aufgeschluckt? Noch ungewöhnlicher als der Roman-Name ist die Geschichte selbst.
Zugegeben, die Umschlagsgestaltung ist gewagt bis merkwürdig - vielleicht aber genau deshalb fiel mir das Buch in die Hände ... Ein paar Seiten gelesen und schon wusste ich, ich werde die Geschichte über Jonas Feist (der armen Hauptfigur) und seinem Gegenspieler Dörk Dehmel zur Kasse tragen, um sie zu Hause weiter zu lesen.
Bereits im Bus erntete ich skeptische Blicke, denn immer wieder entglitt mir ein lautes Grunzen. Der Roman ist schnell und einfach geschrieben und ich hatte ihn in drei Abenden durch. Drei tolle, unterhaltsame Abende wohlgemerkt. Die Geschichte beinhaltet eine herrliche Ansammlung skuriler Passagen. Wortwitz und Situationskomik Seite für Seite. Ich habe lange nicht mehr so gut gelacht: Unterhaltsam, etwas verrückt, doch auf jeden Fall sauwitzig! Empfehle ich an die Leser von Tommy Jaud oder Moritz Netenjakob.