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Kundenrezensionen

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am 21. Oktober 2014
Ich bin "Storl-Neuling" und dies war mein erstes Buch des Autors. Ich habe es einfach mal gekauft, da mir die Aufmachung gefiel und ich auf der Suche nach etwas über Heilpflanzen war. Optisch kommt das Buch sehr ansprechend daher: ein gelungenes Titelbild, leicht lesbare Schriftart sowie den Text rahmende Illustrationen laden zum Schmökern ein; das Papier fühlt sich nicht billig an und das Format ist trotz der Seitenzahl handlich, so dass man es auch mal an ungewöhnliche Leseorte (Wald, Badewanne) mitnehmen kann.

Nun ist es ja heutzutage so, dass man gerne und schnell als esoterischer Spinner abgestempelt wird, wenn man irgendeine Meinung außerhalb der gängigen Normen kundtut, zumal wenn diese mit Naturreligionen, Schamanismus, geistigen Reisen oder -wahlweise- mit jedem ein bißchen zu tun hat. Wolf-Dieter Storl tut dies mit Gusto und einer gehörigen Portion Spaß an der Sache. Sein Schreibstil ist dabei leicht, flüssig, an den richtigen Stellen witzig (oder auch ernst), an ganz wenigen Punkten dann doch ein wenig "too much", worüber der sympathische Stil des Autors aber schnell hinweghilft. Immerhin soll man als Leser ja auch nicht alles einfach blind schlucken, sondern zur Meinungsbildung angeregt werden. Das schafft Storl mit Links.

Ob man nun seiner Meinung (eine Theorie ist es nicht ganz) über das Matriarchat zustimmt oder nicht, Fakt ist, dass der provokante Ansatz zum Nachdenken anregt. Auch mir ging der in der "Szene" vorherrschende Drang hin zu einer "Urgöttin" oder "Großen Göttin" manchmal gehörig auf die Nerven, denn zur Erschaffung und Zeugung von Dingen gehören nun einmal einfach zwei. Ein wenig zu kurz kommen meiner Meinung nach die Heilpflanzen, jedoch sind diese auch nicht das große Thema des Buches. Interessant zu sehen ist, was Storl in punkto Märchen an "Urwissen" aufdeckt, speziell da, wo bestimmte Sujets auch international in verschiedensten Kulturen zum Zuge kommen. Der Bogen wird dabei immer wieder zu den Kelten und Germanen geschlagen, deren Kultur Storl besonders am Herzen liegt. Gewiss, für jemanden, der sich bereits ein wenig in diese Richtung informiert hat, kommt da nichts Neues: Dass keltische/"heidnische" heilige Tage dem christlichen Kalender einverleibt und mit römisch-katholischem Rahmenwerk verbrämt wurden, ist allgemein bekannt.

Und doch findet sich auch hier noch so manches neues Detail, welches zwar Spekulation bleiben muss da es noch keine wissenschaftlichen Beweise dafür gibt, welches bei genauerem Betrachten aber genau in die Lücke des Puzzles passt. Eine solche Aussage, die mich zum Stutzen brachte, war - kurz gefaßt - Storls Argumentationskette, dass in Zeiten, als die Menschen die Natur noch schätzten und mit Respekt behandelten, auch Naturkatastrophen wesentlich weniger drastisch ausfielen als das heute der Fall ist. Dabei untermauert er das mit durchaus seriösen Studienergebnissen, die zeigen, dass Schadstoffausstoß und Luftverschmutzung nur marginal mit dem Kern des Problems zu tun haben. Ich persönlich habe immer das Problem, dass solches Gedankengut beim Lesen dann im Kopf wunderbar und richtig, hingeschrieben in einer Rezension aber dann doch wie esoterisches Geschwurbel klingt. Trotz alledem ist Wolf-Dieter Storl kein verblendeter Esoteriker oder verschrobener Waldkauz, sondern versteht es durchaus, zwischen "aufgeklärter" und "anderer" Sichtweise zu vermitteln.

