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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 13. Januar 2014
Ein Buch mit einem wunderschönen Cover, eine Geschichte, die in meiner absoluten Traumstadt spielt und die Liebe als Hauptthema der Handlung. 'Ich und andere uncoole Dinge in New York' schien genau in mein Beuteschema zu passen. Leider war die Umsetzung dann aber doch nicht zu hundert Prozent nach meinem Geschmack.

Ganz wunderbar ist in meinen Augen der Schreibstil von Juli K. Stein. Obwohl sie eine Geschichte aus der Sicht der 16-Jährigen Judith schreibt und allerlei Themen aufgreift, die wie die Faust aufs Auge in das Leben von Teenagern passen, wird die Sprache sicherlich Leserinnen und Leser aller Alltagsgruppen ansprechen. Julia K. Stein verzichet nicht nur auf einen umgangssprachlichen Ton, sondern verliert sich darüber hinaus auch nicht in überflüssigen Beschreibungen. Oftmals habe ich es bereits erlebt, dass Autoren und Autorinnen viel zu viel Zeit mit ausufernden Erklärungen über den Ort, in dem sich die Hauptfigur eines Buchs bewegt, vergeuden. Auch, wenn ich persönlich noch nie in New York war, kann ich mir vorstellen, dass diese Stadt genug Stoff für eine ausführliche Darstellung bietet. Immerhin streift die Protagonistin auch immer wieder durch die Straßen New Yorks. Aber Julia K. Stein findet in ihrer Geschichte ein perfektes Maß.

Generell hat mir das gesamte Setting außerordentlich gut gefallen. Das Zusammentreffen von Judith mit allerlei verschiedenen Amerikanern ist Julia K. Stein äußerst amüsant gelungen. Immer wieder habe ich mich beim Schmunzeln erwischt, wenn Judith Vorurteile gegenüber Deutschen aus dem Weg räumen muss oder aber sie in ein riesiges Fettnäpfchen tritt.

Ganz problemlos wiederum verlief in meinen Augen allerdings nicht die Darstellung der Protagonistin Judith. Ein 16-jähriges Mädchen, das immer wieder durch ihre Handlungen beweist, wie jung und naiv sie ist, andererseits aber schon so unheimlich erwachsen sein möchte. Das Bild, das Julia K. Stein von Judith gezeichnet hat, ist für mich leider nicht rund und hat mir anfangs nicht gefallen. Natürlich finde ich es immer schön und meiner Meinung nach ist es auch besonders wichtig, wenn eine Hauptfigur, mit der ich mich identifizieren soll, Ecken und Kanten hat. Doch stehen Szenen, in denen Judith zunächst genau so handelt und fühlt, wie man es von einem Mädchen in ihrem Alter erwartet, nicht im Einklang mit den Momenten, die nur kurze Zeit später folgen. Denn in sekundenschnelle steht man plötzlich einer jungen Frau gegenüber, die für ihr Alter viel zu ernst ist und meint, all die Menschen in ihrer Umgebung richtig analysieren zu können. In meinen Augen wäre es schön gewesen, wenn Julia K. Stein sich für eine Seite entschieden hätte. Gern auch für die naive und unerfahrene Judith, die mir am besten gefallen hat, weil sie am authentischsten wirkte.

Judith in schweren und schwachen Momenten zu erleben ist emotional und besonders echt, weil die Autorin Gefühle, Verwirrungen und Missverständnisse in ihre Geschichte einbaut, die tatsächlich aus dem Leben eines Teenies stammen können. Nicht nur, dass Judith beinahe einen gesamten Sommer ohne ständige Aufsicht von Erwachsenen in einer Metropole wie New York verbringen kann (sicherlich DER Traum eines jeden Jugendlichen!), sondern darüber hinaus die Qualen und Schönheiten der Liebe erfahren darf. In diesem Zusammenhang haben mir vor allem die Figuren von Rachel und deren Bruder Adam gefallen. Genau genommen war es sogar die gesamte Familie Rosenbaum, die ich besonders schnell ins Herz geschlossen habe. Sämtliche Mitglieder sind so wunderbar verschieden und lebendig, dass sie genügend Stoff für eine eigenständige Geschichte bieten würden.

