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Die anstrengende Daueranwesenheit der Gegenwart
 
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Die anstrengende Daueranwesenheit der Gegenwart (Broschiert)

von Sarah Kuttner (Autor)
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 192 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 2 (14. März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 359617533X
  • ISBN-13: 978-3596175338
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 11.481 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Am Anfang gibts ein Echtheitszertifikat. Wo Kuttner draufstehe, sei auch Kuttner drin. Garantiert Sarah Kuttner im Vorwort, nachdem einige Leser angezweifelt hatten, die Fragen in Das oblatendünne Eis des halben Zweidrittelwissens. Kolumnen, Kuttners erstem Wurf, seien womöglich gefaked. Nein, alles echte Fragen und Auszüge ihrer Kolumnen aus der „Süddeutschen Zeitung“ und dem „Musikexpress“. Dann noch diese Wortmeldung: „Bitte nicht nochmal, liebe Sarah, deine Stärken liegen nicht in Bücher schreiben!“ -- Hm! Irgendwie versteht man, was der wackere Amazon-Rezensent namens „Nordlicht“ meint. Die MTV- und VIVA-Lady besitzt ein loses Mundwerk, ist furchtbar sympathisch und zum Fürchten schlagfertig. Nur -- in der gedruckten Langversion bleibt dieses verbale Feuerwerk merkwürdig fahl. Dennoch, Kuttner-Fans werden auch ihr zweites Opus lieben!

Es braucht schon eine pulverschneehafte Ratgebermentalität, auf E-Mail-Fragen wie „Snowboard oder Skifahren?“, den Snowboarder mit einem wilden „verrohter Ballermann-Sport für Ziegenbarttäger“ von der Piste zu fegen. Aber Billighandys aus dem Discounter und Ärztestreik? Arbeitet Frau Kuttner etwa für Stiftung Warentest oder die Ersatzkassen? Das geht denn doch zu weit. Bei der Frage nach Elton Johns Hochzeit erfahren wir dann doch so viel, dass sie das berühmte Wowereit-Zitat „und das ist auch gut so“ hasst, wie „Mundfäule beim Weihnachtsmann“. Humoristisch überzeugend findet sie weder Loriot noch Hallervorden. So langsam weiß man nicht, ob man Sarah Kuttner für solchermaßen anstrengende Daueranwesenheit eher bewundern oder bedauern sollte. WM, Internetsucht, Oscar-Preisträger, H&M, Ladenöffnungszeiten. Jeder Normalo hätte längst den Hörer auf die Gabel geknallt und die Kabel durchschnitten. Nicht so der knallharte Profi Kuttner.

Irgendwann fängt der skurrile Gaga-Fragenkatalog sogar an, Spaß zu machen. Gehirnwäsche? Nein, nur beginnt man, Sarah Kuttners assoziatives Prinzip zu verstehen, ihren ganz und gar spielerischen Umgang mit Sprache und ihre fast schon dadaistischen Querschläger, die sich um Meinung und Sachlichkeit einen Teufel scheren. Dennoch --, selbst die schlagfertigsten Repliken auf irgendwelche dämlichen Fragen nach Tages-, Pop-, und Konsumgeschehen nachzulesen, verdoppelt nicht etwa den Spaß, sondern macht nur erneut klar, wie situations- und verfallsgebunden das Ganze ist. --Ravi Unger

Kurzbeschreibung

Nach dem großen Erfolg von "Das oblatendünnen Eis des halben Zweidrittelwissens" kommt hier die Fortsetzung ihrer Kolumnen aus der Süddeutschen Zeitung, der dringend notwendige Lückenschluss zum vollen Dreidrittelwissen! Wieder zögert Frau Kuttner nicht, Fragen zu beantworten, die man sich bis eben noch gar nicht zu stellen gehofft hat. Ist Skispringen wirklich ein grausamer und zynischer Sport, nur weil so viele Springer in den Bäumen stecken bleiben? Ist Christian Wulff wirklich der sympathischere Politiker als Bruno, der Problembär? Wie waren überhaupt die ersten 100 Tage der großen Koalition? Besser oder schlechter als "Felix 2 - Der Hase und die verflixte Zeitmaschine"?