Alles in allem ein Buch, das ich in jedem Fall weiterempfehlen würde, eventuell auch an Einsteiger in die Materie.
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am 24. Februar 2015
Herr Storl hat eine Menge wirklich fantastischer Bücher geschrieben, dieses gehört leider nicht dazu.
Die Nacherzählung der Märchen erscheint mir teilweise sehr "schnodderig" und ist teilweise sogar falsch, z.B. behauptet Storl zum Märchen vom Froschkönig, die Prinzessin hätte den Frosch geküsst, was in keiner einzigen Version des Märchens (ausgenommen Disney) geschehen ist.
Zudem sollte man, wenn man den Anspruch stellt alten Märchen auf den Grund gehen zu wollen, nicht erst bei den Gebrüdern Grimm ansetzen.
Die Urform vieler grimmscher Märchen findet sich in dem Buch "Wendische Sagen, Märchen und abergläubische Gebräuche" das 1880 von Dr.Phil. Edm.Veckenstedt verfasst wurde, leider scheint dieses Buch Herrn Storl gänzlich unbekannt zu sein.
Dieses Buch enthält viele Urformen der Grimmschen Märchen und ist eine beeindruckende Sammlung unveränderter Volkserzählungen, Sagen, Märchen und Gebräuchen.
Dem Märchen vom Froschkönig liegt dort beispielsweise das Märchen "Die goldene Kugel" zugrunde, in dem es noch um drei Brunnen und drei Königstöchter ging-die Ur-Symbolik ist folglich also eine ganz andere als später in der Grimmschen Version.
(Übrigens ist auch in dieser Urform nirgends die Rede vom legendären Froschküssen.)
Als weiteres Beispiel ist der Teufel in "Der Teufel mit den drei goldenen Haaren" in der Urform noch ein Drache (!)
Diese Beispiele ließen sich leider beliebig fortführen.
Eine "Ur-Spiritualität" in den zusammengesetzten und überarbeiteten Märchen der Grimms zu suchen macht also ähnlich viel Sinn, wie in einem Disney-Film die Urform eines Grimmschen Märchens aufzeigen zu wollen.
Als reine Unterhaltungslektüre und anspruchslosen Zeitvertreib mag dieses Buch ja noch ganz interessant sein, für ein wirkliches Suchen alter Ursymboliken taugt es jedoch nichts und ist für alle ernsthaft an diesem Thema interessierten ein einziges Ärgernis!
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am 8. Oktober 2014
Er sieht gut aus, der neue Storl. Im festen Einband, in sanften Farben und Zeichnungen führt es den Leser durch den Jahreskreis und die damit verbundenen Bräuche und Rituale, die sich heute in allen Bereichen unseres Daseins verstecken. Die Lebensart vergangener Zeiten wird durch Erzählungen, Märchen und Reime lebendig. Wenn man dann noch den Sinn dahinter versteht, dann begreift man seine Wurzeln, seine Heimat und damit erkennt man sich im Gefüge des großen Ganzen. Es sind sehr viele Informationen zusammen getragen, über alltägliche, geläufige Dinge, deren Sinn mir ganz sicher verborgen geblieben wäre. Ein paar alte Legenden und Mythen, Märchen und Sagen, das Buch transportiert das alte Wissen wohl verpackt in unsere Zeit, bereichert und wärmt die Seele. Die Formulierungen sind teilweise gewöhnungsbedürftig, oft sehr gewaltsam: z. B. ... zerhackte ihn mit dem Metzgerbeil zu Gulasch...", und bedient sich sehr moderner Sprache. Sehr oft muss man auch schmunzeln, beispielsweise über die Geschichte, wie der Tabak zu uns kam und was das mit den heute bekannten Herstellern von Zigaretten zu tun hat. Der Schalk zupfte an der Feder bei vielen Erzählungen. So wechselt sich Erstaunen und Begreifen mit gelegentlichen Unwillen ab. Deshalb komme ich nicht umhin zu sagen, dass das Buch durch eine etwas feinfühligere Diktion beim Nacherzählen der Märchen sehr gewonnen hätte.