Fazit: 'Ich und andere uncoole Dinge in New York' ist eine Geschichte, die in meinen Augen besonders jugendliche Leserinnen ansprechen wird. Denn die Protagonistin Judith erlebt in einer aufregenden Weltstadt nicht nur die Höhen und Tiefen der ersten Liebe, sondern hat auch mit anderen Dingen des Erwachsenwerdens zu kämpfen. Mir als etwas 'ältere' Leserin hat allerdings die etwas unausgereifte Darstellung von Judith, die zwischen naiv und gewollt erwachsen schwankte, anfangs nicht zusagen können. Doch Judith entwickelt sich trotz der geringen Seitenanzahl sichtlich zu ihrem Vorteil, sodass ich die Geschichte, mit all ihren amüsanten und emotionalen Zügen, doch noch genießen konnte und mir sogar gewünscht hätte, sie würde noch einige Kapitel weitergehen.
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am 21. Januar 2016
Ich muss sagen, den Schreibstil fand ich am Anfang wahnsinnig gewöhnungsbedürftig. Jeder Satz ist für sich genommen ganz gut, aber teilweise etwas wirr aneinander geordnet, was – schätze ich – den Gedankengängen der Protagonistin verschuldet ist, da es ein Ich-Erzähler im Präsens ist und so direkt mit Judiths Gedankenwelt verbunden.
Bei mir zumindest ist vor allem zu Beginn ein sehr laienhafter Eindruck entstanden – es war für mich auch das erste Buch der Autorin – und ich hatte keine große Motivation weiterzulesen. Habe es dann aber doch gemacht. In erster Linie, weil ich nichts anderes mehr auf dem Reader hatte.
Nach diesen Anfangsschwierigkeiten habe ich mich reingefunden, mich daran gewöhnt und mich auch nicht mehr so groß daran gestört. Was ich nach wie vor irritierend fand, waren die Zeitsprünge, die teilweise im Fließtext gemacht werden. Die ganze Geschichte wirkt dadurch reichlich gehetzt, man hat manchmal gar keine Zeit sich richtig auf die Szene einzulassen und wird so ab und zu rausgerissen, allein weil man damit beschäftigt ist sich zu orientieren. Da können Geschmäcker ja verschieden sein, ich habe in anderen Kommentaren gelesen, dass es ihnen gefallen hat keinen überflüssigen „Schnickschnack“ dabei zu haben und ich muss zugeben, dass auf diese Weise das Buch auch sehr wenige Längen hat, was durchaus vom Vorteil ist.
Trotzdem, manchmal hat man das Gefühl sie redet mit Leuten drei Sätze, schon sind drei Stunden vergangen – man weiß nicht wie, aber egal – und schon ist man in einer neuen Szene. Mir hat das nicht so zugesagt.
Dafür würde ich also schon mal einen Stern abziehen.

Den zweiten, fetten Stern ziehe ich für die Protagonistin und ihre nicht vorhandene Charakterentwicklung ab. (Vorsicht, ab hier Spoiler Alert!)
Das sie naiv ist, ist manchmal zwar zum gegen die Stirn schlagen, macht mir aber nichts aus. Was mir was ausmacht, und zwar wirklich, wirklich, ist, dass sie ihr Happy End so gar nicht verdient hat. Sie tut NICHTS dafür, springt nicht einmal irgendwo über ihren Schatten.
Und das Ende an sich fällt für mich auch definitiv zu knapp aus. Wenn man ein ganzes Buch über hin und her liest, will man am Ende schließlich auch irgendwie belohnt werden, das Buch nicht ewig, aber doch sanft ausklingen lassen. War für mich hier nicht der Fall, der Belohnungseffekt blieb für mich aus. Ich erwarte ja schon nur seichte Lektüre und als ich mich irgendwann reingelesen hatte, habe ich ja auch genau das bekommen, aber die Entwicklungen (oder eben deren Fehlen) im letzten Teil haben für mich den Ausschlag gegeben, dem Buch nur drei Sterne zukommen zu lassen.
Judith war mir schon am Anfang nicht besonders sympathisch, aber zwischendurch gab es immer mal wieder Stellen, wo ich sie immerhin gut nachvollziehen konnte, aber vor allem habe ich Potential in ihr gesehen, dass sie leider nicht erfüllen konnte. Sie wurde zum Ende hin immer unsympathischer. Und entschloss sich dazu es auch zu bleiben. Schade, da gerade das Ende einem von einem Buch mit am besten im Gedächtnis bleibt.
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am 2. Februar 2014
Der Roman " Ich und andere uncoole Dinge in New York" von Julia K. Stein beschreibt die Erfahrungen, die die 17-jährige Judith während eines New York Aufenthalts sammelt. Judiths Mutter ist Künstlerin und hat einen neuen Mann an ihrer Seite, der aus New York stammt. Über die Sommerferien fährt Judith mit ihrer Mutter zusammen nach New York. Bereits Judiths Ankunft verläuft sehr chaotisch, da ihre Mutter nicht wie versprochen am Flughafen steht, um sie abzuholen. Judith findet eine Nachricht auf ihrer Mailbox, die ihr mitteilt, dass sie sich ein Taxi nehmen und zu einer bestimmten New Yorker Adresse fahren soll. Dort erwartet sie jedoch nicht, wie gedacht, ihre Mutter, sondern Rachel, die Nichte des neuen Freundes ihrer Mutter. Wenig später erfährt Judith von ihrer Mutter, dass sie ab jetzt bei Rachel wohnen und, dass sie ein Sommerpraktikum bei einer Softwarefirma in New York machen soll. Judith ist wenig begeistert, kann jedoch nicht viel dagegen unternehmen und versucht das Beste draus zu machen. Als sie abends mit Rachel zusammen weggeht, lernt sie Peter kennen, einen Studenten aus New York, der ihr sehr gut gefällt...

