Liest man dieses Buch hat man den Eindruck Brigitte Reimann wäre ihr Leben lang nie erwachsen geworden, hätte sich immer wie ein trotziges Kind benommen und keinerlei schriftstellerische Fähigkeiten besessen. Folgt man den Gedankengängen der Autorin hat Brigitte Reimann ihre Bücher nur über verschiedene sexuelle Kontakte und erotische Bekannschaften "absetzen" können. Persönlich habe ich den Eindruck Margret Gottlieb ist hin und her gerissen zwischen Verachtung, Neid und Bewunderung für Brigitte Reimann und ihr Leben, ihre Lebensweise. Vor allem aber fehlt ihr jegliches Verständnis für den Lebensstil und die Lebensumstände Brigitte Reimanns. Das Buch ist keinesfalls empfehlenswert, da es nur eine rein subjektive Sicht vermittelt und jegliche schriftstellerische Leistungen Brigitte Reimanns als null und nichtig darstellt!