig?
Das Energielabel.
Das neue EU-Energielabel
Ratgeber in Sachen Sparsamkeit
Bei ständig steigenden Energiepreisen wird es für viele Menschen immer wichtiger, beim Kauf einer neuen Waschmaschine
auf die Energieeffizienz zu achten. Dies ist gut für die Umwelt und auch für den Geldbeutel. Damit Sie die verschiedenen Geräte schnell miteinander vergleichen können, gibt es
ein europaweit einheitliches Etikett, auf dem sich in kompakter Form die wichtigsten technischen Daten wie zum Beispiel Strom- und Wasserverbrauch befinden. Seit Ende 2010 gibt
es ein neues EU-Energielabel, das ab Ende 2011 für alle Waschmaschinen-Neugeräte Pflicht wird. Waschtrockner können dagegen das alte Label behalten.
Neu ist: Auch bei
Waschmaschinen erweitert sich nun die Skala der Energieklassen bis zu A+++. Die Angabe der Reinigungswirkung gibt es nicht mehr, da alle Geräte mindestens die Klasse A erfüllen
müssen. Anstelle des Energieverbrauchs pro Waschgang tritt nun der jährliche Energieverbrauch. Zusätzlich wird auch der Lärmpegel beim Waschen und Schleudern angegeben.

Der Energieverbrauch
Die Klasse entscheidet
Die Energieeffizienzklasse befindet sich ganz oben auf dem Energielabel. Bei
Waschmaschinen gibt es die Klassen A+++ bis D. Darunter lesen Sie, wie viel kWh (Kilowattstunden) pro Jahr – und zwar basierend auf 220 Standardwaschvorgängen im Jahr –
verbraucht werden. Bei Waschtrocknern finden Sie noch die alten Klassen A bis G und die Angabe des Energieverbrauchs in kWh pro Waschprogramm (Waschen und Schleudern) im
Standardprogramm „Baumwolle 60°C“ sowie pro komplettem Waschprogramm inklusive Trocknen.
Geräte mit einer sehr guten Energieeffizienzklasse sind zwar in der Anschaffung
etwas teurer, sparen aber beim Verbrauch und senken so deutlich Ihre
Stromkosten. Langfristig gesehen überwiegen die Vorteile der Ersparnis bei den laufenden Kosten. Einige
Geräte haben zudem einen separaten Warmwasseranschluss. Die Maschinen sparen so zusätzlich Energie, da sie das Wasser nicht aufheizen müssen. Das Erhitzen des Wassers über die
normale Heizung des Hauses verbraucht ca. 20 Prozent weniger Energie.
Der Wasserverbrauch
Intelligentes Sparen hat
Zukunft

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Wasserverbrauch. Auch ihn finden Sie auf dem EU-Label. Hier gibt es deutlichere Unterschiede bei den Geräten als in der Energieeffizienzklasse. So gibt es inzwischen Maschinen, die keine Standardmenge an Wasser verbrauchen, sondern den Verbrauch durch Sensoren steuern, die Füllmenge und Verschmutzungsgrad analysieren. Bei Waschmaschinen ist angegeben, wie viel Liter Wasser pro Jahr – und zwar basierend auf 220 Standardwaschvorgängen im Jahr – verbraucht werden. Bei Waschtrocknern finden Sie noch die Angabe des Wasserverbrauchs pro Betriebszyklus (Waschen, Schleudern und Trocknen) bei Verwendung der Standardprogramme. Um eine wirkliche Vergleichbarkeit zu erzielen, müssen Sie zunächst den im Label angegebenen Wert durch die Kilogrammzahl der Wäschezuladung teilen. Denn eine Maschine mit 12 Kilogramm Zuladung verbraucht mehr Wasser als eine, die nur halb so viel Wäsche aufnimmt. Besonders sparsame Geräte kommen mit etwa 6 Litern je Kilogramm Wäschezuladung aus.
Die Schleuderleistung
Gut getrocknet nach Programm
Wie gut die Waschmaschine schleudert, können Sie anhand der
Schleuderwirkungsklasse sehen, die sich ebenfalls auf dem neuen EU-Label befindet. Sie sagt aus, wie trocken oder wie feucht die Wäsche aus der Waschmaschine kommt. Es gibt
sieben Schleuderwirkungsklassen von A bis G, wobei A auf ein sehr gutes Ergebnis mit einer Wäsche-Restfeuchte von weniger als 45% hinweist und G auf ein schlechtes Ergebnis mit
einer Wäsche-Restfeuchte von 90% oder mehr.
Gerade wenn Sie Ihre Wäsche in einem Wäschetrockner trocknen, wirkt sich eine gute Schleuderleistung positiv auf den
Energieverbrauch aus und hilft beim Sparen. Zusätzlich geben die Hersteller Schleuderzahlen in Umdrehungen pro Minute (U/min) an. Bei den meisten Geräten kann zwischen mehreren
Umdrehungszahlen gewählt werden. 1.200 bis 1.400 Umdrehungen pro Minute genügen in der Regel – für nahezu schranktrocken geschleuderte Wäsche sind aber höhere Zahlen sinnvoll.
Beachten Sie aber, dass eine höhere Schleuderzahl auch ein stärkeres Knittern der Wäsche bedeutet.
Der Kostenvergleich
Gut getrocknet nach Programm
Eine neue Waschmaschine der Energieeffizienzklasse A hat ungefähr ein Drittel höhere Folgekosten als eine neue Waschmaschine der Energieeffizienzklasse A+++. Und eine ältere Waschmaschine verbraucht sogar mehr als das Doppelte. Rechnen lohnt sich also.