Inhalt:
Die Geschichte, die das Buch erzählt, hat mir sehr gut gefallen. Sie wird ungeschönt erzählt und zeigt so auch die Schattenseiten von Judiths Aufenthalt in New York. Ich finde es gut, dass Judith nicht nur gute Erfahrungen dort macht, denn so wirkt das Erzählte sehr realistisch. Es beschäftigt sich mit den Problemen, die viele Teenager in Judiths Alter haben und das Leben ist eben nicht immer nur fröhlich und bunt. Ich finde diese Tatsache in diesem Buch sehr gut widergegeben und dieser Realismus gefällt mir sehr gut. Auch, dass die sich entwickelnde Liebesbeziehung einige Schwierigkeiten aufweist, finde ich sehr realistisch und somit sehr gut dargestellt. Aber obwohl alles so ungeschönt ist, finde ich die erzählte Geschichte einfach wunderschön. Die Erfahrungen, die Judith macht, sind zwar nicht durchweg gut, aber dennoch erzählt dieses Buch eine wunderschöne Liebesgeschichte.

Sprache:
Auch sprachlich hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Auch die Sprache und die Wortwahl des Buches haben mir sehr gut gefallen. Es gibt keine sehr komplexen Satzstrukturen, was ich für dieses Buch sehr passend fand. Und auch die Wortwahl ist dem Inhalt des Buches entsprechend.
Was ich darüber hinaus sehr angenehm fand, ist dass der Zeilenabstand im Gegensatz zu anderen Büchern realitiv groß ist.

Charakteren:
Die Charakteren in diesem Buch finde ich allesamt sehr gut konstruiert. Da wäre beispielweise Judiths Mutter, die zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist, um zu bemerken, dass Judith sie an ihrer Seite braucht. Judith finde ich sehr sympatisch, da man sich sehr gut in sie hineinversetzen kann. Sie hat noch nicht allzu viele Erfahrungen im Leben gemacht und fällt aus diesem Grund die ein oder andere falsche Entscheidung. Da dem Leser dies jedoch nachvollziehbar dargestellt wird, fängt man nicht an sich über Judith aufzuregen, sondern fühlt mit ihr und das finde ich bei einem guten Buch ganz wichtig.

Cover:
Das Cover des Buches hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Es ist ansprechend gestaltet und vermittelt einen ersten Eindruck des Lebens in New York. Das Bild weckt den Eindruck einen leichten und unbeschwerten Tages in New York, an dem die Sonne scheint und eigentlich nichts schief gehen kann. So oder so ähnlich wird sich Judith ihre Zeit in New York wahrscheinlich vorgestellt haben, dass dann tatsächlich alles anders kommt, erzählt dieses Buch.

