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Produktinformation
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In den letzten Jahren wurde das Geheimnis gelüftet. Che war 1965 im Kongo, um die Befreiungsbewegungen in ihrem Kampf gegen den "Yankee-Imperialismus" zu unterstützen. In seinem Tagebuch, das jetzt erstmals vollständig veröffentlicht wird, hat er seine Mission eingehend beschrieben und einer kritischen Analyse unterzogen. Es ist, wie er selbst sagt, "die Geschichte eines Scheiterns".
Che macht aus seiner tiefen Enttäuschung über die kongolesischen Revolutionäre keinen Hehl. Deren Führer hätten "aus ihrer Situation einen lukrativen Beruf gemacht und führen in den Hotels ein behagliches Leben". Nur einem von ihnen traut er die "Fähigkeiten eines wirklichen Führers der Massen" zu, Laurent Kabila. Tatsächlich sollte Kabila dreißig Jahre später Präsident des Kongos werden. Von Revolution spricht allerdings längst niemand mehr.
"Als wir kongolesisches Gebiet betraten, war die Revolution bereits in einer Phase des Niedergangs, später ereigneten sich Dinge, die zu ihrer völligen Auflösung führten", erkennt Che im Frühjahr 1966. Zu diesem Zeitpunkt verfolgte er schon wieder ein neues Projekt. Von Bolivien aus wollte er die Revolution über den ganzen amerikanischen Kontinent verbreiten; er sollte auch mit dieser Mission scheitern. --Stephan Fingerle
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Phantastisch, überwältigend, niederschmetternd, ergreifend!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der afrikanische Traum: Das wiedergefundene Tagebuch vom revolutionären Kampf im Kongo (Taschenbuch)
Phantastisch, überwältigend, niederschmetternd, ergreifend!... Das Buch kann man nicht aus der Hand lassen, bis man das ganze bis zu Ende gelesen hat. Wer schon die Werke von Che kennt, z. B. „Das cubanische Tagebuch", wird überrascht sein, denn „Der Afrikanische Traum" ist in einem völlig anderem Stil geschrieben. - Es ist nichts mehr vom ewig hoffnungsfreudigen Che Guevara geblieben, bzw. sein Optimismus schwingt mit jeder Seite dahin. Der Autor wird immer mehr zweifelnder, sarkastischer, kritischer. So fängt auch das Buch an: „Dies ist die Geschichte eines Scheiterns". Und so, Seite für Seite, schreibt er über das Scheitern seines eigenen Traums. Die krasse Charakteristik von Kabila, der erstaunliche für Che Aberglaube der Bevölkerung, das auffallende Desinteresse der Soldaten, das Fehlen der gemeinsamen Pläne der Militärführung... Das Tagebuch ist so ergreifend, dass der Leser beinahe die bitteren Tränen in eigen Augen spürt. Das Buch ist sehr lehrreich: beim Lesen dieses Werkes kann man nicht nur besser die Geschichte von Afrika und von der so genannter Revolution in Kongo verstehen, sondern auch die heutige Lage in diesen Staaten (Kongo und Ruanda) begreifen, warum dort immer noch Kriegszustände herrschen. Als ich anfing das Buch zu lesen, begann ich auch mir die Nummer der Seiten zu notieren, die mir besonders gefallen haben. - Bald hatte ich keinen Platz mehr auf meinem Lesezeichen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein interessantes Potrait über Che's Kampf im Kongo,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der afrikanische Traum: Das wiedergefundene Tagebuch vom revolutionären Kampf im Kongo (Taschenbuch)
Dieses Werk entspricht ganz dem Stil des "Bolivianischen Tagebuchs" von Ernesto Che Guevara. Eindrucksvoll wird der tägliche Kampf im afrikanischen Kongo beschrieben. Erstaunlich ist der Enthusiasmus Guevaras. Er kommt in ein fremdes Land, ohne die Verhältnisse richtig zu kennen, ohne die Muttersprache erlernt zu haben und das alles nur, weil er für die Freiheit eines ihm recht unbekannten Volkes kämpft. Trotz vieler Versuch der Heimat Che wieder zur Rückkehr zu bewegen, bleibt er bei seiner Auffassung den Feind zu besiegen und eine afrikanische Befreiungsbewegung auf die Beine zu stellen. Leider muß er doch einsehen, dass es ein aussichtsloser Kampf gegen Windmühlen ist. E.Guevaras Berichte sind sehr präzise und aussagekräftig, doch irgend wann kommt der Leser zu dem Schluß, dass sich die Handlung im Kreis dreht...
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Genialer "Kriegs"-Report eines Befreiungskampfs,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der afrikanische Traum: Das wiedergefundene Tagebuch vom revolutionären Kampf im Kongo (Taschenbuch)
als ich das buch zu lesen begann, bemerkte ich noch eine äusserst optimistische haltung ches aber im weiteren verlauf schildert er immer wieder den weiteren zerfall der revolution und ihr problem. Der kampf im kongo diente der bekämpfung des nordamerikanischen kapitalismus und neokolionalismus. der text wird noch untermauert durch bildmaterial und im nachwort analysiert che die gesamte situationfazit beginnst du dieses buch einmal zu lesen, willst du nie wieder aufhören. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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