Die Angaben sind Durchschnittswerte pro Waschgang (6 kg Wäsche) bei 60 Grad. Der Strompreis wurde mit 25 Cent / kWh berechnet. Der Wasserpreis mit 4 Euro pro Kubikliter [m³] = 1000 Liter.
4. Welche Waschprogramme brauchen Sie?
Von Basis- bis Sonderprogramm
Basisprogramme
Die Klassiker
Die Anzahl der Programme ist bei Waschmaschinen recht unterschiedlich, die Basisprogramme finden Sie aber immer. Zur Grundausstattung gehören Programme für Bunt- und Kochwäsche (20 bis 95 Grad), Feinwäsche (20 bis 40 Grad), Wolle (Kaltwäsche oder bis 30 Grad) und ein Pflegeleicht-Programm (20 bis 60 Grad). Damit lässt sich Wäsche bereits individuell und schonend reinigen. Welche Sonderprogramme Sie darüber hinaus noch benötigen, ist abhängig von Ihrem Anspruch und Ihren Gewohnheiten.

Hier können Sie mit kompletter Auslastung bei 20 bis 95 Grad waschen und mit voller Drehzahl schleudern. Kochwäsche über 60 Grad ist nur dann noch notwendig, wenn die Wäsche absolut bakterien- und keimfrei sein soll. Farbige Stoffe können bei zu hohen Temperaturen abfärben, deshalb sollten Sie maximal 60 Grad einstellen.

Dieses Programm ist für relativ unempfindliche Textilien gedacht. Sie sollten die Maschine maximal zur Hälfte laden, da die Trommelbewegung etwas reduziert und der Wasserstand auf mittlerer Höhe ist. Damit die Wäsche nicht so stark knittert, wird hier nicht mit voller Kraft geschleudert.

Das Programm bietet sich für besonders empfindliche Wäsche wie Seide oder Satin an. In die Trommel darf nur sehr wenig Wäsche zwischen 1 und 2,5 Kilogramm. Ein hoher Wasserstand lässt die Wäsche schwimmen und die Trommelbewegungen sind reduziert. Auch beim Schleudern stellt sich die Maschine auf die empfindlichen Materialien ein.

Darf Wolle laut Waschschild auf der Kleidung gewaschen werden, dann bei maximal 30 Grad. Im Wollprogramm wird mit viel Wasser gewaschen, mit sehr geringen Umdrehungen geschleudert und die Bewegungen der Trommel beschränken sich auf ein Minimum. Auch hier sollte nur sehr wenig Wäsche in die Maschine.
Sonderprogramme
Die Speziellen