Die Ausführungen über Herkunft unsere Ahnen sind sehr interessant. Ob Herr Storl mit Ausführungen insbesondere über das Matriarchat Recht hat? Ich hin und her gerissen zwischen Glauben und Zweifel über die Beschreibung der Stellung der Mutter und Frau in frühgeschichtlicher Zeit. Nun, man kann sich ja selbst eine Meinung bilden. Lesenswert ist es, ja, auf jeden Fall.
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am 15. August 2014
Dreimal ruft Aschenputtel am Grab seiner Mutter unter dem Haselnussbaum. Wie es weiter geht und schließlich nach einigen Irrungen und Wirrungen mit einer Hochzeit endet, kann jedes Kind nacherzählen, das dieses Märchen kennt, das die Gebrüder Grimm im 19. Jahrhundert für ihre Märchensammlung aufgeschrieben haben. Vorher wurde es, wie andere Märchen auch, von Generation zu Generation mündlich überliefert, erzählt an warmen Herdfeuern in langen, kalten Winternächten. Sogar heute noch erfreut die etwas abgewandelte Film-Version "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" jedes Jahr an Weihnachten tausende von Menschen.

Doch was ist es, das Märchen so faszinierend macht, dass wir immer wieder gerne lauschen? Wolf-Dieter Storl antwortet, dass Märchen uns mit der Urspiritualität der Menschheit in Kontakt bringen, Erinnerungen an eine ferne Zeit aufscheinen lassen, in der Mensch und Natur noch eins waren und uns so einen Weg zurück zu unserer eigenen, natürlichen Spiritualität aufzeigen. Man müsse nur genau hinschauen und erkennen, dass z. B. der Haselnussstrauch bevorzugt an Orten wachse, die das außergewöhnliche Sehen, den Kontakt mit der Anderswelt erleichtern, und der Hol-under nicht nur sprachlich mit dem Märchen "Frau Hol-le", der alten Erdgöttin, verbunden sei. Ihre drei Farben weiß, rot und schwarz, die den Jahreskreislauf der Natur vom weißen, lichtvollen, jungfräulichen Frühling über den roten, fruchtbaren Sommer bis hin zum schwarzen, dunklen, lebensfeindlichen Winter symbolisieren, finden sich sowohl in den beiden weiß- bzw. rotblühenden Rosenbäumchen im Märchen von "Schneeweißchen und Rosenrot" als auch vereint in einer Person bei Schneewittchen ("dessen Haut war so weiß wie Schnee, dessen Lippen waren so rot wie Blut und dessen Haar war so schwarz wie Ebenholz").

Vier von vielen Märchen, in denen spirituelle NatURerfahrungen der Menschheit in versteckter Form bis in die heutige Zeit überdauert haben. Das Buch insgesamt ein echter, typischer Storl. Umfangreiche Informationen, erzählt von einem Wissenden, der hier mittels Märchen weit in die Vergangenheit zurückblickt, Erkenntnisse aus der Tiefe der Zeit ins Licht der Gegenwart emporhebt. Und doch ist dieses Buch im Lebenswerk des 1942 geborenen Wolf-Dieter Storl auch etwas ganz Besonderes, denn es schreitet in einem grünen, ästhetischen Gewand einher. Bezaubernd schön aufeinander abgestimmt; vom Buchumschlag, über die grün hinterlegten Märchenkästchen im Inneren, die grüngetönten Zeichnungen bis hin zu den Überschriften. Ein Zufall? Sicher nicht, denn schließlich handelt es ja von der alten Göttin und ihren Pflanzen.
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am 29. Dezember 2015
Hatte das Buch als Geschenk für eine "Storl" Freundin erworben die bereits etliche andere Hörbücher besitzt.
Nach ersten Sekunden bereits aber die herbe Enttäuschung, da es von jemand anderem gelesen wird als von Herrn Storl.
Trotz der telefonischen Information wurde dies immer noch nicht korrigiert. Schade!
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am 8. Oktober 2014
Eine wunderschöne Reise zu den Wurzeln unserer Kultur. Man glaubt garnicht, wieviel "Heidentum" in der katholischen Kirche steckt, ich denke, es sind mindestens 98%. Es gibt wahrscheinlich keinen einzigen Feiertag, keinen einzigen "christlichen" Brauch, den wir nicht von unserer keltischen Vorfahren geerbt haben - ernüchternd und gleichzeitig beruhigend, dass es diesen Verbrechern nicht gelungen ist, unsere Vergangenheit vollständig zu vernichten.
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am 28. Mai 2015
Auf mein 1. Buch von Wolf-Dieter Storl bin ich bei Facebook aufmerksam geworden.
Die Optik gefiel mir und der Titel machte mich neugierig. Kleine Videos bei youtube zu diesem Buch bestätigten meinen Eindruck.
Und...ich sollte mich nicht täuschen.
Ein so wunderbar schönes und liebevoll illustriertes Buch hatte ich noch nie in den Händen.
Die Märchen kennen wir alle aus unserer Kindheit, aber darüber, was sie bedeuten, hatte ich mir nie Gedanken gemacht. Daher war es eine Freude endlich mehr darüber zu erfahren. Frau Holle als Urmutter zu sehen ist mir bisher nicht in den Sinn gekommen.
Es steckt unheimlich viel Wissen, "alte" Spiritualität, aber auch zarte Poesie in dem Buch und ich war regelrecht traurig als ich es durch gelesen hatte.
Daher kann ich es jedem nur empfehlen, der sich auch als Erwachsener einmal wieder verzaubern und in eine andere Welt entführen lassen möchte.
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am 14. September 2014
Wenn es in meinen Augen auch nicht an die früheren Bücher von ihm heranreichen kann, so ist ihm da doch wieder ein schönes Buch gelungen, wo man einen anderen Blick auf Märchen werfen kann.
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am 13. August 2014
Sehnsüchtig habe ich den Erscheinungs-Termin des neuesten Buches von Wolf-Dieter Storl erwartet. Und jetzt halte ich es in meinen Händen und bin sehr sehr begeistert - von der Fülle der Informationen.
Wolf-Dieter Storl lässt mich tief eintauchen, in die Welt unserer AhnInnen und Altvorderen.
Rituale und Zyklen, die sich bis in unsere Zeit herauf - erhalten konnten, werden aus ethnologischer Sicht beleuchtet und das alte Volkswissen wird in diesem Buch mit hineinverwoben.