Fazit:
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, weshalb ich es mit 5 Sternen bewerte. Die Geschichte ist sehr realistisch und ungeschönt dargestellt und ist doch zugleich wunderschön. Während des Lesens erfährt der Leser einiges über New York, was ich ebenfalls sehr gut finde. Die Charakteren in diesem Buch sind sehr liebevoll gestaltet und sind alle ganz individuell, was mir besonders gut gefallen hat. Ich kann dieses Buch also nur jedem empfehlen, der Lust auf eine wunderschöne, aber realistische Liebesgeschichte mit ein paar Eindrücken aus New York hat.
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Wenn man so liest, was ein 16-jähriges deutsches Mädchen in New York so erleben kann, wird man glatt neidisch. Judith heißt die Protagonistin dieses Romans, sie ist 16 Jahre alt und verbringt die Sommerferien in New York. Genau dorthin hat es ihre Mutter verschlagen, die als Szene-Künstlerin ein eher extravagantes Leben führt. Judith wohnt allerdings (glücklicherweise!) nicht bei ihrer Mutter, sondern in einer WG mit einer Nichte des Lebenspartners der Mutter und noch einem jungen Mann. So weit so cool. Es wird noch alles viel cooler. Echt jetzt. ;-)

Es geht um ihren Praktikantenjob, Freundschaft, die Dating-Kultur der New Yorker und auch ein wenig um Familie; dabei allerdings weniger um ihre eigene Familie.
In ihrer naiven Art lernt Judith irgendwann auch die Schattenseiten der stets wachen, gut aufgelegten Altersgenossen kennen und gerät schließlich in eine blöde Zwickmühle. Oh, wie süß und kribbelig diese Schilderung: Erste große Liebe und so ... man möchte glatt wieder 16 sein...

So fühle, lache, freue und leide ich als Leserin mit Judith --- und fühle mich über die gesamte Geschichte spritzig-kurzweilig unterhalten.
Insbesondere die *gar nicht so uncoole Art der Gedanken* Julias ist es, die mir an dem Stil der Autorin so gut gefällt. Judith K. Stein legt ihrer Protagonisten für die Schilderung der "... uncoolen Dinge in New York" zum Brüllen komische Worte in den Mund. So wird sogar relativ Unspektakuläres, sehr unterhaltsam zu lesen.

Den Roman empfehle ich gerne weiter, ich denke da an nicht nur an junge Mädels, sondern auch an Junggebliebene, die gerne hie und da ihre Nase in einen Teenager-Liebes-Romanen stecken ... und damit ein klein wenig am Puls der Zeit bleiben möchten.
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Aufgrund eines Praktikums landet die 16-jährige Judith aus Dinslaken in der Traumstadt New York. Allein das ist schon genug Stoff für eine schöne Story. Wenn dann auch noch die Liebe im Big Apple mit ins Spiel kommt, kann man eine turbulente Geschichte erwarten. Zumal Mister Perfect meist doch ein anderer ist, als man zunächst annimmt... Natürlich geht es hier auch um gängige Vorurteile, die man in den USA Deutschen gegenüber hat, um das Leben in der Metropole und die Tücken des Verliebtseins...

Ich habe bereits "Liebe lässt sich nicht googeln" von der Autorin gelesen und mochte ihren unterhaltsamen Stil sehr gern. Sie kann einfach gut erzählen. Zudem hat mir das Thema gut gefallen, da ich selbst als Jugendliche zeitweise in den USA gelebt habe und vieles finden konnte, das ich genauso von meinem eigenen Aufenthalt kannte ;-) Das Buch eignet sich für Jugendliche und Erwachsene, die gerne turbulente Liebesgeschichten lesen, deren Protagonisten allzu menschliche Schwächen aufweisen. Eine schöne Urlaubs- oder Couchlektüre!
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am 11. Mai 2015
Ein Buch, das ich bereits vor einer ganzen Weile gelesen habe. Der Anfang hat mir noch sehr gut gefallen, die Figuren wurden witzig vorgestellt und ich musste einige Male schmunzeln. Dann wurde die Story mit jeder Seite dünner und gegen Ende habe ich mich gefragt, wie Frau Stein da noch etwas Spannung reinbringen will. Ich fand das Buch unterhaltsames Mittelmaß, hat Spaß gemacht, für dieses Genre ganz ordentlich. Würde wieder etwas von der Autorin lesen, da der Schreibstil leicht und flüssig war.
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am 27. Februar 2016
Das Buch behandelt die Geschichte von Judith. Einem 16- Jährigen Mädchen aus dem Ruhrgebiet, die auf Grund des neuen Lebensgefährten ihrer Mutter, den Sommer über in New York verbringt.