"Wenn du dir eine Digitalkamera kaufst, auf welche Eigenschaften achtest du?" "Rücksicht, Einfühlungsvermögen, Offenheit, Intelligenz - und sie sollte Kinder mögen."


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39 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kuttners Eistüte oder es muss ja nicht immer Goethe sein..., 16. April 2007
Sicherlich ist "Die anstrengende Daueranwesenheit der Gegenwart" kein Buch wie jedes andere, denn eigentlich ist es schon mal gar kein Buch, wie ich kurz nach dem Erwerb dieses Werkes feststellen durfte. Nun, eigentlich trifft auch das Wort "Werk" nicht ganz, denn unterbewusst schwingt ja in beiden Ausdrücken mehr mit als nur die Erwartung eines irgendwie eingebundenen Schriftstückes: Sehr konservative Menschen mögen eine Handlung erwarten, die meisten aber zumindest einen durchgehenden Text und einen ominösen "roten Faden". Sollten sie nun einer jener Menschen sein, so werden sie wahrscheinlich kaum Freude an Frau Kuttner finden, denn, um es vorweg zu nehmen, sie bietet ihnen leider keines von beiden.
Was sie stattdessen vorfinden, mag ernüchternd und banal zu gleich sein: Im Grunde beschränkt sich ein Großteil des Buches darauf, dass die Autorin in je ungefähr 6 Sätzen all die kleinen, sinnigen und unsinnigen Fragen des absurden Alltages der unter 30jährigen beantwortet, sei dies nun bezüglich der angesagtesten Nagellackfarbe des Sommers oder der zweifelhaften Vorteilhaftigkeit des Fahrradfahrens: Der geistige Anspruch steht erst einmal im zweiten Glied. Daraus lässt sich dann sicher auch noch folgern, dass sie dieses Buch verächtlich betrachten werden, wenn sie sich lieber mit den großen Problemen der Welt beschäftigen oder sowieso schon der Meinung sind, die Jugend hätte nichts wirklich Wichtiges im Kopf. Voraussichtlich werden sie zwar in diesem Buch einige Bestätigung für letztere Annahme finden, aber leider auf eine Weise, die sie sicher nicht zufrieden stellen wird.
Was den Schreibstil von Frau Kuttner angeht, nunja, er ist grundsätzlich schwer zu beschreiben. Böse Menschen mögen sagen, dass das Wörtchen "rotznäsig" oder die schlichte Umschreibung "doof" ganz trefflich passen, doch das wäre wohl zu tief gegriffen. Man muss zwar kein Freund ihrer Wortwahl sein, auch nicht der Jugendlichkeit der Autorin, aber zumindest muss man ihr zubilligen eine stringente Linie in ihrer Sprache zu haben, eine, die es dem Leser trotz ihrer Eigenheiten erlaubt stetig bei der Stange zu bleiben. Dass dabei die "Political Correctness" einmal vollkommen unter den Tisch fällt, ist wirklich etwas Wunderbares, denn auch in der Sprache gibt es Normen und Regeln, die häufiger zu hinterfragen -wie Sarah Kuttner es tut- dann und wann durchaus wünschenswert wäre. Es muss ja nicht immer Goethe sein, um etwas Wahres zu sagen.

