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Die andere Seite des Spiegels. Konrad Lorenz und der Nationalsozialismus
 
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Die andere Seite des Spiegels. Konrad Lorenz und der Nationalsozialismus [Restexemplar] [Taschenbuch]

Benedikt Föger , Klaus Taschwer
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Taschenbuch: 253 Seiten
  • Verlag: Czernin Verlag (September 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3707601242
  • ISBN-13: 978-3707601244
  • Größe und/oder Gewicht: 19,9 x 13,7 x 2,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 396.263 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

FORMAT/Wien, 8. Oktober 2001

Dass der "Vater der Graugänse" im Dritten Reich ein Faible für Braunhemden hatte, ist schon länger bekannt. Jetzt präsentieren zwei österreichische Journalisten in ihrem Buch "Die andere Seite des Spiegels" neue Fakten. (...) Die jetzt gefundenen Briefe, zum Teil unveröffentlichtes Archivmaterial, aber auch Erinnerungen von Zeitzeugen machen deutlich, dass Lorenz offenbar "mehr gewesen sein muss als bloß ein Mitläufer, der sich seiner Karriere wegen den Nazis anbiederte", so Benedikt Föger. Die Thematik birgt einiges an Sprengstoff."

Tagesanzeiger/Zürich, 5. Oktober 2001

In Anbetracht der Sprengkraft ihres Materials ist es bewundernswert, wie nüchtern die Autoren während des ganzen Buches bleiben. Die beiden Wiener kommentieren nur selten und werden nie polemisch. Vielmehr lassen sie ihre Quellen sprechen. Kühl zeichnen sie so ein Bild von Lorenz, das uns auch heute noch erschaudern lässt. Das Bild eines Mannes, der sich auf den Irrpfaden der Rassenlehre hoffnungslos verläuft.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
unnötig und fad 12. Dezember 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
viel neues steht nicht drin. die neuen fakten hätte man auf 10 seiten auch unterbringen können. für mich ist dieses buch reißerisches geschäftemachen ohne wesentliche neue inhalte.
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12 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Wissenschaft im 3. Reich 8. November 2003
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Trotz eines eher nüchternen Umgangs mit der Vergangenheit des berühmten Nobelpreisträgers, kann dieses Werk nur als überaus schamlos und demagogisch bezeichnet werden. Konrad Lorenz war weder "Mitläufer" noch "Mittäter" des NS-Regimes, sondern ein Wissenschaftler, der wie tausende andere auch, versucht hat in einer schweren Zeit zu überleben. Ihm das heute vorzuwerfen ist daher nicht nur respektlos, sondern auch im höchsten Maße realitätsfremd. Lorenz war seit jeher Humanist aus Überzeugung, der auch die großen Zusammenhänge menschlicher Entwicklung unter rein wissenschaftlichen Aspekten betrachtete. Überkommene Moralvorstellungen engstirniger Zeitgenossen sind daher in diesem Zusammenhang wenig sinnvoll und somit auch nicht maßgebend. Insgesamt ist das Buch ein trauriges Zeugnis für den Versuch, eine Kapazität wie Prof. Dr. K. Lorenz anzuschwärzen.
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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Feige 29. Juni 2010
Von Samisdat
Format:Taschenbuch
Das ist freilich mutig, jemanden zu denunzieren.
Noch mutiger, wenn dieser Jemand bereits tot ist.

Zu Lorenz` Lebzeiten hätte ein solches Werk nicht herausgebracht werden können- es wäre an der Wortmächtigkeit dieses genialen Biologen gescheitert.

Die immer gleichen verspäteten Widerstandskämpfer, die ,,damals" den rechten Arm am höchsten gereckt hätten, warten doch bereits sehnsüchtig auf den Tod von Irenäus Eibl-Eibesfeldt.

Solange er lebt, haben sie ihm nichts entgegen zu setzen.
Dieses Wissen muß schmerzen und letztendlich in einem Minderwertigkeitskomplex münden.
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