Schon als Judith in New York eintrifft, muss sie feststellen, dass alles anders läuft, als es soll. Erst wird sie nicht vom Flughafen abgeholt, dann stellt sich heraus, dass sie nicht mit ihrer Mutter und deren Lebensgefährten Dave zusammen wohnt, sondern mit Daves Nichte Rachel und Benjamin eine WG bewohnen soll und schließlich erfährt sie, dass New York für sie kein Urlaub sein wird. Denn ohne Judiths wissen, hat Dave auf Grund falscher Tatsachen ihr für den Sommer einen Praktikumsplatz besorgt, dessen Hauptaufgabe das programmieren ist. Doch das Problem ist- Judith kann, entgegen der Behauptung ihrer Mutter, gar nicht programmieren. Dennoch versucht sie das Praktikum irgendwie durchzustehen und sich im Hintergrund zu halten, denn schließlich gibt es ja dafür Geld. Judith versucht sich in New York so gut es geht anzupassen und tut genau das, was die meisten Teenager tun- Feiern und Trinken. Auch die Liebe bleibt bei ihr nicht auf der Strecke. Schon am ersten Abend trifft sie Peter. Peter, der beide Mädchen (Rachel und Judith) dazu bringt um ihn zu buhlen. Peter, der Judith sowohl glücklich, als auch unglücklich macht. Peter, der ein Geheimnis hat. Aber da ist nicht nur Peter, der Judith den Kopf verdreht. Auch Rachels Bruder Adam erweckt Gefühle in ihr, die mehr als nur Zuneigung bedeuten. Die Frage ist nur: Wer ist der richtige und für wen wird sich Judith entscheiden?

Was ich gut an dem Buch fand ist, dass man die Höhen und Tiefen von Judith (aus ihrer Sicht wurde das Buch geschrieben) mitbekommen konnte. Insbesondere das Gefühlschaos- All die Emotionen: Zuneigung, Abneigung, Liebe, Eifersucht, Schmerz, Frust, Enttäuschung, etc. Zudem ist es Julia K. Stein wirklich gut gelungen die Sichtweise eines Teenagers wiederzugeben. Judith wirkte auf mich zum Teil, wie ein Kind und dann doch wieder erwachsen und ich glaube das macht diese Geschichte auch aus. Es zeigt, wie Judith versucht sich selbst zu finden, wie sie versucht erwachsen zu werden, wie sie versucht eigenständig zu sein, aber gleichzeitig noch abhängig ist von dem, was ihre Umwelt ihr vorgibt.

Judith kam sehr sympathisch und authentisch rüber. Des Öfteren musste ich echt schmunzeln/grinsen/lachen, weil ein paar Szenen einfach dementsprechend lustig/ aufheiternd waren. Generell konnte man sich in alle Charaktere gut hineinversetzen und schnell mit ihnen Sympathisieren oder eben eine Antipathie entwickeln. Die Geschichte konzentriert sich auch wirklich auf Judith und ihre Erfahrungen und Erlebnisse und ist demnach und glücklicherweise kein Reiseguide.

Ich kann ehrlich gesagt nicht genau sagen, warum ich das Buch nur mit 3 Sternen bewertet habe (Leider kann man ja hier keine halben Sterne verteilen, sonst hätte das Buch diesen halben Stern noch erhalten). Im Großen und Ganzen war es ein angenehmes Buch. Ich hatte es innerhalb eines halben Tages durchgelesen und denke, dass sich das Buch auf jeden Fall besonders für Teenager eignet (Erwachsene werden sicher auch an dem Buch ihre Freude haben!). Am Ende hätte ich mir jedenfalls einen Epilog gewünscht (Sollte es keinen 2. Teil geben). Ich hätte gern gewusst, wie es weitergeht. Ob Judith doch in New York bleibt und sich gegen die Heimreise wehrt oder eben nach Deutschland zurückkehrt und ob das mit ihr und punkt, punkt, punkt (Ich will ja nicht Spoilern ;)) funktioniert usw. usw. … Demnach hat mir da irgendwie der richtige Abschluss gefehlt. Das Ende wirkte auf mich, wie ein halbes Happy End und erzeugte bei mir keinen –Hach, wie schön- Moment. Aber dennoch ist es ein gelungenes Buch. Ich würde es weiter empfehlen.
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am 16. Oktober 2015
Zum Inhalt braucht man ja nicht viel sagen da sich jeder bestimmt durchliest um was es geht. In Kurzform: Mädchen verbringt ihre Ferien in New York da ihre Mutter dort einen Freund hat, lernt einige Leute kennen und wird zu einem Praktikum verdonnert. Des Weiteren lernt sie einen Kerl im Nachtleben kennen und das Drama nimmt seinen Lauf, wenn da nicht der interessante Bruder ihrer Mitbewohnerin wäre. Klingt erstmals etwas merkwürdig aber hinter diesem Buch steckt so viel mehr.