Nachdem nun aber genug Kritikpunkte an "Die anstrengende Daueranwesenheit der Gegenwart" genannt worden sind, werden sie sich sicher fragen, warum das Buch trotzdem 5 Sterne bekommen hat. Es sei vorweg gesagt, Gründe gibt es viele und ich werde hier nur einige nennen:
Der Mensch Sarah Kuttner ist auf ihre Weise einzigartig: Nicht immer konform, nicht zwanghaft rebellisch, nicht nur auf den Bildzeitungseffekt aus und schon gar nicht hedonistisch. Ganz im Gegenteil gibt es an manchen Stellen des Buches fast schon philosophische Ansätze, so zum Beispiel bei der Frage inwiefern man sich für das Gute engagieren sollte, die sie lapidar damit beantwortet, dass, egal ob nun George Bush oder ein Selbstmordattentäter, ja jeder glauben würde, er würde sich für das "Gute" engagieren. Sicherlich ist das keine höhere Philosophie, keine Welterklärung, aber die versucht sie auch gar nicht zu geben: Vieles von dem was Sarah Kuttner schreibt, würde sie wohl "Alltagspoesie" nennen und genau das ist es auch.
Daran anknüpfend ist "Alltagspoesie" auch etwas wie "Kuttners Eistüte": Etwas Buntes und Zuckersüßes, dass man gerne auf langen Zugfahrten oder an heißen Tagen zu sich nimmt und sich dabei doch immer wieder an den kleinen besonderen Geschmacksnuancen erfreut. Ein seltsamer Vergleich, zugegeben, aber ein treffender: Dieses Buch wird nämlich gerade durch seine Lebensfreude lesenswert, denn genauso wenig, wie es immer Goethe sein muss, müssen es immer große Dinge, große Worte, große Taten sein. Manchmal ist weniger mehr und das Detail wichtig, also die Freude über die richtige Fingernagelfarbe im Sommer oder die Entscheidung lieber doch kein Fahrrad zu besitzen. Gerade diese schönen Details des Lebens bringt Sarah Kuttner sehr eigen, aber ebenso lebendig wie witzig, herüber.

Kurzgefasst wird "Die anstrengende Daueranwesenheit der Gegenwart" wohl nie für den Literaturnobelpreis nominiert werden und ebenso wenig von Marcel Reich-Ranicki auf Arte gelobt werden, aber davon sollte man sich nicht trügen lassen.
Sarah Kuttner ist eine ebenso fähige wie eigene Autorin hinter deren Worten durchaus mehr steckt als man denken mag.

Sicherlich also eine große Kaufempfehlung für dieses Stück lebendige Jugend, vor allem für alle zwischen 16 und 29.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Mit der Lizenz zum Totlachen, 28. Januar 2008
Welche Leute stellen sich Fragen wie "Sind Schweißbänder eine Modesünde oder super Sommerkleidung?" oder wer macht sich Gedanken über das "Toiletten-Verhalten" von Lindsay Lohan? Wer denkt ernsthaft darüber nach, ob Augenklappen sexy sind?
Sarah Kuttner!

