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In achtzig Tagen rund um Deutschland. Grenzerfahrungen
 
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In achtzig Tagen rund um Deutschland. Grenzerfahrungen [Gebundene Ausgabe]

Andreas Greve
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 334 Seiten
  • Verlag: Hoffmann und Campe (März 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 345509421X
  • ISBN-13: 978-3455094213
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 144.293 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Welche Fahrzeuge filzen deutsche Grenzbeamte? Darauf bekommt Andreas Greve auf seiner Reise unmittelbar diesseits und jenseits der deutschen Grenze eine Antwort. Denn dort ist der Autor frei nach Jules Verne 80 Tage lang unterwegs.

Greve besucht den kältesten und den nördlichsten Ort Deutschlands oder zutiefst unterschiedliche Grenzstädte wie Basel und Cheb, das ehemalige Eger. Touristen-Rummel geht der Autor aus dem Weg, das Alltägliche zieht ihn an. Das Heute interessiert Greve mehr als das Gestern. Eine schöne Überraschung erlebt der Autor im sächsischen Zittau. Und der Hamburger findet erstaunlich, dass im bayerischen Oberstdorf im Kino Michael Moores kritischer Film Bowling for Columbine läuft. (Hat er Die Geierwally erwartet?)

"Eilen und Verweilen in einer guten Mischung" will Andreas Greve. Und das gelingt dem Reisejournalisten voll und ganz. Deshalb reiht sich sein Buch prima ein in eine Fülle aktueller Lesereisen über Deutschland wie Axel Hackes Deutschlandalbum oder Roger Willemsens Deutschlandreise. Im Unterschied zu diesen Autoren thematisiert Greve auch persönliche Leidenschaften wie seine Lust auf Aachener Printen.

Sicher. Greves Reise-Tagebuch ist hie und da detailverliebt. Doch hat sich der Leser auf Erzählstil und -tempo eingelassen, macht es Spaß, Etappe für Etappe mitzuerleben. Jeder kann dabei neue "Grenzerfahrungen" machen. Und das Buch inspiriert nicht zuletzt deshalb, weil man glaubt, es manchmal besser zu wissen. Auch typisch deutsch, oder? --Herwig Slezak

Kurzbeschreibung

Von Aachen nach Aachen gegen den Uhrzeigersinn. Achtzig Tage In- und Ausland. Achtzig Tage Europa. „Mein Hauptziel war, mir neue Erinnerungen zu beschaffen, weil ich den Eindruck hatte, dass mein Bild von Deutschland stumpf und farblos geworden war. Und dass ich von den Nachbarn faktisch nichts wusste.“

Stippvisite auf Tausenden von Kilometern. Als Flaneur auf Rädern, als Roller- und Kanufahrer umrundete Greve die Republik. Er traf Menschen vor der Grenze, hinter der Grenze und auf der Grenze – an bekannten und unbekannten Orten: auf Sylt und in Salzburg, in Selfkant und in Seitendorf. Mal angemeldet, mal unangemeldet, meist zufällig. Er traf Künstler, Zöllner und Pastoren. Im Wald stieß er auf den Ministerpräsidenten von Niedersachsen. Er sah Hannelore Elsner beim Filmfest zu viel Rotwein trinken und auf einem Schloss in Holstein Bilder von Armin Müller- Stahl. Er besuchte mit einer deutsch-polnischen Delegation ein Kohlekraftwerk in Polen, begleitete den Heimatverein Gronau auf einem Fahrradausflug ins Münsterland und eine Fronleichnamsprozession durch ein Moordorf im Emsland. Er fuhr mit der Sylter Polizei Nachtstreife und durchkreuzte mit einem Freund Rügen: von den schwimmenden Häusern in Lauterbach bei Putbus bis zum Kraft- durch-Freude-Koloss Prora. Seine Erfahrung bei dieser Grenzerfahrung: Die Zeiten für Vorurteile sind schlechter geworden. Die Menschen werden sich ähnlicher. Deutschland löst sich vom Rand her auf – aber nach Europa ist es noch weit. Abgesehen davon: Aldi ist wirklich überall – und es gibt viel zu viele Parkautomaten.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
und mir gefaellt es..... 14. Juni 2007
Format:Gebundene Ausgabe
eine Reise rechts und links der deutschen Grenzlinie; die Abstecher zu unseren Nachbarn nebst der kleinen Geschichten - es hat sich schoen und fluessig gelesen. Highlights die sprachliche Umsetzung der ostdeutschen Anekdoten -hier sage ich nur: Harrü Botter....

Es gibt vergleichbare Buecher mit mehr Tiefgang - braucht man immer Tiefgang?
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
in gedanken mitreisen... 21. Juni 2007
Von elbstrand
Format:Taschenbuch
andreas greve fährt rund um deutschland. trifft diesen, trifft jenen, erlebt nichts bewegendes, hat mal ärger auf dem campingplatz, abundzu fühlt er sich spürbar einsam, manchmal nicht. alles scheint normal, wie immer. ausser, dass er eben rund um deutschland reist, überwiegend allein, sich selbst humorvoll und einfühlsam wahrnimmt und diese so unbedeutend erscheinende reise eben doch: bedeutend ist.

mir hat es sehr gefallen, es hat mich inspiriert, es andreas gleich zu tun. ein tolles buch.
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9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Wer "Deutschland umsonst" gelesen hat und die feinen Töne eines Michael Holzach kennt, wird mit " In achtzig Tagen...." nicht viel anfangen können. Man kommt sich bei diesem Buch vor als sitz man in einem ICE und die Landschaften, Städte und Menschen fliegen draußen mit einer irrwitzigen Geschwindigkeit vorbei. Alles bleibt an der Oberfläche und hat keinerlei Tiefe. Es ist weder spannend noch unterhaltsam ... es ist einfach nix.
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