Die Gestaltung des Buches ist für mich sehr gut gelungen, die Details der Schauplätze, die Beschreibung der Menschen und ihrer Art, ist für mich sehr gut gelungen und falls es einen zweiten Teil geben wird (was ich wirklich sehr hoffe) oder gibt, wünsche ich mir dort genauso viel Detailliebe.

Der Stil und die Sprache des Buches ist passend zur Atmosphäre leicht zu lesen und überzeugt durch die lockere Art der Ausdrucksweise. Ich konnte mich schnell ins Buch reinlesen und war begeistert das es eine etwas andere Love Story ist, wo nicht alles nur super ist usw. Eben nahe an der Realität.

Zu den Protagonisten muss ich sagen das ich Judith die meiste Zeit als sehr sympathisches Mädchen gesehen habe, das von der Stadt und dann von Peter überwältigt war. So schnelllebigen wie die Stadt hat sich auch sie in Peter verliebt, was denke ich etwas naiv war, aber eher von ihrer Unerfahrenheit kommt, das wiederum zeigt wie nah an der Realität das Buch geschrieben ist.

Mit Peter und ihrer Mutter konnte ich mich nicht so anfreunden,beide haben auf mich sehr schnell egoistisch gewirkt. Doch auch diese beiden machen einen Teil der Geschichte aus und das ist auch gut so.
Zu Adam muss man nicht viel sagen, lasst euch am besten selbst von ihm verzaubern.

Mein Fazit ist das dass Buch definitiv lesenswert ist und man sich hier von der Stadt New York und der Treiben dort mitreißen lassen sollte.
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. April 2015
Judith wollte schon immer aus dem Kleinstadtmuff heraus, aber in New York ist alles groß, laut und anders. Ihre Mutter ignoriert sie fast, die Mitbewohnerin ist gewöhnungsbedürftig und die Jungs auch ganz anders als Zuhause. Aber Judith stürzt sich ins Abenteuer mit verheerenden Folgen …

Die Protagonisten
Mit Judith werden sich viele Leserinnen identifizieren können. Sie ist noch ziemlich jung, hat nicht immer von allem eine Ahnung und wirkt auch manchmal recht hilflos. Eigentlich ist sie für mich gerade in der “Weder Fleisch noch Fisch Phase”. Aus der bin ich schon etwas herausgewachsen, deswegen ging mir Judith auch manchmal auf die Nerven, weil sie manche Dinge sehr komisch anfasst in ihrem Leben und auch mal sehr hilflos wirkt. Das hat aber mit meinem Alter zu tun und macht die Figur nicht wirklich schlechter.

Die Nebenfiguren sind zum Teil sehr exzentrisch. Ich brauche da nur an Judiths Mutter zu denken, die wirklich ein Unikat ist, auch wenn sie scheinbar früher mal anders war. Ein Umstand, der mich auch als Teenager mehr beschäftigt hätte. Da wären wir bei einem weiteren Problem, dass ich mit Judith hatte: Über viele Probleme geht sie einfach hinweg und auch der Roman verweilt nicht unbedingt bei den Stellen, die interessant sein könnten, sondern beschäftigt sich eher mit der Jungsthematik. Aber wenn der Leser sich darauf eingestellt hat, ist diese Thematik eigentlich gut ausgeführt.

Kulisse
New York (hier bitte den Gesang von Rihanna einsetzten), eine Stadt die niemals schläft, ihre Eigenarten hat und ziemlich spektakulär sein kann. Was mir so ein bisschen fehlt ist, dass Judith sich gar nicht für Sightseeing interessiert. Nicht mal im Ansatz, aber wenn ich so jung wäre, würde ich schon die Hotspots sehen wollen. Anstelle dessen ist sie viel in Kneipen unterwegs.

