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Das albanische Öl oder Mord auf der Straße des Nordens Gebundene Ausgabe – 22. August 2012

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Pressestimmen

Am Anfang hat man den Eindruck, man sei irgendwo in Gregor von Rezzoris Balkanien gelandet. Auf einer Brücke im bergigen Norden Albaniens sind zwei amerikanische Staatsbürger ermordet und ihr albanischer Fahrer schwer verwundet worden. Die Aufarbeitung dieses Skandalons zieht sich quer durch die verschiedenen politischen und sozialen Sortierungen des Landes. Diese grimmige Geschichte liest sich zunächst allerdings wie ein charmantes, durchaus auch leicht karikierendes Porträt eines drolligen Bergvolkes und dessen urbaner Variante in der einzigen großen Stadt, Tirana. Aber nachdem die auf Albanisch und Deutsch (im vorliegenden Falle) schreibende, in Berlin lebende Anila Wilms, ihr Publikum sozusagen auf die leichte, die maghrebinische Schiene gelockt hat, dreht sie zunehmend an der Komplexitätsschraube. Der Mord an den beiden Amerikanern mutiert vom bizarren Zwischenfall in den Schluchten des Balkans zu einem hoch-politischen Ereignis. Aus der Mordsache, die schnell geklärt zu sein scheint in der Tat werden erst einmal ein paar Leute erschossen und wie weiland Mussolini und Clare Petacci zur Ausstellung aufgehängt. Apropos Mussolini, der wird sich mit seinem faschistischen Italien bald in die albanischen Angelegenheiten einmischen. Das albanische Öl Der Mord an den beiden US-Bürgern lenkt die Aufmerksamkeit aller handelnden Personen ein beeindruckendes Panorama albanischer Politiker und Machthaber aller Couleur sowie ein Ensemble diplomatischer Interessenvertreter fremder Mächte, einschließlich des frisch nach dem Ersten Weltkrieg gegründeten Völkerbundes auf eine tatsächlich vorhandene Ressource des Landes: seine beträchtlichen Erdölvorkommen. Die übrigens bis heute nicht erschöpfend ausgebeutet wurden. Anila Wilms zieht nun clever ihre Fäden Kleines und Großes, Lokales und Weltpolitisches treten ab jetzt in sich ständig neu formierende Verhältnisse und Konstellationen. Es geht um britische Ölambitionen und um amerikanische (in den 1920er durchaus noch in scharfer Konkurrenz), es geht um autokratische und demokratische Strömungen in der albanischen Innenpolitik, die wiederum mit den Dialektiken von archaischen Strukturen im Bergland und aufkommender Moderne in der Stadt zu tun hat. Die balkanischen Verhältnisse (Serbien, Montenegro, die Verwerfungen des Ersten Weltkrieges und der Balkankriege, die türkische Vergangenheit und der italienische Imperialismus) schlagen ebenso zu Buche wie die Diskussionen in den Kaffeehäusern und die Beachtung des grimmigen Verhaltenskodexes, des berühmten albanischen Kanuns , in den ländlichen Regionen. Vielleicht leidet der Roman an solchen Stellen hin und wieder ein bisschen unter TMI (= too much information), aber Anila Wilms federt die Komplexität der Situation und der Figurenkonstellationen immer wieder durch kluge Porträts, witzige Szenen und viel Atmosphäre ab. Auf 172 Seiten entsteht so ein Roman über eine uns fremde Welt, die uns aber, weil sie nicht als Insel ohne Bezüge zur Außenwelt gedacht und geschildert wird, doch bei genauerem Hingucken sehr bekannt vorkommt. Und genau hingeschaut zu haben, feine Verästelungen präzise erzählen zu können, ist die Qualität dieses feinen, erstaunlichen, charmanten und sinnvoll schrägen Kriminalromans resp. Polit-Thrillers aus den albanischen Bergen. (Thomas Wörtche, CULTurMAG)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Anila Wilms wurde 1971 in Tirana geboren und wuchs in der geschichtsträch­tigen albanischen ­Hafenstadt Durrës auf. Von 1989 bis 1993 studierte sie Geschichte und ­Philologie in Tirana. Als DAAD-Stipendiatin kam sie 1994 nach Berlin und lebt dort seither als Autorin und Publizistin. Sie schrieb diesen Roman auf Albanisch und auf Deutsch.