Auf etwa 175 Seiten setzt sie sich mit solch mehr oder weniger lebenswichtigen Fragen auseinander und ist fähig mit einer ungewöhnlich treffenden Wortwahl ihre Meinung auf sehr ehrliche Art und Weise kundzutun. So lernt man Sarah Kuttners Privatleben dank dieser Kolumnensammlung in fast allen Einzelheiten kennen. Sie duscht zum Beispiel nicht, ihren Bettrand säumen Jung-Dandys und sie ist eine der besten Freundinnen von George Bush, mit dem sie bei seinem letzten Besuch erstmal eine "Restmauerbesichtung" vornehmen musste. Behauptet sie.
Dank dieses Buches, weiß die Nation endlich, dass in unserer Bundeshauptstadt Unmengen an herrenloser, alkoholisierter Jugendlicher herumstreunen und die feinen Vorgärten vollbrechen, aber dies tun ja auch die so genannten "urbanen Penner".
Es gibt Epiliergeräte, die kopiergeschützte Telefongespräche abhören und dabei außerdem zwölf Latte Makkaroni kochen können. Doch Vorsicht, diese Maschinen sind äußerst arrogant und zickig!
Man lernt über wichtige Dinge, zum Beispiel über das Elterngeld, man lernt, dass Christian Wulff der karohemdtragendste Politiker ist oder dass sich alle Mädchen eine Badewanne in der Küche wünschen.
Sarah übertreibt, Sarah lügt, Sarah ist charmant. Gerade das macht das Buch so lesenswert und lebendig.
Die Schlagfertigkeit und Eloquenz, gemischt mit einer guten Portion Quatsch-Erzählen, die Sarah (dank ihres Vaters, einem Radiomoderator) in die Wiege gelegt wurden, macht die Kolumnensammlung aus der "Süddeutschen Zeitung" so unterhaltsam, dass man Mühe hat, vor Lachen nicht weinen zu müssen.
Zu Recht wird das kleine Mädchen (1,60m), das am 29. Januar 1979 in Ost-Berlin geboren wurde, heute als "Leitfigur der unter 30-Jährigen" (F.A.Z.) bezeichnet. Der Hauptgrund liegt wohl an seiner gnadenloser Selbstironie und der Gabe genau das zu sagen, was ihm in den Sinn kommt, ohne Rücksicht auf Verluste, und irgendeine politsche Correctness wird sowieso nicht beachtet.
Der witzige Schreibstil verführt dazu, das Buch in einem Zug durchzulesen, was jedoch folgende Nachteile mit sich bringt:
1. der Titel könnte in "Die anstrengende Daueranwesenheit der Sarah Kuttner" umbenannt werden, da man sich bei dauerhafter Einnahme dieser Lektüre eventuell totlachen könnte. Daher sollte es wohldosiert gelesen werden.
2. man ist deprimiert, weil es vorbei ist
3. es gibt keine Vorfreude mehr auf dieses Buch.
Einziger Vorteil:
Man kann das Buch direkt noch einmal verschlingen und genießen!
(Oder den Vorgänger "Das oblatendünne Eis des halben Zweidrittelwissens" lesen.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Sprachstil., 21. Juni 2009
Von KleinerEngel777 (Randberlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Was habe ich gelacht, habe gebadet in den Wortsehen der Realität, habe mich erfreut an den sprachakrobatischen Wortschöpfungen. Beim Vorgänger dieses Buches "Das oblatendünne Eis des halben Zweidrittelwissens". Und auch diesmal wurde mein Verbalnerv wieder gekitzelt. Nur habe ich nicht so oft gelacht. Und doch ist es gut, dieses Buch. Dieser Nachfolger. Dieser Teil 2 vom besonderen ersten Teil.

Ich freute mich daran, dass Frau Kuttner die Herumreiterei der holländischen Fans auf der deutschen Vergangenheit absegnete. Auch ihre Offenbarung, sie wäre Geizwohner fand ich sehr aufschlussreich. Wieder faszinierte mich diese gestochen scharfe Sprache. Ausgestochen mit kleinen Förmchen, so wie an Weihnachten.. Doch ist das Buch bei weitem nicht so witzig wie der Vorgänger, trotzdem aber gut.
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5.0 von 5 Sternen Einfach wunderbar
Wer einmal anfängt dieses Buch zu lesen, hört erst auf wenn er fertig ist, es passt wunderbar in das Heute... Jederman weiterzuempfehlen.
Vor 6 Monaten von Anja Käschel veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen max-goldt-esk
ich liebe die art zu denken und zu schreiben von max goldt und muss sagen, dass sarah kuttner diesem stil sehr sehr nahe kommt: auch sie beschäftigt sich mit den großen und... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Rebecca Brzeski veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Intelligent und witzig
Die kurzen Texte sind intelligent, witzig und ein Genuss! Sarah Kuttner hat es geschafft, die Kurve von der Viva- und MTV-Moderatorin zu einer begnadeten Kolumnistin zu kriegen... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Schmiding veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ironie des Moments
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Vor 14 Monaten von Philip Winter veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Sarah Kuttners Kolumnen muss man lieben!
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Vor 19 Monaten von Christof Bente veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Definitiv wert gelesen zu werden...
In ihren Shows fand ich Sarah Kuttner ehrlich gesagt nervig und selbstverliebt. Als Autorin hingegen begeistert sie mich wieder und wieder aufs Neue! Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Herbert Krall veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen zweite Runde - nichts wirklich neues
Für dieses Werk gilt das gleiche wie für den Vorgänger: als einzelnen Kolumnen witzig und kurzweilig - in der Aneinanderreihung eher nervtötend ...... Trotzdem lesenswert.
Veröffentlicht am 8. September 2007 von 500grand

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5.0 von 5 Sternen Klasse
Das Buch ist viel zu schnell durchgelesen und am Ende ist man traurig, dass es schon wieder vorbei ist. Lesen Sie weiter...
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