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Die alten Römer bitten zu Tisch, Weizenbrei und Pfauenzunge: Das Imperium des Goumets, Delikatessen aus aller Welt
 
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Die alten Römer bitten zu Tisch, Weizenbrei und Pfauenzunge: Das Imperium des Goumets, Delikatessen aus aller Welt [Gebundene Ausgabe]

Helmut Schareika
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die kulinarische Reise zu den alten Römern vermittelt auf amüsante und gleichwohl fundierte Art und Weise die Ess- und Trinkkultur, die Tischsitten und -gebräuche vor 2000 Jahren. Und dazu gehörte viel mehr als die altbekannte Tatsache, dass sich die Römer zum Essen legten. Wussten Sie zum Beispiel, dass die Fischstäbchen in Pompeji erfunden wurden? Oder dass am Tiber das erste Glashaus zum Gurkenanbau entstand? Oder dass das römische Nationalgericht schlicht Getreidebrei war? Lassen Sie sich verführen zu einem nicht ganz alltäglichen kulinarischen Streifzug und kosten Sie von der reichen Kulturgeschichte des Essens und Trinkens im alten Rom.

Über den Autor

Helmut Schareika hat Altphilologie, Archäologie und Germanistik studiert. Er ist Autor und Übersetzer zahlreicher Sachbücher zu Kultur und Geschichte des Römischen Reiches.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Das ist Lesestoff für den man alles andere stehen und liegen lässt. Schareikas Untersuchungen über die Esskultur der Römer ist wirklich köstlich - lehrreich und unterhaltsam zugleich, dabei hervorragend präsentiert. Eine Mischung ganz nach meinen Geschmack.
Neben den einschlägigen römischen Textquellen, angefangen beim Kochbuch des Apicius über Catos und Columellas Abhandlungen über Landwirtschaft bis hin zu Martials Epigrammen, kommen den archäologischen Befunden, die durch zahlreiche Abbildungen veranschaulicht werden, besondere Bedeutung zu. Dabei spannt Schareika einen weiten Bogen über die Küche des kleinen Mannes, die Ration des Legionärs, die Haute Cuisine der oberen Zehntausend bis hin zu den Zusammenhängen der Lebensmittelproduktion und -versorgung des römischen Imperiums. Auf diese Weise erhält der Leser einen umfassenden Einblick in einen wichtigen Teil der römischen Alltagskultur. Für besonders Experimentierfreudige bietet der Band auch einige Rezepte und Menüvorschläge zum Nachkochen - sozusagen eine kleine kulinarische Archäologie.
Und da wären wir auch schon beim Stichwort: Archäologie. Schareikas Untersuchung verdeutlicht eindrucksvoll, wie wertvoll archäologische Befunde für die Rekonstruktion und Interpretation der Vergangenheit sind. Dies bezieht sich nicht nur auf Gebäudefunde, sondern auch auf damit verbundene Funde von Alltagsgegenständen (Geschirr, Besteck), Kunstwerken (Wandmalereien, Mosaike) und sogar organischen Überresten von Lebensmitteln. Für jemanden, der in seinem Studium hauptsächlich den Umgang mit edierten Textquellen erlernt hat, ist es überaus interessant zu sehen, welche Erkenntnisse sich mit Hilfe naturwissenschaftlicher Methoden aus diesen Funden gewinnen lassen. Dabei stößt man auch auf so manche Merkwürdigkeit. So kam in der römischen Küche z. B. auch bleiernes bzw. bleibeschichtetes Kochgeschirr zum Einsatz. Offensichtlich war man sich der Schädlichkeit des Schwermetalls nicht bewusst. Über den Grund der Verwendung bleihaltigen Geschirrs ist sich die Forschung jedoch nicht ganz im Klaren. Möglicherweise schätzen die Römer den durch den Kontakt mit Lebensmitteln entstandenen süßlichen Geschmack.
Neben den kulinarischen Geheimnissen der römischen Küche führt Schareika den Leser zudem in die wirtschaftlichen Zusammenhänge der antiken Lebensmittelproduktion und Vermarktung ein. Dabei werden Qualitätsunterschiede verschiedener Spezialitäten wie z. B. des zu damaliger Zeit sehr beliebten Würzmittels garum (Fischsoße), welches heute in Europa praktisch unbekannt ist, dargestellt. Bemerkenswert ist, dass dieses "römische Maggi" als asiatische Spezialität Núoc-Mân auch hierzulande wieder erhältlich ist und unsere modernen Speisen bereichert. Es wäre interessant zu erforschen, wie dieses Produkt und seine Herstellungsweise, die nach Schareikas Angaben genau den antiken Rezepten entspricht, seinen Weg nach Asien gefunden hat, oder ob es sich hierbei um eine zufällige Parallelität handelt.
Neben den fachhistorischen Informationen haben mir die im Selbstversuch getesteten Rezepte Lust auf mehr gemacht. Für den historisch interessierten Feinschmecker ist Schareikas Abhandlung ein unbedingtes Muss, auch wenn man weder Weizenbrei noch Pfauenzunge mag. Guten Appetit.
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Unterhaltsam und informativ 16. Februar 2012
Von AnneKarbi
Format:Gebundene Ausgabe
Da ich demnächst eine Führung zum Thema "Essen und Trinken - Genuss bei den Römern" halten muss, habe ich nach Literatur gesucht und bin hier fündig geworden.
Es geht nicht nur ums Essen allein sondern auch um das ganze Drumrum (Speisezimmer, Einrichtung, Geschirr usw.)
Das Buch ist (was ich bisher gelesen habe) informativ und gleichzeitig unterhaltsam, die Bebilderung nicht zu vergessen!
Empfehlenswert!
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Empfehlenswert 4. Mai 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Erneut ein hervorragendes Buch in meiner Sammlung zum Thema römische Küche. Auch wenn man schon einiges über die Küche weiss und mittlererweile sehr gut danach kocht, so ist dieses Buch eine erneute Fundgrube zum Thema. Interessant ist hier aus der Vergleich der Küche in den Provinzen zu den Küchen in Rom uä. Es ist ein Buch, dass ich zum Vertiefen sehr empfehle, für Anfänger sehe ich eher Edgar Comez Buch.
Anosnsten kann ich vorheriger Rezension vollumfänglich zustimmen.
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