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Format: Gebundene Ausgabe
Aufmerksam wurde ich auf das Buch wieder einmal in der Krimi-Bestenliste der Zeit, in der es ganz weit oben erscheint. Anscheinend hat das aber noch nicht zu einem grösseren Verkaufserfolg dieses Buches geführt wie der aktuelle Verkaufsplatz des Buches z.B. bei Amazon anzeigt und das ist schade. Wer einen Krimi im klassischen Sinne erwartet, wird sicherlich enttäuscht werden, es passiert zwar ein Mordfall in den Bergen hoch im Norden von Albanien, das ist aber nur am Rande das Thema des Buches. Es geht um die Geschichte Albaniens, eines Landes, entstanden aus der Restmasse des osmanischen Reiches und spielt in den 20-iger Jahren, ist also ein historischer Roman. Verdienst der Autorin, einer jungen Albanierin,die allerdings in Berlin lebt, ist es, die Geschichte um die Entstehung ihres Landes hochlebendig und mit viel Lokalkolorit zu erzählen. Albanien ist ja auch heute noch für viele ein eher unbekanntes Land und öffnet sich jetzt nach langjähriger kommunistischer Diktatur zunehmend auch dem Westen. Das Buch macht richtig Lust, sich mehr mit dem Land und seiner Geschichte auseinanderzusetzen und es auch einmal zu bereisen.Manche der dort im Buch aufgezeigten Probleme wie z.B. die Blutrache existieren wohl noch bis auf den heutigen Tag, zumindest in bestimmten Regionen des Landes, angeblich gibt es noch ca. 300 von Blutrache bedrohte Personen, die sich verstecken müssen, wie ich erst kürzlich in einem Artikel der NZZ gelesen habe. Verdienst der Autorin ist es, die Geburt ihres Staates höchstlebendig zu schildern unter Einbeziehung insbesondere auch der Diplomatie, denn für die Amerikaner resp.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
'DAS ALBANISCHE ÖL oder MORD AUF DER STRASSE DES NORDENS' von Anila Wilms hat zwar einen Stuttgarter Krimipreis für gewonnen, aber ein Krimi ist es nicht. Wie der Titel schon verrät steht zwar ein Mord im Zentrum der Geschichte aber es gibt keinen scharfsinnigen Detektiv, keine Ermittlerin oder Journalistin oder was auch immer, die für den Leser der Gerechtigkeit zum Durchbruch verhilft, statt dessen entwickelt sich ein erstaunlicher, spannender historischer Roman, der Geschehnisse in Albanien im Jahr 1924 beschreibt. Erstaunlich auch deshalb, weil er von einer Frau geschrieben wurde und eine Gesellschaft beschreibt, in der Frauen in der Öffentlichkeit nicht vorkommen. Der Roman ist aber auch ein Statement gegen den Werteimperialismus der westlichen Gesellschaften und eine Verbeugung vor einer uralten Kultur, deren Mechanismen uns so fremd geworden sind wie der Begriff der Ehre, als zentrales Element der menschlichen Existenz. Hut ab, vor diesem Buch.
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Format: Gebundene Ausgabe
Jedem Balkan-Interessieren zu empfehlen, habe insgesamt knapp fünf Stunden gebraucht.

Die Autorin schildert die Wirren der albanischen Gesellschaft 1924, also zur Entstehungszeit eines albanischen Nationalstaates in den heutigen Grenzen. Aber die Politik war damals auch nicht anders als heute, sie wird hinter den Kulissen in erschreckendem Maße von ökonomischen Interessen und persönlichen Eitelkeiten bestimmt. Die Namen einiger Politiker sind geändert (Fuad Herri = Ahmet Zogu, Bischof Demostenes = Fan Noli, ...), wohl um die Personenzeichnung etwas privater als durch Dokumente belegt gestalten zu können. Roter Faden ist ein Doppelmord in einer für ihre großzügige Gastfreundschaft bekannten Region, der nie restlos geklärt wurde.

Die Autorin schrieb das Buch selbst in deutscher und in albanischer Sprache mit leicht abweichendem Inhalt, weil man ja in beiden Ländern unterschiedliches Allgemeinwissen voraussetzen kann, eine sympathische Herangehensweise.

Dipl.-Phys. F. Monzer, Umweltberater und Reisebuchautor
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Von Monika am 23. Juli 2013
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
nachdem ich ein Interview mit der Autorin im Radio hörte, dachte ich - das Buch muss ich unbedingt lesen! Doch.... naja. Also ich hab es nicht als allzu fesselnd empfunden...
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