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aventiure vür daz ore - Hartmanns von Aue 'Erec'. Ein Hörbuch nach dem gleichnamigen Roman
 
 
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aventiure vür daz ore - Hartmanns von Aue 'Erec'. Ein Hörbuch nach dem gleichnamigen Roman [Audiobook] [Audio CD]

Hartmann von Aue , Hildegard E. Keller , Colette Brunschwig , Nadia Caldes , Jurgita Dudutyte
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"So lustvoll kann Wissenschaft sein: Neun Studentinnen und eine Professorin, die Zürcher Germanistin Elisabeth Keller, beschäftigen sich einen Winter lang mit Hartmanns von Aue"Erec", dem ersten Roman der deutschen Literatur - und das Resultat ist ein Hörbuch, das auch Menschen fern der Hochschule anspricht. ... Eine ferne, fremde Zeit kommt so nah, dass sie faszinierend wird." (Peter Müller, Tages-Anzeiger, 14.6.2005, S. 55)

"Der Erec für das Ohr ist ein eigenständiges Projekt, das einen grossartigen Zugang zu einer längst vergangenen (Erzähl-)Welt und erstklassiges Mittelhochdeutsch bietet und eine Gemeinde von Kennern mit einer innovativen und mutigen Überblendung eines hochhöfischen Klassikers mit modernen Haltungen besticht. Ein Hauptbeitrag des Hörbuchs dürfte gerade darin bestehen, vorzuführen, wie man heutzutage die wertvollen Artefakte der Vergangenheit rezipieren kann und sollte, damit sie nicht nur von Eingeweihten geschätzt und erinnert, sondern auch von allgemein Interessierten und jungen Leuten wahrgenommen werden können. Mittelalter-Insidern, -Unterrichtenden ebenso wie Performance-Ästheten wird die Anschaffung der CD wärmstens empfohlen." (Jörn Münkner, Zeitschrift für Germanistik XVI 1/2006, S. 129)

Mediaevum.de, Juli 2006

"âventiure vür daz ôre" ist keineswegs an eine 'Gemeinde von Kennern' adressiert, sondern kann allen Interessierten herzlich empfohlen werden. Der volle Hörgenuss stellt sich auch ohne paralleles Lesen im Booklet ein, da sich der Inhalt der mittelhochdeutschen Passagen aus dem neuhochdeutschen Kontext erschließt. Zugleich bietet das allgemein verständlich formulierte Booklet eine wissenschaftliche Einführung, um das Gehörte auch ohne Vorwissen richtig einordnen zu können. Der sprachliche Zauber der Dichtung, der ansprechende Zusammenschnitt, die musikalischen Darbietungen und die 'natürliche' Aussprache der mittelhochdeutschen Verse durch die Zürcherinnen - die alemannischen Mundarten der Schweiz haben den historischen Lautstand weitgehend bewahrt - garantieren ein ästhetisches Erlebnis.

Peter Müller, Tages-Anzeiger, 14.6.2005, S. 55

So lustvoll kann Wissenschaft sein: Neun Studentinnen und eine Professorin, die Zürcher Germanistin Elisabeth Keller, beschäftigen sich einen Winter lang mit Hartmanns von Aue "Erec", dem ersten Roman der deutschen Literatur - und das Resultat ist ein Hörbuch, das auch Menschen fern der Hochschule anspricht. ... Eine ferne, fremde Zeit kommt so nah, dass sie faszinierend wird.

Radio DRS2, Literarische Hörbuch-Neuerscheinungen, 5.7.05

Eine wunderbare CD!

Kurzbeschreibung

Hartmanns von Aue «Erec» ist der erste Roman der deutschsprachigen Literatur. Er erzählt die spannende Geschichte des Artusritters Erec und seiner Frau Enite, in der auch der zwergenhafte König Guivreiz, Riesen, Knappen und zornrote Grafen ebenso wie Königin Ginover und achtzig Witwen auftreten. Das Hörbuch präsentiert eine unterhaltsame, musikalisch angereicherte Erzählfassung in heutigem Deutsch mit ausgewählten mittelhochdeutschen Passagen; der Originaltext ist im Booklet übersetzt. Die Klangwelt der Sprache und der Schauplätze am Hof und im Wald wird lebendig: höfische Hochzeitsfeste, zarte Minneszenen, feurige Wort- und Turnierkämpfe gegen Rivalen. Damit kommt das Hörbuch dem an den mittelalterlichen Höfen praktizierten mündlichen Erzählen nahe.

Über den Autor

Hartmann von Aue, um 1165 - um 1210. Zur Biographie des mhd. Lyrikers und Epikers gibt es nur punktuelle Hinweise in seinen Werken. Er gehörte nach eigener Aussage dem Ministerialenstand an und besaß eine lat. Schulbildung. Wem er diente, wo er die Bildung erwarb, wer ihn förderte, ist nicht bekannt, ebenso wenig, auf welchen Ort im Südwesten sich Hartmanns von Ouwe als Herkunfts- oder Dienstort bezieht. H.s Werk entstand ungefähr zwischen 1180 und 1205.Hildegard Elisabeth Keller ist Assistenzprofessorin für Ältere deutsche Literatur am Deutschen Seminar der Universität Zürich.
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