Die in diesem Buch aufgeführten und übersetzten Texte sind mit bestem Bedacht von Klaus Theweleit ausgesucht. Theweleit macht sich Gedanken in wie weit sich Freud heute noch finden lässt, in diesem Fall in der Musik, speziell der Popmusik. Von den Beatles, über Jimmy Hendriks bis hin zu deutschen Musikgruppen wie Rosenstolz ist alles dabe was Rang und Namen hat. Dies ungewöhnliche, aber hochinteressante Zusammenstellung der Texte, gepaart mit den Essays von Theweleit über Freud und sein werdegang, bishin zu dem was Freud heute ist, ein Guru der Denker, ist dieses Buch einfach nur genial. Es leist sich "wie geschnitten Brot" (ich habe es binnen 4 Stunden das erste mal durchgelesen)und ich kann es jedem empfehlen der Spaß an Musik, dem Denken oder einfach an Freud selber hat.
Für das "Freudjahr" 2006 ein würdiger Beitrag der es schafft auch den bissher nicht so sehr Freud zugeneigten Leser bestimmt zu begeistern!