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Alt sind nur die anderen. So werden wir in Zukunft leben, lieben und arbeiten
 
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Alt sind nur die anderen. So werden wir in Zukunft leben, lieben und arbeiten [Gebundene Ausgabe]

Elisabeth Niejahr
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 191 Seiten
  • Verlag: Fischer (S.), Frankfurt; Auflage: 2. Auflage (März 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100537041
  • ISBN-13: 978-3763255450
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 781.092 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Elisabeth Niejahr
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Wahrscheinlich müssen wir unsere Lebensentwürfe viel stärker korrigieren als unsere Versicherungssysteme", lautet eine der zentralen Einsichten der noch nicht ganz vierzigjährigen Journalistin Elisabeth Niejahr, die sich nun schon seit mehr als einem Jahrzehnt aus unterschiedlichsten Perspektiven mit den Folgen des demografischen Wandels beschäftigt. Die Autorin haben bei der Vorbereitung dieses für Jung und Alt unbedingt lesenswerten Buchs vor allem "Alltag und Lebensgefühl der künftigen Altenrepublik" interessiert. Ihre Recherchen führten sie an Orte, an denen man schon heute ein Gefühl dafür bekommen kann, wie wir in unserer überalterten Gesellschaft in Zukunft leben werden: Rentnerkolonien in Arizona etwa, aber auch verlassene und verfallende Plattenbausiedlungen in Ostdeutschland.

Niejahr spricht für die Generation der Babyboomer, die in der ersten Hälfte der sechziger Jahre geboren wurde, und die vor allem ein Gefühl miteinander teilt: dass es nämlich "von uns immer zu viele gab -- erst in der Schule, später an der Universität, dann bei den Bewerbungen für die ersten Jobs. Auch im Rentenalter wird das so sein, es wird viel mehr Alte und viel weniger Junge als heute geben". Mancher heute Vierzigjährige mag ja immer noch denken, er stünde bei dem sich abzeichnenden Konflikt zwischen Jung und Alt auf der Seite der Jungen. Und tatsächlich ist diese Generation ja in vielem ein Opfer des Generationenegoismus der heute Alten. Doch die werden die Folgen davon, dass die Gesellschaft die sie geschaffen haben, ihren Kindern die Lust an der Fortpflanzung ausgetrieben hat, kaum noch zu spüren bekommen. Das werden erst die Alten von morgen – und "das sind wir".

Niejahr führt uns anschaulich vor Augen, wie das Alter der heute mittleren und jüngeren Generationen aussehen wird und was unternommen werden muss, um in einer für alle lebenswerten Gesellschaft die rechte Balance zwischen den Generationen herzustellen. -- Recht eigentlich betrachtet hat dieses Buch nicht nur eine Empfehlung verdient: Es sollte Pflichtlektüre sein für jeden unter fünfundsiebzig! -- Andreas Vierecke

Kurzbeschreibung

Wie wird sie aussehen, die Republik der Alten? Allein in Deutschland wird in zwanzig Jahren mehr als die Hälfte der Einwohner älter als sechzig sein. Elisabeth Niejahr zeigt, wie das Leben, der Alltag in einer gealterten Gesellschaft dann aussehen könnte und was das für jeden von uns bedeutet. Zahlreiche Veränderungen - zum Beispiel eine längere Lebensarbeitszeit, ein neues Rentensystem - sind absehbar. Aber mit der grauen Revolution ändert sich mehr im Straßenbild, beim Wohnungsbau, im Verkehr oderim Produktangebot. Auch werden sich neue Lebenskonzepte durchsetzen und neue Gemeinschaften bilden. Denn eines ist sicher: Wir alle werden anders leben, anders denken, anders essen, vielleicht auch anders wählen und anders lieben, egal wie alt wir jetzt sind.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Buchdoktor HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Broschiert
Es gibt täglich neue beunruhigende Trends. In Deutschland klafft die Schere zwischen Arm und Reich weit auseinander, Frauen sehen sich mit dem Vorwurf konfrontiert, sie bekämen im internationalen Vergleich zu wenig Kinder, Industrie und Handwerk klagen über Fachkräftemangel, ehe der drohende demografische Wandel auch nur begonnen hat. Die Wirtschaftswissenschaftlerin und Wirtschaftsjournalistin Elisabeth Niejahr setzt Statistiken und Trends zunächst in anschauliche Bilder um. Am Beispiel ostdeutscher Städte und der Ruhrgebiets-Region zeigt sie auf, wie sich Bevölkerungsschwund auf den Geldbeutel des Einzelnen und die städtischen Kassen auswirkt. Dabei interessiert sie sich nach eigener Aussage stärker für individuelle Lebensgefühle als für Rentenformeln.

