Der suggestiven Wirkung des Buches kann man sich nur schwer entziehen, zumal alles ganz harmlos in einem kleinen Grafikbüro in New York in der soundsovielten Straße anfängt. An einem Tag wie diesem. Doch es sollte an diesem Tag anders als gewohnt weiter gehen. Das Buch nimmt den Leser mit auf eine fantastische Zeitreise ins New York von 1882, eingebettet in die Rahmenhandlung eines ungeklärten Kriminalfalls und einer spannenden Liebesgeschichte. Wer sich darauf einläßt erlebt das eigenartige Gefühl schon mal hiergewesen zu sein zu dieser Zeit, an diesem Ort. Er wird Teil des Lebens in dieser Stadt im Jahre 1882. Und wenn der Leser beim nächsten Schneetreiben nicht genau aufpaßt wo er hingeht, wird ihn das seltsame Gefühl überkommen - vielleicht doch in einem anderen Jahrhundert zu einer anderen Zeit durch diesen dichten Schneefall zu gehen, weil ihm die Häuserfassaden plötzlich so unbekannt vorkommen. Jack Finney scheint sich sehr intensiv mit den damaligen Gegebenheiten jenes New Yorks auseinandergesetzt zu haben. Ob er in Stadtarchiven, Bildarchiven, oder Zeitungsarchiven gewühlt hat, egal, er malt das Bild perfekt und detailliert, zugegebenermaßen etwas verschwommen und vergilbt, wie die Fotos von damals, die wir ab und zu in den Händen halten. Ein schönes Buch an langen Winterabenden am Kamin oder in einer fremden Großstadt.