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Das böse Mädchen
 
 

Das böse Mädchen (Broschiert)

von Mario Vargas Llosa (Autor), Elke Wehr (Übersetzer)
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Her mit den kleinen Chileninnen! rufen die Jungs in Peru. Es ist ein grandioser Sommer. Der berühmte Pérez Prado kommt mit seinem Zwölf-Mann-Orchester, in der Stierkampfarena gibt es einen Mambo-Wettbewerb, der trotz der Drohung des Erzbischofs, alle Teilnehmer zu exkommunizieren, bestens ankommt -- und die Clique des Ich-Erzählers veranstaltet Wettkämpfe in Straßenfußball oder Schwimmen. Überhaupt spielt die Welt verrückt in jenem Sommer des Jahres 1950: Der Hinkefuß Lañas wird von einem Mädchen erhört, Tico Tiravante bricht mit Ilse, die zu Víctor Ojeda überwechselt. Und dann sind da noch die Mädchen aus Chile, zwei Schwestern, die "uns Jungen aus Miraflores, die wir gerade die kurzen gegen die langen Hosen eingetauscht hatten, gehörig den Kopf verdrehten".

Die Mädchen aus Chile tanzen den Mambo ganz freizügig und unverschämt. Vor allem eine: das böse Mädchen, 15 Jahre alt, in das der ebenfalls 15-jährige Ich-Erzähler im gleichnamigen Roman von Mario Vargas Llosa sich unsterblich verliebt. Dann ist sie plötzlich weg, und ihm bleibt nur die Erinnerung -- bis er sie eines Tages in Paris für eine Nacht der Leidenschaft wiedertrifft. Es folgt eine Kette von Treffen, abenteuerlichen und leidenschaftlichen Treffen, die sich wie eine Schlinge um sein Leben ziehen.

Am Ende wird der Autor vom bösen Mädchen wieder verlassen -- nicht ohne die Bitte, sie, sollte er ihre Liebesgeschichte aufzuschreiben gedenken, nicht zu schlecht wegkommen zu lassen. Vargas Llosa hat ihr diese Bitte, stellvertretend für seine Hauptfigur, erfüllt. Denn Das böse Mädchen ist ein wundervoller Roman, leicht und freizügig wie der Mambo. Und er ist eine Liebeserklärung an die Freiheit und die Frauen generell. --Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

kulturnews.de

Raus aus Peru, aus dem Land, das so gar keine Zukunft zu bieten hat. Das will auch Ricardo, der in den 50ern in Lima aufwächst. Dort trifft er das Mädchen, das sein Leben bestimmen soll - ein Mädchen, das ihren Namen ständig wechselt. Ricardo schafft den Absprung nach Europa, wie auch sein Mädchen, das sich ihm vom ersten Moment an verweigert. Sie treffen sich im Laufe des Buches, im Laufe der Jahrzehnte, immer wieder, in Paris, in Tokio, in London, in Madrid. Doch das Mädchen heiratet reich, lässt sich für Geld demütigen und verleugeugnet ihre wahre Liebe: den eher mittellosen Ricardo. "Das böse Mädchen" ist Vargas Llosas europäischster Roman. Sein Blickwinkel, der bisher eher innerhalb Perus ruhte, richtet sich nun von außen auf sein Heimatland. Dafür aber, dass er die Geschichte einer erotischer Obsession schreibt, bleibt er merkwürdig akademisch. (bl) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Unsentimentale Liebesgeschichte , 27. Oktober 2006
Diese Rezension stammt von: Das böse Mädchen (Gebundene Ausgabe)
Der 15jährige Peruaner und Ich- Erzähler Ricardo verliebt sich im Jahre 1950 in die gleichaltrige Lily, um sie kurz darauf aus den Augen zu verlieren.
In den folgenden 40 Jahren taucht sie immer wieder in seinem Leben auf. Immer unter einer anderen Identität und oft an der Seite eines anderen Mannes.

Das böse Mädchen scheint unfähig zu lieben. Geld, so sagt sie, sei für sie das einzige Glück, das sich anfassen ließe. Ricardos unerschütterlicher Liebe begegnet sie mit Verachtung und Spott.
Die Liebesbeteuerungen des -wie sie sagt- armen Teufels und den Wunsch nach einer gemeinsamen Zukunft, findet sie kitschig.
Doch Ricardo liebt unverdrossen. Er leidet, er verzeiht, er leidet erneut und über all die Jahre ist er unfähig, jemals Liebe und Leidenschaft für eine andere Frau zu empfinden.