Handlung
Der Leser darf keine Geschichte erwarten, in der Judith sich kolossal verändert. Eher ist es ein klein bisschen Abenteuer Roman à la “Ich sehr zum ersten Mal die Welt” und “Wen soll ich küssen?” wobei die Auswahl der Jungen überschaubar ist. Also nicht dass hier der Eindruck entsteht, Judith sei völlig frei von Werten und Normen. Zwar weichen ihre Grenzen langsam auf, desto länger sie in New York bleibt, aber es hält sich alles noch im Rahmen.

Es ist eine Art Kuddelmuddel, dass durch ihre Beziehung zur Mutter, das Finden von sich selbst und der Liebe entsteht. Die Autorin hat diese Stränge gut miteinander verbunden. Für meinen Geschmack allerdings lässt sie der Liebesgeschichte etwas zu viel Raum und die anderen uncoolen Dinge geraten etwas in den Hintergrund. So hätte ich eine bestimmten männlichen Charakter der für Verwirrung sorgt überhaupt nicht gebraucht und finde, der Charakter, der viel weniger Platz bekommen hat, hätte viel besser in die leichte, lockere Geschichte und Erzählweise der Autorin gepasst.

Die Gestaltung
Da die Autorin das Buch selbst verlegt hat, ist es größer als ein normales Taschenbuch. Das ist ein bisschen ungewohnt. Dafür liebe ich das Cover, was meiner Ansicht nach gut zum Inhalt des Buches passt. Die helle Farbe macht es sehr freundlich.

Die Bewertung
Es ist eine Geschichte für etwas jüngere Mädels. Gleichwohl habe ich es gerne gelesen, auch wenn ich mir den ein oder anderen Fokus gewünscht hätte. Die Autorin kann gut schreiben, deswegen werde ich bestimmt auch “Liebe kann man nicht googeln” lesen.
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am 19. Februar 2014
**Inhalt
Judith aus einem kleinen Dorf in Deutschland freut sich schon sehr auf New York, wo sie den Sommer gemeinsam mit Ihrer Mutter und deren neuen Freund verbringen soll. Ihre Mutter ist bereits einige Zeit vor Ihr in New York und vereinbart über Judiths Kopf hinweg, dass sei nicht bei Ihr, sondern in einem Appartement gemeinsam mit der Nichte von dem Freund ihrer Mutter und einem anderen Typen wohnen soll und dann soll sie auch noch ein Praktikum bei einer Programmier-Firma machen, obwohl sie doch gar nicht programmieren kann. Glücklicherweise findet sie in der Nichte, Rachel, eine neue gute Freundin und genießt mit ihr New York. In einem Club lernt sie Peter kennen, der das „German Girl“ zu umgarnen beginnt und Judith lässt sich auf Peter ein und lernt so das wilde New Yorker Nachtleben kennen. Doch Peter ist immer häufiger nicht erreichbar weil er angeblich lernen muss und ständig erhält er Anrufe bei denen er sich abwendet und Judith nicht hören kann was er spricht. Da lernt Judith die Familie und den Bruder von Rachel kennen und alles wird noch viel komplizierter..

**Meine Meinung
Die Darstellung der verschiedenen Protagonisten des Buches sind gut gelungen und die Personen wirken sehr realistisch. In Judith kann man sich gut hineinversetzen. Da die Geschichte aus Sicht von Judith geschrieben ist, erfährt man zu den anderen Randgeschichten immer nur die Details die auch Judith erfährt, was das ganze natürlich sehr spannend macht und man immer wieder darauf wartet ob man über die anderen Personen noch mehr erfährt oder nicht.
Das Setting in New York ist gut gewählt und man kann sich das Leben in New York gut vorstellen, auf das Tempo dieser Welt-Stadt kommt gut rüber.
Auch die Gefühle die Judith in ihrer Zeit in New York erleben muss, Bauchkribbeln, Angst, Verwirrung und Enttäuschungen sowie Freundschaft, beginnt man selbst mitzufühlen.

Auch wenn das Ende eigentlich schon recht bald vorhersehbar war hat mir die Geschichte gut gefallen.

**Fazit
Auch ich würde dieses Buch eher jüngeren Lesern (bis 20) empfehlen, da es sich auch ums Erwachsenwerden und die Gefühle die damit verbunden werden dreht.
Eine schöne runde Geschichte mit potenzial für eine Fortsetzung.
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