Vielen Verbrauchern ist es wichtig, besonders individuell und schnell zu waschen. Deshalb haben die meisten neuen Waschmaschinen zusätzlich zu den Basisprogrammen auch Sonderprogramme. Oft sind diese kürzer und damit effizienter. Welche davon für Sie nützlich sein können, hängt ganz von Ihnen ab. Hier finden Sie eine kleine Auswahl gängiger Sonderprogramme.
Expresswäsche / Kurzprogramm
Alle Programmteile werden verkürzt durchlaufen und so ist die Wäsche bereits nach nur 15 Minuten oder einer halben Stunde fertig. Die Trommel darf nur sehr gering mit leicht oder normal verschmutzter Wäsche beladen werden.
Energiesparprogramm
Hier können kleine Wäschemengen mit reduzierter Wasser- und Energiemenge gewaschen werden. Denn die Wäsche wird länger in der Waschlauge eingeweicht. Einige Maschinen haben auch die Möglichkeit, Programme nur halb so lang laufen zu lassen.
Sensitiv-Programm
Wichtig für sensible Menschen und Allergiker, denn die Wäsche wird restlos von Waschmittelrückständen und Staubpartikeln befreit. Die hohe Temperatur des Wassers wird länger gehalten und die Maschine führt einen zusätzlichen Spülgang durch.
Mix-Programm / Automatikprogramm / Mischwäsche
Dieses Programm erspart das Trennen der Wäsche. Empfindliche Wäsche kann zusammen mit unempfindlichen Teilen gewaschen werden.
Jeans-Programm
Es wäscht Jeans schonender als das Normalprogramm, Farbe wird nicht ausgewaschen und Extra-Spülgänge sorgen für die restlose Entfernung von Waschmittelrückständen.
Sportprogramm / Outdoorprogramm / Imprägnierprogramm
Früher gehörten atmungsaktive Kleidungsstücke nicht in die Waschmaschine. Heute gibt es für sie spezielle Programme, denen Sie teilweise sogar Imprägniermittel zugeben können.
Hemden- / Business-Programm
Unverzichtbar für alle, die viele Hemden oder Blusen waschen müssen. Eine kürzere Waschzeit und eine geringere Schleuderzahl sorgen für eine geringere Knitterbildung und damit auch für ein schnelles Bügeln.
Dessous- / Handwäsche-Programm
Manche Kleidungsstücke wie Dessous oder andere empfindliche Materialien verlangen eine ganz besonders schonende Behandlung. Durch die reduzierten Trommelumdrehungen beim Waschen werden bis zu 1 kg Kleidung sogar schonender behandelt als bei einer Handwäsche.
Gardinen-Programm
Gardinen werden durch eine Vorwäsche von Schmutz- und Staubpartikeln befreit, danach werden sie im Hauptwaschgang gewaschen. Nach dem Schleudern wird die Wäsche schonend bewegt, und damit starkes Knittern verhindert. Das erleichtert das Bügeln.
5. Welche Ausstattung ist für Sie wichtig?
Extras für Komfort, Sicherheit und intelligentes Waschen.
Komfort-Extras
Bequem und einfach

Komfort wird bei neuen Waschmaschinen groß geschrieben. Dazu gehört auch, jederzeit genau zu wissen, was das Gerät gerade macht, wie lange es noch braucht, wann es fertig ist etc. Dafür sorgt eine Programmanzeige, eine Restlaufanzeige oder auch ein akustisches Signal. Sehr komfortabel ist eine Startzeitvorwahl. Hier kann eingegeben werden, wann die Waschmaschine ihre Arbeit beginnen soll. So können Sie zum Beispiel den günstigeren Nachtstrom nutzen. Wenn Sie zur Waschzeit nicht zu Hause sind, sollten Sie unbedingt auf ausreichende Sicherheitsvorkehrungen wie einen Aqua-Stopp oder beispielsweise einen doppelwandigen Zulaufschlauch achten. Natürlich können neueste Waschmaschinen bei Bedarf auch in ein sogenanntes Haus-Bus-System eingebunden werden. Es steuert, verknüpft und zentralisiert Informationen elektrischer Geräte eines Hauses.
Intelligentes Waschen
Sauber und sparsam

Neue Waschmaschinen der höheren Preisklasse sind häufig mit intelligenten Funktionen ausgestattet, die einen noch sparsameren Umgang mit Wasser, Energie und Waschmittel ermöglichen. Das kann sich langfristig auszahlen. Viele Waschmaschinen haben zum Beispiel eine Mengenautomatik: Sensoren messen das Gewicht und den Verschmutzungsgrad der Wäsche und stimmen die Wassermenge darauf ab. Einige Modelle verfügen über eine Beladungserkennung. Das Gewicht der Wäsche wird in einem Display angezeigt. Dies ist sinnvoll, um die Maschine genau richtig und damit hocheffizient zu beladen. Manche Waschmaschinen geben zusätzlich eine Dosierempfehlung für das Waschmittel oder haben sogar eine Dosierautomatik. Absolut ressourcensparend ist die sogenannte Fuzzy-Logik. Sie erkennt nicht nur die Wäschemenge, sondern auch die Wäscheart und passt automatisch das Waschprogramm an. Sensoren überwachen den Waschvorgang, regeln die Trommelbewegungen und die Laufzeit. Sparsamer geht es nicht.
Sicherheit
Rundum geschützt