Sehr gut gefällt mir auch, dass etliche Märchen und Sagen beleuchtet werden - und erklärt wird, welche Symbolik dahinter steckt. Besonders in der Arbeit mit Kindern, als Mutter und Pädagogin, ist das neue Buch sehr hilfreich und unterstützend.
Als Naturführerin ist es ein weiterer hilfreicher Begleiter durch die Jahreszeiten. Wir wurden jahrtausendelang durch Geschichten gelehrt. Wolf-Dieter Storl erinnert uns mit seiner ganz besonderen Erzählweise wieder an diese längst vergangenen Zeiten.
Ich kann das Buch "die alte Göttin und ihre Pflanzen" wirklich allen Natur-Interessierten ans Herz legen.
Es ist mehr - als "nur" empfehlenswert. Es ist - großartig!
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am 18. Oktober 2015
Ich hatte bereits Artikel von Storl gelesen und welche über ihn, auch ein Buch, das er zusammen mit zwei anderen Autoren geschrieben hatte. Dieses jedoch war mein erstes, das er als einziger heraus gegeben hatte. Und ich bin absolut begeistert! Sehr bald wird deutlich wie gebildet und weise dieser Mann ist, dass er ganz genau weiß wovon er spricht. Es fasziniert mich wie er die Gradwanderung zwischen Wissenschaft und Spiritualität oder Religion hinbekommt, womit er ganz genau meinen Nerv getroffen hat.

Wie ein roter Faden ziehen sich die Märchen durch sein Werk. Solche, die wir alle kennen, mit denen wir aufgewachsen sind. Und doch verstehen wir sie häufig gar nicht in ihrer gesamten Tragweite. Storl entschlüsselt für uns das, was wir nur vage ahnten oder wovon wir überhaupt keinen blassen Schimmer hatten. Es geht um Archetypen und Kulturgeschichte, um die Frau Holle als Weise Alte, große Göttin und die ihr heiligen Heil-Pflanzen.

Mit seinen über 70 Jahren spricht der Autor in sehr moderner Wortwahl aus, was uns alle angeht. Die Diskussionen rund um oder häufig auch zwischen Matriarchat und Patriarchat. Wieso eben Forschung oder moderne Technik nicht zwingend die Gegner der Magie sind oder sein müssen. Wie clever die katholische Kirche einst über die Jahrhunderte die alten Feste und Bräuche der heidnischen Landbevölkerung adaptierte, um ein neues, gewaltiges Imperium zu erschaffen.

Dies war definitiv noch längst nicht das letzte Buch, welches ich von Herrn Storl gelesen habe. Love it! Oder um es mit den Worten einer meiner Instagram-Followerinnen zu sagen: Storl fetzt!
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