Wenn in Staaten mit einer schnell wachsenden, sehr jungen Bevölkerung das Bevölkerungswachstum Wohlstand und Stabilität gefährdet, was passiert umgekehrt in Staaten mit schrumpfender Bevölkerung? Werden diese Staaten durch den Schrumpfungsprozess wohlhabender? Welche Kosten entstehen durch den Rückbau einer Infrastruktur, die für höhere Bevölkerungszahlen ausgelegt war? Gefährdet eine alternde Bevölkerung das Wirtschaftswachstum, weil ältere Menschen risikoscheuer sind und deshalb möglicherweise weniger konsumieren als in jungen Jahren? Warum ist das Erfahrungswissen deutscher Fachkräfte in Person von Senior-Experten auf dem Weg nach China und warum haben erst wenige Firmen auf den unternehmensinternen Know-How-Schwund durch die Vorruhestandsregelung reagiert? Können Entscheidungsträger in Gegenden, die von Abwanderung junger Fachkräfte und junger Familien betroffen sind, von anderen Ländern lernen? Wie wird sich das durch Bevölkerungsrückgang und Überalterung steigende Wohlstandsgefälle auf Familien auswirken, deren Mitglieder stärker als zuvor auf gegenseitige Unterstützung angewiesen sind? Die Autorin beantwortet diese Fragen und vertritt zu populären Thesen wie der der Destabilisierung von Staaten in Vorderasien und Afrika durch beschäftigungslose zornige junge Männern ihre eigene Ansicht. Niejahr konstatiert in Deutschland eine Abneigung zu planen, Szenarien zu durchdenken und sich mit wirtschaftlichen Themen auseinanderzusetzen.

Gegen die beschriebene Abneigung gegenüber Wirtschaftsthemen ist ihr Buch ein probates Mittel. Elisabeth Niejahr schildert Zusammenhänge anschaulich, stellt Verknüpfungen zwischen einzelnen Trends her und blickt dabei über den gewohnten deutschen Tellerrand. "Alt sind nur die anderen" ist ein leicht zu lesendes Buch, das kritische Betrachtung mit positiver Einstellung verknüpft.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Wer keine Lust verspürt, sich durch dicke Folianten mit Statistiken zu kämpfen und knapp und umfassend in das Thema "demographische Falle" einsteigen will, der muß dieses Buch lesen. Ich habe es "am Stück" verschlungen. Die Dimension des Wandels wird derzeit noch unterschlagen, lediglich daß sich in den nächsten Jahren einiges ändern wird, das wissen wir. Präzise, verständlich und umfassend erläutert Frau Niejahr, daß diese Entwicklung alle Facetten unseres Lebens betreffen wird und was sie für Staat, Wirtschaftskraft, Innovation, Alltag, Leben, Liebe und Zusammenleben bedeuten wird. Sicher kein Fachbuch für den Lehrstuhlinhaber, aber das Beste, das mir zu dem Thema bisher untergekommen ist.
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3 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Klaus Grunenberg VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Ja, wir werden in wenigen Jahren wohl alle einwenig älter werden, wie auch die Republik sicherlich, und weiser hoffentlich und noch fröhlicher, denn alles wird gut.

Darauf können wir nämlich bauen, um es mal mit Frau Ruge auszudrücken, die bereits ein Jugendbuch geschrieben hat, als doch schon nun in die Jahre Gekommene - oder wie sehe ich das?

Alles wird nämlich gut und somit ist dieses Buch der Frau Niejahr so entscheidend für uns, weil das Gute bekanntlich nahe liegt.
Nicht weitersagen. wir werden älter!

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