Beim Kauf einer neuen Waschmaschine sollten Sie unbedingt auf das Wasserschutz-System achten, denn gerade Wasserschäden können viel Geld kosten. Dabei
werden verschiedene Systeme – teilweise sogar mit Hersteller-Garantie – unterschieden: Ein sogenannter einfacher Wasserschutz ist ein doppelwandiger Zulaufschlauch, der
eventuell austretendes Wasser durch eine zweite Schlauchwand auffangen kann. Ein Mehrfachwasserschutz (MWS) besteht aus einem elektrisch gesteuerten Zulaufventil mit
Sicherheitsniveauschalter, einem im Gerät integrierten Überlaufschutz, der dafür sorgt, dass die Trommel nicht überlaufen kann und einem Zulaufschlauch mit erhöhter
Druckfestigkeit. Beim Mehrfachwasserschutz plus (MWS +) haben die Geräte zusätzlich noch einen doppelwandigen Zulaufschlauch mit mechanischem Sicherheitsventil (Aqua-Stopp) an
der Verschraubung zum Wasserhahn. Der Vollwasserschutz (VWS) bietet noch mehr Sicherheit: Zusätzlich sind diese Waschmaschinen auch gegen Undichtheiten am Gerät sowie Auslaufen
am Zulaufschlauch geschützt. Selbst bei abgeschaltetem Gerät wird eine Störung erkannt.
Zu einem Rundum-Schutz gehört auch die Unwuchtkontrolle. Sie sorgt dafür, dass die
Maschine sicher schleudert. Ist die Wäsche in der Trommel ungleichmäßig verteilt, wird der Schleudervorgang unterbrochen und die Wäsche neu verteilt. Die Maschine hat damit
einen sicheren Stand und kann nicht wandern oder stark vibrieren.
6. Schnelle Entscheidungshilfe
Welche Waschmaschine passt zu Ihnen?


7. Tipps & Tricks
Zum Sparen:
1. Wenn Sie die Möglichkeit eines Warmwasseranschlusses nutzen, können Sie den Wasserverbrauch leicht und den Energieverbrauch sogar deutlich verringern. Ganz besonders, wenn Sie eine effiziente Warmwassererzeugung, zum Beispiel über eine Wärmepumpe oder über Solarkollektoren im Haus haben.
2. Neu auf dem Markt sind Waschmaschinen mit Smart-Grid-Technologie, die erkennen, wann Strom wenig kostet und sich dann automatisch einschalten.
3. Beladen Sie die Waschmaschine möglichst mit der für das jeweilige Programm zulässigen Höchstmenge. Der Strom- und Wasserverbrauch pro Kilogramm Wäsche ist immer dann am niedrigsten, wenn die Waschmaschine voll ist. Sehr nützlich ist dazu eine automatische Beladungserkennung in der Maschine.
4. Moderne Waschmittel und Waschmaschinen machen den Kochwaschgang so gut wie überflüssig. Er bietet bezüglich der Waschwirkung heute keine besonderen Vorteile mehr. Bei sehr hartnäckiger Verschmutzung reichen 60 Grad Waschtemperatur völlig aus. Nur ab und zu kann es sinnvoll sein, zwischendurch einmal 90 Grad zu wählen.
Zum Waschen:
1. Trennen Sie Weißes von Farbigem und unempfindliche Textilien von Wolle und Feinem. So können Sie stets das optimale Waschprogramm wählen.
2. Waschen Sie Feinwäsche und Wolle bei maximal 30 Grad, Buntes bei 40 Grad und Weißes höchstens bei 60 Grad. Vorwäsche ist meist unnötig. Behandeln Sie Flecken und starke Verschmutzungen lieber mit Spezialmitteln.
3. Bakterien und Viren überstehen einen Waschgang unter 40 Grad mit bleichstofffreien Waschmitteln (Colorwaschmittel) ohne Probleme. Bleichstoffhaltige Vollwaschmittel wirken dagegen keimreduzierend. Je heißer die Waschlauge, desto besser. Kleidungsstücke, die bakterien- und keimfrei werden sollen, sollten daher als Kochwäsche mit einem Vollwaschmittel gewaschen werden.
4. Um Hartnäckiges wie Rotwein, roten Traubensaft oder Spinat aus der Wäsche zu bekommen, verreibt man zunächst Fleckenentferner, Gallseife oder Schmierseife auf den Flecken und lässt die Wäsche etwas einweichen. Danach wäscht man ganz normal in der Waschmaschine. Für besonders verschmutzte Wäsche bzw. bestimmte Fleckenarten haben einige Hersteller ihre Maschinen sogar mit einer Flecken-Automatik ausgestattet. Über das Display kann die Fleckenarten (Gras, Schokolade, Rotwein etc.) gewählt werden, und die Maschine stellt sich bei Temperatur, Trommelumdrehung und Einweichzeit darauf ein.
5. Je hochwertiger Ihre Kleidung ist, desto hochwertiger sollte auch Ihre Waschmaschine sein. So können Sie feine Textilien absolut schonend reinigen und besser vor Verschleiß schützen.
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