Die Schicksale dieses ungleichen Paares sind auf so fesselnde Weise miteinander verwoben, dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann.
Neben der märchenhaft anmutenden Liebesgeschichte wird der Leser von dem 70jährigen Autoren, der sich 1990 um das Amt des peruanischen Präsidenten bewarb, über die politische Entwicklung in Ricardos Heimat informiert.

Die Geschichte beginnt mit einer Lüge und als ich das Buch nach 396 Seiten Lesegenuss zur Seite legte, fragte ich mich, ob es auch mit einer Lüge endet und ob letztendlich gar nicht Ricardo, sondern das böse Mädchen der arme Teufel ist...
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Beeindruckende Liebesgeschichte, 17. Oktober 2006
Diese Rezension stammt von: Das böse Mädchen (Gebundene Ausgabe)
Wie man den fünf Sternen schon entnehmen kann, war ich begeistert von diesem Roman Vargos Llosas. Glücklicher Weise war ich vor der Lektüre dieser bezaubernden "Liebesgeschichte" nicht auf die diversen Verisse in den führenden Zeitungen gestoßen, sonst hätte ich es unter Umständen gar nicht gelesen, was aus meiner Sicht ein großer Verlust gewesen wäre. Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern Vargos Llosas, spielt die politische Situation in Peru nur eine untergeordnete Rolle. Im Vordergrund steht die fatale Liebesgeschichte zwischen Ricardo (Ricardito) und dem bösen Mädchen, dem Ricardo hoffnungslos verfallen ist und das ihm immer wieder entwischt, um in regelmäßigen Abständen sein mühsam geordnetes Leben erneut aus den Fugen zu bringen. Anfangs befürchtete ich eine ewige Wiederholung immer gleicher Situationen und hegte noch Unverständnis für die scheinbar blinde Liebe Ricardos zu dem wirklich sehr bösen Mädchen. Doch die beiden Hauptfiguren entwickeln sich und ihr Beziehung zueinander auf überraschende Weise, so dass dieser Roman einige ungeahnte Wendungen nimmt und sich die Liebe Ricardos als vielschichtig und eine sehr interessante Erscheinung entpuppt. Am Ende habe ich Ricardo beinahe bewundert für seine treue und selbstlose Liebe zu dem bösen Mädchen, die durch nichts zerstört werden kann, solange sie ihn nicht vernichtet. Ich bin immer noch ganz angetan von der emotionalen Dichte dieses Romans, die sprachlich schön, wenn auch nicht übermäßig anspruchsvoll verpackt ist. Ich empfehle dieses Buch jedem, der bereit ist, Vargos Llosa auch einmal von einer etwas anderen Seite kennen zu lernen und dem bereits "Tante Julia und der Kunstschreiber" gut gefalllen hat.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Glaubhaft, vielseitig und fesselnd, 10. Dezember 2006
Diese Rezension stammt von: Das böse Mädchen (Gebundene Ausgabe)
Zwei Lebensgeschichten, eine Liebesgeschichte. Immer vor den wechselnden Hintergründen historischer Fakten, verketten sich die Lebenswege der beiden Protagonisten auf immer neue und ungeahnte Weise. Beide Charaktere wirken - wenn sie auch extrem anmuten mögen - psychologisch absolut glaubhaft. Vargas Llosa macht aus ihnen mehr als einen blassen Typus, nach dem Lesen glaubt man diese Personen wirklich zu kennen. Man ist fast geneigt, dem Buch autobiographische Züge zu unterstellen. Ob das der Fall ist kann ich nicht beurteilen. Doch überdies überzeugt Vargas Llosa mit einer profunden Kenntnis der (über die ganze Welt verstreuten) Schauplätze und historischen Fakten. Wer einige der beschriebenen Stellen kennt, wird wie ich wohl noch mehr in den Bann dieses Buches gezogen werden.
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Voller Aufregung kaufte ich mir das Buch "Das Böse Mädchen".
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Vor 7 Monaten von Ronald Rüdiger veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen ein einzigartiger Liebesroman
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Der Roman "Das böse Mädchen" von Mario Vargas Llosa ist eine mitreißende, gefühlvolle Liebesgeschichte. Lesen Sie weiter...
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5.0 von 5 Sternen ein wunderschönes Buch über bedingungslose Liebe...
Ein sehr lesenswertes Buch, dass man nicht mehr aus der Hand legen möchte.
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